Dienstag, 16.09.2014

Abschied von Eisbärin Fanny

Eisbaer/Rechte: Zoo Gelsenkirchen.jpg Eisbärin Fanny starb mit 35 Jahren

Auf ihre alten Tage wurde die Eisbärin im Gelsenkirchener Zoo von ihren Pflegern mit gekochtem Haferschleim verwöhnt. Manchmal gab es sogar ein Töpfchen Sahne. Die Zähne wollten einfach nicht mehr helfen beim Kauen und auch das Gewicht des Tieres schrumpfte in den letzten Wochen zusehends. Jetzt starb Fanny im WWW: Gelsenkirchener Zoo - im hohen Alter von 35 Jahren. "Sie ist friedlich eingeschlafen", so Zoo-Biologin Sabine Haas. Eine anschließende Obduktion ergab keine Auffälligkeiten. Fanny starb einfach an Altersschwäche.

Die Eisbärin kam 2008 aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg ins Ruhrgebiet und verbrachte die letzten Jahre mit Eisbär Elvis, der bereits letzten Sommer mit 34 Jahren gestorben war. Eisbären zählen zu den größten Bären und damit zu den mächtigsten Landraubtieren der Welt. Das bisher bekannte älteste Tier ist mit 41 Jahren gestorben.

Der Zoo hat neben den beiden jüngeren Eisbären "Lara" und "Bill" auch noch die kleinwüchsige "Antonia". Sie ist eine Art Maskottchen des Gelsenkirchener Zoos. Bislang lebte sie in einem kleineren Gehege. Nun ist sie in ein größeres umgezogen.

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Montag, 17.03.2014

Kodiakbär "Buffy" ist tot

Kodiakbär/Rechte: Zoom Erlebniswelt Kodiakbär Buffy wurde 28 Jahre alt

Viele Jahre schon wurde der 28-jährige Kodiakbär aus dem WWW: Gelsenkirchener Zoo mit Medikamenten behandelt. Eine schwere Arthrose im Hinterbein machte dem 500-Kilo-Tier schmerzhaft zu schaffen. Doch seit einer Woche wollten die Medikamente nicht mehr anschlagen. Buffy konnte nicht mehr allein aufstehen. Das Zooteam musste den Bären einschläfern.

Für eine medizinische Untersuchung war der Bär in Narkose gelegt worden. Die Röntgenbilder hatten eine ausgeprägte Gelenksveränderung im Knie gezeigt, sodass sich das Zooteam entschloss, den Bären nicht mehr aufwachen zu lassen. Eine anschließende Obduktion habe darüber hinaus gezeigt, dass auch beide Hüftgelenke des Bären betroffen waren. "Buffy war ein mächtiger und sehr schöner Kodiakbär, der gut auf Zuruf reagiert hat.", so Zootierärztin Pia Krawinkel. „Wir sind sehr traurig, dass er verstorben ist, wollten ihn aber nicht länger leiden sehen."

Kodiakbär Buffy kam aus dem Tierpark Hagenbeck ins Ruhrgebiet und lebte seit 2007 in dem 3.000 Quadratmeter großen Bärengehege des Zoos. Dort lernte er auch seine Gefährtin Brenda aus Buenos Aires kennen. Die 15-jährige Braunbärdame sucht ihn, tröstet sich aber mittlerweile durch ein Trenngitter mit den beiden Kamtschatkabären Youri und Kolja im Nachbarrevier.

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