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<title>Zoos in NRW</title>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/</link>
<description>Geschichten aus nordrhein-westfälischen Zoos und Tiergärten.</description>
<language>de</language>
<copyright>Copyright 2013</copyright>
<lastBuildDate>Thu, 16 May 2013 15:35:57 +0100</lastBuildDate>
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<title>Tiger verschlafen ihre Begrüßung</title>
<description><![CDATA[<p><img caption="Die Tigerbrüder beim Nickerchen" alt="Tiger/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/zooblog_tiger1.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p><!-- ?? --> Da liegen sie also. In voller Größe. Der eine benutzt die Pfoten des anderen als Kopfkissen. Die sibirischen Tiger-Drillinge Manu, Thrax und Virgil sind die neue Sensation im Gelsenkirchener Zoo. Extra für sie hat man innerhalb von neun Monaten eine 1.000-Quadratmeter-Behausung gebaut  - mit Flusslauf und Badestelle. Erst vor wenigen Wochen waren die Brüder aus Ungarn angereist. Und nun wollte man sie nach der Quarantäne-Zeit endlich in ihrem neuen Reich der Öffentlichkeit präsentieren. Sogar der Bürgermeister war gekommen. Riesige Fleischstücke wurden ausgelegt, damit man die imposanten Raubkatzen hinter der Scheibe in Aktion sehen konnte. Doch was machten die drei? Ein Nickerchen!</p>

<p><img caption="Bruderliebe" alt="Tiger/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/zooblog_tiger_leck2.jpg" width="192" height="256" align="left"  />Das Trio fühlt sich sichtlich wohl. Doch die Ruhe täuscht, sagt Zoo-Tierärztin Pia Krawinkel. "Als Virgil mich gestern gesehen hat, ist er mit seinen Pranken sofort an der Scheibe hochgesprungen. Der dachte wahrscheinlich: 'Ach, das ist die mit dem Betäubungsgewehr.'"</p>

<p>Die Brüder sollen in ihrem neuen Reich nun erst einmal ankommen. Raus auf die neue Anlage geht es erst in den nächsten Wochen. Die Drei unterscheiden sich auch charakterlich gut voneinander. Virgil ist der Boss - leicht reizbar und etwas unruhig. Er zeigt auch den Pflegern schon mal durch lautes Fauchen und Knurren seinen Unmut. Manu ist ein eher ruhiger Vertreter und Thrax macht gerne ein Schläfchen - am liebsten auf dem Rücken liegend.</p>

<p><img caption="So schlafend präsentierten sich die Katzen der Presse" alt="Tiger/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/zooblog_tiger2_g.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Außerdem ist da noch eine Nummer vier. Roger - Tiger-Neuzugang aus Holland - ist ebenfalls schon in Gelsenkirchen angekommen. Nur hat er seine künftigen WG-Mitbewohner noch nicht kennengelernt. "Er liegt gerade mit Zahnschmerzen auf der Krankenstation." Gleich zwei Schneidezähne sind der großen Raubkatze abgebrochen. Jetzt droht eine komplizierte OP.</p>

<p>Sind die Tiger erst einmal zusammen geführt, bleibt die spannende Frage, wer das Rudel anführen wird. Einer der zweijährigen Brüder oder der sieben Jahre alte Roger? "Die werden sich schon einigen", ist sich Tierpflegerin Stephanie Märcz sicher. In einigen Wochen können Besucher das wilde Quartett dann auch zusammen auf der Anlage sehen. Vielleicht zur Abwechslung dann mal hellwach.</p>

<p><img caption="Die neue Tigeranlage, gebaut für eine Million Euro" alt="Tigeranlage/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/tigeranlage.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p><br />
</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2013/05/tiger_verschlaf.html</link>
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<pubDate>Thu, 16 May 2013 15:35:57 +0100</pubDate>

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<title>Erster Ausflug für Elefantenbaby Moyo  </title>
<description><![CDATA[<p><img caption=" Moyo  - das jüngste Mitglied im Wuppertaler Elefantenclan" alt="Elefantenbaby/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/zooblog_moyo1.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p><!-- Abnahme: Uta Kühne --> Erst sieht man Sabie. Langsam schreitet die große Elefantendame durch das Tor hinaus auf die Freianlage. Dann vier kurze Beine, kleiner Rüssel, neugieriger Blick: Moyo ist da und tapert zum ersten Mal ins Freie - gefolgt von Bruder, Tante und Cousine.</p>

<p><img caption="Mutter Sabie passt auf" alt="Elefantenbaby mit Mutter/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/zooblog_moyo2.jpg" width="192" height="256" align="left"  />Das kleine Elefantenbaby kam in der Nacht zum Montag (13.05.2013) im Wuppertaler Zoo zur Welt. Nach einer Vier-Minuten-Blitzgeburt. "Der Pfleger, der extra im Elefantenhaus übernachtet hat, hätte die Geburt fast verschlafen, so leise verlief alles", erzählt Zoodirektor und Tierarzt Arne Lawrenz. Inmitten der Herde sei das Jungtier ohne Komplikationen zur Welt gekommen. Mutter Sabie, gleichzeitig Leitkuh, sei eine echte Übermutter. "Wir haben beobachtet, dass sie ihr Baby aktiv an die Mutterbrust geführt hat. Dieses Verhalten kennen wir nur von Menschenaffen."</p>

<p>Für Moyos älteren Bruder "Ulli" ist die Geburt des Kleinen allerdings alles andere als ein Freudenfest, sondern eher ein Schicksalsschlag. Der Zweijährige muss seine Mutter jetzt teilen und das passt ihm gar nicht. "Ulli ist jetzt nicht mehr die Nummer eins. Da gibt es für Moyo auch schon mal einen Tritt oder einen Stupser mit dem Rüssel."</p>

<p>Der kleine Moyo bringt nun schon 110 Kilo auf die Waage. "Er ist im Gegensatz zu den anderen Elefantenkindern ein echter Profi, was das Trinken angeht." Ein Kilo wird der Dickhäuter nun pro Tag zunehmen. </p>

<p><a href="http://www1.wdr.de/themen/panorama/elefantenbabymoyo100.html">WDR-Bilderstrecke: Moyo ist da!</a></p>]]></description>
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<category></category>
<pubDate>Wed, 15 May 2013 14:26:54 +0100</pubDate>

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<title>Rentier-Babyboom: Sieben auf einen Streich</title>
<description><![CDATA[<p><img caption="Rentiernachwuchs in Gelsenkirchen" alt="Rentierkalb/Rechte: Zoom Gelsenkirchen" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/rentier_gelesenkirchen1.jpg" width="512" height="288" align="center"  /></p>

<p>Gleich siebenfaches Mutterglück gab es im <a href="http://www.zoom-erlebniswelt.de/">Gelsenkirchener Zoo</a>. Mit einigen Tagen Abstand kamen dort sieben kleine Rentiere zur Welt. Mit dem jüngsten Nachwuchs ist die Herde nun auf 18 Familienmitglieder angewachsen.</p>

<p><img caption="Mutterglück" alt="Rentier mit Kalb/Rechte: Zoom Gelsenkirchen" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/rentier_gelesenkirchen2.jpg" width="192" height="256" align="left"  />Wild lebende Rentiere durchstreifen die Tundren Nordamerikas, Skandinaviens und Asiens. Die nordamerikanischen Vertreter der Rentiere werden auch Karibus genannt - ein Wort, das aus dem Indianischen stammt. Rentiere gehören zur Familie der Hirsche und auch die Weibchen tragen ein Geweih. Die langbeinigen Schönheiten, die bis zu 1,40 Meter groß werden, sind bis heute die einzige domestizierte Hirschart. Wie ihr bekanntester Vertreter namens Rudolph, werden sie seit Jahrhunderten auch vor den Schlitten gespannt.</p>

<p>In den nächsten Wochen werden auch die kleinen Rentiere in Gelsenkirchen immer selbstständiger und erobern ihr 2.000 Quadratmeter großes Freigehege.</p>

<p><img caption="Auch weibliche Rentiere tragen ein Geweih" alt="Rentier mit Nachwuchs/Rechte: Zoom Gelsenkirchen" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/rentier_gelsenkrichen3.jpg" width="512" height="288" align="center"  /></p>]]></description>
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<category>Gelsenkirchen</category>
<pubDate>Sun, 12 May 2013 12:44:24 +0100</pubDate>

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<title>Quirlige Affenbande in Dortmund</title>
<description><![CDATA[<p><img caption="Totenkopfäffchen im Dortmunder Zoo" alt="Totenkopfaffen/Rechte: dpa" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/do_totenkopfaffen.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p><!-- Abnahme:he -->Was ein Gewusel, was ein Gerenne und Getobe - ein siebenköpfiger Trupp Totenkopfäffchen aus dem Zoo Halle hat ein neues Quartier im <a href="http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/index.html">Dortmunder Zoo </a>bezogen. Die kleinen Affen, die zwischen ein und zwei Jahren alt sind, hielten ihre Pfleger schon beim Umzug von Halle nach Dortmund mächtig auf Trab. Denn eigentlich sollten elf der Äffchen ins Dortmunder Affenhaus ziehen. Doch vier der flinken Gesellen verweigerten den Transport aus ihrer alten Heimat - sie ließen sich einfach nicht einfangen und müssen zu einem anderen Zeitpunkt nachreisen.</p>

<p><img caption="Die Äffchen lieben Obst" alt="Totenkopfaffen/Rechte" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/totenkopfaffen2.jpg" width="192" height="256" align="left"  />Die kleinen Primaten leben normalerweise in den Tropenwäldern Südamerikas und verdanken ihren Namen der weißen Fellzeichnung im Gesicht, die an einen Totenkopf erinnert. In ihrem Ursprungsland leben sie gerne in großen Gruppen zusammen und sind wahre Meister im Weitsprung. "Einen Fünf-Meter-Sprung von Baumkrone zu Baumkrone schaffen die Tiere mit Leichtigkeit", so der Dortmunder Zoobiologe Tim Schikora. In der neuen Affentruppe sind die Hierarchien schon klargestellt. Somit herrscht weitgehend Frieden in der reinen Männer-WG. Nur wenn es Futter geht, hört die Freundschaft weitgehend auf. Mundraub sei an der Tagesordnung, so Schikora. Neben dem Futterklau, kommen die Totenkopfäffchen auf ihrer Freianlage vor allem ihrer anderen Lieblingsbeschäftigung nach - dem Klettern. </p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2013/05/quirlige_affena.html</link>
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<category>Dortmund</category>
<pubDate>Wed, 08 May 2013 10:35:22 +0100</pubDate>

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<title>Schnellschwimmer im Frack</title>
<description><![CDATA[<p><img caption="Pinguine sind gute Schwimmer" alt="Pinguin/Rechte: Sealife" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/pinguin1.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p><!-- ju -->Wer gerade eine 600-Kilometer-Fahrt in einer Kühlbox hinter sich hat, dem kann es beim Aussteigen wohl gar nicht schnell genug gehen. So jedenfalls ging es auch den 12 Eselspinguinen, die am Freitagabend zu später Stunde im Oberhausener Sealife Abenteuerpark aus den Transportboxen sprangen. Nach ihrer langen Reise aus Dänemark ließen sie sich in dem neu eingerichteten Pinguinhaus nicht lange bitten. Ein Frackträger nach dem anderen hüpfte aus der Transportbox, um die neue Heimat zu erkunden.</p>

<p><img caption="Sie sind sehr verspielt.... " alt="Pinguin/Rechte: Sealife" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/pinguin2.jpg" width="256" height="144" align="right"  />"Pinguine sind von Natur aus sehr neugierig und verspielt", erklärt Tierpflegerin Gaby Bark, die sich nun um die neuen Oberhausener kümmert. 110 Quadratmeter groß ist das Pinguin-Revier. Der dazugehörige 170.000-Liter-Pool hat angenehme sechs Grad - gerade richtig für Antarktisbewohner. Künftig wird Gaby Barke nicht nur dafür sorgen, dass sie pünktlich am Tag ihre Fischmahlzeit bekommen, sondern wird ihnen mit der Schneemaschine Hügellandschaften bauen oder mit dem Wasserschlauch für Blubberblasen sorgen. "Pinguine lieben das." </p>

<p><img caption="...und neugrierig" alt="Pinguine/Rechte: WDR7Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/pinguin3.jpg" width="192" height="256" align="left"  />Eselspinguine leben für gewöhnlich in den Eiswüsten der Antarktis. Sie können einen knappen Meter groß werden und sind exzellente Schnellschwimmer. Ihren Namen tragen sie, weil ihre Laute stark an Eselsgeschrei erinnern. Wenn sich die Gruppe in Oberhausen eingelebt hat und die Tiere sich in ihrer neuen Umgebung wohlfühlen, könnte es irgendwann sogar einmal Nachwuchs geben. Wie man merkt, dass Pingiune Frühlingsgefühle bekommen? "Man sieht es daran, dass die Männchen anfangen Steine zu sammeln - für den Nestbau."</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2013/04/die_fracktrager.html</link>
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<category>Oberhausen</category>
<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 12:00:57 +0100</pubDate>

</item>

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<title>Goldkätzchen in Münster</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Goldkatze/Rechte: Zoo Münster" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/goldkatze_muenster_blog.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p><!-- döp -->Dies ist nicht irgendein putziges Katzenbaby - bei dem pelzigen Flaschenkind handelt es sich um eine höchst seltene Asiatische Goldkatze. Deren Geburt wird im Allwetterzoo Münster gerade als Sensation gefeiert. Denn: Weltweit erstmalig hatte eine künstliche Besamung Erfolg. Gleich zwei Jungtiere wurden in Münster geboren. Eines von ihnen wird derzeit mit der Flasche aufgezogen.</p>

<p>"Asiatische Goldkatzen leben in den Tropenwäldern von Nordostindien bis Sumatra, doch wurden sie bislang selten beobachtet und man weiß eigentlich fast nichts über ihr Leben", so Zoosprecherin Illona Zühlke. "Sie sind stark von der Ausrottung bedroht.  Sowohl ihr Fell als auch ihre Knochen sind begehrte Handelsobjekte." Weltweit gibt es nur 51 Goldkatzen ins Zoos. Seit 1985 leben sie auch im Münsteraner Zoo. </p>

<p>Weil der Nachzucht von Goldkatzen eine so große Bedeutung zukomme, habe man sich im Allwetterzoo zur Handaufzucht des zweiten Jungtiers entschlossen, so Zühlke weiter. Die Revierleiterin Carin Fels füttert nun das Jungtier und sorgt für Wärme und Zuwendung. Zwar verbringt das Katzenkind die meiste Zeit des Tages noch schlafend, doch kann die kleine Goldkatze auch schon mit lauten, ungewöhnlich trillernden Rufen Nahrung fordern oder ihren Unmut äußern. Auch erste Zähnchen werden sich wohl bald zeigen. </p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2013/04/goldkatzchen_in.html</link>
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<category>Münster</category>
<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 12:26:02 +0100</pubDate>

</item>

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<title>Überraschung im Netzhemd</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Giraffenkalb/Rechte: Zoo Münster" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/kalb1.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Mit so einer Blitzgeburt hatte im Allwetterzoo Münster keiner gerechnet. Deshalb mussten die Tierpfleger bei ihrer morgendlichen Runde am Dienstagmorgen (26.03.2013) im Giraffenhaus gleich zweimal hingucken: Da lag  - ein paar Tage zu früh geboren - ein Giraffenkalb im Stroh. Noch feucht hinter den Ohren, aber putzmunter.</p>

<p><img alt="Giraffenkalb/Rechte: Zoo Münster" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/trinken.jpg" width="250" height="400" align="left"  />Vorsorglich hatten die Tierpfleger den Giraffenstall aber längst mit einer dicken Strohschicht ausgepolstert. "Immerhin stürzt das Kalb bei der Geburt aus einer Höhe von 1,80 Metern auf den Boden", so Zoosprecherin Illona Zühlke. Lange lag es jedenfalls nicht. Gerade halbwegs von Mama "Makena" trocken geleckt, stand es auf und begab sich auf Zitzensuche.<br />
Fünf Giraffen wohnen derzeit in der Münsteraner Giraffenanlage. Muttertier Makena hatte bereits vor zwei Jahren ihr erstes Kalb zur Welt gebracht. Der heute zweijährige Paul lebt ebenfalls noch in der Herde und streckte schon am Morgen neugierig seine Nase durch das Gitter zum Mutter-Kind-Stall. Und auch das Kalb habe sofort Kontakt zum Bruder aufgenommen. </p>

<p>Sehr zur Freude des Zooteams ist es übrigens ein weibliches Kalb. "Wir hatten in den letzten Jahren nur Bullenkälber." Bis der Nachwuchs zur Herde darf, dauert es noch einige Wochen. Auch die Außenanlage ist derzeit für die Wärme liebenden Netzgiraffen tabu. Der Ostwind ist einfach zu ruppig.</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2013/03/osteruberraschu.html</link>
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<category>Münster</category>
<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 11:03:07 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Kleines Trampeltier ärgert &quot;Omi&quot;</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Trampeltier/Rechte: Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/kopf.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Weiche Nase, lange Wimpern, zotteliges Fell - so steht er für einen Moment ganz ruhig bei Mama. Doch dann geht es in Bocksprüngen wie wild durch das Gehege. Der kleine Trampeltrierhengst "Kasan" - gerade einmal drei Wochen alt - hält die restliche Herde im <a href="http://www.zoo-duisburg.de/">Duisburger Zoo</a> auf Trab.</p>

<p><img alt="Trampeltiere mit Pflegerin/Rechte: Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/mit_pflegerin.jpg" width="200" height="200" align="right"  />"Der ist schon ganz schön forsch", findet auch Tierpflegerin Stephanie Danzer. Mit seinem Übermut geht er gelegentlich den anderen Herdenmitgliedern gehörig auf die Nerven. Vor allem der 28-jährigen Sheila, die von den Pflegern liebevoll "Omi" genannt wird. Die alte Dame ist sehr ruhebedürftig und liegt die meiste Zeit. Das nutze Kasan natürlich schamlos zum Ärgern aus.</p>

<p><img alt="Trampeltier/Rechte: Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/ganz.jpg" width="250" height="300" align="left"  />Häufig müssen die Pfleger Fragen zu den Trampeltieren beantworten. Was zum Beispiel ist der Unterschied zum Kamel oder zum Dromedar? "Kamel ist ein Oberbegriff, und bezeichnet die Gattung. Trampeltiere und Dromedare sind unterschiedliche Arten dieser Gattung. Das Trampeltier stammt  aus Asien und hat zwei Höcker, das einhöckrige Dromedar stammt aus Afrika und Arabien." <br />
Was ist das Besondere an einem Trampeltier? "Es kann seine Nase gegen Sandstürme verschließen und hat so breite Füße, dass es im Sand beim Laufen nicht einsinken kann."</p>

<p>Während sich Hengstfohlen Kasan nun also im Freigehege austoben darf, hat einer aus der Herde das Nachsehen - sein Vater. Der 14-jährige Trampeltierhengst "Sultan" ist gerade in der Brunft und darf nicht zu seinem Harem. "Zu gefährlich für das Fohlen", so Stephanie Danzer. Wenn Kasan groß ist, muss er seine Duisburger Familie verlassen. Zwei Hengste sind nämlich einer zu viel. </p>

<p><img alt="Trampeltier/Rechte: Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/kopfseite.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2013/03/kleines_trampel.html</link>
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<category>Duisburg</category>
<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 12:28:29 +0100</pubDate>

</item>

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<title>Unverhoffte Gorillageburt in Münster </title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Gorillababy/Rechte: Heiner Witte" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/gorillababy2_heiner_witte.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Da staunte ein Besucher, der am Wochenende vor dem Affengehege im <a href="http://www.allwetterzoo.de/index.php">Münsteraner Allwetterzoo</a> stand, nicht schlecht: Vor seinen Augen brachte da gerade Gorilladame Changa-Maidi ihr Junges zur Welt. "Da wird gerade ein Gorilla geboren", rief er daraufhin den erstaunten Tierpflegern zu. Als die zum Gehege kamen, war schon alles passiert und das Neugeborene lag unversehrt in Mamas Arm. Im Tierpark hatte man eigentlich erst zwei Wochen später mit der Geburt gerechnet. </p>

<p>Dem Kleinen geht es gut. Er trinkt und Mama lässt ihn nicht aus den Augen. Seit der Geburt sind Mutter und Jungtier so unzertrennlich, dass das Zooteam tagelang das Geschlecht des Kleinen nicht bestimmen konnte. Doch nun ist es amtlich: Das Gorillababy ist männlich! Changa-Maidi hat bereits schon einmal Nachwuchs bekommen. Ihr mittlerweile ausgewachsener Sohn Thabo lebt ebenfalls in der Münsteraner Affenbande und ist mächtig eifersüchtig auf den keinen Bruder. Er ist bislang aber auch der einzige der Gruppe, der sich dem Kleinen überhaupt nähern darf.</p>

<p>Der 16-jährige Vater des Neugeborenen - Silberrücken N'Kwango  - versteht sich momentan offenkundig sehr gut mit seinen Weibchen im Menschenaffenhaus, denn mit Freundin Shasha ist derzeit noch ein weiterer Gorilla der Gruppe trächtig. Sie soll im August 2013 Nachwuchs bekommen.</p>

<p><a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2013/01/15/lokalzeit_muensterland.xml?mo=1012">WDR-Video: Ein Gorillababy im Zoo (Lokalzeit Münster; 15.01.2013)</a></p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2013/01/gorillageburt_i.html</link>
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<category>Münster</category>
<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 13:15:39 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Albino-Känguru vom Fuchs gerissen</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Albino-Känguru/Rechte: dpa" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/albino_nala_blog.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Das schneeweiße Albino-Känguru im <a href="http://www.zoo-duisburg.de/">Duisburger Zoo</a> lebt nicht mehr. Ein Fuchs hat das seltene Tier gerissen.</p>

<p><img alt="Albino-Känguru/Rechte:Claudia Kuster/zoo-foto.de" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/nala_kuster.jpg" width="250" height="300" align="right"  />Für den Duisburger Zoo war sie eine Sensation - die Geburt des kleinen Bennett-Kängurus "Nala" vor knapp einem Jahr. Bei ihrem damaligen Kontrollgang hatten die Tierpfleger nämlich eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Als sie am Gehege der Kängurus vorbei kamen, lugte plötzlich ein weißer Kopf aus dem Beutel eines der grauen Muttertiere. Als der Nachwuchs dann später erstmals aus dem Beutel sprang, hatte das Zooteam Gewissheit: Hier wuchs erstmalig ein Albino-Känguro heran.</p>

<p>Bennett-Kängurus werden nicht größer als einen Meter. Ihre Färbung ist eigentlich grau-braun. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Albino-Känguru das Licht der Welt erblickt, liegt bei etwa 1:20 000.</p>

<p>Doch schon damals machten sich die Pfleger um das seltene Tier Sorgen. Häufig schon waren Füchse rund um die Anlage gesichtet worden, sodass die Muttertiere mit ihren Jungen abends immer in den Stall gesperrt wurden. Mit der auffälligen Fellfarbe sind gerade Albinos besonders gefährdet. Im Duisburger Zoo hatten Pfleger später einen Bereich extra abgesperrt, damit auch "Nala" nachts gefahrlos den Stall verlassen konnte. Dem schlauen Fuchs gelang es am Ende trotzdem, den Zaun zu überwinden und das kleine Känguru zu töten.</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2013/01/albino-kanguru.html</link>
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<category>Duisburg</category>
<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 09:23:29 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Neue Freundin für den &quot;Feuerfuchs&quot;</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Roter Panda/Rechte: Zoo Dortmund" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/panda.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Endlich hat die Einsamkeit für den roten Panda im <a href="http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/index.html">Dortmunder Zoo</a> ein Ende. Der 2-jährige Liang hat eine Freundin bekommen. Und die fand sich fast in der Nachbarschaft. "Das neue Pandaweibchen kommt aus Krefeld. Da war die Anreise natürlich unkomplizierter, als hätten wir eine Partnerin aus Schanghai einfliegen lassen müssen", freut sich Zoo-Biologin Ilona Schappert. Die Panda-Dame hätte auch schon früher einziehen können, doch das Zooteam wollte die Ranzzeit abwarten. Das ist die Zeit, in der die Tiere paarungswillig sind. "Das macht es einfacher, sie aneinander zu gewöhnen."</p>

<p>Noch halten sich die seltenen Tiere allerdings auf Distanz zueinander. "Sie ist noch etwas garstig zu ihm und faucht ihn oft an. Wenn sie sich auf dem Kletterbaum begegnen, geht er ihr höflich aus dem Weg." Vielleicht, so vermutet die Biologin, liege es aber auch am Alter. Das Weibchen wurde erst im Juli 2011 geboren.<br />
Pandas sind in der Regel Einzelgänger, die sich aber freundlich begegnen. Auch das neue Dortmunder Paar wird also künftig eher in einer Wohngemeinschaft als in einer Ehe zusammenleben. </p>

<p>In freier Wildbahn leben die Kleinbären in Zentralasien. Ihre auffällige Rotfärbung hat ihnen den englischen Namen "Red Panda" oder die Bezeichnung "Feuerfuchs" eingebracht. Ihre Haltung im Zoo ist übrigens etwas einfacher als die des großen schwarz-weißen Pandas. Rote Pandas sind genügsamer mit dem Futter und lassen sich neben Bambus auch Früchte schmecken. Jetzt hofft man in Dortmund auf Nachwuchs. "Vielleicht klappt es schon im nächsten Jahr", so Illona Schappert.</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2013/01/neue_freundin_f.html</link>
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<category>Dortmund</category>
<pubDate>Fri, 04 Jan 2013 13:51:33 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Nachwuchs bei den Wasserschweinen</title>
<description><![CDATA[<p><!-- Abnehmender Redakteur: YD--><img alt="Wasserschwein/Rechte: Zoo Dortmund" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/dortmund_wasserschwein1.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Sie tragen zwar ein Schwein im Namen, haben aber nichts mit ihm gemein - drei kleine Wasserschweine sind im <a href="http://http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/index.html">Dortmunder Zoo </a>zur Welt gekommen und erobern gerade erstmals ihr grünes Revier. Wasserschweine sehen aus wie eine Mischung aus Biber und Meerschweinchen. Mit Letzteren sind sie tatsächlich verwandt. Außerdem sind die Vierbeiner mit dem markanten Kopf längst reif für das Guinnessbuch der Rekorde: Sie sind nämlich die größten Nagetiere der Welt.</p>

<p>Bis zu 60 Kilogramm kann ein ausgewachsenes Tier auf die Waage bringen. Lebensraum der Riesennager ist Südamerika. Der einheimischen indianische Namen für das Wasserschwein lautet Capybara, was so viel bedeutet wie "Herr des Grases".  Und wie der deutsche Name schon sagt, lieben Wasserschweine das Wasser. Sie haben Schwimmhäute zwischen den Zehen und können sogar tauchen. Sie weiden gerne auf ufernahen Wiesen und flüchten bei Gefahr mit schnellen Galoppsprüngen ins Wasser.</p>

<p>Bei schönem Wetter kann man die drei jungen Dortmunder Wasserschweine auf der großen Südamerikawiese im Zoo sehen. <br />
</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/11/nachwuchs_bei_d.html</link>
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<category>Dortmund</category>
<pubDate>Sat, 24 Nov 2012 15:24:03 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Ein Gorilla zum Abschied</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Gorilla/Rechte: Zoo Wuppertal" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/wupp_gorilla1.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Seit drei Jahren lebt Gorilla-Männchen Vimoto nun im <a href="http://http://www.zoo-wuppertal.de/">Wuppertaler Zoo</a>. Doch eigentlich war der Silberrücken nur auf der Durchreise hier - denn er war bislang lediglich eine freundliche Leihgabe aus dem Zoo Zürich. Als aber am Freitag (09.11.2012) der Wuppertaler Zoo-Direktor Ulrich Schürer bei einer Feier offiziell in den Ruhestand verabschiedet wurde, trat der Schweizer Zoodirektor Alex Rübel ans Mikro und schenkte Schürer den Gorilla zum Abschied.</p>

<p><img alt="Gorilla/Rechte: Zoo Wuppertal" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/wuppgorilla4.jpg" width="250" height="300" align="left"  />Ein Super-Geschenk",  freut sich Zoo-Kurator André Stadler, der Vimoto damals auf seiner Reise nach Wuppertal begleitete und eine enge Bindung zu dem Tier hat. Nun also darf der prächtige Menschenaffe, der 180 Kilo auf die Waage bringt, in Wuppertal bleiben. "Sollte er  künftig für das Zuchterhaltungsprogramm von einem anderen Zoo gebraucht werden, haben wir jetzt natürlich eine andere Verhandlungsbasis", so Stadler.</p>

<p>Vimoto ist ein 17-jähriger Flachlandgorilla und lebt in Wuppertal zusammen mit seinem Harem aus vier Weibchen. Er hatte damals den Platz des verstorbenen Gorilla-Männchens "Tam Tam" eingenommen, der bei den Weibchen wenig zu melden hatte. "Bei Vimoto ist das anders", so Stadler. "Das ist zwar ein Charmeur der alten Schule, aber der hat alle Weibchen gleich zu Anfang einmal kurz auf den Boden gedrückt, um zu zeigen, wer der Stärkste ist." Das wiederum muss den Damen imponiert haben. </p>

<p>Zweimal hat es in der Vergangenheit bereits Nachwuchs von Vimoto gegeben. Allerdings wurde keines der Jungtiere von ihren Müttern angenommen. Die Kleinen wachsen derzeit im Stuttgarter Zoo Wilhelma auf, der eine Aufzuchtstation für verwaiste Menschenaffen betreibt. </p>

<p><img alt="Gorilla/Rechte: Zoo Wuppertal" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/wupp_gorilla3.jpg" width="480" height="300" align="center"  /><br />
 </p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/11/der_geschenke_g.html</link>
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<category>Wuppertal</category>
<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 14:06:45 +0100</pubDate>

</item>

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<title>Delfin finito in Münster</title>
<description><![CDATA[<p><img caption="Münster wird demnächst delfinfrei" alt="Delfin/Rechte: WDR/Giesen" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/wdrgiesen_512_300.jpg" width="512" height="300" align="center"  /></p>

<p>Dass Nandos, Roccos und Palawas' Tage im Münsteraner Allwetterzoo gezählt waren, stand schon länger fest. Das Delfinarium, in dem sich die Großen Tümmler tummelten, muss renoviert werden - dafür fehlen allerdings die finanziellen Mittel. Nun steht der Termin für den Auszug fest: Zum Ende der Weihnachtsferien in der ersten Januarwoche 2013 werden die Delfine Münster verlassen. Somit gibt es in Deutschland nur noch in Duisburg und Nürnburg Delfinarien. Tierschützer kritisieren seit langem die nicht artgerechte Haltung der Tiere in deutschen Zoos.</p>

<p>Das Delfinarium soll umgebaut werden. Nach dem Umbau sollen dort kalifornische Seelöwen zu sehen sein. Was mit Nando, Rocco und Palawas geschieht, ist noch nicht klar. "Die Tiere werden im Rahmen des europäischen Erhaltungszuchtprogramms in einen anderen Zoo in Europa gebracht", sagte eine Zoo-Sprecherin zu WDR.de. In welchen, steht bislang noch nicht fest.</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/10/munster_hat_aus.html</link>
<guid>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/10/munster_hat_aus.html</guid>
<category>Münster</category>
<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 10:09:09 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Zwillings-Äffchen mit Künstler-Tolle</title>
<description><![CDATA[<p><!-- Abnehmender Redakteur: yd--><img caption="Bei den Lisztaffen trägt Papa den Nachwuchs auf seinem Rücken" alt="Lisztaffe/Rechte: Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/listaffe1.jpg" width="512" height="300" align="center"  /></p>

<p>Der weißen Haartolle verdanken die Lisztaffen ihren Namen. Denn auch der ungarische Starkomponist Franz Liszt trug das Haupthaar so. Bei den Lisztaffen im <a href="http://www.zoo-duisburg.de/">Duisburger Zoo </a>gab es jetzt gleich doppelten Nachwuchs. Dort wurden Zwillingsäffchen geboren. Sie im Gehege der flinken Krallenaffen zu entdecken, erfordert allerdings Geduld. Die beiden Zwerge klammern sich derzeit noch an Papas Rücken und sind schwer auszumachen. Bei den Lisztaffen übernimmt das Muttertier den Nachwuchs nur, wenn es Zeit für die Milch ist. Ansonsten schleppt das Männchen die Kleinen geduldig mit sich herum - und zwar bis zu fünf Monate lang.</p>

<p><img caption="Lisztaffen lieben Heuschrecken" alt="Lisztaffe/Rechte: Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/listaffe2.jpg" width="250" height="300" align="left"  />Wenn die kleinen Lisztaffen auf die Welt kommen, wiegen sie gerade einmal 20 Gramm. Und schon von der ersten Lebensminute an können sich die Jungtiere mit ihren Krallen festhalten. Dieser ausgeprägte Instinkt ist wichtig, denn Lisztaffen leben in den Urwaldbäumen Nordkolumbiens und Panamas. Mit ihren langen Beinen, den scharfen Krallen an den Füßen und ihrem langen Schwanz als Balancierstange klettern sie äußerst geschickt durch das Geäst der Bäume. Nicht selten zeigen die kleinen Tiere Sprünge bis drei Metern Länge. "Wie die meisten Krallenaffen ist auch der Lisztaffe gefährdet", erklärt Revierpfleger Andreas Banse. Die Abholzung der Regenwälder lässt ihren Lebensraum immer weiter schrumpfen.</p>

<p>Bei den wenige Tage alten Duisburger Zwillingen kann man jetzt schon den Ansatz der späteren Haartolle erkennen. Wenn sie ausgewachsen sind, wiegen die Äffchen nicht mehr als 500 Gramm. Sie ernähren sich hauptsächlich von Obst und Blütennektar. Wenn Pfleger Andreas Banse allerdings mit frischen Riesenheuschrecken kommt, ist die Affenbande nicht mehr zu halten. </p>

<p><br />
</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/10/zwillings-affch.html</link>
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<category>Duisburg</category>
<pubDate>Sun, 28 Oct 2012 13:46:36 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Flinke Rennechsen</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="02_ameiven_weibchen_01_l.jpg" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/02_ameiven_weibchen_01_l.jpg" width="512" height="288" align="center"  /><br />
Eines der beiden neuen Bochumer Ameiven-Weibchen</p>

<p>Grüne Ameive ist kein Schreibfehler, sondern eine neue Attraktion im <a href="http://www.tierpark-bochum.de/">Zoo Bochum</a>: Seit Mitte Oktober sind drei der aus Mittel- und Südamerika stammenden Echsen in der Mittelamerika-Anlage des Zoos zu sehen. Das Männchen und zwei Weibchen stammen aus dem Frankfurter Zoo. Für Zoodirektor Ralf Slabik sind die Ameiven eine echte Bereicherung: „In unseren 15 Großterrarienanlagen leben auf einer Fläche von 500 Quadratmetern mit Grünen Leguanen, Chamäleons, Kragenechsen, Skinken, Kaimanen und Waranen jetzt 75 Schuppenkriechtiere in 17 unterschiedlichen Arten."</p>

<p><img alt="01_ameiven_maennchen_l.jpg" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/01_ameiven_maennchen_l.jpg" width="512" height="288" align="center"  /><br />
Dreimal so groß: das Ameiven-Männchen</p>

<p>Das Ameiven-Männchen ist mit seinen 80 Gramm Gewicht und 45 Zentimeter Länge ist rund dreimal so schwer wie die beiden Weibchen. Der Kopf ist bräunlich, der Rücken grasgrün, wobei es Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen gibt. Zootierpfleger Dominik Töller erklärt: „Man muss schon gute Reaktionen haben, um eine Ameive einfangen zu können. Mit ihrem schlanken Körperbau sind sie sehr wendig und blitzschnell." Sie ernähren sich überwiegend von Insekten (Heuschrecken, Käfer, Schaben). Zu ihren Feinden zählen Schlangen und Vögel.<br />
</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/10/ameiven_in_boch.html</link>
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<category>Bochum</category>
<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 19:44:27 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>In den Farben des Regenbogens</title>
<description><![CDATA[<p><!-- Abnehmender Redakteur: le--><img caption="Loris sind gesellige Tiere" alt="Loris im Zoo; Rechte: Tierpark Bochum" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/images/12_loris.jpg" width="256" height="144" align="right"  />Die Federn am Kopf sind blau, die Brust rot und gelb und die Rückseite grün: So viele Farben, wie im Gefieder der Gebirgsloris schillern, gibt es nur selten in der Tierwelt. Nicht umsonst heißen sie bei den Briten übersetzt Regenbogenloris. 22 von ihnen leben seit zwei Jahren im Tierpark Bochum. Das Besondere: Haben sie sich für einen Partner entschieden, leben sie monogam bis an ihr Lebensende. Eines der Bochumer Loripaare hat nun erfolgreich ein Junges großgezogen. Am 25. August schlüpfte es aus seinem knapp drei Zentimeter großen Ei.</p>

<p><img caption="Frisch geschlüpft ist das Gefieder noch ganz grau" alt="junger Lori; Rechte: Tierpark Bochum" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/02_lori.jpg" width="256" height="144" align="left"  />Ein Fotograf hat die Entwicklung des Kükens dokumentiert. Die Eltern überwachten die Shootings mit Argusaugen. Teilweise ließen sie sich während der Aufnahmen auf Kopf und Schultern des Fotografen nieder. Anhand der Fotoreihe lässt sich wunderbar nachvollziehen, wie aus einem grauen Knäuel ein farbenprächtiger Vogel wird. </p>

<p><img caption="Langsam kommen die farbigen Federn hervor" alt="Lori; Rechte: Tierpark Bochum" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/05_Lori.jpg" width="256" height="144" align="right" /></a>Die Tiere sind neugierig, zutraulich und lassen sich deswegen auch von Fremden füttern. Diese fehlende Scheu hat sie zu Publikumslieblingen des Tierparks avancieren lassen. Vor allem Kinder sind von ihnen begeistert. Der Junglori soll zum ersten Mal in zwei Wochen durchs Gehege fliegen.  So beeindruckend die Papageientiere optisch auch sind, akustisch sind sie eher gewöhnungsbedürftig: Ihr Gekreische ist laut und schrill.</p>

<p><img caption="Die Mauser ist bald zuende" alt="fast erwachsener Lori; Rechte: Tierpark Bochum" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/images/06_lori.jpg" width="256" height="144" align="left"  />Loris werden gut 25 Zentimenter groß und sind Höhlenbrüter. Das Weibchen legt ein bis drei Eier. Die Brutzeit beträgt rund 25 Tage. An der Aufzucht, die ungefähr zwei Monate dauert, beteiligen sich beide Elternteile. Geschlechtsreif sind die Loris mit zwei Jahren, ihre Lebenserwartung beträgt in freier Wildbahn circa 20 Jahre. In Zoos werden sie teilweise sogar älter. Ihr regulärer Lebensraum liegt im pazifischen Raum. Vor allem in Indonesien, Neuguinea und Australien sind sie verbreitet.</p>

<p>Seit 1973 stehen Loris unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens, das in 175 Ländern gilt. Das Abkommen regelt den Handel mit Wildtieren und Pflanzen, um das Überleben gefährdeteter Tierarten zu sichern.</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/10/in_den_farben_d.html</link>
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<category>Bochum</category>
<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 17:15:12 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Fünffacher Nachwuchs bei den Capybaras</title>
<description><![CDATA[<img alt="Wasserschweine in Köln/Rechte: dapd" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/10/11/wasserschwein4_g.jpg" width="480" height="300" align= "center"/>

<p>Im <a href="http://www.koelnerzoo.de/zoo-aktuell/">Kölner Zoo</a> gibt es Nachwuchs bei den Capybaras (auch Wasserschweine genannt) und dabei spielt die Fünf eine große Rolle. Am Freitag, dem fünften Oktober, hat die fünfjährige "Maggie" nach fünfmonatiger Tragezeit fünf Jungtiere zur Welt gebracht. Die Kleinen sind jetzt noch etwa meerschweinchengroß und werden in etwa einem Monat ihr Gewicht verfünffacht (!) haben.</p>

<p><img caption="Die Capybaras mit ihrer Mutter" alt="wasserschwein3.jpg" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/10/11/wasserschwein3.jpg" width="256" height="144" align="right"  />Mutter Maggie ist gut 50 Kilo schwer und stammt aus dem Zoo im niederländischen Kerkrade. Vater ist der dreijährige "Mike", der aus dem Züricher Zoo stammt. Er ist ein außergewöhnlich ruhiges Tier und düfte deswegen auch bei der Geburt dabei sein. Seitdem, so berichtet der Zoo, kümmert er sich rührend um den Schutz und das Wärmen der Jungtiere.</p>

<p><img caption="Auslauf im Freigehege" alt="wasserschwein1.jpg" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/10/11/wasserschwein1.jpg" width="256" height="144" align="left"  />Der ungewöhnlich klingende Name "Capybara" bedeutet in der Guarani-Sprache (wird in Teilen Südamerikas gesprochen) "Herr des Grases". Die Hauptnahrung der Riesennager stammt aus den Überflutungsgebieten, Savannen und Flussufern von Regenwäldern des tropischen Mittel- und Südamerikas. Während die Tiere in der Nacht und in den Morgen- und Abendstunden grasen, ziehen sie sich zum Ruhen am Tage und bei Gefahr in das kühlende Wasser zurück. Mit bis zu 65 Kilogramm Körpergewicht und 1,2 Meter Körperlänge werden die Weibchen sogar noch etwas schwerer als die Männer. </p>
]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/10/funffacher_nachwuchs.html</link>
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<category>Köln</category>
<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 15:20:32 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Krummschnabel und Riesenfüße</title>
<description><![CDATA[<p><img caption="So sieht der Jungvogel jetzt aus" alt="Pelikanküken/Rechte: zoo-foto.de/Claudia Kuster" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/pelikan.jpg" width="192" height="256" align="right"  />Wenn er mal groß ist, wird er bis zu sieben Kilogramm wiegen. Dann könnte er seinen langen Schnabel samt Kehlsack geschickt wie einen riesigen Kescher durchs Wasser ziehen und seinen schweren Kopf beim Fliegen auf den Schultern tragen. Noch aber ist der im <a href="http://www.zoo-duisburg.de/">Duisburger Zoo</a> geschlüpfte Rötelpelikan ein flauschiges Knäuel mit riesigen Füßen und einen unförmig-breiten Schnabel, der sich von seiner Mutter mit vorverdautem Fisch durchfüttern lässt. Auch ist sein Daunenkleid noch nicht ganz vollständig. Und so wirkt der kleine Duisburger Rötelpelikan zurzeit noch ein wenig nackt.</p>

<p>Die aus Afrika stammenden Rötelpelikane brüten in großen Kolonien am Wasser. Haufen aus Ästen und Zweigen dienen als Nester.<img caption="Jungvogel mit weißem Daunenkleid" alt="Pelikanküken/Rechte: zoo-foto.de/Claudia Kuster" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/pelikan_fuss.jpg" width="192" height="256" align="left"  />  "Im Zoo ist die Zucht von Rötelpelikanen allerdings immer noch selten", so Zookurator Volker Grün. Das liege daran, das diese Tiere ganz besonders scheu seien. Im Duisburger Zoo bewohnen die Pelikane eine Insel in einem Teich. "Wenn wir die Insel verändern würden, könnten sich die Tiere schon gestört fühlen und nicht mehr brüten. In anderen Zoos werden die Rötelpelikane häufig mit vielen unterschiedlichen Vogelarten zusammengehalten. Auch das kann sie schon stören. Bei uns teilen sie sich ihr Revier nur mit den Flamingos und an die haben sie sich offensichtlich gewöhnt." </p>

<p>Derzeit hocken also sämtliche Altvögel um den etwa fußballgroßen Sprössling herum. Der wird schon bald das typische schneeweiße Daunenkleid tragen, das ihn in den kommenden Monaten warmhalten muss. Erst dann wächst ihm langsam das für Rötelpelikane typische Gefieder, das auf der Rückenseite der Tiere bei bestimmten Lichtverhältnissen rötlich schimmert - daher der Name. In der Duisburger Kolonie wird der Kleine der letzte Pelikannachwuchs für dieses Jahr sein. "Die Brutzeit ist jetzt vorbei", so Volker Grün.</p>

<p><img caption="Rötelpelikan bei der Fütterung eines Jungvogels" alt="Pelikanküken/Rechte: zoo-foto.de/Claudia Kuster" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/pelikan_schnabel.jpg" width="512" height="288" align="center"  /></p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/09/pelikan.html</link>
<guid>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/09/pelikan.html</guid>
<category>Duisburg</category>
<pubDate>Fri, 21 Sep 2012 12:26:13 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Tapir in Tarnfarben</title>
<description><![CDATA[<p><img caption="Tapirjungtier in Dortmund" alt="Tapirnachwuchs/Rechte: Zoo Dortmund" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/dortmund_tapir.jpg" width="480" height="270" align="center"  /></p>

<p>Normalerweise schleicht er durch die Regenwälder Südamerikas, um sich vor Raubkatzen und Riesenschlangen in Acht zu nehmen. Der kleine Flachlandtapir, der nun im <a href="http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/index.html">Dortmunder Zoo</a> zur Welt kam, muss sich um Fressfeinde nicht kümmern. Er wächst an der Seite seiner Mutter "Indra" im Gehege auf. Für sie ist es schon das neunte Jungtier.</p>

<p>Mit ihrem gestreiften Fell erinnern die Tapire an kleine Wildschweinfrischlinge. Doch mit Schweinen haben die Südamerikaner nichts zu tun. Sie sind tatsächlich mit Pferden und Nashörnern verwandt. Das Streifenmuster auf dem Fell des Dortmunder Neuzugangs verschwindet, wenn das Jungtier ungefähr ein halbes Jahr alt ist. Ab diesem Alter tragen Tapire einen unifarbenen Pelz in unauffälligem Grau-Braun.</p>

<p>Flachlandtapire sind in ihrer Heimat stark bedroht. Sie werden nicht nur intensiv bejagt, auch ihr Lebensraum schrumpft zusehens. Deshalb gibt es in Zoos ein Erhaltungszuchtprogramm für diese Tierart. Auch der Zoo Dortmund beteiligt sich daran. So wurde „Indras" letztes Jungtier aus diesem Grund in den Zoo Schwerin gebracht, um dort mit einem blutsfremden Männchen für Nachwuchs zu sorgen. "Indras" noch namenloses Jungtier ist schon der dreiundzwanzigste Flachlandtapir, der im Dortmunder Zoo geboren wurde.</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/09/tapir_in_tarnfa.html</link>
<guid>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/09/tapir_in_tarnfa.html</guid>
<category>Dortmund</category>
<pubDate>Thu, 13 Sep 2012 14:27:55 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Wuppertaler Elefanten an Salmonellen erkrankt</title>
<description><![CDATA[<p><img caption="Ultraschalluntersuchung bei Elefantenkuh Sweni" alt="Elefantenkuh  Sweni/ Rechte: Zoo Wuppertal" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/sweni.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Jetzt hat es auch den Elefantenbulle "Tusker" erwischt. Seit Wochen plagt die Elefantenherde im <a href="http://www.zoo-wuppertal.de/">Zoo Wuppertal</a> eine Salmonellenerkrankung. Erst waren die Kühe der Herde von einer Infektion betroffen, was bei manchen Tieren zu erheblichen Problemen führte. Die Tiere litten unter Durchfall und wollten nicht mehr fressen. Bei der 7-jährigen Bongi war der Krankheitsverlauf laut Zoo sogar lebensbedrohlich und auch die trächtige Elefantenkuh "Sweni" verlor durch die Infektion ihren Fötus. Zwei Tage nach dem Abgang des Fruchtwassers brachte „Sweni" das abgestorbene Kalb tot zur Welt. "Es wurde zur Sicherheit pathologisch in Berlin untersucht", so Katrin Gries von der Tierärztlichen Station des Zoos. "Dabei wurden Salmonellen in der Leber nachgewiesen." Jedes Tier der Herde habe die Krankheit anders überstanden. "Dass es ausgerechnet Bongi so schwer getroffen hat, hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass die den niedrigsten Rang in der Herde hat. Sie hat somit den größten Stress."</p>

<p><img caption="Jungtiere von 2011" alt="Elefantenjungtiere 2011/Rechte: dpa" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/elefanten_dpa.jpg" width="240" height="200" align="right"  />Während die weibliche Elefantengruppe auf dem Weg der Besserung ist und auch die trächtigen Elefantenkühe "Sabie" und "Punda" nach Angaben des Zoos wohlauf sind, kämpft nun Bulle "Tusker" mit der Erkrankung. Es sei bei Elefanten schon dramatisch, wenn sie ein paar Tage keine Nahrung zu sich nehmen. "Ein Elefant frisst 18 Stunden am Tag." Bis zu 100 Kilo Futter könnten da schon verschlungen werden. Um dem Tier seine Medikamente zu verabreichen, muss Zootierarzt Arne Lawrenz den Bullen füttern. "Das ist schon ein Problem", so Katrin Gries. "Tusker ahnt etwas und nimmt von uns kein Futter. Gestern konnten wir ihm aber das Medikament spritzen. Ob das morgen auch noch funktioniert, weiß keiner." Der Bulle kann im Gegensatz zu den Kühen nicht im direkten Kontakt, sondern nur durch ein Gitter behandelt werden. Neben einem Antibiotika bekommt er ein Schmerzmittel gegen seine Bauchschmerzen. "Wenn er keine Schmerzen hat, frisst er auch."</p>

<p>Die Salmonellen schädigen die Darmflora der Tiere. Vor ein paar Wochen hatten Pfleger in den Ausläufen schleimigen Kot entdeckt und Alarm geschlagen. Wie die Tiere mit den Salmonellen in Kontakt gekommen sind, kann das Zooteam nicht mehr nachvollziehen. Der für Samstag (08.09.2012) vorgesehene Elefantentag im Zoo fällt nun aus. <br />
  </p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/09/elefantenbulle.html</link>
<guid>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/09/elefantenbulle.html</guid>
<category>Wuppertal</category>
<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 14:19:59 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Überraschungsgeburt bei den Orang-Utans</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Orang Utan-Nachwuchs/Rechte: Zoom Gelsenkirchen" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/orang_utan.jpg" width="512" height="288" align="center"  /></p>

<p>Damit hatte offensichtlich niemand im <a href="http://www.zoom-erlebniswelt.de/">Gelsenkirchener Zoo</a> gerechnet: Die 40-jährige Orang-Utan-Dame "Sexta" hat ganz überraschend Nachwuchs bekommen - eine Seltenheit bei Orang-Utan-Weibchen in diesem Alter. "Es war zwar aufgefallen, dass Sexta ein wenig zugenommen hatte, doch in ihrem Alter ist das nicht ungewöhnlich", so Zoo-Biologin Sabine Haas.</p>

<p><img alt="Orang Utan mit Nachwuchs/Rechte: Zoom Gelsenkirchen" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/orang_mama.jpg" width="192" height="256" align="left"  />Sexta, die ihr letztes Jungtier 1990 zur Welt brachte, nahm die Sache scheinbar gelassen. Die Geburt fand tatsächlich vor den Augen einiger Besucher statt. Erst anschließend zogen sich Mutter und Kind zum Ausruhen in den Schlafbereich zurück. In den ersten Wochen wird sich das Baby nur für Mama interessieren und sich eng an ihren Bauch klammern. Milch saugen und schlafen sind nun das Wichtigste am Tag. "Sexta kümmert sich fürsorglich und liebevoll um ihr Baby", so Sabine Haas. "Sie legt sich gut hin, damit ihr Kleines zum Trinken an ihr hochklettern kann." Das Baby ist circa 30 Zentimeter groß und 1,5 Kilo schwer. "Wahrscheinlich ein Mädchen. Doch sicher ist man sich bei dem Geschlecht noch nicht, Mama Sexta hat es noch nicht eindeutig zeigen wollen."</p>

<p>Orang-Utans leben in den Wäldern Südostasiens. In freier Natur können sie bis zu 50 Jahre alt werden. In Gefangenschaft sogar 60 Jahre alt.</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/08/orang.html</link>
<guid>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/08/orang.html</guid>
<category>Gelsenkirchen</category>
<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 15:45:58 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Endlich raus aus dem Beutel</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Känguru mit Jungtier/Rechte: Zoo Krefeld/Gorissen" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/kaenguru.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Vorwitzig tollt das jüngste Mitglied der Familie von Grauen Riesenkängurus im <a href="http://www.zookrefeld.de/">Zoo Krefeld</a> über seine Mutter "Mallee". Immer öfter verlässt das Riesenbaby jetzt den sicheren Beutel für Ausflüge. Dann stürzt es sich plötzlich wieder kopfüber zurück, um zu trinken oder zu schlafen. Manchmal sind von ihm nur die kräftigen Hinterbeine zu sehen, die aus dem Beutel ragen.</p>

<p>In Australien bilden Graue Riesenkängurus die größte Säugetiergruppe im Land. In Krefeld allerdings ist das Zooteam froh um jedes einzelne Jungtier. Der Grund: Vor zehn Jahren gab es hier einen tragischen Zwischenfall, der bundesweit für Aufsehen sorgte. Ein von Einbrechern frei gelassener Gepard tötete neun erwachsene Kängurus. Ein Jungtier musste danach von Hand aufgezogen werden. Laut Zoo, erholt sich der Bestand seitdem nur langsam.</p>

<p>Frischgeborene Kängurus müssen schon nach der Geburt Erstaunliches leisten, sind sie doch bei ihrer Geburt nur so groß wie ein Gummibärchen und müssen es dennoch allein in Mamas Beutel schaffen. Eine beschwerliche Reise. Ist es angekommen, saugt es sich an Mutters Zitze fest und wächst und wächst. Apropos Zitze: Meist führen die Mütter noch ein älteres Jungtier mit sich, das ebenfalls noch trinken will. Auch dafür hat die Natur etwas Praktisches eingerichtet: Känguruweibchen verfügen über zwei Zitzen aus denen zwei verschiedene Milchsorten fließen. Der ältere Nachwuchs bekommt fettreiche, nahrhafte Milch. Der jüngste Nachwuchs hingegen trinkt eine fettlose Milch. </p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/08/kanguru.html</link>
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<category>Krefeld</category>
<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 15:02:50 +0100</pubDate>

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<title>Kleiner Lemur entdeckt die Langsamkeit</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Bambuslemur mit Nachwuchs/Rechte: Werner Scheurer" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/lemur1.jpg" width="480" height="300" align="center"  /></p>

<p>Nur nicht ständig in Bewegung sein, viel Schlaf und große Mengen Bambus - das ist die Lebensphilosophie eines Bambuslemuren. Im <a href="http://www.koelnerzoo.de/zoo-aktuell/">Kölner Zoo</a> hat einer der puscheligen Gesellen mit dem intensiven Blick nun Nachwuchs.</p>

<p><img alt="Bambuslemur/Rechte: Werner Scheurer" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/lemur2.jpg" width="240" height="300" align="left"  /> Für den Kölner Zoo ist der junge Lemur eine kleine Kostbarkeit, denn nicht nur in seiner Heimat, den Regenwäldern auf Madagaskar, sind die Tiere stark vom Aussterben bedroht. Auch in zoologischen Gärten ist diese Art eine Rarität. Aktuell gibt es in Tierparks nur 24 Tiere weltweit. Die Primaten sind extreme Nahrungsspezialisten und fressen zu 98 Prozent Bambus. Die Spezialisierung geht sogar so weit, dass sie von den 21 Bambusarten in ihrem Lebensraum lediglich drei Arten fressen. Mit ihrem kräftigen Gebiss können sie Bambusstämme bis zu einem Durchmesser von acht Zentimetern aufreißen. Doch für frei lebende Bambuslemuren wird die Nahrung immer knapper, denn der Bambus muss überwiegend für den Möbelbau herhalten.</p>

<p>Bambus enthält nur wenig Energie, deshalb müssen Bambuslemuren möglichst große Mengen der Pflanzen fressen und im Alltag viel Energie sparen, in dem sie sich wenig bewegen.</p>

<p>Auch der kleine Lemur in Köln, der irgendwann einmal rund zwei Kilo wiegen wird, schläft viel. Am liebsten eng an Mama "Kaya" gekuschelt. Muttertier "Kaya" geht allerdings seit der Geburt des Kleinen nicht gerade zimperlich mit ihrem eigentlichen Partner "Woody" um. "Sie zeigt sich äußerst aggressiv ihm gegenüber, sodass wir die beiden Tiere trennen mussten und Woody seither im Nachbargehege sehnsüchtig darauf wartet, dass Kaya ihn wieder in der Nähe duldet", so das Zooteam.</p>

<p><img alt="Bambuslemur mit Nachwuchs/Rechte: Werner Scheurer" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/lemur3.jpg" width="480" height="300" align="right"  /></p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/08/kleiner_lemur_e.html</link>
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<category>Köln</category>
<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 09:34:24 +0100</pubDate>

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<title>Ein Luxus-Resort für Kattas</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Kattas im Zoo Bochum, Rechte: Zoo Bochum" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/Kattas_400.jpg" width="400" height="302" align="none"  /><br />
Im <a href="http://www.tierpark-bochum.de/">Zoo Bochum</a> konnten die Kattas jetzt zum ersten Mal ihr neues Freigehege ausprobieren: Die Lemuren zögerten nur wenige Minuten, ihre neue Umgebung zu erobern. Dabei wurden sie vom dominanten Weibchen angeführt. Die Neugestaltung der Katta-Anlage besteht aus einem modernen Haus mit einem großen Innenbereich und 570 Quadratmetern Außenfläche. <br><br>In einer Eingewöhnungsphase werden die Kattas in den nächsten Tagen für jeweils einige Stunden in der Außenanlage sein. Danach können die Kattas jederzeit zwischen Innenbereich und Außenlage wechseln. Erst im Juni 2010 waren insgesamt sechs Kattas aus drei anderen deutschen Zoos in den Bochumer Tierpark gekommen: Alle Tiere gewöhnten sich gut und problemlos ein: Mit dem Nachwuchs besteht die Gruppe mittlerweile aus neun Tieren. <br><br>Kattas (Lemur catta) gehören zu den Lemuren, und diese zu den Feuchtnasenaffen. Kattas sind die bekanntesten Lemuren und ein Wahrzeichen von Madagaskar. Nur dort leben diese schönen Tiere in freier Wildbahn. </p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/08/luxus-resort_fu.html</link>
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<category>Bochum</category>
<pubDate>Wed, 01 Aug 2012 18:00:00 +0100</pubDate>

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<title>Elefantenbaby in Köln: Es ist ein Mädchen</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Elefantenkalb/Rechte: Zoo Köln" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/koeln_elefant12.jpg" width="480" height="350" align="center"  /></p>

<p>Die Elefantenherde im <a href="http://www.koelnerzoo.de/zoo-tierwelten/elefantenpark/elefantenfamilie/">Kölner Zoo</a> wächst. Zum sechsten Mal kam mitten in der Elefantentruppe Nachwuchs zur Welt. </p>

<p><img alt="Elefantenkalb/Rechte: Zoo Köln" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/koeln_elefant2.jpg" width="300" height="500" align="left"  />Tierpfleger hatten am Mittwoch (25.07.12) festgestellt, dass Elefantenkuh "Shu Tu Zar" mehr und mehr die Hinterbeine entlastete. "Wir haben zunächst nur eine faustgroße Beule gesehen, und schon wenige Minuten später guckten die Hinterbeine heraus", berichtet Elefantenpflegerin Christina Klawitter. Um kurz nach 10 Uhr war es dann so weit. Ohne menschliche Hilfe flutschte das neugeborene Elefantenbaby ohne Komplikationen aus dem Mutterleib. Sofort nach der Geburt begann dann ein in Köln bereits bekanntes Ritual: Alle Tanten und die übrigen Jungtiere der Herde traten an das Elefantenkalb, um es zu beschnuppern und zu begrüßen. Die Tanten waren es laut Zoo auch, die der Kleinen auf die Beine halfen. Denn: Wenn sich das Zooteam nicht verguckt hat, ist es ein Mädchen.</p>

<p>Der Elefantenpark im Kölner Zoo misst 20.000 Quadratmeter. 15 Asiatische Elefanten leben dort. Der Familienverband wird von der Leitkuh angeführt. Die Elefanten verbringen den größten Teil des Tages in ihrer Herde. Mit Menschen kommen sie nur bei Pflege- und Fütterungseinsätzen in Kontakt.</p>

<p><img alt="Elefantenkalb/Rechte: Zoo Köln" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/koeln_elefant3.jpg" width="600" height="350" align="center"  /><br />
  </p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/07/elefantenbaby_i.html</link>
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<category>Köln</category>
<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 06:00:00 +0100</pubDate>

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<title>Albino-Seebär muss ohne Mutter aufwachsen</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Albino-Seebär/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/seebaer_allein.jpg" width="600" height="300" align="left"  />Traurige Nachricht aus dem <a href="http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/index.html">Dortmunder Zoo</a>: Der kleine Albino-Seebär, der erst am Freitag (20.07.2012) der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, muss nun von Tierpflegern groß gezogen werden. Der Grund: Völlig überraschend starb das 16-jährige Muttertier am Montag (23.07.2012). Da das Zooteam dem Jungtier nun hinter den Kulissen viel Aufmerksamkeit schenken muss, ist es für Zoobesucher zurzeit nicht zu sehen. </p>

<p><img alt="Albino-Seebär/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/seebaer_allein2.jpg" width="300" height="300" align="left"  />Das zwei Monate alte Jungtier mit dem goldfarbenen Fell, muss nun von Menschenhand mit einer Spezialmilch gepäppelt werden. Und das ist etwas komplizierter, als man denkt. "Robben nehmen keine Milchflaschen an", erklärt Zoo-Biologin Ilona Schappert. "Wir müssen den Kleinen über eine Magensonde versorgen." Dreimal am Tag müssen die Pfleger ihm nun auf diesem Weg die besonders fettreiche Spezialmilch zuführen. Die gute Nachricht: Der kleine Seebär, laut Zoo der weltweit einzige Albino-Seebär in einem Tierpark, nimmt das Futter an.</p>

<p>Bis zum Tod der Mutter wurden beide Tiere getrennt von den anderen Seebären des Zoos gehalten. Ganz langsam wollte man die Gruppe an das Jungtier mit der ungewöhnlichen Färbung gewöhnen. In der Natur ist es nicht unüblich, dass Albinos von der Gruppe verstoßen oder sogar angegriffen werden. Das helle Fell würde verstärkt die Aufmerksamkeit von Fressfeinden wecken und könnte so auch eine ganze Gruppe gefährden. "Albino-Seebären hätten in freier Natur kaum Überlebenschancen", so Zoodirektor Klaus Brandstätter.</p>

<p><img alt="Albino-Seebär mit Weibchen Rony/Rechte: Stadt Dortmund" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/seebaer_mit_rony.jpg" width="300" height="300" align="right"  />Doch der kleine Seebär hat nun schon Kontakt zu anderen Tieren der Gruppe aufgenommen. So war der einjährige Halbbruder „Pontos" bereits bei ihm zu Besuch.  "Zur Zeit versucht das Zooteam den Kleinen mit dem erfahrenen Zuchtweibchen "Rony" zu vergesellschaften. Sie ist nicht unfreundlich zu ihm, ignoriert ih aber noch. Wir müssen jetzt einfach sehen, welches Tier am besten auf ihn reagiert." </p>

<p>Woran das Muttertier gestorben ist, muss eine nun eine Obduktion klären. "Vielleicht hatte sie doch gesundheitliche Probleme, von denen wir nichts wussten." So hatte das Weibchen in der Vergangenheit bereits eine Fehlgeburt. Die Ergebnisse liegen in den nächsten Wochen vor. </p>

<p><a href="http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/07/albino-seebar_i.html">Kleiner Albio-Seebär ist ein Goldjunge   </a></p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/07/albino-seebar_w.html</link>
<guid>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/07/albino-seebar_w.html</guid>
<category>Dortmund</category>
<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 13:27:54 +0100</pubDate>

</item>

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<title>Kleiner Albino-Seebär ist ein Goldjunge</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Albino-Seebär/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/see_albino1.jpg" width="600" height="300" align="center"  /></p>

<p>Er ist eine seltene Laune der Natur und würde außerhalb eines Zoos kaum überleben: Im <a href="http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/zoo_dortmund/start_zoo/index.html">Dortmunder Zoo</a> ist ein Albino-Seebär zur Welt gekommen. "Nach unseren Recherchen ist das derzeit wohl der einzige seiner Art in einem Tierpark", so Zoo-Direktor Frank Brandstätter.</p>

<p><img alt="Albino-Seebär/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/see_albino_auge.jpg" width="200" height="200" align="left"  />Knapp zwei Monate alt ist der kleine Bulle mit dem goldenen Fell. Das Fell des Kleinen sei zwar kurz nach der Geburt noch heller gewesen, doch die Talgdrüsen des Tieres produzierten so viel Fett, dass sich das Fell langsam verfärbt habe. Doch das ist nicht die einzige Auffälligkeit an dem Jungtier. "Albinos haben sehr empfindliche Augen. Deshalb kneift der Kleine auch die Augen immer so zusammen", so Brandstätter. Nur ab und an, wenn er blinzelt, kann man seine sehr helle Augenfarbe sehen.</p>

<p><img alt="Albino-Seebär/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/see_albino2.jpg" width="600" height="200" align="center"  /></p>

<p>In freier Wildbahn habe solch ein Tier kaum eine Überlebenschance. "Die dunkle Farbe schützt Seebären vor Fressfeinden. Ein Tier mit solch einer hellen Färbung würde auch die anderen Tiere in Gefahr bringen. Wahrscheinlich würden Seebären ein solches Familienmitglied kurz nach der Geburt töten."</p>

<p><img alt="Albino-Seebär/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/see_albino_nah.jpg" width="200" height="200" align="left"  />Albinos sind in der Regel krankheitsanfälliger als normal gefärbte Tiere. Der kleine südamerikanische Seebärbulle aber ist putzmunter. Am liebsten klettert er auf Mama herum oder flitzt mit ihr durch das Wasserbecken. An Land weicht Mutter "Harimee" ihrem Nachwuchs nicht von der Seite und wird schon mal wütend, wenn allzu neugierige Seebären in der Nachbaranlage sich die Nasen am Trenngitter platt drücken. Wann die beiden zu den anderen Seebären der Gruppe kommen ist noch ungewiss. "Keiner kann vorhersehen, wie die anderen Tiere auf den Kleinen reagieren. Da müssen wir ganz behutsam sein", so Brandstätter. </p>

<p><img alt="Albino-Seebär/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/see_albino3.jpg" width="600" height="300" align="center"  /></p>

<p><a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/07/20/lokalzeit-dortmund-albino-seebaer.xml">Video: Albino-Seebär geboren [Lokalzeit, 20.07.2012]</a></p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/07/albino-seebar_i.html</link>
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<category>Dortmund</category>
<pubDate>Fri, 20 Jul 2012 15:15:34 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Rüsselnase und Rallyestreifen</title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Flachlandtapir/Rechte:Claudia Kuster/zoo-foto.de" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/duis_tapir.jpg" width="600" height="400" align="center"  /></p>

<p>Gerade einmal zwei Wochen alt ist der kleine Flachlandtapir, der nun an Mamas Seite sein Gehege im <a href="http://www.zoo-duisburg.de/tiere/tiere/item/flachlandtapir.html?category_id=27">Duisburger Zoo</a> durchstreifen darf. Für Mutter "Bowasi" ist es schon das siebte Jungtier und so dürfte sie über den riesigen Durst ihres Nachwuchses wohl auch kaum überrascht gewesen sein. Kleine Flachlandtapire stehen nicht nur schon 20 Minuten nach der Geburt, sie docken sich auch bereits eine Stunde später an Mamas Zitze an und trinken 15 Minuten lang.</p>

<p>Der Flachlandtapir werde fälschlicherweise oft als "Schwein in Stromlinienform" verkannt, so Zoo-Biologe Achim Winkler. Dabei stehen die südamerikanischen Tiere mit der auffälligen Rüsselnase und den Rallyestreifen verwandtschaftlich den Pferden und Nashörnern an nächsten.</p>

<p><img alt="Flachlandtapir/Rechte: Claudia Kuster/zoo-foto.de" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/duis_tapir2.jpg" width="300" height="200" align="left"  />Wenn die kleine Duisburger Rüsselnase ausgewachsen ist, wird sie bis zu 250 Kilogramm wiegen. Dann wird auch das Tarnkleid verschwunden sein, dass Tapirjunge vor Feinden wie Puma, Jaguar oder Anakonda schützt. Erwachsene Tapire sind in schlichtem Braun unterwegs.</p>

<p>In Duisburg darf das Jungtier nun schon stundenweise mit auf die Südamerika-Anlage. Man müsse behutsam vorgehen, so Winkler, denn neben den Tapiren bewohnen auch noch Große Ameisenbären das Gehege. Der Zoo will die beiden Tiere nun langsam aneinander gewöhnen.</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/07/russelnase_und.html</link>
<guid>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/07/russelnase_und.html</guid>
<category>Duisburg</category>
<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 13:03:29 +0100</pubDate>

</item>

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<title>Überraschung in Duisburg: erstes Albino-Känguru </title>
<description><![CDATA[<p><img alt="Albino-Känguru/Rechte: Claudia Kuster/zoo-foto.de" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/albino_kuster1.jpg" width="600" height="300" align="center"  /></p>

<p>Die Bennett-Kängurus im Duisburger Zoo haben gerade Nachwuchs. Fünf Jungtiere werden dort derzeit von ihren Müttern in Beuteln herumgetragen. Doch bei ihrer morgendlichen Kontrollrunde staunten die Tierpfleger vor einigen Wochen nicht schlecht, als aus einem der grau-braunen Bauchbeutel plötzlich ein schneeweißer, tennisballgroßer Kopf mit rosa Schnauze lugte. "Ich habe gedacht, ich sehe nicht richtig", erzählt Tierpflegerin Lena Hohmann. Doch seit die Kleine erstmals komplett aus dem Beutel sprang ist es amtlich: In Duisburg wächst erstmalig ein Albino-Känguru heran.</p>

<p><img alt="Känguru mit Jungtier/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/albino2.jpg" width="300" height="500" align="left"  />Bei ihrer Geburt haben Kängurus gerade einmal die Größe eines Gummibärchen. Das völlig nackte und blinde Jungtier muss dann selbstständig in den Beutel der Mutter finden und sich an einer der vier Zitzen festsaugen. Hat es diese Mammutaufgabe erfolgreich bewältigt, blickt es erst im Alter von vier Monaten erstmalig aus dem Beutel.<br />
Das Duisburger Albino-Känguru hüpft mit seinen sechs Monaten manchmal schon allein über die Anlage. Doch beim ersten offiziellen Fototermin suchte es doch lieber Schutz im mütterlichen Beutel. Droht Gefahr oder ist es vor dem Gehege zu laut, zieht auch Mama sich lieber ins Gebüsch zurück.</p>

<p>Bennett-Kängurus werden nicht größer als einen Meter. Ihre Färbung ist eigentlich grau-braun. Die Freianlage in Duisburg teilen sich die Tiere mit zwei riesigen Emus, Laufvögeln mit kräftigen Krallen an den Füßen. Und so lernt auch der Nachwuchs schnell auf der Hut zu sein. "Das ist für kleine Kängurus nicht ungefährlich. Auch nachts bringen wir die Tiere noch in den Stall, damit der Fuchs sie nicht holen kann", so Tierpflegerin Lena Hohmann.</p>

<p>Ungefähr ein Jahr dürfen sich die Jungtiere hin und wieder noch von Mama herumtragen lassen. Doch danach ist endgültig Schluss mit dem „Einsitzen": Das Känguru ist dann zu groß für den Beutel geworden.</p>

<p><img alt="Känguru mit Jungtier/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/albino1.jpg" width="600" height="300" align="center"  /><br />
</p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/06/uberraschung_in.html</link>
<guid>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/06/uberraschung_in.html</guid>
<category>Duisburg</category>
<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 12:26:19 +0100</pubDate>

</item>

<item>
<title>Neuer Spielplatz für Anori</title>
<description><![CDATA[<p><br />
<img alt="Vilma und Anori/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/blog_mama_kind2.jpg" width="600" height="300" align="center"  /></p>

<p>Am Mittwoch (06.06.2012) war es endlich so weit. Eisbärmädchen "Anori" durfte mit Mutter Vilma zum ersten Mal auf die große Eisbärenanlage im Wuppertaler Zoo. Das lange Warten hatte seinen Grund: Erst jetzt, mit fünf Monaten, ist die Kleine groß genug, um die hohen Stufen, die aus dem Wasserbecken führen, auch wirklich allein zu erklimmen.</p>

<p><img alt="Anori schwimmt/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/anori_schwimm.jpg" width="300" height="300" align="left"  />Und so dauerte es auch gar nicht lange, da prüfte Anori erst einmal mit der Nase die Wassertemperatur, um sich dann mit einem beherzten Sprung in die Tiefe zu stürzen. Schwimmen kann der kleine Eisbär bereits perfekt. "Eisbären benutzen beim Schwimmen ihre Hinterbeine kaum", erklärt Zoo-Tierarzt Arne Lawrenz. Und tatsächlich, auch Anori liegt im Wasser wie ein U-Boot. "Hätte sie Angst oder wäre sie unsicher, würde sie mit den Beinen paddeln und schlagen."</p>

<p>Ihre Tage verbringt Anori am liebsten mit spielen und herumtoben. Auf 40 Kilo schätzt Veterinär Lawrenz das aktuelle Gewicht der Kleinen. <img alt="Anori/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/anori_guck.jpg" width="300" height="300" align="right"  />Genau weiß das Zooteam es nicht, da man den Bären nicht so nah kommt, dass man sie auf die Waage stellen könnte. "Sie hat aber auch keine Angst vor dem Tierarzt", erzählt Lawrenz, der sie jeden Morgen mit ihrer Lieblingsspeise an das Gitter locken kann. Doch wer glaubt, Anori ließe sich mit Fisch ködern, liegt falsch. Der Eisbärnachwuchs bevorzugt Nutella! "Ihre Hauptmahlzeit ist aber natürlich noch Muttermilch."</p>

<p>Wie lange Mutter und Tochter noch gemeinsam im Zoo Wuppertal bleiben, hängt von den Tieren selbst ab. "Normalerweise bleiben Eisbärjunge bis zu zwei Jahren bei ihrer Mutter. Doch im Zoo reifen die Jungen durch die gute Nahrung schneller." Deshalb könnte es passieren, dass Vilma ihren Nachwuchs schon etwas früher entwöhnen wird. <br />
<img alt="Eisbär Anori/Rechte: WDR/Goebel" src="http://wdrblog.de/zoos_nrw/zooblog_aufmacher.jpg" width="600" height="300" align="center"  /></p>

<p><br />
<a href="http://www.wdr.de/Fotostrecken/wdrde/2012/06/eisbaer.jsp">Fotostrecke: Eisbär auf Entdeckungstour</a></p>]]></description>
<link>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/06/neuer_spileplat.html</link>
<guid>http://wdrblog.de/zoos_nrw/2012/06/neuer_spileplat.html</guid>
<category>Wuppertal</category>
<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 13:25:11 +0100</pubDate>

</item>


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