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Alle Beiträge aus KrefeldMehr als 150 bunte Schmetterlinge von 30 bis 40 Falterarten haben ab Samstag (31.07.10) ihre neue Heimat im 145 Quadratmeter großen und 8,50 hohen neuen Schmetterlings-Dschungel des Krefelder Zoos. Exotische Pflanzen und ein Wasserlauf bieten den Tierchen für ihre Freiflüge (fast) naturgetreuen Lebensraum. Für Aufbau und Erhalt der Population bekommt der Zoo wöchentlich Schmetterlingspuppen von Zuchtstationen in Südamerika, Asien und Afrika.
Außer den schon flugfähigen Schmetterlingen sind im Krefelder Schmetterlings-Dschungel Raupen- und Schlupfkästen sowie die dazu gehörigen Info-Tafeln zu sehen. Die Kosten des Hauses in Höhe von 570.000 Euro finanzierte der Verein der ZooFreunde mit 550.00 Euro nahezu im Alleingang.
Geöffnet ist der Schmetterlings-Dschungel das ganze Jahr - Schmetterlinge gibt es aber nur von April bis 31. Oktober zu sehen. Danach haben die Tiere Fortpflanzungspause bis zum folgenden Frühjahr. Eine komplette Saison im Krefelder Schmetterlings-Dschungel wird wohl keines der Insekten erleben - sie werden nur zwischen einigen Tagen und wenigen Wochen alt.
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Bereits Anfang Mai kamen die zwei kleinen Schneeleoparden - ein Kater und eine Katze - im
Krefelder Zoo zur Welt. Dabei hatte ihre Geburt eine dramatische Vorgeschichte, denn noch im letzten Jahr sah es mit der Zucht in Krefeld düster aus. Nach dem Tod des Zuchtweibchens Odett zog Schneeleopardin Lea ins Zoogehege. Lea hatte allerdings eine chronische Erkrankung, die sich im letzten Sommer dramatisch zuspitzte. Wochenlang kämpfte das Zooteam um die Katze. Im Herbst schließlich erholte sie sich und überstand die Trächtigkeit und die Geburt ihrer Jungen problemlos.
Die kleinen Katzen öffneten 13 Tagen nach ihrer Geburt die Augen. Jetzt mussten sie erstmals beim Zootierarzt antreten. Neben dem Wiegen und Entwurmen stand auch das "Chippen" auf dem Programm. Der ein Zentimeter große Chip, mit einer international gültigen Kennung, wird den Tieren unter die Haut gesetzt. Mit einem Scanner kann nun zeitlebens die Herkunft der Tiere abgelesen werden. Die Behandlung passte den kleinen Katzen allerdings gar nicht. Und so gingen sie während der Prozedur auch schon einmal fauchend zum Angriff über.
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"Barito" heißt er und ist das jüngste Maltalent des Krefelder Zoos. Dass der 10-jährige Orang-Utan sich derart für Pinsel und Leinwand begeistert, ist allerdings ein Novum: Kunst war im Affentropenhaus des Krefelder Zoos bis dato eher Frauensache. Die Krefelder Affenweibchen "Sita", "Tilda" und "Sandra" waren in der Vergangenheit mit ihrer Kunst bereits bekannt geworden. Erst im August 2009 war die
malende Sita gestorben. Doch nun schwingt mit "Barito" erstmalig ein halbstarkes Männchen den Pinsel. "Der kleine Kerl hat sich viel von Sita abgeschaut", erzählt Christine Peter, die sich im Krefelder Zoo um das Beschäftigungsprogramm für die intelligenten Tiere kümmert. Christine Peter arbeitet seit vier Jahren mit ihren rothaarigen Schützlingen und hat Barito erstmals Mitte Oktober Leinwand und Farben angeboten. Schon die erste Sitzung war ein voller Erfolg für Barito, der sich über diese kurzweilige Beschäftigung freut.
Zuschauen können Besucher dem Affen bei seinem neuesten Hobby allerdings nicht. "Er malt in seinem Rückzugsraum, den man von außen nicht einsehen kann", sagt Peter. Und manchmal geht es bei der Malstunde auch etwas rauh zu. Dann zerreißt Barito auch schon mal die komplette Leinwand oder zerbeißt seine Pinsel. Der Affe sei halt mitten in der Pubertät und manchmal etwas launisch.
Doch neben der nötigen Beschäftigung, erfüllt die tierische Malerei auch noch einen guten Zweck. Baritos Bilder sollen im Internet verkauft werden. Mit den Erlösen will der Zoo den Bau eines rund eine Million Euro teuren Gorilla-Außengeheges finanzieren. Die Preise für
die Bilder liegen zwischen 125 und 480 Euro. Galerist Heinz Hachel zeigt sich von Baritos Erstlingswerken begeistert. "Sie sind lebendig, dynamisch, ungeheuer kraftvoll."
Zum SeitenanfangSie fauchen schon wie die Großen und sind doch erst wenige Wochen alt. Nach 16 Jahren wurden im Zoo Krefeld wieder Geparden geboren. Gleich vier Junge konnte das Zooteam nach der Geburt zählen. Gepardenmutter "Caoihme" brachte drei Kater und eine Katze auf die Welt. Nun stand die erste Wurmkur an, und das passte den Kleinen gar nicht.
Noch halten sich die vier Jungen meist mit der Mutter in ihrer Holzhütte auf der Außenanlage auf. Bald werden sie beginnen, die nähere Umgebung zu erkunden. Die Jungtiere bleiben bis zu zwei
Jahre bei der Mutter. An Kopf und Nacken tragen sie bereits dichtes, langes Fell, das wie eine Decke wirkt.
Bis Mitte der 1990er Jahre gab es in Krefeld regelmäßig Nachwuchs eines Gepardenpaares. Nach dessen Tod versuchte der Zoo, mit zwei Brüdern und einer Katze die Zucht neu aufzubauen. Bei Geparden herrscht aber Damenwahl, und die Katze konnte sich nicht für die beiden Kater erwärmen. Einige Jahre lang lebten die drei Tiere daher ohne Nachwuchs zusammen. Im Juni 2009 zog die wählerische Katze aus Krefeld schließlich in den Zoo der tschechischen Stadt Liberec um, und aus dem irischen Fota Wildlife Park kam "Caoihme" (zu Deutsch: Schönheit) an den Niederrhein. Kater "Otwani" und die neue Gepardin verstanden sich von Anfang an - wie der Nachwuchs beweist.
Zum SeitenanfangAm Dienstagmorgen wurde "Lissy" geboren. Die Zwergeselstute ist zurzeit die jüngste Zoobewohnerin in Krefeld. Bereits wenige Stunden nach ihrer Geburt war Lissy zum ersten Mal für die Besucher zu sehen. Gemeinsam mit Mutter "Lina" stakste die kleine Eselstute durch das Gehege. Lissy ist das neunte Jungtier, dass Lina zur Welt gebracht hat.
Zum SeitenanfangDer Krefelder Zoo trauert um das Orang Utan Weibchen "Sita", sie starb an den Folgen einer Lungenentzündung. Sita war aufgrund ihrer ungewöhnlichen "Kreativität" weit über Krefeld hinaus bekannt geworden: Christine Peter, Fachfrau für Tierbeschäftigung im Zoo Krefeld, brachte sie vor drei Jahren zur "Malerei". Zum Star der Kunstwelt wurde sie, als ihre Werke auf der Website des Düsseldorfer Galeristen Heinz Hachel im Internet angeboten wurden. Der englische Künstler Damian Hirst kaufte 22 ihrer Bilder.
Vor einem halben Jahr hatte bereits ein Tierärzteteam das Orang Utan Weibchen intensiv untersucht - ohne Ergebnis. Jetzt musste sie wegen einer Entzündung behandelt werden. "Einen Orang Utan muss ich für jede Art der Behandlung in Narkose legen und die kann bei einem stark geschwächten Organismus schon zum Tode führen", erklärt Zootierarzt Dr. Martin Straube. "Für zwei Ultraschalluntersuchungen mussten wir Sita in Narkose legen. Beim zweiten Mal wachte sie nicht mehr auf."
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Schon Ende Mai haben die Baumpandas Cosima und Gorby im
Krefelder Zoo Nachwuchs bekommen. Die vierjährige Cosima brachte ein Männchen zur Welt. Vor anderthalb Wochen überzeugten sich Pfleger und Tierarzt Martin Straube von der Gesundheit des kleinen Pandas. Einen offiziellen Termin, zu dem der Kleine den Zoobesuchern vorgestellt wird, gibt es nicht. Die Jungtiere verlassen erst nach drei Monaten den Bau. In den nächsten Tagen und Wochen wird sich der Baumpanda aber immer öfter den Besuchern zeigen. Das allerdings überwiegend abends: Baumpandas verschlafen den Tag lieber in Astgabeln und kommen erst zur Fütterung in den Abendstunden auf den Boden.
Gorby, der Vater des noch namenlosen Baumpandas, ist vor neun Jahren im Zoo Krefeld geboren. 2007 kam dann Cosima aus einem norditalienischen Zoo hinzu. Anfangs riss sie mehrmals aus ihrem Gehege aus und musste von der Feuerwehr aus den Bäumen geholt werden.
Baumpandas, auch kleine Pandas oder Katzenbären genannt, haben vorwiegend glänzend rotes Fell und dichtbehaarte Pfoten, mit denen sie sogar kopfüber klettern können. Sie leben in feuchten Tälern der Himalaja-Region. Dort sind sie aber mittlerweile selten geworden. Schätzungen gehen von weniger als 20.000 wildlebenden Tiere aus. Wegen Wilderen und dem immer kleiner werdenden Lebensraum gelten sie als stark gefährdet. Seit 1999 setzt sich der WWF für den weltweiten Schutz der kleinen roten Pandas ein.
Zum SeitenanfangIm Krefelder Zoo starb am Dienstag (01.09.09) der schwarze Jaguar Jackson im Alter von 21 Jahren. Mitarbeiter des Zoos fanden Jackson tot in ihrer Außenanlage. Die Großkatze erreichte mit 21 Jahren ein sehr hohes Alter; in freier Natur werden Jaguare nur acht bis zwölf Jahre alt.
Jackson galt im Zoo als kraftvoller, eleganter Jaguar mit besonderer Ausstrahlung. Besonders liebte er seinen Aussichtsplatz auf einem Baumstamm. Seine Partnerin, die Jaguarkatze Bess, vermisst Jackson indes nicht, denn Jaguare sind Einzelgänger, die sich nur zur Paarung treffen. Jetzt bemüht sich der Zoo um einen neuen Paarungspartner für die erst zweijährige Katze.
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