Montag, 17.03.2014

Kodiakbär "Buffy" ist tot

Kodiakbär/Rechte: Zoom Erlebniswelt Kodiakbär Buffy wurde 28 Jahre alt

Viele Jahre schon wurde der 28-jährige Kodiakbär aus dem WWW: Gelsenkirchener Zoo mit Medikamenten behandelt. Eine schwere Arthrose im Hinterbein machte dem 500-Kilo-Tier schmerzhaft zu schaffen. Doch seit einer Woche wollten die Medikamente nicht mehr anschlagen. Buffy konnte nicht mehr allein aufstehen. Das Zooteam musste den Bären einschläfern.

Für eine medizinische Untersuchung war der Bär in Narkose gelegt worden. Die Röntgenbilder hatten eine ausgeprägte Gelenksveränderung im Knie gezeigt, sodass sich das Zooteam entschloss, den Bären nicht mehr aufwachen zu lassen. Eine anschließende Obduktion habe darüber hinaus gezeigt, dass auch beide Hüftgelenke des Bären betroffen waren. "Buffy war ein mächtiger und sehr schöner Kodiakbär, der gut auf Zuruf reagiert hat.", so Zootierärztin Pia Krawinkel. „Wir sind sehr traurig, dass er verstorben ist, wollten ihn aber nicht länger leiden sehen."

Kodiakbär Buffy kam aus dem Tierpark Hagenbeck ins Ruhrgebiet und lebte seit 2007 in dem 3.000 Quadratmeter großen Bärengehege des Zoos. Dort lernte er auch seine Gefährtin Brenda aus Buenos Aires kennen. Die 15-jährige Braunbärdame sucht ihn, tröstet sich aber mittlerweile durch ein Trenngitter mit den beiden Kamtschatkabären Youri und Kolja im Nachbarrevier.

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Freitag, 09.08.2013

Zweiter Tiger in Gelsenkirchen gestorben

Tiger/Rechte: Zoom Gelsenkirchen Tiger Virgil war erst zwei Jahre alt

Das Zooteam in Gelsenkirchen ist geschockt. Innerhalb weniger Wochen ist nun der zweite Tiger im Zoo gestorben. War erst vor vier Wochen der 7-jährige "Roger" an Organversagen verendet, traf es nun den erst zweijährigen "Virgil".

Am Samstag (03.08.2013) fiel den Pflegern auf, dass die große Katze lethargisch wirkte, nicht fressen wollte und Blut im Urin hatte. Doch auch unter intensiver ärztlicher Betreuung verbesserte sich der Zustand des Tieres nicht. Im Gegenteil - irgendwann reagierte das Tier gar nicht mehr auf Ansprache. "Die Situation hat sich dann so verschlimmert, dass wir uns entschlossen, Virgil einzuschläfern", so Zoosprecherin und Biologin Sabine Haas. Da war das Tier bereits so schwach, das es schon beim Einleiten der Narkose starb.

Der Krankheitsverlauf als auch die anschließende Obduktion zeigten, dass bei Virgil - ebenso wie bei Roger - die Nieren stark geschädigt waren. Nun rätselt der Zoo, ob ein Zusammenhang zwischen den Todesfällen besteht. Beide Tiger waren erst vor wenigen Monaten in den Zoo gekommen. Virgil mit seinen zwei gleichaltrigen Brüdern Manu und Thrax aus Budapest, Roger aus Holland. Die Brüder sollten irgendwann gemeinsam mit Roger auf der neu entrichteten Tigeranlage leben, wurden aber zunächst noch getrennt von der älteren Raubkatze gehalten.

Bakteriologische, virologische, histologische und toxikologische Untersuchungen stehen nun noch aus. Geprüft wird nun auch noch einmal das Trinkwasser, das bereits vor Inbetriebnahme der Anlage getestet wurde. Auch das Futter und die Reinigungsmittel wurden einer Prüfung unterzogen. Da jedoch alle Fleischfresser des Zoos ohne Symptome mit demselben Futter versorgt werden und die gleichen Reinigungsmittel im gesamten Zoo angewendet wurden, gab es hier keine Auffälligkeiten, so der Zoo.

Die beiden Tiger Manu und Thrax reagierten kaum auf den Tod ihres Bruders. Sie toben durch die Anlage, als wäre nichts geschehen. Sie werden aber in den nächsten Wochen unter besonderer medizinischer Beobachtung stehen.

WDR: Tigersterben (Aktuelle Stunde; 08.08.2013)

Blog: Tiger Roger ist tot (09.07.2013)

Blog: Tiger verschlafen ihre Begrüßung (16.05.2013)

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