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Alle Beiträge aus MünsterDas kleine Gorilla-Baby
Claudia, dessen Mama am 17. Januar gestorben war, zieht zur Schwester nach Stuttgart. In dem Gorilla-Kindergarten des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma soll es gleichaltrige Spielgefährten finden. Schwester Mary Zwo lebt hier schon seit knapp drei Jahren. Der Umzug des fast sechs Monate alten Babys werde am Freitag (29.01.10) stattfinden, berichtete der Münsteraner Zoo.
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Nach dem Tod des Gorillaweibchens
"Gana" am Sonntag (17.01.2010) im
Allwetterzoo Münster musste sich schnell eine Ersatzmutter für das fünf Monate alte Waisenkind "Claudia" finden. Nun ist klar, dass sich die 37jährige "Fatima" um das mutterlose Gorillakind kümmert. Die beiden Gorillas "Fatima" und "Gana" galten ohnehin als unzertrennlich und waren stets zusammen. Derzeit bewohnen "Fatima" und das Gorillababy übergangsweise die Gänge hinter der Gorilla-Anlage im Menschenaffenhaus des Zoos. Hier ist die Kleine vor allzu rüpelhaften Übergriffen aus der Sippe sicher. Im Münsteraner Zoo ist man froh, dass "Fatima" die Rolle der Adoptivmutter übernommen hat. Die Affendame lebt schon seit 1975 in Münster und kommt sogar auf Zuruf der Pfleger, damit die kleine "Claudia" mehrfach am Tag ihr Fläschchen bekommen kann. Wenn alles gut geht, sollen auch andere Gorillas der Gruppe bald stundenweise mit den beiden zusammengelassen werden.
Einen ersten Obduktionsbericht nach dem Tod des Muttertieres "Gana" lieferte bereits das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen. Demnach habe es offensichtliche Veränderungen in "Ganas" Gehirn gegeben, die zum Tod geführt haben und nicht therapierbar waren. Die Ursache für diese Veränderungen müssen weitere Untersuchungen zeigen.
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Der
Allwetterzoo in Münster trauert um Gorilla-Dame Gana. Eine Sprecherin des Zoos teilte mit, das Tier sei in der Nacht zu Sonntag (17.01.10) gestorben. Gana wurde nur zwölf Jahre alt, was für einen Gorilla sehr jung ist. Nach Angaben des Zoos kann diese Affenart bis zu 50 Jahre alt werden. Noch am Freitag war Gana in einem Computer-Tomografen auf einen Gehirn-Tumor hin untersucht worden, allerdings ergab sich dabei kein eindeutiger Befund. Bereits seit Jahresbeginn war Gana krank gewesen. Sie litt unter einer zunehmenden Schwäche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. Von den Strapazen der Untersuchung am Freitag hat sich das Gorillaweibchen dann offenbar nicht mehr erholen können. Eine Obduktion soll jetzt Klarheit über die Todesursache bringen. Gana war im August 2008 durch die intensive Trauer um ihr verstorbenes Junges bundesweit bekannt geworden. Mit nur drei Monaten ist damals ihr Affenbaby gestorben. Gana wollte den Leichnam danach nicht hergeben. Insgesamt brachte Gana drei Junge zur Welt. Dem Gorillakind namens
Claudia, das erst im vergangenen August zur Welt gekommen war, geht es laut den Angaben der Zoo-Sprecherin gut. Bereits seit zehn Tagen wird der Jungaffe von Tierpflegern mit Babynahrung aus einer Nuckelflasche versorgt.
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Im
Allwetterzoo in Münster arbeiteten am Montag (04.01.10) wieder Humanmediziner und Zoo-Mitarbeiter Hand in Hand, teilte der Zoo am Dienstag (05.01.10) mit. Die 12-jährige Gorilladame Gana, die im letzten Jahr
Nachwuchs bekommen hatte, sei seit Tagen krank gewesen: „Sie zeigte eine zunehmende Schwäche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit“, heißt es in einer Mitteilung des Allwetterzoos. Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Münster sei dem Hilfeersuchen des Zoos zum wiederholten Male gefolgt. Ein Expertenteam des Klinikums sei in den Zoo gekommen und habe während einer dreistündigen Narkose Gana eingehend untersucht. Zum Team der Humanmediziner gehörten ein Anästhesist, ein Gastroentologe, also ein Spezialist für Erkrankungen des Magen- und Darmtrakts, sowie ein Oberarzt. Mittels Ultraschalluntersuchung, Endoskopie und Röntgenaufnahmen diagnostizierten sie eine „akute Unterfunktion des gesamten Verdauungsapparates“. Bereits unter Narkose wurde Ganas Darmtätigkeit wieder angeregt, teilte der Zoo weiter mit.
Große Sorgen machten sich die Zoo-Mitarbeiter nicht nur um Gana, sondern auch um ihr fünf Monate altes Kind Claudia, das nach seiner Patin, der Wettermoderatorin Claudia Kleinert, benannt ist. Doch die zweite Gorillamutter im Zoo, Changa-Maidi, habe sich um Claudia, also das Gorillababy, gekümmert. Nach Angaben des Zoos trug Changa-Maidi Claudia mit sich herum und achtete darauf, dass es keinen Streit zwischen ihrem zwei Jahre alten Sohn Thabo und der Kleinen gibt. Gana sei noch nicht wieder aus der Narkose erwacht gewesen, da habe Claudia schon wieder auf ihrem Bauch gelegen und während des Aufwachens der Mutter bereits getrunken.
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Im Münsteraner Zoo feiert am Mittwoch (18.11.09) ein ganz besonderer Bewohner Geburtstag: "Karlchen" ist wohl der letzte Schimpanse, der in Münster von Menschenhand aufgezogen wurde. Das war vor 30 Jahren. Am 18. November 1979 begann für Bärbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo Münster, eine harte Zeit. An diesem Tag nämlich hatte Schimpansin "Lilly" ein Jungtier zur Welt gebracht, doch keinerlei Interesse an ihm gezeigt. Die Menschen mussten eingreifen, sonst wäre das Affenbaby verhungert. So nahm Bärbel Uphoff den kleinen Schimpansenjungen in ihre Obhut. Sie fütterte "Karlchen" mit der Flasche, windelte ihn und trug ihn im Tragetuch herum - selbst beim Einkaufen.
Zwei Jahre lang wohnte "Karlchen" nachts in der Wohnung von Bärbel Uphoff, am Tag begleitete er sie in den Zoo. Nach und nach lernte der kleine Schimpanse so seine Artgenossen kennen. Heute ist "Kalli", wie seine Ziehmutter ihn ruft, übrigens Boss der zehnköpfigen Schimpansengruppe im Allwetterzoo und selbst mehrfacher Vater.
30 Jahre sind eigentlich noch kein Alter für einen Schimpansen, doch macht "Karlchen" seit einiger Zeit sein Herz zu schaffen. Spezialisten der Universitätsklinik Münster haben nach einer aufwändigen Untersuchung eine Therapie für den Schimpansen festgelegt, die ihm das Leben gerettet hat. Karlchen hat einen Herzklappenfehler und muss täglich Medikamente bekommen. Die schluckt er vorzugsweise mit Pflaumenmus.
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Zwar macht Nashornkind "Ebun" aus dem
Münsteraner Allwetterzoo noch einen etwas tapsigen Eindruck, aber das täuscht: Der kleine Koloss ist ein tierischer Medienprofi, und das obwohl der weibliche Nachwuchs erst vor einem Monat geboren wurde: Ebun hat eine eigene Homepage, eine Seite bei Facebook, auf der Plattfom Flickr sind jede Menge Fotos zu sehen, und auch über Twitter gibt es Kurznachrichten. Sogar ein Eintrag bei Wikipedia informiert über das Nashorn-Mädchen.
Ebun - der afrikanische Name bedeutet übersetzt "Geschenk" - wurde von seiner Mutter getrennt, weil diese seine beiden älteren Geschwister im Jahr 2000 und 2004 unmittelbar nach der Geburt tötete. Jetzt genießt es die Fürsorge der Pfleger.
Auf Ebuns Website gibt es ein Tagebuch mit Infos zum Pflegeteam oder zum Speiseplan. Der klingt allerdings wenig abwechslungsreich: Vom Frühstücksfläschen um 7.30 Uhr über die Flasche zur Kaffeezeit bis zum Abendfläschen um 17 Uhr steht nur Fohlenmilch auf der Speisekarte - denn die ist der Milch einer Nashornmutter am ähnlichsten. Und das stolze Kilogramm, das Ebun jeden Tag zunimmt, muss ja schließlich irgendwoher kommen. Seit neuestem, so ist für Interessierte außerdem zu lesen, macht Ebun sogar jeden Tag einen Mittagsschlaf - vielleicht erschöpft der ganze Medienrummel das Tier ja doch ein wenig...
Zum SeitenanfangRund 50 Kilo bringt der dicke Wonneproppen auf die Waage, den Nashorn Emmi am Sonntag (20.09.09) im Allwetterzoo Münster auf die Welt brachte. Das weibliche Nashornkalb muss vorerst mit einer Ersatzmutter vorlieb nehmen. Es wurde aus Sicherheitsgründen von der Mutter getrennt und wird stattdessen rund um die Uhr von einem Pflegerteam des Zoos betreut.
Nashorn Emmi hatte in der Vergangenheit bereits zwei Jungtiere zur Welt gebracht und direkt nach der Geburt aus Panik getötet. Auch kurz nach der Geburt am Sonntag wirkte Emmi wieder nervös und aggressiv. Innerhalb weniger Minuten entschloss sich das Team deshalb einzugreifen. Den Mitarbeitern des Zoos gelang es schließlich, die Nashornkuh in ein anderes Gehege zu locken. Jetzt werde die Kleine, die noch keinen Namen hat, per Hand mit der Flasche aufgezogen. Zur Freude aller Mitarbeiter trank das Kalb tatsächlich schon kurz nach der Trennung vom Muttertier.
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