Donnerstag, 11.10.2012
Fünffacher Nachwuchs bei den Capybaras
Im
Kölner Zoo gibt es Nachwuchs bei den Capybaras (auch Wasserschweine genannt) und dabei spielt die Fünf eine große Rolle. Am Freitag, dem fünften Oktober, hat die fünfjährige "Maggie" nach fünfmonatiger Tragezeit fünf Jungtiere zur Welt gebracht. Die Kleinen sind jetzt noch etwa meerschweinchengroß und werden in etwa einem Monat ihr Gewicht verfünffacht (!) haben.
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Die Capybaras mit ihrer Mutter
Mutter Maggie ist gut 50 Kilo schwer und stammt aus dem Zoo im niederländischen Kerkrade. Vater ist der dreijährige "Mike", der aus dem Züricher Zoo stammt. Er ist ein außergewöhnlich ruhiges Tier und düfte deswegen auch bei der Geburt dabei sein. Seitdem, so berichtet der Zoo, kümmert er sich rührend um den Schutz und das Wärmen der Jungtiere.
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Auslauf im Freigehege
Der ungewöhnlich klingende Name "Capybara" bedeutet in der Guarani-Sprache (wird in Teilen Südamerikas gesprochen) "Herr des Grases". Die Hauptnahrung der Riesennager stammt aus den Überflutungsgebieten, Savannen und Flussufern von Regenwäldern des tropischen Mittel- und Südamerikas. Während die Tiere in der Nacht und in den Morgen- und Abendstunden grasen, ziehen sie sich zum Ruhen am Tage und bei Gefahr in das kühlende Wasser zurück. Mit bis zu 65 Kilogramm Körpergewicht und 1,2 Meter Körperlänge werden die Weibchen sogar noch etwas schwerer als die Männer.
Donnerstag, 09.08.2012
Kleiner Lemur entdeckt die Langsamkeit
Nur nicht ständig in Bewegung sein, viel Schlaf und große Mengen Bambus - das ist die Lebensphilosophie eines Bambuslemuren. Im
Kölner Zoo hat einer der puscheligen Gesellen mit dem intensiven Blick nun Nachwuchs.
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Für den Kölner Zoo ist der junge Lemur eine kleine Kostbarkeit, denn nicht nur in seiner Heimat, den Regenwäldern auf Madagaskar, sind die Tiere stark vom Aussterben bedroht. Auch in zoologischen Gärten ist diese Art eine Rarität. Aktuell gibt es in Tierparks nur 24 Tiere weltweit. Die Primaten sind extreme Nahrungsspezialisten und fressen zu 98 Prozent Bambus. Die Spezialisierung geht sogar so weit, dass sie von den 21 Bambusarten in ihrem Lebensraum lediglich drei Arten fressen. Mit ihrem kräftigen Gebiss können sie Bambusstämme bis zu einem Durchmesser von acht Zentimetern aufreißen. Doch für frei lebende Bambuslemuren wird die Nahrung immer knapper, denn der Bambus muss überwiegend für den Möbelbau herhalten.
Bambus enthält nur wenig Energie, deshalb müssen Bambuslemuren möglichst große Mengen der Pflanzen fressen und im Alltag viel Energie sparen, in dem sie sich wenig bewegen.
Auch der kleine Lemur in Köln, der irgendwann einmal rund zwei Kilo wiegen wird, schläft viel. Am liebsten eng an Mama "Kaya" gekuschelt. Muttertier "Kaya" geht allerdings seit der Geburt des Kleinen nicht gerade zimperlich mit ihrem eigentlichen Partner "Woody" um. "Sie zeigt sich äußerst aggressiv ihm gegenüber, sodass wir die beiden Tiere trennen mussten und Woody seither im Nachbargehege sehnsüchtig darauf wartet, dass Kaya ihn wieder in der Nähe duldet", so das Zooteam.
Freitag, 27.07.2012
Elefantenbaby in Köln: Es ist ein Mädchen
Die Elefantenherde im
Kölner Zoo wächst. Zum sechsten Mal kam mitten in der Elefantentruppe Nachwuchs zur Welt.
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Tierpfleger hatten am Mittwoch (25.07.12) festgestellt, dass Elefantenkuh "Shu Tu Zar" mehr und mehr die Hinterbeine entlastete. "Wir haben zunächst nur eine faustgroße Beule gesehen, und schon wenige Minuten später guckten die Hinterbeine heraus", berichtet Elefantenpflegerin Christina Klawitter. Um kurz nach 10 Uhr war es dann so weit. Ohne menschliche Hilfe flutschte das neugeborene Elefantenbaby ohne Komplikationen aus dem Mutterleib. Sofort nach der Geburt begann dann ein in Köln bereits bekanntes Ritual: Alle Tanten und die übrigen Jungtiere der Herde traten an das Elefantenkalb, um es zu beschnuppern und zu begrüßen. Die Tanten waren es laut Zoo auch, die der Kleinen auf die Beine halfen. Denn: Wenn sich das Zooteam nicht verguckt hat, ist es ein Mädchen.
Der Elefantenpark im Kölner Zoo misst 20.000 Quadratmeter. 15 Asiatische Elefanten leben dort. Der Familienverband wird von der Leitkuh angeführt. Die Elefanten verbringen den größten Teil des Tages in ihrer Herde. Mit Menschen kommen sie nur bei Pflege- und Fütterungseinsätzen in Kontakt.
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