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"Barito" heißt er und ist das jüngste Maltalent des Krefelder Zoos. Dass der 10-jährige Orang-Utan sich derart für Pinsel und Leinwand begeistert, ist allerdings ein Novum: Kunst war im Affentropenhaus des Krefelder Zoos bis dato eher Frauensache. Die Krefelder Affenweibchen "Sita", "Tilda" und "Sandra" waren in der Vergangenheit mit ihrer Kunst bereits bekannt geworden. Erst im August 2009 war die
malende Sita gestorben. Doch nun schwingt mit "Barito" erstmalig ein halbstarkes Männchen den Pinsel. "Der kleine Kerl hat sich viel von Sita abgeschaut", erzählt Christine Peter, die sich im Krefelder Zoo um das Beschäftigungsprogramm für die intelligenten Tiere kümmert. Christine Peter arbeitet seit vier Jahren mit ihren rothaarigen Schützlingen und hat Barito erstmals Mitte Oktober Leinwand und Farben angeboten. Schon die erste Sitzung war ein voller Erfolg für Barito, der sich über diese kurzweilige Beschäftigung freut.
Zuschauen können Besucher dem Affen bei seinem neuesten Hobby allerdings nicht. "Er malt in seinem Rückzugsraum, den man von außen nicht einsehen kann", sagt Peter. Und manchmal geht es bei der Malstunde auch etwas rauh zu. Dann zerreißt Barito auch schon mal die komplette Leinwand oder zerbeißt seine Pinsel. Der Affe sei halt mitten in der Pubertät und manchmal etwas launisch.
Doch neben der nötigen Beschäftigung, erfüllt die tierische Malerei auch noch einen guten Zweck. Baritos Bilder sollen im Internet verkauft werden. Mit den Erlösen will der Zoo den Bau eines rund eine Million Euro teuren Gorilla-Außengeheges finanzieren. Die Preise für
die Bilder liegen zwischen 125 und 480 Euro. Galerist Heinz Hachel zeigt sich von Baritos Erstlingswerken begeistert. "Sie sind lebendig, dynamisch, ungeheuer kraftvoll."
Zum SeitenanfangSie fauchen schon wie die Großen und sind doch erst wenige Wochen alt. Nach 16 Jahren wurden im Zoo Krefeld wieder Geparden geboren. Gleich vier Junge konnte das Zooteam nach der Geburt zählen. Gepardenmutter "Caoihme" brachte drei Kater und eine Katze auf die Welt. Nun stand die erste Wurmkur an, und das passte den Kleinen gar nicht.
Noch halten sich die vier Jungen meist mit der Mutter in ihrer Holzhütte auf der Außenanlage auf. Bald werden sie beginnen, die nähere Umgebung zu erkunden. Die Jungtiere bleiben bis zu zwei
Jahre bei der Mutter. An Kopf und Nacken tragen sie bereits dichtes, langes Fell, das wie eine Decke wirkt.
Bis Mitte der 1990er Jahre gab es in Krefeld regelmäßig Nachwuchs eines Gepardenpaares. Nach dessen Tod versuchte der Zoo, mit zwei Brüdern und einer Katze die Zucht neu aufzubauen. Bei Geparden herrscht aber Damenwahl, und die Katze konnte sich nicht für die beiden Kater erwärmen. Einige Jahre lang lebten die drei Tiere daher ohne Nachwuchs zusammen. Im Juni 2009 zog die wählerische Katze aus Krefeld schließlich in den Zoo der tschechischen Stadt Liberec um, und aus dem irischen Fota Wildlife Park kam "Caoihme" (zu Deutsch: Schönheit) an den Niederrhein. Kater "Otwani" und die neue Gepardin verstanden sich von Anfang an - wie der Nachwuchs beweist.
Zum SeitenanfangAm Dienstagmorgen wurde "Lissy" geboren. Die Zwergeselstute ist zurzeit die jüngste Zoobewohnerin in Krefeld. Bereits wenige Stunden nach ihrer Geburt war Lissy zum ersten Mal für die Besucher zu sehen. Gemeinsam mit Mutter "Lina" stakste die kleine Eselstute durch das Gehege. Lissy ist das neunte Jungtier, dass Lina zur Welt gebracht hat.
Zum SeitenanfangDer Krefelder Zoo trauert um das Orang Utan Weibchen "Sita", sie starb an den Folgen einer Lungenentzündung. Sita war aufgrund ihrer ungewöhnlichen "Kreativität" weit über Krefeld hinaus bekannt geworden: Christine Peter, Fachfrau für Tierbeschäftigung im Zoo Krefeld, brachte sie vor drei Jahren zur "Malerei". Zum Star der Kunstwelt wurde sie, als ihre Werke auf der Website des Düsseldorfer Galeristen Heinz Hachel im Internet angeboten wurden. Der englische Künstler Damian Hirst kaufte 22 ihrer Bilder.
Vor einem halben Jahr hatte bereits ein Tierärzteteam das Orang Utan Weibchen intensiv untersucht - ohne Ergebnis. Jetzt musste sie wegen einer Entzündung behandelt werden. "Einen Orang Utan muss ich für jede Art der Behandlung in Narkose legen und die kann bei einem stark geschwächten Organismus schon zum Tode führen", erklärt Zootierarzt Dr. Martin Straube. "Für zwei Ultraschalluntersuchungen mussten wir Sita in Narkose legen. Beim zweiten Mal wachte sie nicht mehr auf."
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Schon Ende Mai haben die Baumpandas Cosima und Gorby im
Krefelder Zoo Nachwuchs bekommen. Die vierjährige Cosima brachte ein Männchen zur Welt. Vor anderthalb Wochen überzeugten sich Pfleger und Tierarzt Martin Straube von der Gesundheit des kleinen Pandas. Einen offiziellen Termin, zu dem der Kleine den Zoobesuchern vorgestellt wird, gibt es nicht. Die Jungtiere verlassen erst nach drei Monaten den Bau. In den nächsten Tagen und Wochen wird sich der Baumpanda aber immer öfter den Besuchern zeigen. Das allerdings überwiegend abends: Baumpandas verschlafen den Tag lieber in Astgabeln und kommen erst zur Fütterung in den Abendstunden auf den Boden.
Gorby, der Vater des noch namenlosen Baumpandas, ist vor neun Jahren im Zoo Krefeld geboren. 2007 kam dann Cosima aus einem norditalienischen Zoo hinzu. Anfangs riss sie mehrmals aus ihrem Gehege aus und musste von der Feuerwehr aus den Bäumen geholt werden.
Baumpandas, auch kleine Pandas oder Katzenbären genannt, haben vorwiegend glänzend rotes Fell und dichtbehaarte Pfoten, mit denen sie sogar kopfüber klettern können. Sie leben in feuchten Tälern der Himalaja-Region. Dort sind sie aber mittlerweile selten geworden. Schätzungen gehen von weniger als 20.000 wildlebenden Tiere aus. Wegen Wilderen und dem immer kleiner werdenden Lebensraum gelten sie als stark gefährdet. Seit 1999 setzt sich der WWF für den weltweiten Schutz der kleinen roten Pandas ein.
Zum SeitenanfangIm Krefelder Zoo starb am Dienstag (01.09.09) der schwarze Jaguar Jackson im Alter von 21 Jahren. Mitarbeiter des Zoos fanden Jackson tot in ihrer Außenanlage. Die Großkatze erreichte mit 21 Jahren ein sehr hohes Alter; in freier Natur werden Jaguare nur acht bis zwölf Jahre alt.
Jackson galt im Zoo als kraftvoller, eleganter Jaguar mit besonderer Ausstrahlung. Besonders liebte er seinen Aussichtsplatz auf einem Baumstamm. Seine Partnerin, die Jaguarkatze Bess, vermisst Jackson indes nicht, denn Jaguare sind Einzelgänger, die sich nur zur Paarung treffen. Jetzt bemüht sich der Zoo um einen neuen Paarungspartner für die erst zweijährige Katze.
Zum SeitenanfangDie riesigen Ohren sind wohl das Erste, was Besuchern auffällt, wenn sie einen Löffelhund im Zoogehege entdecken. Die extravaganten Lauscher machen allerdings Sinn - sie funktionieren bei den hundeartigen Tieren, die in heißen Savannenlandschaften leben, wie Klimaanlagen. Durch die dünne Haut der Ohren fließt das Blut und kühlt sich dort ab. Die großen Ohren haben aber auch noch einen anderen Vorteil: Sie eignen sich als Schalltrichter hervorragend für die Jagd bei Nacht.
Im Zoo Krefeld leben seit kurzem neben dem alteingesessenen Paar zwei weitere Löffelhunde. Sie sind in die ehemalige Waldhundanlage gezogen und erkunden nun die neue Umgebung (unser Bild zeigt allerdings ein freilebendes Exemplar). Die Krefelder Anlage wurde für die Löffelhunde mit Sandboden ausgestattet und mit einem Wärmestrahler versehen. Darunter - so hoffen die Zoomitarbeiter - werden sich die Tiere auch bei kühlerem Wetter den Besuchern zeigen.
In Europa besitzen nur sechs Zoos die freundlichen Zeitgenossen. Daher ist die erfolgreiche Zucht ein wichtiger Faktor bei der Haltung der Tiere. Im Krefelder Zoo könnten künftig nun also gleich zwei Paare für Nachwuchs sorgen.
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Das sehnsuchtsvolle Rufen von Schneeleopard Leonardo hat ein Ende. Der Kater, der seit Dezember allein in seinem Krefelder Gehege saß, bekommt Gesellschaft. Und was für eine. Die achtjährige Lea, die nun seine Partnerin werden soll, kommt aus der Wilhelma in Stuttgart.
Solche Tieraustausche zwischen den Zoos werden bei seltenen Tierarten übrigens durch ein Zuchtbuch gesteuert. So kann die Inzucht vermieden werden. Im Falle der Schneeleoparden koordiniert der Finne Leif Blomquist vom Zoo Helsinki aus den Bestand der seltenen Katzen in ganz Europa. Von dort kam nun auch die Empfehlung, Lea und Leonardo als neues Paar zusammenzuführen.
"Die beiden passen gut zusammen, weil sie im richtigen Alter sind", erklärt Zoosprecherin Petra Schwinn. Schwierig wäre es nämlich, wenn man dem fünfzehnjährigen Kater ein zu junges Weibchen präsentieren würde. "Das könnte aus Unerfahrenheit aggressiv reagieren", so Petra Schwinn. Wenn es in den nächsten Wochen noch einmal frostige Temperaturen gibt, sollen die Tiere das erste Mal aufeinandertreffen. Der Grund: Schneeleoparden bekommen erst bei tiefen Temperaturen Frühlingsgefühle."Mit etwas Glück haben wir dann im Frühsommer schon Nachwuchs", freut sich Pfleger Knut Nielsen. Die Tragzeit beträgt etwa vier Monate. Fast 50 Jungtiere hat der Krefelder Zoo in den letzten Jahrzehnten nachgezogen. Auch Leonardo ist ein Krefelder und schon mehrfacher Vater.
Bis zum Frühjahr wird die Anlage der großen Katzen umgebaut. Zwei Gehege werden miteinander verbunden und mit einer Glasscheibe versehen. Die Tiere haben dann mehr Platz, und für die Besucher wird damit ein besserer Blick auf die Schneeleoparden möglich.
Zum SeitenanfangDie Todesursache des kürzlich gestorbenen Schimpansenjungtieres "George" aus dem Krefelder Zoo ist geklärt. Das Affenbaby hatte einen angeborenen Lungenfehler; die Lungen konnten sich nach der Geburt nicht richtig entfalten. Die Folge: eine dauerhaft zu geringe Sauerstoffzufuhr. So wurde bei der Autopsie im Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt ein unterentwickeltes Kleinhirn festgestellt. Diese Befunde erklären auch die zurückgebliebene Entwicklung des Affennachwuchses. Jetzt vermuten die Experten, dass die Erkrankungen auf das hohe Alter des Muttertieres "Gombe" zurückzuführen sind. Sie war bei der Geburt von George bereits 34 Jahre alt - das entspricht in etwa einem menschlichen Alter von 68 Jahren.
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"George", das jüngste Mitglied der Schimpansengruppe im Krefelder Zoo, ist vor einigen Tagen plötzlich gestorben. Noch am Morgen sahen die Pfleger das Jungtier normal auf dem Arm seiner Mutter. Nur wenige Stunden später entdeckten sie den leblosen Körper. Die Todesursache ist noch völlig unklar. Nichts hatte auf den plötzlichen Tod hingedeutet. Die Zoomitarbeiter sind entsprechend geschockt über den Verlust des Tieres.
Der kleine "George" war im September 2007 nach 17-jähriger Babypause von Schimpansin "Gombe" zur Welt gebracht worden. Das Weibchen kümmerte sich vorbildlich um den Nachwuchs und auch die gesamte Schimpansenfamilie reagierte äußerst positiv auf den Zuwachs. Schon in den letzten Monaten wurde dann sichtbar, dass das Jungtier in seiner Entwicklung zurückblieb. Es gab jedoch keinerlei Anzeichen einer ernsthaften, akuten Erkrankung. Immer wieder wurde im Zoo-Team darüber beraten, ob eine Untersuchung auf einen Gen-Defekt oder eine Missbildung von Organen sinnvoll sei. Das hätte aber bedeutet, die Mutter des Kleinen zu betäuben, um an das Jungtier zu gelangen. Das Zooteam hat sich gegen diese Maßnahme entschieden, da sie sowohl für die Mutter durch die Narkose, als auch für das Jungtier durch die Untersuchungen sehr belastend gewesen wäre.
Nachdem Gombe ihren Sohn zwei Tage nach seinem Tod abgelegt hatte, konnte sie wieder zum Rest der Gruppe zurückkehren. Auch in der Natur ist es üblich, dass Mütter ihre toten Kinder mehrere Tage weiter mit sich tragen. Die Mutter-Kind-Bindung ist sehr intensiv und die Weibchen brauchen einige Zeit, um die Änderung wahrzunehmen. Nach Einschätzung der Tierpfleger verhält sich die Schimpansenfamilie nun recht normal. George wird derzeit in der Pathologie des Veterinäruntersuchungsamtes auf die mögliche Todesursache hin untersucht.
Zum SeitenanfangBei den Fischottern im Krefelder Zoo hat es nach langer Zeit wieder Nachwuchs gegeben. Am Mittwoch (10.12.08) konnten die beiden Babys erstmals von den Pflegern untersucht werden. Zunächst bekam Mutter "Gitta" eine Taube zur Ablenkung. Nur so konnte der Nachwuchs gefahrlos aus der Wurfbox herausgenommen werden, denn Fischotter bringen ihre nadelspitzen Zähne auch gerne zur Verteidigung ihrer Jungen zum Einsatz.
Dem ersten Augenschein nach handelt es sich um ein Weibchen und ein Männchen, die ihre Augen zur Zeit noch geschlossen haben. Erst ab dem 20. Tag nach der Geburt beginnen sie sich langsam zu öffnen.
Vor knapp drei Wochen hat Mutter "Gitta" ihren Partner "Titus" aus der gemeinsamen Wohnhöhle verbannt. Für die Tierpfleger war das ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich bei Familie Fischotter Nachwuchs eingestellt hatte. Erst einen Tag zuvor war die Behausung der Tiere gereinigt worden, ohne dass ein Nest mit Jungtieren entdeckt worden war. Umso größer die Freude der Pfleger, als kurze Zeit später ein zartes Piepsen aus dem Fischotterbau die Vermutung bestätigte. In ein paar Wochen werden die Jungtiere von ihrer Mutter erstmals ins Wasser gelockt werden.
Fischotter können sich Dank ihres stromlinienförmigen Körpers und des kräftigen Schwanzes schnell im Wasser bewegen. Auf ihren bis zu siebenminütigen Tauchgängen jagen sie Fische, Krebse, Schermäuse, Wasservögel und Insekten. Ausgewachsen haben sie eine Körperlänge von circa 1,30 m und wiegen bis zu 18 Kilogramm. Noch vor gut hundert Jahren besiedelte der Otter Deutschland flächendeckend. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde er in Nordrhein-Westfalen durch Jagd, Kanalisierung, Gewässerverschmutzung und Freizeitaktivitäten ausgerottet. Inzwischen breiten sich die Bestände aber von den Niederlanden und Niedersachsen wieder in heimische Gewässer aus.
Zum SeitenanfangSchneller als gedacht hat es im Krefelder Zoo Nachwuchs bei den Silberäffchen gegeben. Erst im April 2008 waren die Affeneltern aus England und den Niederlanden angereist. Wie der Zoo am Freitag (07.11.08) mitteilte, haben sich die beiden Affen "schnell miteinander angefreundet". Sie hätten gemeinsam aus einen Futternapf Obst, Gemüse und Mehlwürmer gefuttert, einen Schlafplatz miteinander geteilt und sich gegenseitig das Fell gepflegt. So folgte dann auch schnell die Familienplanung. Schon in den ersten zwei Monaten des Zusammenlebens muss dann auch gleich eine Paarung erfolgreich verlaufen sein.
Am 31.10.08 kamen die Silberäffchen-Zwillinge zur Welt. Direkt nach der Geburt hat der Vater die beiden Jungaffen übernommen und trägt sie auf seinem Rücken umher. Der angeborene Klammerreflex der nur etwa 8 cm großen Tiere ist so stark, dass er genauso schnell wie immer von Ast zu Ast durch das Gehege springen kann, ohne die Babys im Huckepack zu verlieren.
Die erfolgreiche Nachzucht ist besonders erfreulich, weil die Silberäffchen in ihrer Heimat in Zentralbrasilien, Bolivien und Paraguay durch die Regenwaldvernichtung vom Aussterben bedroht sind.
Zum SeitenanfangDie Tiger im Krefelder Zoo haben zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder Nachwuchs. Bereits am 4. August brachte die Tigerin Sutera zwei Babys in einer Holzhütte im Vorgehege zur Welt. Damit durchkreuzte die Mama die Pläne der Tierpfleger. Diese hatten extra eine Box mit Kameras ausgerüstet, in der die Tigerin ihre Jungen zur Welt bringen sollte. Doch Sutera bevorzugte eine Geburt ohne Kameras. Am Freitag gab es dann endlich die ersten Fotos für die Öffentlichkeit. Die Jungen wurden entwurmt und dabei fotografiert.
Die Besucher müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden, bis sie den Nachwuchs live sehen können. Erst in einigen Wochen werden die Babys mit iher Mutter ins offene Gehege umziehen. Die ersten zwei Jungen der Tigerin Sutera und des Tigers Beldudru kamen 2003 zur Welt und leben mittlerweile in Einrichtungen in Polen und Australien. Das Tigerpaar ist seit 2001 im Krefelder Zoo.
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Wieder Nachwuchs bei den Spitzmaul-Nashörnern im Krefelder Zoo: Nach 448 Tagen Tragezeit hat
Nashorn-Kuh "Nane" am Dienstagabend zum zweiten Mal ein Jungtier geboren. Wie die
Pressestelle der Stadt berichtete, dauerte die Geburt gerade einmal zehn Minuten. Eine Stunde später stand der Mini-Dickhäuter schon auf den eigenen Beinen. Die Tierpfleger vermuten, dass es sich um einen Bullen handelt. Im Februar 2006 hatte die inzwischen 17 Jahre alte "Nane" mit "Davu" erstmals für Nachwuchs bei den Krefelder Spitzmaul-Nashörnern gesorgt. Kennenlernen werden sich die beiden Geschwister aber nicht: "Davu" ist einige Wochen vor der Geburt
nach Tschechien umgezogen.
Zum SeitenanfangSeit einiger Zeit spekulierten die Pfleger und der Zootierarzt im Zoo Krefeld bereits über eine erneute Schwangerschaft bei der
Spitzmaul-Nashornkuh "Nane". Eine Tier-Thermografie durch die Mitarbeiter der Stadtwerke Krefeld brachte nun Gewissheit.
Auch wenn auf dem Wärmebild bisher nur ein kleiner, dunkelroter Fleck erkennbar ist, sind sich die Experten sicher: Nane ist trächtig. Normalerweise verwenden die Krefelder Stadtwerke die Thermografie zur Untersuchung von Wärmeverlusten durch unzureichende Häuserdämmung. Die Methode bewährt sich aber immer häufiger auch in der Tiermedizin. Eine Frage wird allerdings bis zur Geburt offen bleiben: Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, kann man bei dieser Art von Untersuchung nicht erkennen. Eine Schwangerschaft bei Nashörnern dauert in der Regel 455 Tage.
Da sich Nashörner auch nach einer erfolgreichen Deckung weiter paaren, kann sich der Geburtstermin noch um bis zu vier Wochen verschieben. Nanes zweijähriger Sohn
Davu wird nach Informationen des Krefelder Zoos noch vor der für April berechneten Geburt seinen Geburtsort verlassen und in den Tallinner Zoo nach Estland umziehen.
Zum SeitenanfangDas Tigerpaar Sutera und Beludru im Zoo Krefeld ist nach langer Trennung wieder vereint. Nachdem Sutera Ende 2003 erstmals Mutter geworden war und die beiden Jungtiere Ratu und Raja zusammen mit Vater Beludru aufgezogen hatte, mussten die Eltern fast durchgehend getrennt gehalten werden. Denn der Krefelder Zoo hatte vom Zuchtbuchführer in London fast zwei Jahre lang keine Erlaubnis für weitere Nachzuchten bekommen.
Zwischenzeitlich versuchte Tierarzt Martin Straube mit einem Verhütungsimplantat eine Möglichkeit zu schaffen, die Tiere trotzdem gemeinsam halten zu können. Sutera vertrug die Hormontherapie jedoch nicht, so dass eine erneute Trennung unvermeidbar war. Inzwischen wurde das Vermehrungsverbot jedoch aufgehoben. Da man mit der Zusammenführung gewartet hatte, bis die Katze rollig war, kam es bereits unmittelbar danach zu einer Paarung. Ob diese erfolgreich war, wird sich in etwa vier Monaten zeigen.
Zum SeitenanfangDas
neu geborene Schimpansenbaby im Krefelder Zoo hat sich binnen weniger Tage zum Lieblingsmotiv der Besucher entwickelt. Und lässt das tägliche Blitzlichtgewitter genau wie die 34-Jährige Schimpansenmutter "Gombe" gelassen über sich ergehen. Für alle, denen es nicht gelungen ist, durch die Glasscheibe hindurchzublitzen und für alle, die es bisher nicht nach Krefeld geschafft haben, hier eine kleine Auswahl an Mutter-Kind-Portraits:
Zum SeitenanfangNoch muss man ganz genau hinschauen, um die winzigen Händchen zu sehen, die sich im Fell von Schimpansenmutter festkrallen. Nach einer 17-jährigen Babypause im
Krefelder Zoo wurde die 34-Jährige Gombe nun zum dritten Mal Mutter. Ob das Neugeborene männlich oder weiblich ist, konnte bisher noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden.
1975 kam die damals zweijährige Schimpansin mit drei anderen Artgenossen aus Westafrika in das gerade eröffnete Krefelder Affenhaus. Die beiden ersten von ihr geborenen Jungtiere "Menolly" und "Hubert" sind mittlerweile erwachsen und haben "Gombe" inzwischen zur mehrfachen Großmutter gemacht. In der Krefelder Schimpansen-Gruppe hat sie nach Angaben des Zoos eindeutig das Sagen, auch wenn das eigentliche Leittier der mit ihr gleichaltrige Charly ist. "Gombe" sei die einzige, die es schaffe, Charly bei seinen gelegentlichen Wutanfällen wieder ruhig zu bekommen. Nach der Geburt des Jungtieres sei die Familie im Moment sehr ausgeglichen.
Jetzt warten die Zoomitarbeiter mit Spannung auf das Baby von Gombes Tochter Menolly, die ebenfalls seit einigen Monaten schwanger ist.
Zum SeitenanfangEinen wahren Babyboom gab es in den letzten vier Jahren bei den Blumenfledermäusen des Krefelder Zoos. Seit 2003 sind laut einer aktuellen Zählung insgesamt 21 Jungtiere geboren worden. Um überhaupt an korrekte Zählergebnisse zu bekommen, musste eine spezielle Fangvorrichtung unter den Schlafkästen montiert werden, so dass die Tiere einzeln zur Hand genommen werden konnten. Denn neben der Quantität interessierte die Zoologen auch, wie viele Weibchen und Männchen in Krefeld vorhanden sind.
Zum Zählzeitpunkt lebten 14 Männchen und 22 Weibchen in den drei Schlafquartieren der Krefelder Aufzuchtstation. Nach dem Abschluss der Aktion zogen zehn Männchen in das Zoo-Regenwaldhaus um. Aus den verbleibenden Tieren auf dem Krefelder Hausenhof wurden vier Harems gebildet, die dort weiterhin für Nachwuchs sorgen sollen. Blumenfledermäuse sind Nektar- und Pollenfresser aus dem südamerikanischen Regenwald. Sie leben auch in der Freiheit in Harems, bestehend aus einem Männchen und einer großen Anzahl Weibchen. Rangniedere Männchen, die in den Haremsgruppen leben, haben eine unterdrückte Sexualität. Ihre Hoden bilden sich dann stark zurück, so dass sie kaum noch zeugungsfähig sind. Dieses Phänomen konnten die Krefelder Zoomitarbeiter auch bei der untersuchten Kolonie beobachten.
Kürzlich erhielt der Krefelder Zoo vier weitere Weibchen aus dem GEO-Regenwaldhaus in Hannover, die behutsam an die Kolonie im Tropenhaus gewöhnt wurden. Inzwischen leben mit den Neuzugängen aus Hannover 34 Tiere im Regenwaldhaus des Zoos. Wer sich selbst einen Eindruck von den nachtaktiven Tieren verschaffen will, hat dazu am 18. September um 19 Uhr bei einer Abendführung durch den Krefelder Zoo Gelegenheit. Eine Anmeldung an der Zookasse oder unter Telefon 02151/955211 ist erforderlich.
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Eine ungewöhnliche Nachtführung startet am 17. August im
Krefelder Zoo. Ausgerüstet mit zwei Nachtsichtgeräten und einem Bat-Detector können sich die Teilnehmer dieser Führung auf eine Entdeckungsreise durch den dunklen Park begeben. Der Bat-Detector spürt Fledermäuse auf und macht Rufe hörbar, die die Tiere bei der Nahrungssuche ertönen lassen. Eine Zwergfledermaus ruft normalerweise unhörbar für den Menschen im Ultraschallbereich, mit Hilfe des Bat-Detectors ist jedoch ein zartes Klopfen zu hören. Mit dem Nachtsichtgerät können die Teilnehmer Eulen und andere nachtaktive Tiere beobachten, die sich normalerweise bei Dunkelheit dem menschlichen Auge verbergen. Weitere Infos und Anmeldung zu dieser Führung, die am 7. September erneut angeboten wird, unter 02151/955213
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Mit einer nach eigener Aussage "kleinen Sensation" wartet derzeit der Zoo in Krefeld auf. Nach 18 Jahren gibt es erstmals wieder Nachwuchs bei den Löffelhunden. Die Tierpfleger hatten bei der Kontrolle der Schlafhütte vor einigen Tagen völlig unerwartet drei kleine Welpen entdeckt, wie die Stadt am Freitag berichtete. In Europa würden sie in nur sechs Tierparks gehalten, hieß es weiter. Nachzuchten seien äußerst selten und häufig überlebten die Jungtiere die ersten Lebenswochen nicht.
Zunächst bangten die Zoomitarbeiter auch in Krefeld um die Kleinen, da es tagelang regnete und die Eltern die Welpen in eine selbstgegrabene Höhle trugen, die teilweise überschwemmt war. Doch inzwischen "wuseln" die drei gemeinsam mit ihren Eltern durch das Gehege und schnuppern bei der Fütterung schon mutig an den Händen des Pflegers.
Löffelhunde sind ursprünglich im Süden Afrikas beheimatet. Sie gehören zwar zur Familie der Hundeartigen, unterscheiden sich aber deutlich durch den Aufbau ihres Gebisses. Statt 34 Zähnen mit kräftigen Reißzähnen haben sie fast 50 kleine, nadelspitze Zähnchen, die sich für das Zerkauen ihres Lieblingsfutters Insekten hervorragend eignen. Nebenbei fressen sie aber auch Nagetiere, Vögel, Früchte und Eier. Sie jagen ihre Beute hauptsächlich mit dem Gehör. Mit circa fünf Monaten sind die Jungtiere ausgewachsen und werden dann in einen anderen Zoo umziehen. Die besten Besuchszeiten bei der jungen Familie sind der frühe Morgen und der Nachmittag, sonst schlafen Löffelhunde viel.
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Die bereits am 6. Mai geborenen Schneeleoparden-Kater entwickeln sich nach Auskunft des
Krefelder Zoos "prächtig". Damit hat es beim Zuchtpaar Leonardo und Odette bereits zum dritten Mal mit dem Nachwuchs geklappt. Überraschend fanden die Pfleger Anfang Mai nach der Kaffeepause bei einer Kontrolle der Wurfkiste die beiden kleinen Leos vor. Fast einen Monat früher als von den Pflegern erwartet waren die beiden kleinen Kater zur Welt gekommen.
Noch vor einigen Monaten sah es gar nicht nach einem neuen Wurf bei den bedrohten Katzen aus. Der Winter war so mild, dass die Hochgebirgsbewohner Asiens nicht "in Stimmung" kamen. Eine kurze Kältephase im Januar brachte aber denn doch den Erfolg. Odette wurde rollig und rief unüberhörbar nach ihrem Partner Leonardo. Das Ergebnis dieses Stelldicheins wird jetzt von beiden Eltern liebevoll umsorgt. Dies ist eher selten. Normalerweise gehen Kater und Katze nach der Paarung getrennte Wege.
Die Zucht von Schneeleoparden hat im Krefelder Zoo eine lange Tradition. Hier wurden europaweit die ersten Jungtiere erfolgreich aufgezogen. Inzwischen sind am Niederrhein insgesamt 48 Schneeleoparden geboren worden. Erst im Januar war der letzte Kater des Wurfes von 2005 in einen französischen Zoo umgezogen.
Zurzeit haben die kleinen Kater noch blaue Augen und fauchen bei den Untersuchungen von Zootierarzt Martin Straube lautstark. Bis sie aber so gefährlich wie ihre Eltern werden, vergehen noch einige Monate. Erst wenn sie circa 18 Monate alt sind, bestimmt der Zuchtbuchführer im Zoo Helsinki zusammen mit den Biologen aus dem Zoo Krefeld über die neue Heimat der Katzen.
Bis die Kleinen im Gehege zu sehen sein werden, wird es noch etwas dauern. Momentan schlafen sie noch viel, und die Mutter passt auf, dass sie keine Alleingänge durch das Gehege machen.
Zum SeitenanfangAuf der Afrikawiese des
Krefelder Zoos sind neue Bewohner dazugekommen: Zwei junge Blauhals-Strauße von derzeit 20 Zentimetern picken seit ein paar Tagen zwischen Säbelantilopen und Wasserböcken nach Nahrung.
Zwanzig Eier hatten die beiden Straußenhennen gelegt. Vater ist der Strauß „Hahnemann“, der sich ebenfalls an der Brut beteiligt hat: Bei den afrikanischen Laufvögeln brüten die Männer in der Nacht, da sie durch ihr schwarzes Gefieder unauffälliger sind und so das Nest besser schützen können.
Kurz vorm Schlupf wird die porzellandicke Schale der Eier von den Küken angepickt, dann leisten die Eltern Schlupfhilfe, indem sie das Loch vergrößern. Ein Ei bringt rund ein Kilogramm auf die Waage und entspricht damit in etwa dem Gewicht von 40 Hühnereiern. Nach dem Schlupf führt der Hahn seinen Nachwuchs. In freier Wildbahn kommt es vor, dass einige Hähne gemeinsam einen regelrechten "Kindergarten" mit bis zu 50 Küken anführen. Einmal aus dem Ei heraus, haben die Kleinen nur eines im Sinn: Wachsen. Um die Körpergröße eines erwachsenen Tieres zu erreichen, legen sie in der Woche etwa zehn Zentimeter zu. Ausgewachsen erreicht ein Strauß bis zu 2,50 Meter. Wie viele der 20 Straußeneier im Krefelder Zoo tatsächlich befruchtet sind, wird sich erst in den kommenden Tagen herausstellen.
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Der im März geborene Zwergesel "Dennis" hat eine Spielgefährtin bekommen. Seit Donnerstagmorgen hüpft die neugeborene Stute Leonie an der Seite von Mutter "Lina" auf noch etwas wackeligen Beinen durchs Krefelder Streichelzoogehege. Damit beherbergt der Krefelder Zoo inzwischen fünf Zwergesel. Aus afrikanischen Wildeseln gezüchtete Hausesel dienen dem Menschen wahrscheinlich schon rund 6000 Jahre als Last- und Zugtiere. Zwergesel sind typische Inseltiere, die speziell auf geringe Körpergröße gezüchtet wurden. Ihre Handhabung ist einfacher und sie haben geringere Futteransprüche.
Zum SeitenanfangZurück in seine Ursprungsheimat geht die Reise für einen Krefelder Waldhund. Die Hündin stammt ursprünglich aus dem Zoo Berlin und wird nach ihrer Zwischenstation in Krefeld nun nach Sao Paulo gebracht. Im Tausch erhält der Zoo Krefeld ein weibliches Tier aus dem Zoo von Rio de Janeiro. Alles war eigentlich schon lange geplant, doch zuletzt machte die Natur den Zoologen einen Strich durch die Rechnung: Das eigentlich für den Krefelder Zoo vorgesehene Tier wurde plötzlich Mutter von vier kleinen Waldhundrüden. Nun soll ihre Schwester nach Deutschland kommen und die Nachzucht in Krefeld mit ihrem südamerikanischen Temperament in Schwung bringen. Für die europäische Zucht der seltenen Tiere ist dieser kontinentübergreifende Umzug wichtig, denn das brasilianische Blut sorgt für neue Verwandtschaftsverhältnisse und vermeidet Inzucht. Zoos arbeiten weltweit für effektiven Artenschutz zusammen. Jahrelang kamen keine neuen Tiere nach Europa, und die verbliebenen Tiere sind alle zu nah miteinander verwandt. Für den Umzug wurde es höchste Zeit, denn die Papiere für den genehmigten Transport verlieren am 28. März ihre Gültigkeit. Und ohne eine spezielle CIS-Genehmigung für bedrohte Tierarten ist jeglicher Transport verboten.
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Eher widerwillig fügte sich der kleine Krefelder Faultierjunge „Tambobata“ vor wenigen Tagen in sein Schicksal, nach Großbritanien in den Cotswold Wildlife Park umziehen zu müssen. Nach Angaben des Krefelder Zoos musste er am Abfahrtstag äußerst unsaft geweckt und mit Nachdruck zum Verlassen seiner angestammten Hängematte aufgefordert werden. Nach seiner zwölfstündigen Reise hat das erste Jungtier von Faultiermama „Triene“ nun ein britisches Regenwaldhaus als neues Zuhause und außerdem auch ein Faultiermädchen an seiner Seite.
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Rund vier Jahre nach einem blutigen Aufeinandertreffen im
Krefelder Zoo hat der Tierpark erstmals wieder Nachwuchs bei den Kängurus. Unbekannte hatten in einer Novembernacht im Jahr 2002 das Gehege der Geparden geöffnet.
Raubkatze "Catherine" tötete 10 der 13 grauen Riesenkängurus und hatte damit eine der erfolgreichsten Zuchtgruppen Europas vernichtet. Immer öfter blinzeln nun die schwarzen Kulleraugen eines inzwischen etwa fünf Monate alten Hüpfers über den Beutelrand seiner Mutter. Das neu geborene Beuteltier stehe für einen Neubeginn und lasse die schrecklichen Ereignisse aus dem Jahr 2002 langsam in Vergessenheit geraten, sagte Zoo-Sprecherin Petra Schwinn am Mittwoch (07.02.07). Die Mutter des noch namenlosen Babys ist eines der drei Kängurus, die die damalige Attacke überlebt hatten.
Auch bei den Krefelder Kamelen hat es Nachwuchs gegeben. Ein paar Stunden täglich erkundet der noch höckerlose Kamel-Hengst "Rasoul" an der Seite seiner Mutter "Rauja" das Außengehege. Das Trampeltier wurde Ende Januar geboren. Zur Stärkung bediene sich der Hengst noch häufig an der "mütterlichen Milchbar", teilte die Stadt Krefeld mit.
Zum SeitenanfangAuf die ungebrochene Zeugungskraft der 80 Jahre alten Seychellen-Riesenschildkröte "Johann" setzt der Zoo im dänischen Odense. Der dortige Tierpark hat sich den 150 Kilogramm schweren Koloss im Krefelder Zoo ausgeliehen, wo "Johann" nicht ausgelastet ist, wie die Stadt Krefeld am Donnerstag berichtete. Im heimischen Quartier müsse "Johann" ständig mit Konkurrent "Bernhard" um die Gunst der einzigen Schildkröten-Dame "Elly" buhlen. In seinem neuen Zuhause habe der ursprünglich auf den Seychellen im Indischen Ozean beheimatete Casanova dagegen die Qual der Wahl. Dort warten drei Weibchen und vier Teenager sehnsüchtig auf ihn. Der Krefelder Zoo erhalte als Leihgebühr einen Teil des von "Johann" gezeugten Nachwuchses.
Zum SeitenanfangDank Nashornbaby "Davu" und dem milden Wetter zum Jahresende kamen im vergangenen Jahr 13,5 Prozent mehr Besucher in den Krefelder Jahr als 2005. Rekordmonat war der April, in dem sich das zu Jahresbeginn geborene Nashornbaby verstärkt zeigte, mit 56.000 Gästen. Insgesamt wurden im Jahr 2006 380.000 Besucher gezählt. "So ein Superergebnis hatten wir zuletzt nach der Eröffnung des Regenwaldhauses 1999", sagte Zoopressesprecherin Petra Schwinn.
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Rund 1200 hungrige Mäuler müssen im
Krefelder
Zoo Tag für Tag gestopft werden. Dies ergab das jährliche Zählen zum
Jahreswechsel. Mehr als 40 Mitarbeiter hatten - soweit möglich - Größe,
Alter, Geschlecht und Gewicht sämtlicher Zoo-Bewohner erfasst, teilte
die Stadt Krefeld am Montag (08.01.07) mit. In den Gehegen und Anlagen auf dem
rund 13 Hektar großen Gelände sind derzeit 212 Tierarten von der
Blattschneider-Ameise bis zum Elefanten beheimatet.
Zum SeitenanfangAm frühen Dienstagmorgen näherte sich ein seit zwei Jahren geplanter Schimpansentransport seinem Höhepunkt. Von der Nachbarbox aus konnte Affenoma „Gombe“, ein Wildfang von 1973, beobachten, wie ihre 8- und 12-jährigen Enkel „Marius“ und „Manni“ reisefertig gemacht wurden. Im
Krefelder Zoo legte Tierarzt Martin Straube die beiden Schimpansen in Narkose, damit die beiden halbstarken Männchen den Transport in den
Zoo von Neu-Delhi möglichst stressfrei überstehen. Mit Tee und frischem Gemüse im Gepäck begleitet er die beiden bis ans indische Ziel, um den Tieren die Eingewöhnung zu erleichtern.
Umzüge von Tieren sind in Zoos mittlerweile an der Tagesordnung. Bedrohte Tierarten werden gezüchtet und mit Zoos in aller Welt getauscht, um Inzucht zu vermeiden. Im Zoo der indischen Hauptstadt werden die beiden Krefelder Affen mit einer Schimpansin und einem weiteren Männchen zusammenleben.
Der Umzug nach Indien wurde notwendig, weil es in europäischen Anlagen momentan keinen Platz für halbwüchsige Schimpansen gibt. Neu-Delhis Zoo entwickelt sich zur Zeit rasant, viele neue Anlagen werden gebaut und der dortige tiermedizinische Standard ist nach Angaben des Krefelder Zoos hoch.
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