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Alle Beiträge aus MünsterDas kleine Gorilla-Baby
Claudia, dessen Mama am 17. Januar gestorben war, zieht zur Schwester nach Stuttgart. In dem Gorilla-Kindergarten des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma soll es gleichaltrige Spielgefährten finden. Schwester Mary Zwo lebt hier schon seit knapp drei Jahren. Der Umzug des fast sechs Monate alten Babys werde am Freitag (29.01.10) stattfinden, berichtete der Münsteraner Zoo.
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Nach dem Tod des Gorillaweibchens
"Gana" am Sonntag (17.01.2010) im
Allwetterzoo Münster musste sich schnell eine Ersatzmutter für das fünf Monate alte Waisenkind "Claudia" finden. Nun ist klar, dass sich die 37jährige "Fatima" um das mutterlose Gorillakind kümmert. Die beiden Gorillas "Fatima" und "Gana" galten ohnehin als unzertrennlich und waren stets zusammen. Derzeit bewohnen "Fatima" und das Gorillababy übergangsweise die Gänge hinter der Gorilla-Anlage im Menschenaffenhaus des Zoos. Hier ist die Kleine vor allzu rüpelhaften Übergriffen aus der Sippe sicher. Im Münsteraner Zoo ist man froh, dass "Fatima" die Rolle der Adoptivmutter übernommen hat. Die Affendame lebt schon seit 1975 in Münster und kommt sogar auf Zuruf der Pfleger, damit die kleine "Claudia" mehrfach am Tag ihr Fläschchen bekommen kann. Wenn alles gut geht, sollen auch andere Gorillas der Gruppe bald stundenweise mit den beiden zusammengelassen werden.
Einen ersten Obduktionsbericht nach dem Tod des Muttertieres "Gana" lieferte bereits das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen. Demnach habe es offensichtliche Veränderungen in "Ganas" Gehirn gegeben, die zum Tod geführt haben und nicht therapierbar waren. Die Ursache für diese Veränderungen müssen weitere Untersuchungen zeigen.
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Der
Allwetterzoo in Münster trauert um Gorilla-Dame Gana. Eine Sprecherin des Zoos teilte mit, das Tier sei in der Nacht zu Sonntag (17.01.10) gestorben. Gana wurde nur zwölf Jahre alt, was für einen Gorilla sehr jung ist. Nach Angaben des Zoos kann diese Affenart bis zu 50 Jahre alt werden. Noch am Freitag war Gana in einem Computer-Tomografen auf einen Gehirn-Tumor hin untersucht worden, allerdings ergab sich dabei kein eindeutiger Befund. Bereits seit Jahresbeginn war Gana krank gewesen. Sie litt unter einer zunehmenden Schwäche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. Von den Strapazen der Untersuchung am Freitag hat sich das Gorillaweibchen dann offenbar nicht mehr erholen können. Eine Obduktion soll jetzt Klarheit über die Todesursache bringen. Gana war im August 2008 durch die intensive Trauer um ihr verstorbenes Junges bundesweit bekannt geworden. Mit nur drei Monaten ist damals ihr Affenbaby gestorben. Gana wollte den Leichnam danach nicht hergeben. Insgesamt brachte Gana drei Junge zur Welt. Dem Gorillakind namens
Claudia, das erst im vergangenen August zur Welt gekommen war, geht es laut den Angaben der Zoo-Sprecherin gut. Bereits seit zehn Tagen wird der Jungaffe von Tierpflegern mit Babynahrung aus einer Nuckelflasche versorgt.
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Im
Allwetterzoo in Münster arbeiteten am Montag (04.01.10) wieder Humanmediziner und Zoo-Mitarbeiter Hand in Hand, teilte der Zoo am Dienstag (05.01.10) mit. Die 12-jährige Gorilladame Gana, die im letzten Jahr
Nachwuchs bekommen hatte, sei seit Tagen krank gewesen: „Sie zeigte eine zunehmende Schwäche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit“, heißt es in einer Mitteilung des Allwetterzoos. Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Münster sei dem Hilfeersuchen des Zoos zum wiederholten Male gefolgt. Ein Expertenteam des Klinikums sei in den Zoo gekommen und habe während einer dreistündigen Narkose Gana eingehend untersucht. Zum Team der Humanmediziner gehörten ein Anästhesist, ein Gastroentologe, also ein Spezialist für Erkrankungen des Magen- und Darmtrakts, sowie ein Oberarzt. Mittels Ultraschalluntersuchung, Endoskopie und Röntgenaufnahmen diagnostizierten sie eine „akute Unterfunktion des gesamten Verdauungsapparates“. Bereits unter Narkose wurde Ganas Darmtätigkeit wieder angeregt, teilte der Zoo weiter mit.
Große Sorgen machten sich die Zoo-Mitarbeiter nicht nur um Gana, sondern auch um ihr fünf Monate altes Kind Claudia, das nach seiner Patin, der Wettermoderatorin Claudia Kleinert, benannt ist. Doch die zweite Gorillamutter im Zoo, Changa-Maidi, habe sich um Claudia, also das Gorillababy, gekümmert. Nach Angaben des Zoos trug Changa-Maidi Claudia mit sich herum und achtete darauf, dass es keinen Streit zwischen ihrem zwei Jahre alten Sohn Thabo und der Kleinen gibt. Gana sei noch nicht wieder aus der Narkose erwacht gewesen, da habe Claudia schon wieder auf ihrem Bauch gelegen und während des Aufwachens der Mutter bereits getrunken.
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Im Münsteraner Zoo feiert am Mittwoch (18.11.09) ein ganz besonderer Bewohner Geburtstag: "Karlchen" ist wohl der letzte Schimpanse, der in Münster von Menschenhand aufgezogen wurde. Das war vor 30 Jahren. Am 18. November 1979 begann für Bärbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo Münster, eine harte Zeit. An diesem Tag nämlich hatte Schimpansin "Lilly" ein Jungtier zur Welt gebracht, doch keinerlei Interesse an ihm gezeigt. Die Menschen mussten eingreifen, sonst wäre das Affenbaby verhungert. So nahm Bärbel Uphoff den kleinen Schimpansenjungen in ihre Obhut. Sie fütterte "Karlchen" mit der Flasche, windelte ihn und trug ihn im Tragetuch herum - selbst beim Einkaufen.
Zwei Jahre lang wohnte "Karlchen" nachts in der Wohnung von Bärbel Uphoff, am Tag begleitete er sie in den Zoo. Nach und nach lernte der kleine Schimpanse so seine Artgenossen kennen. Heute ist "Kalli", wie seine Ziehmutter ihn ruft, übrigens Boss der zehnköpfigen Schimpansengruppe im Allwetterzoo und selbst mehrfacher Vater.
30 Jahre sind eigentlich noch kein Alter für einen Schimpansen, doch macht "Karlchen" seit einiger Zeit sein Herz zu schaffen. Spezialisten der Universitätsklinik Münster haben nach einer aufwändigen Untersuchung eine Therapie für den Schimpansen festgelegt, die ihm das Leben gerettet hat. Karlchen hat einen Herzklappenfehler und muss täglich Medikamente bekommen. Die schluckt er vorzugsweise mit Pflaumenmus.
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Zwar macht Nashornkind "Ebun" aus dem
Münsteraner Allwetterzoo noch einen etwas tapsigen Eindruck, aber das täuscht: Der kleine Koloss ist ein tierischer Medienprofi, und das obwohl der weibliche Nachwuchs erst vor einem Monat geboren wurde: Ebun hat eine eigene Homepage, eine Seite bei Facebook, auf der Plattfom Flickr sind jede Menge Fotos zu sehen, und auch über Twitter gibt es Kurznachrichten. Sogar ein Eintrag bei Wikipedia informiert über das Nashorn-Mädchen.
Ebun - der afrikanische Name bedeutet übersetzt "Geschenk" - wurde von seiner Mutter getrennt, weil diese seine beiden älteren Geschwister im Jahr 2000 und 2004 unmittelbar nach der Geburt tötete. Jetzt genießt es die Fürsorge der Pfleger.
Auf Ebuns Website gibt es ein Tagebuch mit Infos zum Pflegeteam oder zum Speiseplan. Der klingt allerdings wenig abwechslungsreich: Vom Frühstücksfläschen um 7.30 Uhr über die Flasche zur Kaffeezeit bis zum Abendfläschen um 17 Uhr steht nur Fohlenmilch auf der Speisekarte - denn die ist der Milch einer Nashornmutter am ähnlichsten. Und das stolze Kilogramm, das Ebun jeden Tag zunimmt, muss ja schließlich irgendwoher kommen. Seit neuestem, so ist für Interessierte außerdem zu lesen, macht Ebun sogar jeden Tag einen Mittagsschlaf - vielleicht erschöpft der ganze Medienrummel das Tier ja doch ein wenig...
Zum SeitenanfangRund 50 Kilo bringt der dicke Wonneproppen auf die Waage, den Nashorn Emmi am Sonntag (20.09.09) im Allwetterzoo Münster auf die Welt brachte. Das weibliche Nashornkalb muss vorerst mit einer Ersatzmutter vorlieb nehmen. Es wurde aus Sicherheitsgründen von der Mutter getrennt und wird stattdessen rund um die Uhr von einem Pflegerteam des Zoos betreut.
Nashorn Emmi hatte in der Vergangenheit bereits zwei Jungtiere zur Welt gebracht und direkt nach der Geburt aus Panik getötet. Auch kurz nach der Geburt am Sonntag wirkte Emmi wieder nervös und aggressiv. Innerhalb weniger Minuten entschloss sich das Team deshalb einzugreifen. Den Mitarbeitern des Zoos gelang es schließlich, die Nashornkuh in ein anderes Gehege zu locken. Jetzt werde die Kleine, die noch keinen Namen hat, per Hand mit der Flasche aufgezogen. Zur Freude aller Mitarbeiter trank das Kalb tatsächlich schon kurz nach der Trennung vom Muttertier.
Zum SeitenanfangDas Gorilla-Weibchen Gana hat im
Allwetterzoo Münster in der Nacht zum Sonntag (02.08.09) ein Junges zur Welt gebracht. Erstes Aufatmen des Zooteams: Die Geburt des 1.500 Gramm schweren Tieres verlief reibungslos.
Zwei Geburten mit unglücklichem Ausgang hat Affenmutter Gana schon hinter sich. Nach ihrer ersten Geburt 2007 hatten Spannungen in der Gorillagruppe dazu geführt, dass Gana ihr Baby lebensbedrohlich vernachlässigte. Gana, so vermutete man im Zoo später, hatten vermutlich die anderen Gorillas gefehlt. Die Gruppe war kurz nach der Geburt getrennt worden, weil der unerfahrene Vater "Nkwango" Mutter und Kind bedrängte. Das damals
sechs Wochen alte Gorillababy "Mary Zwo" hatte zeitweise in der Kinderintensivstation der Universitätsklinik behandelt werden müssen. Im Gorilla-Aufzuchts-Zentrum des Stuttgarter Zoos wurde es anschließend aufgepäppelt.
Das zweite Jungtier, das Gana 2008 zur Welt brachte, starb mit drei Monaten an einer Darmentzündung. Die trauernde Mutter hatte das Junge nach seinem Tod noch tagelang im Gehege mit sich herumgetragen.
Die erneute Geburt sei jetzt aber ohne Komplikationen verlaufen, hieß es aus dem Zoo. Im Moment sehe es so aus, als würde sich Gana ganz normal um ihr Junges kümmern. Ob es sich bei dem Gorillababy um ein männliches oder ein weibliches Tier handelt, könne der Zoo erst in den kommenden Wochen mit Sicherheit bestimmen.
Video: Gorilla-Nachwuchs in Münster (Lokalzeit Münsterland, 03.08.2009)
Zum SeitenanfangZwei aus einem Ei - das gibt es auch bei Schildkröten. Gleich zwei Zwillingspärchen kamen im Münsteraner Allwetterzoo zur Welt. Die Zwillingsgeburt der Sternschildkröten ist für den Tierpark eine Sensation. "Davon wurde bei dieser Schildkrötenart bisher noch nie berichtet", sagt Zoosprecherin Illona Zühlke. "Bei anderen Arten gab es schon Zwillinge, aber sie waren entweder zusammengewachsen, oder eines der Tiere war nicht komplett entwickelt."
Die Zwillingspaare stammen aus Gelegen verschiedener Eltern. Die Eier wurden aus dem Terrarium der Sternschildkröten entfernt und für 97 Tage künstlich bebrütet. Beim Schlüpfen hatten die Winzlinge eine Panzerlänge von gerade einmal zwei bis drei Zentimeter. Die Minischildkröten wogen dabei nur zwischen sechs und acht Gramm. "Einlinge sind mit etwa 16 Gramm doppelt so schwer, und ihr Panzer kann bis zu vier Zentimeter lang sein", so Zühlke
Anhand der Eier lasse sich übrigens nicht auf Zwillinge schließen: Die Eier sind stets gleich groß, nämlich rund viereinhalb Zentimeter. Die Schale ist im Gegensatz zum Hühnerei weich und wird von den Schlüpflingen mit ihrem Eizahn angeritzt. So entsteht zunächst ein kleines Loch. Dies wird dann von den kleinen Schildkröten so weit vergrößert, dass sie sich mit Hilfe der Vorderbeine aus dem Ei befreien können.
Die Eltern der jungen Sternschildkröten im Allwetterzoo waren vor fünf Jahren auf dem Hongkonger Flughafen beschlagnahmt worden. Über den Schildkrötenschutz-Koordinator des Zoos in Rotterdam wurden sie auf mehrere europäische Zoos und erfahrene Privathalter verteilt. In Münster vermehren sich die kostbaren Tiere regelmäßig, so schlüpften in diesem Jahr bereits 15 Sternschildkröten aus den Eiern.
Das Muster auf dem Panzer der Schildkröten erinnert auffällig an ein Sternenmuster. Es hilft den Tieren, sich in der freien Natur zu tarnen. Der Panzer dieser hübschen Pflanzenfresser ist außerdem stark gewölbt.
Zum SeitenanfangJahrelang bewohnten die Kapuziner nur ein vergittertes Gehege im Allwetterzoo Münster. Nun durfte die elfköpfige Affengruppe endlich ins neue 700 Quadratmeter große Grüngehege ziehen - Liegewiese und Kletterbäume inklusive.
Doch so eine große Freianlage erfordert erst einmal jede Menge Mut von einem kleinen Affen. Zunächst mussten die "Südamerikaner" durch einen langen Laufgang krabbeln, der über dem Besucherweg schwebt. Schon nach wenigen Metern im neuen Terrain, stürmten die ersten Neuankömmlinge gleich wieder zurück. Auch der zweite Boss der Truppe, namens "Pedro", traute sich nur bis zur ersten Biegung.
Das halbstarke Affenmänchen "Monty" fasste sich schließlich ein Herz und hangelte als Erster über die Strickleiter, die am Ende des Laufgangs hing. Von dort aus ging es auf einen der großen Kletterbäume - und dann im Laufschritt wieder zurück.
Irgendwann trauten sich dann auch die anderen vorsichtig ins neue Gehege. Sie tollten über den Rasen und eroberten die Kletterbäume. Ein junges Kapuzineräffchen aus der Gruppe holte sogar eine Nuss aus dem Leckerbissen-Korb und brachte sie seiner Mutter, die immer noch ängstlich im alten Gehege saß.
Der Zaun der neuen Anlage ist transparent und mit Strom geladen. Doch schon in der ersten Stunde fanden die intelligenten Tiere die erste Sicherheitslücke im System. "Ein Äffchen kletterte auf den Laufgang - und schwups war es raus aus der Anlage", erzählt Zoosprecherin Ilona Zühlke. Zum Glück waren Zoomitarbeiter in der Nähe und fingen das Tier schnell wieder ein.
Zum SeitenanfangDas war eine tonnenschwere Fracht, die da im Allwetterzoo Münster eintraf - Breitmaulnashorn "Yvonne" reiste mit dem Schwertransporter aus dem holländischen Park Beekse Bergen an. Vermutlich hatte man der 18-jährigen Nashornkuh das Schild nicht gezeigt, das außen am Transport-Container klebte und ihr ein "Date" versprach. "Yvonne" soll in Münster nämlich ihren Zukünftigen treffen. Bisher hatte sie eher Pech in der Liebe und den Richtigen einfach noch nicht getroffen.
Millimetergenau manövrierte der Fahrer den Anhänger mit dem Transporter durch das Tor der Anlage. Ein 38 Tonnen schwerer Kran nahm den Container an den Haken und hievte ihn Richtung Stalltür. Das sanfte Locken einer vertrauten Tierpflegerin aus Beekse Bergen half zunächst aber nichts, "Yvonne" ging ein paar Schritte vor - und wieder zurück. Nachdem die beiden anderen niederländischen Begleiter die zweite Containertür geöffnet hatten und der Nashorndame von hinten gut zuredeten, ging es mit einem Mal schnell. "Yvonne" betrat den ersten Stall im Bullentrakt, dann den zweiten - und stand binnen einer Viertelstunde in dem ihr zugedachten neuen Quartier. Hier wird sie sich vom Transport erholen und an die neuen Pfleger gewöhnen können. Wann sie das erste Mal auf den ihr zugedachten Partner trifft, hängt von ihrem weiteren Verhalten ab.
Die Breitmaulnashorn-Kuh im besten Alter hätte schon längst mehrfache Mutter sein können, doch der ihr zugedachte Partner im holländischen Safaripark Beekse Bergen gefiel ihr wohl nicht - Nashörner sind wählerisch. Deshalb zog sie nun in den Allwetterzoo um. Dort lebt der 1990 in England geborene Bulle "Harry". Mit "Yvonne" ist die münstersche Herde auf vier Tiere angewachsen. "Emmi", ebenfalls 18 Jahre alt und derzeit zum dritten Mal tragend, ist ebenso wie die vier Jahre ältere "Vicky" im Allwetterzoo auf die Welt gekommen.
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Drillinge bei den
Lemuren lautete vor einigen Tagen eine Meldung aus dem
Allwetterzoo Münster. Doch viele Besucher des Allwetterzoos Münster suchten in der Folge vergeblich nach den am 26. März geborenen
Katta-Drillingen. Stattdessen bevölkerten gleich zwei Weibchen mit jeweils zweifachem Nachwuchs das Gehege.
Des Rätsels Lösung: "Mobi", die Drillings-Mutter, hat sich am Wochenende eines ihrer Kinder abnehmen lassen. Von den Tierpflegern zweifelsfrei als Täterin identifiziert wurde "Viola" - die Oma der Drillinge. Sie selbst versorgt ein einzelnes, am 30. März geborenes Jungtier, und verfügt offenbar über genügend Milch für ein zweites Junges. Aus Sicht der Tierpfleger gab es keinen Grund, in diese lemuren-interne Entführungsgeschichte einzugreifen. Alles wirkte nach Angaben des Zoos sehr harmonisch, beide Mütter kümmerten sich vorbildlich um den vierfachen Nachwuchs.
Eigentlich, so eine Zoosprecherin, seien die Tierpfleger sogar glücklich über die Entwicklung gewesen, da die Aufzucht von gleich drei Jungen eine Herausforderung für eine Affenmutter sei. Am Morgen des 7. April wurden die Tierpfleger dann allerdings erneut überrascht: "Mobi" hatte die Drillinge wieder komplett bei sich. Warum in der Nacht das dritte Kind zurück zur eigenen Mutter gewechselt ist - ob freiwillig oder mit Nachdruck, ist nicht bekannt. Und im Allwetterzoo will niemand ausschließen, dass das Wechselspiel in der nächsten Zeit weiter geht.
Zum SeitenanfangDie Tierpfleger im Allwetterzoo Münster staunten nicht schlecht, als das Kattaweibchen "Mobi" ihnen am 26. März 2009 stolz drei Junge präsentierte. Zwillinge oder nur ein Kind sind normal bei diesen Lemuren aus Madagaskar. Drillinge hat es im Allwetterzoo allerdings noch nie gegeben. Jetzt hat die junge Mutter alle Hände voll zu tun, um die drei kleinen Affen satt und anschließend wieder sauber zu bekommen und sie stets warm zu halten. Der Kräftigste ist schon so pfiffig, dass er auf Mamas Rücken klettert, wenn es vorne zu eng wird. Beim Trinken scheinen die Jungen sich gut abzustimmen: Weil es naturgemäß nur zwei mütterliche Zitzen gibt, kann nur der Reihe nach getrunken werden.
Die Oma der Drillinge, "Mobis" Mutter "Viola", wurde am 30. März ebenfalls Mutter. Sie brachte allerdings nur ein Junges zur Welt. Der stolze Vater aller vier Affenkinder heißt "Guba". Zum Glück für die Kattas wurde das Wetter Ende März frühlingshaft und die Temperaturen stiegen von Tag zu Tag. Als ausgesprochene Sonnenanbeter durften sie mitsamt dem Nachwuchs schon wenige Tage nach deren Geburt auf die Freianlage. Hier haben die Zoobesucher gute Möglichkeiten, kleine und große Kattas zu bestaunen, denn die Anlage darf von Menschen betreten werden.
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Gleich bei ihrem ersten Wurf hat die noch junge Geparden-Mama "Mbala" im
Allwetterzoo Münster Vierlinge geboren. Das am 4. November geborene Quartett - zwei Mädchen und zwei Jungen - sei wohlauf und "quicklebendig", teilte der Tierpark am Donnerstag (20.11.08) mit.
"Mbala" wurde selbst in Münster geboren, Vater "Karoo" stammt aus dem Wuppertaler Zoo. Die bis zu 112 km/h schnellen, überwiegend in Afrika beheimateten Raubkatzen bringen meist zwischen zwei und vier Babys zur Welt.
Die vierjährige Katze, die ihre Jungen im dichten Gras der Freianlage unter den Augen der Pfleger zur Welt brachte, kümmert sich nach Angaben des Zoos "sehr fürsorglich" um ihre Jungen. Als es knapp eine Woche nach der Geburt zu regnen begann, zog "Mbala" mit ihren vier Babys in eine der trockenen und wettergeschützten Höhlen im Gehege um, die den Geparden zur Verfügung stehen. Zwischenzeitlich hatte sie die Jungtiere auch im beheizten Innengehege untergebracht. Auch Gepardenmütter in Afrika wechseln mit ihren Jungen häufig das Lager, um sie so vor Fressfeinden zu schützen. Die vielen "Umzüge" der Gepardenmutter dürften laut Zoo auch in den nächsten Tagen einen Blick auf die neue Familie schwierig machen. Voraussichtlich erst ab Mitte Dezember, wenn die Jungen etwas selbstständiger werden, können Besucher die neuen Zoobewohner dann in Augenschein nehmen. Nur weil die kleinen Katzen und Kater für die nach der Geburt übliche Wurmkur von der Mutter getrennt werden mussten, war es kurzzeitig möglich, Fotos vom Nachwuchs zu machen.
Zum SeitenanfangBei Nashörnern kann sich ein Umzug offenbar positiv auf die Partnerschaft auswirken. Zumindest konnten die Tierpfleger im
Allwetterzoo Münster nach dem Frühjahrs-Umzug der Nashörner in ihre neue Anlage ein deutlich gesteigertes Interesse von Bulle "Harry" an seiner Partnerin "Emmi" beobachten.
Dass diese Bemühungen im erweiterten und umgestalteten Außengehege nicht folgenlos geblieben ist, hat jetzt die veterinärmedizinische Universität Wien nachweisen können. Die dortigen Wissenschaftler sind auf Hormonbestimmungen in Nashorn-Kot spezialisiert. Aus Münster erhalten sie mehrmals im Jahr ein tiefgefrorenes Stichproben-Paket aus "Emmis" Hinterlassenschaften der zurückliegenden Monate.
Das Ergebnis der aktuellen Analyse: "Emmis" Hormon-Kurve ist von Mai bis September kontinuierlich angestiegen, Abbauprodukte des Hormons Progesteron können inzwischen in hoher Konzentration in "Emmis" Kot nachgewiesen werden - untrügliches Indiz für eine Nashorn-Schwangerschaft. Bis der 18-jährige Bulle Vater wird, vergeht allerdings noch eine Weile: Die Trächtigkeit bei Breitmaulnashörnern dauert etwa 16 Monate, mit der Geburt eines Kalbes ist also erst im Herbst nächsten Jahres zu rechnen. "Emmi" ist übrigens zum dritten Mal trächtig. In der Vergangenheit hatte sie nach zwei komplikationslosen Schwangerschaften ihre Kälber unmittelbar nach der Geburt getötet.
Zum SeitenanfangDas Gorilla-Baby im Allwetterzoo Münster ist wahrscheinlich an einer Darmentzündung gestorben. Das teilte der Zoo heute mit und berief sich auf Untersuchungsergebnisse des Deutschen Primatenzentrums Göttingen. An dieses war das tote Junge übergeben worden, nachdem Gorilla-Mutter Gana am vergangenen Freitag von ihm getrennt werden konnte. Die Tierpfleger seien erleichtert. Das Affenweibchen habe seinen Sohn nicht vernachlässigt. Nach Angaben der Experten sei das Gorilla-Baby gut genährt und unverletzt gewesen. Weitere Untersuchungen stehen noch aus.
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Trauer im Allwetterzoo Münster: Das drei Monate alte Gorilla-Baby "Claudio" ist am Samstag (16.08.08) überraschend gestorben. Es war
im Mai auf die Welt gekommen. Der Nachwuchs von Gorilla-Mutter "Gana", die im vergangenen Jahr durch die Vernachlässigung ihres ersten Kindes "Mary Zwo" in die Schlagzeilen geraten war, hatte sich in den vergangenen Wochen nach Angaben des Zoos gut entwickelt. Doch seit einigen Tagen habe der kleine Flachland-Gorilla plötzlich kränklich gewirkt. Am Samstagnachmittag sei "Claudio" schließlich gestorben, teilte der Zoo am Sonntag (17.08.08) mit. Eine Obduktion soll nun die Todesursache klären.
Zum SeitenanfangDie künftigen Stars im Allwetterzoo sind 81 Seepferdchen-Junge. Die Langschnauzen-Seepferdchen sind der erste Seepferdchen-Nachwuchs seit vielen Jahren in Münster und für den Tiergarten eine Sensation. Bei den Seepferdchen, die zu den Fischen gehören, übernehmen die Männer das Kinderkriegen: Sie haben eine Brusttasche aus der sie ihre weniger als fünf Millimeter großen Jungen pressen.
Der Seepferdchennachwuchs wird mittlerweile mit viel Zeit und Geduld von den Tierpflegern gehütet. "Zwischen 8.00 und 17.00 Uhr werden sie stündlich mit Urzeitkrebsen gefüttert, dreimal täglich wird das Wasser gewechselt und Kot abgesaugt", erklärt die Ziehmutter Anke Gassner. Um die Zucht zu schützen, darf die Öffentlichkeit noch nicht ans das Aquarium. Bis der Nachwuchs in rund fünf Monaten den Besuchern gezeigt wird, müssen diese sich mit den ausgewachsenen Seepferdchen in den anderen Becken begnügen.
Von den bereits im Juli geborenen Tieren ist bislang nach Angaben des Zoos nur eines gestorben. "Wenn in einem halben Jahr mehr als die Hälfte leben, bin ich froh", sagt Tierpflegerin Gassner. Dann werden die Tiere mit sechs bis sieben Zentimern ausgewachsen sein. Einige bleiben dann in Münster, andere ziehen zu Zuchtzwecken in andere Zoos um.
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Im Allwetterzoo Münster gibt es Nachwuchs bei den Gorillas. Gorillaweibchen Gana gebar bereits am vergangenen Freitag ein gesundes Jungtier, dessen Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte. Nach ihrer ersten Geburt im vergangenen Jahr hatten Spannungen in der Gorillagruppe dazu geführt, dass Gana ihr
Baby lebensbedrohlich vernachlässigte.
Angaben des Zoos zufolge verlief dieses Mal bislang alles komplikationsfrei, die Geburt sei im Beisein der anderen Gorillas erfolgt.
Damit ist die Gruppe in dem Tierpark auf sechs Gorillas angewachsen und besteht aus N'Kwango, dem elfjährigen Männchen, der etwa 36 Jahre alten Fatima sowie den beiden knapp zwölf beziehungsweise elf Jahre alten Changa und Gana mit ihren beiden Jungtieren.
2006 brachte Changa den ersten im Allwetterzoo geborenen Gorilla in Münster zur Welt. Doch das Baby des aus Frankfurt stammenden Weibchens
überlebte seine Verletzungen nicht, die es bei Auseinandersetzungen in der Gruppe erlitten hatte. Im November 2007 wurde Changa dann
erneut Mutter eines kräftigen Jungen.
Zum SeitenanfangAlles wieder anders: Trauerschwan Petra ist von ihrer neuen Liebe verlassen worden - und kehrt nun wieder zu ihrem Tretboot zurück. Sie wird am Freitag (28.03.08) aus ihrem Winterquartier im Allwetterzoo auf den Aasee verlegt. Der Schwan werde wieder auf den See und zu dem weißen Tretboot gebracht, da die zwischenzeitliche Liaison Petras mit einem Höckerschwan im Tierpark nicht von Dauer war, teilte der Allwetterzoo mit. Der Höckerschwan war am Osterwochenende von dem Teich, an dem Petra sich aufhält, weggeflogen. Seitdem ziehe er die Gesellschaft von Trauerschwänen des Zoos vor. Da Petra nun wieder allein ist und sich offenbar einsam fühle, werde sie wieder auf den Aasee zurückgebracht, hieß es.
Das Tretboot, das im Herbst mit Petra in den Allwetterzoo umgezogen war, war bereits vor einigen Tagen vom Teich des Tierparks auf den Aasee zurückgebracht worden. Da zu dem damaligen Zeitpunkt Petra noch in Begleitung des Höckerschwans war, bereitete ihr dieser Abschied keine Probleme. Der Trauerschwan hatte sich im Frühjahr 2006 in das weiße Tretboot verliebt und war seitdem nicht mehr von dessen Seite gewichen.
Zum SeitenanfangEs hat doch noch heftig gefunkt - zwischen Petra und einem echten Schwan. Seit ein paar Tagen nämlich zeigt die Trauerschwänin, die mit ihrer treuen Liebe zu einem Tretboot in Schwanenform monatelang für Schlagzeilen sorgte, ihrem Plastikgefährten plötzlich die kalte Schulter.
Die neue Flamme ist erst vor wenigen Tagen aufgetaucht - in strahlend weißem Federkleid. Es ist ein unbekannter Höckerschwan, der nun mit Petra seine Runden auf dem See im Münsteraner Tierpark dreht. Jüngst sah man Petra schon mit dem Neuen schnäbeln. Das frisch verliebte Paar ist unzertrennlich. "Die Beziehung zwischen den beiden hat sich offenbar stabilisiert", stellt auch Zoodirektor Jörg Adler fest. "Sie lässt ihn sogar von ihrem Futter fressen." Das Tretboot jedenfalls ist erstmal abgemeldet.
Im vergangenen Jahr erst war eine Zusammenführung von Petra und einigen Schwanenmännern gescheitert.
Petra überwinterte stattdessen gemeinsam mit ihrem Tretboot im Zoo, im Frühjahr wurden Tier und Boot wieder auf den Aasee entlassen. Erst vor ein paar Wochen hatten beide dann wieder ihr Winterquartier im Zoo bezogen.
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Im Allwetterzoo wurde am vergangenen Freitag ein Gorilla geboren. Die elfjährige "Changa" brachte ohne Komplikationen ihr zweites Baby auf die Welt, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist. Nach Angaben des Allwetterzoos versorgt sie es vorbildlich und versteht es auch gut, Aufdringlichkeiten von Artgenossen abzuwehren. So darf Vater "N’Kwango" sich dem Neugeborenen nur sehr, sehr vorsichtig nähern. "Changas" erstes Kind war im Herbst 2006 im Alter von fünf Monaten
an Verletzungen gestorben, die ihm bei Rangeleien in der Gruppe zugefügt worden waren. In Münster hofft man nun, dass beim inzwischen dritten Gorillanachwuchs alles gut geht.
Zum SeitenanfangGute Nachrichten gibt es vom Gorillamädchen "Mary Zwo", das
am 18. Mai im Allwetterzoo geboren wurde. Viereinhalb Monate nachdem das Tier
zum eigenen Schutz in die Aufzuchtstation für Menschenaffen
der Stuttgarter Wilhelma umquartiert werden musste, hat "Mary Zwo" jetzt einen gleichaltrigen Spielkamerad bekommen. Am 13. November traf aus einem französischen Zoo der kleine "Monza" im Stuttgarter Affenkindergarten ein.
Die beiden Gorillakinder sind nicht nur Art-, sondern auch Schicksalsgenossen und hätten sich vermutlich viel über einen schweren Start ins Leben, über Rabeneltern und die Heilkunst von Ärzten zu erzählen. Wie Mary so wurde auch der am 2. September geborene Monza Opfer angespannter Familienverhältnisse: Vater „Bongo“ attackierte ihn gleich nach der Geburt, und Mutter „Ybana“ konnte nicht verhindern, dass dabei sein rechtes Bein schwer verletzt wurde. Wochenlang musste sein Bein in einer Art Gipsschale fixiert werden, inzwischen ist es wieder gut beweglich. Nach einigen Tagen in Quarantäne gab es gestern das erste Aufeinandertreffen der beiden Affenkinder unter Aufsicht der Pfleger.
Zum SeitenanfangDie Erdmännchen im Allwetterzoo ziehen um: Spätestens im nächsten Frühjahr werden sie Nachbarn und Untermieter der Nashörner. Direkt neben der Nashornhalle wird derzeit eine 460 qm große Fläche für die kleinen afrikanischen Raubtiere völlig neu gestaltet. Zusätzlich entsteht innerhalb der Halle ein warmes Winterquartier, in das die Erdmännchen unterirdisch wechseln können, wenn es ihnen draußen zu kalt wird. Ebenfalls neu angelegt wird ein Besucherweg, der mitten durch die Erdmännchen-Anlage führt, so dass die Tiere in Zukunft aus nächster Nähe beobachtet werden können. Links und rechts des Weges gewähren dann große Scheiben Einblicke in die Anlage der Erdmännchen, auch in eine ihrer Schlafhöhlen darf dann hineingeschaut werden.
Zum SeitenanfangDie verliebte Trauerschwänin "Petra" und ihr Tretboot müssen
mal wieder ins Winterquartier umsiedeln. Noch drehen Schwan und Plastikgefährt ihre Runden auf dem Aasee in Münster. Doch bald schon könnte der See zufrieren und der Schwanengeliebte Schaden nehmen. Aus diesem Grund soll das ungleiche Paar bald auf einem Teich im Münsteraner Tierpark untergebracht werden, auf dem es schon im vergangenen Winter gelebt hatte. Zudem soll eine eigene Hütte für den Trauerschwan gebaut werden, in dem er Unterschlupf finden kann. Das Tretboot wird natürlich in Sichtweite im Teich verankert.
Im Sommer 2006 hatte das ungewöhnliche Paar für Schlagzeilen, auch weit über Deutschlands Grenzen hinaus, gesorgt: Auf dem Aasee war die schwarze Schwänin "Petra" dem deutlich größeren weißen Tretboot plötzlich nicht mehr von der Seite gewichen.
Auch die Zusammenführung mit sechs artgleichen Junggesellen ließ Petra damals kalt. Vor laufenden Fernsehkameras und einer wachsenden Fangemeinde flirtete sie auch weiterhin nur mit dem Tretboot. Um dem Tier unnötigen Stress zu ersparen, wurden Schwan und Boot schließlich in einen anderen Teich verlegt.
Der diesjährige Umzug ins Winterquartier ist für den 5. Dezember 2007 geplant. Langfristig soll das Paar während des Winters aber im Bereich einer Yachtschule am Aasee untergebracht werden. Die dafür notwendigen Umbauarbeiten könnten jedoch frühestens bis Februar 2008 realisiert werden, hieß es. Deshalb wird in diesem Jahr noch einmal ein Umzug in den Allwetterzoo erforderlich.
Zum SeitenanfangGerade einmal 13 Tage alt haben vier Löwenbabys im Allwetterzoo Münster schon einen ersten medizinischen Rundum-Check hinter sich gebracht. Von der Temperaturmessung (rund 37 Grad Celsius) übers Wiegen (3 bis 3,6 Kilo) bis zur Wurmkur und dem Injizieren eines Transponderchips durchliefen die Jungtiere eine umfangreiche Untersuchung durch die Tierärztin des Zoos. Außerdem ermittelten Tierpfleger beim so genannten Sexen das Geschlecht der Löwenbabies. Das Ergebnis: Zwei Männchen, zwei Weibchen.
Für Mutter 'Zeta' ist die Aufzucht der Jungtiere fast schon Routine, immerhin ist es bereits ihr vierter Wurf. Aufgrund ihrer Erfahrung wagten die Zoologen des Allwetterzoos es bei dieser Geburt auch erstmals, Löwenvater 'Jarah' vorab nicht von 'Zeta' zu trennen.
Er hatte sich bereits bei den vorangegangenen Würfen als friedvoller und zärtlicher Vater erwiesen. Das Experiment war nach Angaben des Zoos erfolgreich: Wenn 'Zeta' nun im Erziehungsalltag meint, dass 'Jarah' den Jungen zu nahe kommt, genügt schon ein Knurren, um ihn in die Schranken zu weisen. Und weicht er nicht schnell genug zurück, versetzt sie ihm auch schon mal eine Ohrfeige.
Zum Seitenanfang"Ito", der gut sechs Monate alte Orang-Utan, turnt und hangelt inzwischen mit Begeisterung durch die Kletterbäume der ZoORANGerie im Allwetterzoo. Wer ihn gezeugt hat, ist ihm vermutlich egal. Wichtig ist dem Kleinen lediglich, dass Mutter "Temmy" stets in der Nähe ist und ihn bei Bedarf an ihrer Brust trinken lässt.
Für die Zoologen in Münster ist die Klärung der Vaterschaft dagegen Grundlage einer wichtigen Entscheidung: Der Allwetterzoo hatte 2004 zwei inzwischen neunjährige Orang-Utans aus dem Zoo Aalborg in Dänemark übernommen. Trennen wollte man die beiden erst im geschlechtsfähigen Alter, bevor es zu Auseinandersetzungen um den Rang in der Gruppe kommt. Nur der, der sich fortpflanzt, sollte in Münster bleiben, lautete der Plan der Zoologen. Also nahm man nun Kot- und Urinproben von Jungtier "Ito" sowie von "Pongo" und "Demo", den beiden möglichen Vätern. Sicherheitshalber wurde auch von dem als impotent geltenden 35jährigen "Jonny" eine Probe genommen. Der Rest ist etwas verzwickt: Weil im Februar ein zweites Orang-Utan-Weibchen im Allwetterzoo eine Totgeburt hatte, wurden auch von diesem toten Jungtier Gewebeproben für den Vaterschaftstest untersucht. Das Ergebnis: Im Allwetterzoo leben zwei Orang-Utan-Väter. "Pongo" zeugte "Ito", "Demo" ist Erzeuger des toten Babys. „Wer jetzt von den beiden jungen Männern in Münster bleiben darf, ist noch offen“, sagt Kurator Dirk Wewers
Zum SeitenanfangDas von seiner Mutter vernachlässigte und stark geschwächte Gorilla-Baby 'Mary Zwo' hat am Montag seine Heimat, den
Allwetterzoo Münster, verlassen. Nach der Notbehandlung am Wochenende auf der Kinder-Intensivstation der Universitätsklinik Münster soll es nun im Gorilla-Aufzucht-Zentrum des Stuttgarter Zoos weiter aufgepäppelt werden. Nach einer Nacht in der privaten Obhut von Zoodirektor Jörg Adler startete der besondere Transport am Montagmittag nach Baden-Württemberg: 'Mary Zwo' saß in einem gewöhnlichen Babysitz auf dem Rücksitz und wurde während der Fahrt von einem Pfleger des Allwetterzoos betreut.
Das Gorilla-Baby war
am Samstag lebensbedrohlich geschwächt in die Universitätsklinik gebracht worden. Dort wurde es - nach Angaben des Klinikums unter Einhaltung strengster Hygiene-Richtlinien und abgetrennt von den menschlichen Patienten - intensivmedizinisch versorgt. "Das war definitiv eine Ausnahmesituation für die Universitätsklinik", so eine Sprecherin der Klinik. Im Stuttgarter Gorilla-Zentrum, wo "Mary Zwo" am Abend unversehrt ankam, soll sie gemeinsam mit gleichaltrigen Artgenossen aufwachsen.
Gorillababy 'Mary Zwo' übernachtet im Haus von Zoodirektor Adler (Video, Aktuelle Stunde, 02.07.07)
Gorillababy verlässt die Intensivstation (Audio, WDR2, 02.07.07)
Zum SeitenanfangEin sechs Wochen altes Gorillababy aus dem
Allwetterzoo Münster hat das Wochenende auf der Kinderintensivstation der Universitätsklinik verbracht. Nachdem "Mary Zwo" am Samstag in
lebensbedrohlichem Zustand in das Krankenhaus gebracht wurde, besserte sich ihr Zustand am Sonntag schnell.
Am Nachmittag konnte sie von der Feuerwehr samt Inkubator in den Zoo zurückgebracht werden. Voraussichtlich am Montag soll das Affenbaby in das Gorilla-Aufzucht-Zentrum des Zoologischen Gartens Stuttgart gebracht werden, wo es in Kontakt mit anderen Gorilla-Kindern aufgezogen werden soll. Zoodirektor Jörg Adler hatte das unterkühlte, unterzuckerte und ausgetrocknete Gorilla-Baby in das Krankenhaus gebracht, weil in einer Uniklinik für Menschen die technische Ausrüstung besser sei als in einer Tierklinik und die Ärzte auch mehr Erfahrung mit der Intensivmedizin hätten.
"Babys von Menschenaffen sind adäquat zu menschlichen Babys", sagte Adler. Gorillas seien so stark bedroht, dass die Erhaltung ihrer Art besonders wichtig sei. Die Behandlung von Gorillababys in Krankenhäusern für Menschen gebe es immer wieder. So hatten Kinderärzte in Heidelberg vor einem Monat ein schwer krankes Tier erfolgreich behandelt. "Mary Zwo" hatte am Samstag beinahe leblos im Arm ihrer Mutter "Gana" gelegen. Diese hatte ihr Junges nach Angaben des Zoos vernachlässigt, da ihr vermutlich die anderen Gorillas fehlten. Die Gruppe war kurz nach der Geburt getrennt worden, weil der unerfahrene Vater "Nkwango" Mutter und Kind bedrängte. Bereits im vergangenen Jahr hatte es im Allwetterzoo Gorilla-Nachwuchs gegeben. "Mary" wurde allerdings im Alter von fünf Monaten bei Eifersuchts-Rangeleien im Gehege
so schwer verletzt, dass sie kurze Zeit später starb.
Zum SeitenanfangIn einer großen Voliere im Tropenhaus des
Allwetterzoos Münster wächst beinahe unbemerkt von den Besuchern Münsters erster "fliegender Affe" heran. Den Spitznamen tragen die Weißkopfsakis, weil sie sich mit enormen Sprüngen von Baumwipfel zu Baumwipfel fort bewegen. Auch im Zoo halten sich diese Neuweltaffen aus den Wäldern im Nordosten von Südamerika meist in luftiger Höhe auf. Zudem trägt Mutter "Uta" ihr Kind stets dicht am Körper.
Geboren wurde das Jungtier der Weißkopfsakis am 13. Mai nach einer Tragzeit von etwa 170 Tagen. In der ersten Zeit kümmert sich ausschließlich die Mutter um das jüngste Familienmitglied, später darf es dann auch Vater "Maanyi" tragen. Der ist übrigens eindeutig zu erkennen, denn männliche Sakis haben ein auffallend cremefarbenes Gesicht und ein schwarzes Fell, während die Weibchen unauffällig graubraun gefärbt sind. Weißkopfsakis werden etwa 30 bis 42 cm groß, ihr buschiger Schwanz ist ebenso lang. Sie leben in kleinen Familiengruppen überwiegend in hohen Bäumen. Dort schlafen sie aufgerollt wie Katzen auf Ästen. Sie ernähren sich vor allem von Früchten, fressen aber auch Samen, Nüsse, Blüten und Blätter. Hin und wieder fangen sie sogar Insekten, Vögel und kleine Säuger.
Noch sind die Weißkopfsakis nicht von der Ausrottung bedroht, doch die Wälder in ihrer Heimat werden mehr und mehr abgeholzt und damit der Lebensraum der Sakis vernichtet. Weil ihre Bestände in der freien Natur zurückgehen, wurde auch diese Tierart in das Europäische Erhaltungszucht-Programm (EEP) aufgenommen. Derzeit leben etwa 160 Tiere in europäischen Zoos. Mutter "Uta" stammt übrigens aus dem Zoo Magdeburg, Vater "Maanyi" kam aus Frankreich nach Münster.
Zum Seitenanfang"Echte Münsteraner" sind die Storchenküken, die derzeit noch in den Horsten ihrer Eltern im
Allwetterzoo Münster hocken. Die Altvögel allerdings sind eine internationale Gesellschaft, stammen sie doch aus Frankreich, der Schweiz oder den Niederlanden. Zwei Störche kommen aus der Gegend des Bodensees und zwei aus dem Naturzoo Rheine, bei einigen ist die Herkunft mangels Ring unbekannt. Die Weißstörche sind so genannte "Freiflieger", die sich im Allwetterzoo niedergelassen haben und teils schon seit etlichen Jahren inmitten des Zoogeländes brüten.
In diesem Frühjahr wachsen insgesamt 22 Jungstörche in luftiger Höhe über dem Kinder- und Pferdepark, der Elefantenanlage oder dem Afrikapanorama heran. Besonders attraktiv scheint die Großflugvoliere zu sein, die von Geiern, Milanen und Sekretären bewohnt wird, denn auf ihr haben gleich vier Weißstorchpaare gebrütet. Neben den beiden alten Horsten auf den Trägern der Voliere gibt es zwei neue Horste direkt auf dem Maschengeflecht. Vor einigen Tagen wurden 13 Jungstörche mit Hilfe der münsterschen Feuerwehr beringt. Eine zweite Beringungsaktion der Jungstörche in den beiden neuen Horsten auf der Großflugvoliere wird es in den kommenden Tagen geben. Einige Vögel werden unberingt bleiben, weil ihre Horste für die Feuerwehr unerreichbar sind.
Die Jungstörche, die gut an ihren dunklen Schnäbeln zu erkennen sind, werden voraussichtlich gegen Ende August den Allwetterzoo gen Afrika verlassen.
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Seit einigen Wochen hatten die zweijährige
Amur-Tigerin "Nely" und das Tiger-Männchen "Rasputin" bereits durch ein so genanntes Schmusegitter Kontakt miteinander und konnten sich hören und riechen. Am 1. Juni, "Nelys" Geburtstag, kam es dann zum ersten direkten Aufeinandertreffen. Trotz einiger Kratzer, die "Rasputin" dabei abbekommen hat, sind Tierpfleger und Zooleitung mit dem ersten "Tête-à-tête" der beiden Großkatzen sehr zufrieden. "Rasputin", der bereits seit 2005 im Allwetterzoo Münster lebt, habe es "Nely" auch nicht übel genommen, dass die aus Tschechien stammende Tigerin mit ihren ausgefahrenen Krallen ein paarmal zugelangt habe. Außerdem, so das Urteil der Tierpfleger, habe "Rasputin" seine neue Partnerin provoziert. Inzwischen werden die beiden schon an einigen Tagen stundenweise zusammen gelassen. Im Allwetterzoo ist man davon überzeugt, dass aus den beiden ein „Traumpaar“ wird.
Zum SeitenanfangSchon seit Tagen erwarteten Menschenaffenpfleger und Zooleitung die zweite Geburt eines Gorillas im
Allwetterzoo Münster. Am 18. Mai war es dann so weit: Schon zu Dienstbeginn präsentierte Mutter "Gana" den Tierpflegern ein gesundes Jungtier, das sie über Nacht zur Welt gebracht hatte. Das aus dem Zoo Köln stammende 10-jährige Weibchen, das jetzt zum ersten Mal Mutter wurde, kümmert sich sehr fürsorglich um seinen Nachwuchs.
Die anderen drei Gorillas, der Vater und zwei erwachsene Weibchen, reagieren bisher relativ gelassen auf den Zuwachs. Gelegentliche Kontaktversuche wehrt die junge Mutter jedoch noch ab und zieht sich zumeist etwas von der Gruppe zurück. Der ebenfalls sehr junge Vater "N’Kwango" scheint sich etwas vernachlässigt zu fühlen, turnt oft allein und äußerst ausgelassen durch die Anlage. Eifersucht unter den Weibchen scheint diesmal kein Thema zu sein. Der Grund mag sein, dass auch "Changa-Maidi", die im vergangenen Jahr den ersten Gorillanachwuchs in Münster zur Welt brachte, derzeit wieder trächtig ist. Ihr Jungtier wurde damals bei Rangeleien schwer verletzt
und starb im fünften Lebensmonat.
Das Mutterglück von "Gana" kann von den Zoobesuchern beobachtet werden, sie brauchen allerdings etwas Geduld und Glück. Um dem jungen Weibchen Rückzugsmöglichkeiten von der Gruppe zu geben, können die Gorillas derzeit sämtliche Innen- und die große Außenanlage nutzen. Aus diesem Grund leben auch die Untermieter der Gorillas, die Rotscheitelmangaben, vorübergehend hinter den Kulissen. Ist "Gana" nicht zu sehen, hält sie eventuell gerade ein Schläfchen in einer verborgenen Ecke.
Im Allwetterzoo leben mit dem Jungtier derzeit fünf Gorillas. "N’Kwango" wurde 1996 im Zoo im niederländischen Arnheim geboren und zog im Juni 2004 nach Münster. Das älteste Weibchen "Fatima" wurde 1972 geboren und bewohnt den Allwetterzoo seit 1975. Die beiden jüngeren Weibchen "Changa-Maidi" und "Gana" wurden 1996 im Zoo Frankfurt bzw. 1997 im Zoo Köln geboren. Sie sind seit April 2003 bzw. seit Juni 2004 in Münster.
Zum SeitenanfangDie BioCity im
Allwetterzoo Münster ist zum offiziellen Teilnehmer des UN-Dekaden-Projekts "
Bildung für nachhaltige Entwicklung" ernannt worden.
Das
Artenschutzzentrum im Eingangsbereich des Zoos, eine Kombination aus einer Forscherwerkstatt für Schüler, einem Schildkrötenschutzzentrum sowie einer Ausstellung zur Biodiversität wurde 2005 gegründet. Die feierliche Übergabe der Urkunde erfolgt im Juni in Berlin durch das deutsche Nationalkomitee, dessen Schirmherr Bundespräsident Horst Köhler ist.
Zoodirektor Jörg Adler, der die BioCity als "Meilenstein in der Umwelterziehung in Zoologischen Gärten" bezeichnet, sieht diese Würdigung mit großer Genugtuung. Denn trotz aller Anerkennung, so Adler, stehe die Finanzierung der Biocity noch nicht auf sicheren Füßen. Erst im Herbst hatte die Landesregierung eineinhalb Lehrerstellen in der Biocity gestrichen.
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Der Versuch, Trauerschwan Petra in Münsters Zoo mit Artgenossen zusammenzubringen und das Tier von seinem
geliebten Schwanen-Tretboot wegzulocken, ist gescheitert. Die anderen Schwäne hätten Petra nicht akzeptiert und das Tier ein paarmal attackiert, sagte Zoodirektor Jörg Adler am Freitag. "Um Petra unnötigen Stress zu ersparen, haben wir sie und das Boot in einen anderen Teich verlegt." Damit sei das Experiment beendet. Mit dem Tretboot in Schwanengestalt, dem Petra seit Monaten nicht von der Seite weicht, solle die Schwanendame Ende März auf den Aasee zurückkehren. Von dort war sie im vergangenen November in den Zoo gebracht worden
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Es könnten die ersten Schritte in ein neues Liebesnest sein: Die
in ein weißes Plastiktretboot in Schwanengestalt verliebte Schwanendame macht seit Freitag (09.03.07) Bekanntschaft mit sechs echten Artgenossen. In seinem Winterquartier im
Allwetterzoo Münster wurde das ungleiche Paar auf einem Teich mit sechs Trauerschwänen zu Wasser gelassen. Dort soll die «Schwarze Petra» mit einem der Junggesellen in der Gruppe anbandeln. Die ungewöhnliche Liaison hatte im vergangenen Frühjahr auf dem Aasee in Münster begonnen und seither selbst über Deutschland hinaus für Schlagzeilen gesorgt. Experten sehen allerdings die Chancen für eine neue und artgleiche Bindung als gering an. "Ich glaube nicht, dass sich 'Petra' auf einen unserer Trauerschwäne einlässt", sagte der Verhaltensbiologe des Allwetterzoos, Dirk Wewers. Auch externe Experten, die der Zoo befragt hat, sind sich einig: Der Schwan wird wohl seinem Tretboot treu bleiben.
Sollte das Blind Date wider Erwarten doch erfolgreich sein, ist geplant, die "Schwarze Petra" dauerhaft im Zoo zu behalten. Scheitert der Versuch, wird sie am 28. März auf den nahen Aasee zurückkehren, wo die tragische Liebe begann und sich der Heimathafen des Schwanentretboots befindet. Biologe Wewers räumte ein, dass er über mehrere Monate lediglich an eine leichte Bindung des Trauerschwans zu dem überdimensionalen Tretboot geglaubt hatte. "Mittlerweile ist deutlich geworden, dass es sich wohl um eine Prägung handelt." Diese sei bei streng monogam lebenden Tieren wie den Trauerschwänen deutlich stärker einzustufen. Der mittlerweile vierte Umzug des Paares vom Pelikan-Haus hinaus auf den Enten- und Schwanenteich sorgte am Freitag erneut für einen großen Medienauflauf. Selbst in China ist inzwischen über die Romanze berichtet worden. Erste Zoos werben dort mittlerweile damit, dass auch Trauerschwäne zu ihrem Tier-Repertoire gehören.
Nachtrag am ersten Tag nach der vom Zoo initiierten Beziehungs-Anbahnung:
Wie vermutet, ist die "schwarze Petra" an einem Kontakt zu männlichen Artgenossen nicht interessiert. Dafür werden erste Annäherungsversuche eines anderen Trauerschwan-Weibchens aus Münster gemeldet. Die Schwänin habe Tuchfühlung zur "schwarzen Petra" aufgenommen - und sei ebenfalls am weißen Tretboot interessiert. "Jetzt haben wir ein Tretboot und gleich zwei Mädels", sagte Zoodirektor Jörg Adler am Samstag (10.03.07).
Zum Anhören: Schwan Petra zieht um [ WDR2 Zwischen Rhein und Weser]
Zum Seitenanfang Der
Allwetterzoo Münster wird erneut zum Schauplatz für die Tier-Soap
"Pinguin, Löwe & Co." im Nachmittagsprogramm der ARD. Im Frühjahr sollen die Dreharbeiten für die zweite Staffel mit 40 Folgen beginnen, kündigte der verantwortliche Redakteur Joachim Lachmuth vom Westdeutschen Rundfunk an. Die Geschichten über das Tierleben im Zoo und den Alltag der Tierpfleger würden dann wahrscheinlich von September in der ARD gezeigt. Einen konkreten Sendetermin gebe es aber noch nicht.
Die Anfang 2006 ausgestrahlte erste Staffel hatte laut Lachmuth Marktanteile von mehr als 16 Prozent der Zuschauer erreicht. An die 2,5 Millionen Zuschauer hatten die tägliche Tier-Soap gesehen, die wegen ihres großen Zuschauerzuspruchs von zunächst 40 auf mehr als 60 Folgen verlängert worden war. Mit "Pinguin, Löwe & Co." hatte das Erste an die Erfolge der Vorgänger-Sendung "Elefant, Tiger & Co." aus dem Leipziger Zoo angeknüpft - laut Lachmuth die "Mutter" aller Tierparkgeschichten im Fernsehen.
Die erste Staffel war überwiegend im Winter gedreht worden. "Nun hoffen wir, in der schönen Jahreszeit noch etwas mehr vom Tiernachwuchs mitzubekommen." Auch die "anrührende Verbindung" von Pinguindame "Sandy" zu ihrem Tierpfleger Peter Vollbracht werde wieder thematisiert. "Eine hoffentlich niemals endende Love-Story", meinte Lachmuth. Das bundesweit bekannte Pinguinweibchen lässt schon seit Jahren jedes Pinguinmännchen links liegen und zeigt nur gegenüber ihrem Tierpfleger echtes Balzverhalten.
Zum SeitenanfangDie ungleiche Beziehung zwischen Münsters berühmtestem
Schwan und einem Tretboot in Schwanengestalt wird demnächst auf eine harte Probe gestellt.
Kommende Woche soll die "Schwarze Petra", wie die Trauerschwandame in Münster genannt wird, in ihrem Zoo-Winterquartier auf echte Artgenossen treffen. Das
verlautete am Mittwoch aus dem Tierpark. Dort lebt das schwarz gefiederte Tier samt schwimmtauglichem Plastikschwan seit vergangenem November. Schon im Sommer 2006 hatte das ungewöhnliche Paar für Schlagzeilen über Deutschland hinaus gesorgt: Auf dem innerstädtischen Aasee wich "Petra" dem deutlich größeren weißen Tretboot nicht von der Seite. In einer Aufsehen erregenden Aktion wurden beide gemeinsam in ihr
Winterquartier im Zoo gebracht.
Am Freitag kommender Woche nun soll "Petra" mit den Junggesellen der sechsköpfigen Trauerschwan-Gruppe des
Allwetterzoos zusammenkommen. Ort der Liebesanbahnung soll ein Teich auf dem Tierparkgelände
sein. Derzeit haust das ungleiche Paar in einem eigenen Raum im Pelikan-Haus mit Wasserbecken und Aasee-Plakat an der Wand. Vom Erfolg der Aktion hängt ab, ob «Petra» in einigen Wochen wieder in ihr angestammtes Sommerrevier auf dem See zurückkehrt. Oder sie findet in Münsters Allwetterzoo eine neue Liebe und bleibt dort. So sieht es eine Vereinbarung vor, die der Besitzer des Schwanentretboots im vergangenen Herbst mit dem Zoo getroffen hatte. Das Tretboot soll spätestens Anfang April in jedem Fall auf den Aasee zurückkehren. Die "Schwarze Petra" wäre dann
aber nur dabei, wenn sie sich in den nächsten Wochen nicht auf einen lebendigen Gefährten im Zoo einlässt.
Zum SeitenanfangEine Samenspende des im
Allwetterzoo Münster lebenden Nashornbullen "Harry" soll für Nashorn-Nachwuchs im Zoo Budapest sorgen. Dem Bullen seien am Dienstag mit Hilfe einer Elektro-Stimulation unter Narkose 20 Milliliter Samenflüssigkeit entnommen worden, teilte der Zoo am Dienstag (20.02.07) mit. Die Samenspende werde schnellstmöglich in die ungarische Hauptstadt gebracht, wo eine Nashornkuh auf dem Höhepunkt ihres Monatszyklus' sei. "Harry" sei ausgewählt worden, weil sein Samen sehr gut in eine männliche und weibliche Fraktion getrennt werden könne. Wegen großer Zuchtprobleme bei Nashörnern fehlt derzeit besonders weiblicher Nachwuchs.
Zum SeitenanfangUdo Baars aus dem ostwestfälischen Bad Sassendorf ist sich nahezu sicher: Die schwarze Schwanen-Frau Petra, die sich
auf dem münsterischen Aasee in ein Tretboot verliebt hatte, ist seine Paula aus dem Kurpark von Bad Sassendorf. Deshalb war Baars heute nach Münster gereist. Er wollte seine geliebte Paula wieder sehen.
Paula, bist Du mein altes Mädchen?“ rief der 69jährige der Schwanen-Frau im Winterquartier des
Allwetterzoos Münster zu. Das Tier guckte anfangs verdutzt, dann gab es Schwanen-Laute von sich, die Baars als Liebeserklärung verstanden wissen wollte. Zurückhaltender reagierte Münsters Zoodirektor Jörg Adler. „Das Tier verhält sich nicht anders als sonst.“ Baars schreckt das nicht, er will wieder kommen. Allerdings ist fraglich, ob die Schwanen-Frau den Mann aus Bad Sassendorf tatsächlich will. Bei dem Besuch heute wich die schwarze Schwänin ihrem geliebten Tretboot nicht von der Seite. Armer Baars!
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Im Affenhaus des
Allwetterzoos Münster gibt es Zuwachs: Orang-Utan-Dame Temmy hat am zweiten Weihnachtstag einen kleinen Jungen zur Welt gebracht. Stolz präsentierte das 28-jährige Weibchen den Tierpflegern das Jungtier beim morgendlichen Dienstbeginn. Die ersten Tage nach der Geburt verbrachten Mutter und Kind ungestört hinter den Kulissen, denn Temmy war von der Anstrengung offensichtlich erschöpft. Seit Mittwoch (03.01.07) können es nun auch die Besucher in Augenschein nehmen.
Wie der Tierpark berichtete, hatte es zuletzt 1995 Nachwuchs in der nun achtköpfigen Menschenaffen-Gruppe gegeben. "Wir sind besonders stolz darauf, dass Mutter Temmy das Baby angenommen hat", sagte Revierleiterin Bärbel Uphoff. Denn im Duisburger Zoo hatte die 1981 geborene Orang-Utan-Dame bereits zweimal Junge zur Welt gebracht, sie aber beide nicht angenommen. Sie mussten damals mit der Hand aufgezogen werden.
Seit dem Jahr 2000 lebt Temmy in Münster. In den vergangenen Jahren, so die Revierleiterin, habe die junge Mutter vermutlich bei einem anderen Weibchen der Gruppe beobachtet, wie diese ihr Junges gesäugt habe und daraus gelernt. Die aus
Borneo stammenden Orang-Utans (was aus dem Malaiischen übersetzt "Waldmensch" bedeutet) säugen ihre Kinder bis zu sechs Jahre lang. Wer der Vater des kleinen Orang-Utans ist, wird ein Vaterschaftstest zeigen müssen. In Frage kommen die beiden neunjährigen Männchen Pongo und Demo.
In den vergangenen Tagen konnten die Tierpfleger des Allwetterzoos bei der Orang-Utan-Mutter eine ungewöhnliche Tragetechnik beobachten: Wenn sie klettert, hält sie eine Hand des Babys in der Schnauze, um es dadurch zusätzlich vor dem Abrutschen zu schützen. Dass sich das Kleine, wie bei Orang-Utans üblich, instinktiv im langen Fell festkrallt, scheint Temmy offenbar nicht sicher genug zu sein. "So etwas haben weder ich noch die Pfleger in 40 Jahren Arbeit mit Menschenaffen bisher gesehen", sagte Zoodirektor Jörg Adler. Seinen Status eines verwöhnten Einzelkindes ist das Jungtier übrigens schon bald wieder los: Bereits im Februar wird weiterer Nachwuchs bei den Orang-Utans erwartet. Dann wird ich auch erneut die Frage der Vaterschaft stellen. Sicher ist nur, dass es nicht der knapp 35-jährige „Jonny“ sein kann - denn der ist nicht mehr zeugungsfähig.
Inventur im Allwetterzoo: Hier klicken für ein Video der Aktuellen Stunde
Zum SeitenanfangAm Sonntagmorgen (03.12.06) ist das erste im
Allwetterzoo Münster geborene Gorillababy im Alter von knapp fünf Monaten gestorben.
Das weibliche Jungtier hatte dem Zooteam in den ersten drei Monaten seines Lebens mehrfach Sorgen bereitet, da es in der jugendlichen und mit Nachwuchs unerfahrenen Gorillagruppe mehrfach zu Streitigkeiten um den Besitz des Babys gekommen war. In zwei beobachteten Fällen wurde es dabei leicht verletzt, doch Mutter „Changa-Maidi“ konnte sich immer gegen die übrigen Gruppenmitglieder durchsetzen und zog ihr Kind nahezu vorbildlich auf. Nachdem auch „Gana“, das zweite jüngere Weibchen, im September trächtig wurde, kehrte offensichtlich Ruhe in der Gruppe ein.
Unbemerkt von Pflegern und Besuchern muss es aber offenbar vor etwa vier Wochen eine erneute Rangelei um das Kind gegeben haben. Hierbei kam es zu einer massiven, äußerlich nicht erkennbaren Verletzung im Beckenbereich des Jungtiers. Nachdem in den letzten Tagen eine Veränderung am Bewegungsapparat des Babys zu erkennen war, sollte am Sonntag eine eingehende Untersuchung durch die Zootierärztin und ein Ärzteteam der Universitätskliniken Münster stattfinden. Wenige Stunden vorher starb das Gorillakind. Ein schwacher Trost ist das Ergebnis einer eingehenden Untersuchung des toten Gorillas am Sonntag. Danach wären eine komplizierte Operation und eine langwierige Behandlung unausweichlich und dennoch bei einem kleinen Menschenaffen von vornherein chancenlos gewesen.
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Es war das erste und zugleich wohl auch das letzte Mal, dass die beiden Gepardbabys in einer Waagenschale von normaler Haushaltsgröße Platz fanden. Für den vor zwei Wochen im
Allwetterzoo geborenen Gepardnachwuchs stand am Dienstag (30.11.06) neben Wiegen auch Geschlechtsbestimmung und Entwurmen auf dem medizinischen Prophylaxeprogramm. Eine Untersuchung übrigens, die sich nicht von der bei normalen Hauskatzen unterscheidet. Der Weg dorthin gestaltet sich bei Geparden allerdings komplizierter:
Erst musste Mutter "Megan" mit Futter ins Haus gelockt werden. Dann holte eine Tierpflegerin die Jungen aus dem Versteck, in dem sich die Gepardin mit ihrem Nachwuchs seit zwei Tagen aufhielt. Obwohl ihr außer dem Haus mit Fußbodenheizung noch zwei geschützte Höhlen zur Verfügung stehen, hatte sie ihre Jungen lieber im dichten Gebüsch der großen Freianlage verborgen. Bei Geparden ist es üblich, dass eine Mutter ihre Jungtiere immer wieder zu anderen Orten bringt. Nur so können sie im Freiland Räubern wie Löwen oder Hyänen entgehen.
In der Nacht des 16. November hatte die zehnjährige Großkatze ihre Jungtiere zur Welt gebracht. Davor gab es zuletzt 2004 Nachwuchs bei den Geparden. Damals waren es gleich fünf Junge, ebenfalls geboren von der aus Belfast stammenden "Megan". Vater des damaligen und auch des jetzigen Wurfes ist „Kambu“, der seine Nachkommen allerdings noch gar nicht zu Gesicht bekam: Der 2001 in Münster geborene Kater lebt derzeit im Zoo Wuppertal. Die beiden Gepardkinder sind übrigens Weibchen und Männchen und wiegen 750 bzw. 1.110 Gramm.
Bis Zoobesucher die Kleinen zu Gesicht bekommen, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Die Gepardbabys haben zwar schon die Augen geöffnet, können aber noch nicht laufen. Frühestens im Alter von etwa drei Wochen werden sie die ersten tapsigen Schritte wagen. Und sicher wird die erfahrene "Megan" ihre Jungen an kalten Wintertagen nicht so schnell auf Entdeckungsreise gehen lassen.
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In Kooperation mit dem Allwetterzoo hat WDR.de am Dienstag ein bundesweit einmaliges Projekt gestartet: Drei Pinguincams übertragen die Live-Bilder aus der 70-köpfigen Kolonie als Videostream ins Internet. Ein schneller Internetzugang (z.B. DSL) sowie eine aktuelle Version des kostenlosen Realplayers genügen, und schon können sie die Vögel vom Schreibtisch aus beobachten.
Wenn Sie hier klicken, werden Sie auf die Homepage der Pinguincam weitergeleitet.
Zum SeitenanfangDie "schwarze Petra", der bekannteste Trauerschwan Deutschlands, hat seinen zweiten Zwangsumzug innerhalb von zwei Wochen gut überstanden. Überregionale Schlagzeilen macht die Schwänin deshalb, weil sie sich aufgrund einer Fehlprägung im Sommer unsterblich in ein Tretboot in Schwanenform verliebt hat, dem sie seitdem nicht mehr von der Seite weicht. Schon der Umzug vom Aasee ins Winterquartier, einen Teich im Allwetterzoo, geriet vor zwei Wochen zum Medienereignis.
Jetzt machte eine Fußentzündung eine erneute Umsiedlung an Land erforderlich. Am Dienstagmorgen (28.11.06) wurde Petra gemeinsam mit dem von ihr angehimmelten Tretboot ins Pelikanhaus des Zoos gebracht. Den Ansprüchen einer modernen Partnerschaft folgend, steht dort beiden Partnern ein eigener Bereich zur Verfügung. In den kommenden Monaten können Schwan und Boot nun trockenen Fußes besucht werden. Verläuft der Heilungsprozess erfolgreich, darf Petra im Frühjahr wieder zurück in den Teich. Und hält die ungewöhnliche Liebe bis dahin, tragen ihr die Zoohandwerker sicherlich erneut das Tretboot hinterher.
Zum SeitenanfangDer
in ein Tretboot verliebte Trauerschwan muss sein Winterquartier im Allwetterzoo Münster wechseln. Zwei Wochen nach seiner medienwirksamen Umsiedlung vom Aasee auf den Zooteich macht eine Verletzung am linken Fuß einen erneuten Umzug notwendig. Das von ihm angehimmelte Tretboot wird aber auch am neuen Standort, dem Pelikanhaus, an seiner Seite sein.
Eine Röntgenuntersuchung der Zootierärztin hatte ergeben, dass eine bereits bekannte, ältere Verletzung inzwischen zu Knochenveränderungen geführt hat und behandelt werden muss. Weil eine tägliche Medikamentengabe an Land einfacher und der Heilungsprozess im Trockenen schneller ist, hat sich die Zooleitung zum Standortwechsel entschlossen. Die 150 Meter vom Teich ins Pelikanhaus wird der Schwan in den Armen eines Tierpflegers zurücklegen. Zoohandwerker kümmern sich dann um den Tretboottransport. Wenn am Dienstag alles reibungslos über die Bühne gegangen ist, ist ein Besuch des ungewöhnlichen Liebespaares für Schwan- und Tretbootfans auch am neuen Standort möglich.
Die enge Bindung zwischen Schwan "Petra" und dem Tretboot hat übrigens auch in den ersten zwei Wochen im Winterquartier gehalten. Nach Angaben des Zoos entfernt sich das fehlgeprägte Tier nie weiter als drei Meter von seinem Wunschpartner und
schläft Nachts sogar unter dem Boot.
Zum SeitenanfangEin handelsüblicher Schwangerschaftstest bestätigte die Vermutung von Zoologen und Tierpflegern : Gana, das zweite junge Weibchen in der fünfköpfigen Gruppe des Alllwetterzoos Münster, ist trächtig.
Wenn während der knapp neun Monate dauernden Trächtigkeit alles gut geht, kann mit der Geburt des zweiten Gorillakindes in Münster etwa Ende Mai, Anfang Juni 2007 gerechnet werden.
Ebenso erfreulich ist es, dass jetzt Ruhe bei den Gorillas eingekehrt ist. Der erste Nachwuchs bei den Gorillas im Allwetterzoo überhaupt, ein im Juli geborenes weibliches Jungtier, entwickelt sich prächtig und ohne erneut zwischen die Fronten zu geraten. Das kleine Gorillababy hatte zuletzt Mitte September auf schmerzhafte Weise die Eifersucht von Gana zu spüren bekommen: Bei einer Auseinandersetzung zwischen Gana und seiner Mutter Changa-Maidi wurde es durch Ganas Bisse verletzt. Von den Verletzungen sind aber lediglich kleine Narben zurückgeblieben. Bereits Ende August, nur gut einen Monat nach seiner Geburt, war die Kleine das erste Mal unfreiwillig in Streitigkeiten innerhalb der Gorillagruppe verwickelt und am Handgelenk verletzt worden.
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Der
in ein Tretboot verliebte Trauerschwan kommt nicht aus den Schlagzeilen. "Der Schwan ist weg" befürchteten Pfleger und Besucher des Allwetterzoos Münster am Morgen nach der ersten gemeinsam verbrachten Nacht im Winterquartier des ungleichen Paars.
Doch die schwarze Schwanendame war nicht geflüchtet, sondern hatte es sich unterhalb des aufgebockten Tretboots zwangsweise gemütlich machen müssen. "Sie saß wohl hinter dem Ruderblatt fest", vermutet Zoodirektor Jörg Adler. Nun soll das von ihr angebetete Wasserfahrzeug durch Handwerker des Zoos so umgebaut werden, dass gemeinsame Nächte möglich sind, ohne danach nicht mehr voneinander loszukommen.
Der Allwetterzoo will den Bekanntheitsgrad des verliebten Trauerschwans nutzen und ihn als Botschafter für Schwäne und deren bedrohte Lebensräume einsetzen. Spenden, die beim Zoo zugunsten des schwarzen Schwans eingehen, sollen in einen „Schwanenfonds“ einfließen. Mit Mitteln aus diesem Fond sollen bereits bestehende Projekte unterstützt werden, die sich dem Schutz freilebender Schwäne widmen.
Zum SeitenanfangSchon jetzt sind im
Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz (IZS) des
Allwetterzoos fünfmal mehr Jungtiere geschlüpft, als im gesamten Jahr 2005. 71 Schildkröten wurden in der Obhut von Elmar Meier, der das IZS ehrenamtlich leitet, geboren. Darunter auch zwei Exemplare der McCords Scharnierschildkröte, die als eine der weltweit am meisten bedrohten Wasserschildkröten gilt. Besonders stolz ist der hauptberufliche Pädagoge, dass ihm erstmals in Europa die Zucht einer Sulawesi-Erdschildkröte (auch bekannt als Waldschildkröte) gelungen ist, da diese Art äußerst schwierig zu halten ist und als sehr stressempfindlich gilt.
Als Würdigung für die Verdienste von Meier haben Wissenschaftler nun sogar eine in Vietnam heimische Unterart der Dreistreifen-Scharnierschildkröte nach ihm benannt. Sie trägt jetzt den lateinischen Namen Cuora cyclornata meieri.
Ziel des IZS ist es, die Zucht besonders bedrohter Arten auf eine breite Basis zu stellen. So sollen bald erste Jungtiere an zoologische Gärten in England und Tschechien abgegeben werden. Vor allem in China enden pro Jahr Millionen Schildkröten als kulinarische Delikatesse im Kochtopf oder werden für die traditionelle chinesische Medizin (zum Beispiel als Potenzmittel) verwendet.
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