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Alle Beiträge aus GelsenkirchenEinfach tierisch: Über Zuwachs freut sich die Zebraherde im Gelsenkirchener Tierpark "Zoom Erlebniswelt". Seit kurzem tollt das Zebrafohlen Slash durch die dortige Gras-Savanne. Es ist der erste Nachwuchs bei den Wildpferden seit sechs Jahren. Muttertier Sandy kümmert sich mit ihren 21 Jahren vorbildlich um ihr Fohlen. Bereits drei Tage nach der Geburt stellte sie Ihren Nachwuchs der Artengemeinschaft der Gras-Savanne vor. Mit seinem ruhigen Gemüt erobert der verspielte Slash nun das 1,7 Hektar große Gelände und wird neugierig beäugt. Natürlich bleibt es immer dicht auf den Fersen des Muttertiers, das Slash bereits in den ersten Tagen nach der Geburt am Geruch und an der individuellen Streifung wiedererkennt.
Das Zebrafohlen hat derzeit noch ein flauschiges Babyfell. Das wird es bald verlieren und wie seine Artgenossen ein ausgeprägtes Streifenmuster entwickeln. Damit sind Zebras bei hohen Temperaturen in heißer flirrender Luft gut getarnt und kaum noch zu erkennen. Zudem können sich die Mitglieder einer Familie an den Streifen erkennen. Zebras sind gesellige Tiere, die friedlich in Gruppen zusammenleben. In Gelsenkirchen besteht die Herde nun aus sieben Stuten und zwei Hengsten. Weiterer Nachwuchs ist nicht ausgeschlossen.
Zum SeitenanfangIm Gelsenkirchener Zoo musste der elfjährige Löwe Kano am Sonntag (18.07.10) eingeschläfert werden. Das teilte eine Sprecherin des Tierparks am Donnerstag (22.07.10) mit. Kano war wegen einer Magenschleimhautentzündung seit einigen Wochen intensiv durch eine Tierärztin betreut worden. Er sei aber immer schwächer geworden und habe sich nicht mehr erholt, hieß es weiter. Die Erkrankung sei gerade für große Raubkatzen sehr gravierend, da dieTiere nichts mehr fressen. Bei der Obduktion des Tieres wurden zudem mehrere Magengeschwüre entdeckt, die kurz vor dem Durchbruch standen.
Kano lebte seit 2002 in Gelsenkirchen. Der verbleibende Löwe Maro wird aber nicht lange allein in der künstlichen Savanne herumstreifen müssen. Dem Zoo sind von einem befreundeten Tierpark weitere Löwen zugesagt worden.
Zum SeitenanfangServalbaby "Tim" darf endlich Frühlingsluft schnuppern. Gemeinsam mit Mutter Shira geht die kleine Raubkatze, die Anfang April im Gelsenkirchener Zoo geboren wurde, am Freitag (21.05.10) erstmals auf große Entdeckungstour im Außengelände der Dschungelhalle. Obwohl der Kleine gerade einmal 1.430 Gramm auf die Waage bringt, faucht er beim Gang durchs hohe Gras bereits alles an, was sich bewegt.
In Gelsenkirchen leben die Katzen in direkter Nachbarschaft mit Flusspferden, Schimpansen und Blaumaulmeerkatzen. Servale erreichen eine Schulterhöhe von etwa 55 Zentimetern und zählen damit zu den mittelgroßen Wildkatzen. Durch ihre langen Beine sind sie optimal an ihren Lebensraum angepasst: Die Körperhöhe ermöglicht ihnen, über das hohe Gras der Savannen hinweg Ausschau nach Beute zu halten. Dabei
sind Servale sehr gute Jäger und können Vögel aus der Luft fangen. Als reine Fleischfresser ernähren sich die Raubkatzen neben Vögeln auch von kleinen Säugetieren, Eidechsen oder Fischen. In Menschenobhut können die eleganten Tiere ein Höchstalter von bis zu 20 Jahren erreichen.
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