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Wochenlang durften die beiden Eisbären Bill und Lara im Zoo Gelsenkirchen bereits durch ein Schmusegitter Kontakt aufnehmen. Doch jetzt wurde es ernst im Eisbärgehege und die beiden standen sich plötzlich Aug in Aug gegenüber. Wie würde die erste Begegnung verlaufen? Schließlich sollen Bill und Lara das neue Traumpaar im Zoo werden und irgendwann für Nachwuchs sorgen.
"Sie gingen erst ganz vorsichtig aufeinander zu, dann haben sie sich zehn Sekunden lang geschlagen und sind wieder auseinander gegangen", berichtet Zoosprecherin Sabine Haas. Eine dreiviertel Stunde beäugten sich die Bären dann noch misstrauisch, dann war das Eis gebrochen. "Sie haben mit einander gespielt und sind seitdem unzertrennlich".
Das hätte auch anders ausgehen können. "Das sind Wildtiere, da ist immer ein Risiko dabei", so Sabine Haas. Allerdings ist Bill mit seinen 16 Monaten noch ein richtiges Eisbärkind. "Eisbären bleiben bis zu zwei Jahren bei ihrer Mutter. "Lara ist schon vier aber sehr freundlich und verspielt." Bill, der auch viel kleiner ist als seine neue Gefährtin bringt mittlerweile 120 Kilo auf die Waage. Er war vor Wochen aus dem tschechischen Brünn angereist, nachdem die Bemühungen um den Berliner Eisbären Knut erfolglos verliefen. Wenn das zwischen Bill und Lara Liebe auf Dauer wird, könnte in rund zwei Jahren der erste Eisbär-Nachwuchs der beiden in Gelsenkirchen zur Welt kommen.
Zum SeitenanfangEisbär-Dame "Lara" bekommt Gesellschaft: Aus dem tschechischen Brünn ist Eisbär "Bill" angekommen. Der 15 Monate alte "Bill" soll Partner der vierjährigen "Lara" werden - wenn er aus der Quarantäne ins Gehege darf. Zwei Wochen dauert die Wartezeit noch.
Und dann ist da noch das Problem mit Bills Vater "Umca": Der war nämlich vor der Geburt seines Sohnes aus dem Zoo in Brünn verbannt worden. Eisbären sind ausgesprochene Einzelgänger und vertragen sich auch nicht mit dem Nachwuchs. Um "Bill" und seinen Zwillingsbruder nicht zu gefährden, wurde "Umca" zunächst nach Prag und dann nach Gelsenkirchen gebracht. Jetzt muss er erneut für seinen Sohn das Feld räumen und nach Brünn heimkehren.
Mit Spannung wird im Gelsenkirchener Zoo nun darauf gewartet, wie sich "Lara" und "Bill" vertragen - schließlich hätte die Dame auch einen richtigen Star der deutschen Eisbären-Szene haben können: "Knut", der mit der Flasche aufgezogene Medienstar, stand auf der Wunschliste des Zoos ganz oben, aber die Vermittlung klappte nicht. Jetzt ist "Bill" da, beide Tiere haben schon Witterung aufgenommen und sollen langsam über eine Schmusegitter aneinander gewöhnt werden.
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An der Seite seiner Eltern darf ein knapp drei Wochen altes Schimpansenbaby am Freitag erstmals durch die Dschungelhalle der Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt turnen. Um
eine behutsame Eingewöhnung zu ermöglichen, werde das noch namenlose Jungtier jedoch zunächst in einem abgetrennten Bereich in der Nachbarschaft der elfköpfigen Menschenaffengruppe untergebracht, berichtete der Zoo am Donnerstag. Dabei sollen ihm Mutter Djuba und Vater Sepp-Toni Gesellschaft leisten. Erst in den nächsten Monaten kommt der Nachwuchs dann mit der gesamten Familie in Berührung.
Am 26. November hatte die Affendame Djuba das neue Schimpansenmännchen nach neun Monaten Tragzeit zu Welt gebracht. Das Muttertier trägt ihren Sohn zumeist auf dem Bauch durch das über 400 Quadratmeter umfassenden Innenrevier der Dschungelhalle in der Erlebniswelt Afrika.
Knapp zwei Kilogramm brachte der Schimpansennachwuchs bei seiner Geburt auf die Waage. Die ersten drei Wochen seines Lebens verbrachte er an der Seite seiner
Mutter zunächst in einem Einzelgehege, um beide Tiere behutsam an die erste Begegnung
mit Vater Sepp-Toni heranzuführen. Alle 20 Minuten wird das Affenbaby derzeit mit Muttermilch gesäugt. Mit dem vierjährigen Dongo leben nun bereits zwei Jungtiere im Primatenrudel der Erlebniswelt Afrika.
Zum SeitenanfangZwölf Wochen nach der Eröffnung des heimatlichen Teils der Zoom Erlebniswelt gibt es zwölffachen Nachwuchs bei den
Husumer Protestschweinen. Sau Käthe und Eber Fiete scheinen sich offenbar sehr wohl in den neuen Stallungen des Grimberger Hofes zu fühlen.
Auf einer Fläche von rund 6.000 qm umfasst der nach alter Tradition gebaute westfälische Hof zwei Bauernhäuser, einen Streichelzoo, ein zoopädagogisches Zentrum und einen gastronomischen Bereich für 400 Besucher. Neben den Protestschweinen beherbergen die Stallgebäude in Westfalen ansässige Tiere: Rinder, Schafe, Ziegen, Hühner, drei Esel und ein Shetlandpony.
Zum SeitenanfangMorgen trifft der sechsjährige Eisbär Felix in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen ein. Das 450 Kilogramm schwere Tier wird in einer Transportkiste auf einem LKW vom Zoo Nürnberg aus seine Umzugsreise antreten. In der Erlebniswelt Alaska soll Felix dann nach einer mehrwöchigen Quarantäne ein 1.500 m² großes Revier beziehen und in unmittelbarer Nachbarschaft mit der bisher vierköpfigen Eisbärengruppe leben.
Felix kann bis zu zwei Jahre in seiner neuen Heimat bleiben. Wenn Felix in wenigen Wochen die Quarantänestation verlassen darf, wird er Eisbärdame Lara Gesellschaft leisten. Der Umzug aus dem Nürnberger Zoo wurde durch den dort zu erwartenden Nachwuchs notwendig. Eisbären-Männchen neigen zum Kannibalismus und würden im Extremfall auch vor den eigenen Nachkommen nicht zurückschrecken.
Zum SeitenanfangGut vier Monate
nach dem Krebstod ihres Partners Ibo hat das Singleleben für die Gelsenkirchener Kodiakbärin Brenda ein Ende. Buffy heißt ihr neuer Wegbegleiter im Themenbereich Alaska der
Zoom Erlebniswelt.
Der 21 Jahre alte Bär stammt aus dem Tierpark Hagenbeck und durfte nun nach zweiwöchiger Quarantänezeit erstmals sein neues, 3.000 Quadratmeter großes Gehege erkunden. Seine Eingewöhnungszeit von einigen Wochen wird Buffy zunächst in einer Hälfte des Bärenreviers verbringen. Um die schwergewichtigen Tiere behutsam aneinander zu gewöhnen, wird Brenda den davon abgetrennten anderen Teil der Anlage bewohnen, Eine erste Begegnung in den Stallungen sei mit lautem Gebrüll, aber nach Auskunft des Zoos völlig naturgemäß verlaufen.
Auch die halbtägige Reise in einer speziellen Transportkiste aus dem Hamburger Zoo und die Quarantänezeit habe Buffy ausgezeichnet und mit großer Gelassenheit überstanden. Gelsenkirchener Nachwuchs bei den weltweit größten Landraubtieren ist in Zukunft ausdrücklich erwünscht.
Zum SeitenanfangNicht nur bei den Menschen ließen die teils heftigen Regenfälle in den vergangenen Wochen so manchen Keller volllaufen. Auch bei den Erdmännchen in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen hieß es vor kurzem angesichts der enormen Wassermassen "Land unter". Bei den kleinen Tieren herrschte besonderer Großalarm, denn seit Mitte August leben auch drei frisch geborene Jungtiere im Bau. Kaum auf der Welt musste sich das Trio nun schon ein neues Kinderzimmer suchen, denn die alte Behausung wurde durch die starken Regenfälle komplett geflutet. Einige Tage später konnte für die drei und ihre Eltern eine neue, trockene Unterkunft in ihrem afrikanischen Landschaftsgehege gefunden werden.
In ihrer Heimat haben Erdmännchen nur selten mit Wasser Kontakt, denn in freier Natur leben die Tiere überwiegend in den Trockensavannen und dem Buschland von Südafrika. Erdmännchen gehören zu den Mangusten und zählen trotz ihres unscheinbaren Aussehens zu den Raubtieren. Sie werden bis zu 14 Jahren alt. Nur die ranghöchsten Weibchen sind fortpflanzungsfähig. Die Tragzeit beträgt etwa 77 Tage, das Geburtsgewicht der Jungtiere liegt bei 25 bis 40 Gramm. Die erste feste Kost können die Baby-Erdmännchen mit etwa einem Monat zu sich nehmen.
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Am 12. August widmet sich die
Zoom Erlebniswelt einen Tag lang dem Thema
Madagaskar. Unterstützt von der EAZA, dem europäischen Verband der Zoos und Aquarien, soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass auf der viertgrößten Insel der Welt inzwischen weite Teile der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt vom Aussterben bedroht sind.
Am Madagaskar-Tag soll es zum Beispiel zahlreiche Aktionen auf der begehbaren Vari-Insel geben, auf der die Lemuren leben, die auch auf Madagaskar zuhause sind. Die in der Zoom Erlebniswelt lebenden Roten Varis sind, genau wie viele andere Lemurenarten Madagaskars, vom Aussterben bedroht.
Zum SeitenanfangDie Kinderpfleger in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen kommen im Augenblick nicht zur Ruhe. Auch bei den Roten Varis, einer Halbaffenart aus Madagaskar, gab es jetzt Nachwuchs. Mutter "Debbi" und Vater "Stiefelchen", beide ursprünglich aus Berlin, sorgten mit der kleinen "Lilly" für erneuten Familienzuwachs.
"Lilly" wurde bereits Ende April geboren, hatte sich aber bislang immer im Innengehege aufgehalten, weil die Außenanlage der Roten Varis sichere Kletterkünste verlangt.
Als sich "Lilly" aber auch am ersten Tag mit Freilaufgenehmigung nicht nach draußen traute und stattdessen lieber laut nach Mama schrie, wurde kurzer Prozess gemacht: Mutter "Debbi" schnappte sich den Schreihals und trug ihn auf die Wiese der 1.600 Quadratmeter großen Lemureninsel hinaus. Dort klappte es mit dem Klettern schon ganz gut, nur mit der Orientierung haperte es ein wenig: Zurück ging es am ersten Freilufttag nur mit Hilfe der Tierpfleger - Lilly hatte vor lauter Aufregung die Orientierung verloren.
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Am Donnerstag (24.05.07) konnten die Besucher im Seelöwenbecken der
Zoom Erlebniswelt eine ungewöhnliche Entdeckung machen: Neben den Robben tummelten sich auch einige Taucher in Europas größtem Seelöwen-Becken. Die Robben haben sich an diesen Besuch inzwischen gewöhnt, denn die in Neopren gehüllten Herren tauchen hier regelmäßig ab, um die Wände des Glastunnels von Algen zu säubern. Dass die Taucher das Becken während des normalen Betriebes reinigen, hat vor allem praktische Hintergründe. Ansonsten müssten rund 3.000 Kubikmeter Wasser aus dem Becken entleert werden, was dem Inhalt von 21.500 Badewannen entspricht. Die zu reinigende Unterwasserröhre besteht aus sechs Acrylglasplatten, die unter großer Hitze entsprechend geformt wurden. Jedes Teil ist 3 mal 4,5 Meter groß, wiegt über 2,5 Tonnen und ist 14 Zentimeter dick.
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In der Nacht zum Mittwoch (23.05.07) starb in der
Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen der seit längerer Zeit schwer erkrankte Kodiakbär "Ibo". Bis zuletzt hatte die tiermedizinische Abteilung der Zoom Erlebniswelt ihm trotz seines Krebsleidens ein weitgehend normales Leben im großzügigen Revier der Erlebniswelt Alaska ermöglicht. Verschiedene Therapiemethoden und operative Eingriffe konnten den Krankheitsverlauf allerdings nicht mehr beeinflussen. Schon vor Wochen hatte Tierärztin Pia Krawinkel eine Heilung kaum noch für möglich gehalten: "Wir haben alles medizinisch notwendige und möglich für 'Ibo' getan", so die Tierärztin des Zoos.
Nach "Ibos" Ableben ist Kodiakbär "Brenda" allein im 3.000 m² umfassenden Gehege zu Hause. Für die Zukunft plant Frank Ahrens, zoologischer Leiter in Gelsenkirchen, weitere Artgenossen in der Anlage anzusiedeln. "Die zoologische Abteilung hat bereits begonnen, nach einem Reviergenossen für 'Brenda' in Einrichtungen auf der ganzen Welt suchen."
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Die Gelsenkirchener
Zoom Erlebniswelt hat sich um das Berliner Eisbärenbaby Knut beworben. Das bestätigten Sprecher beider Zoos am Mittwoch. Die Gelsenkirchener wollen Knut im 1500 Quadratmeter großen Gehege mit ihrer zwei Jahre alten Eisbärin Lara zusammenbringen. "Es wäre ein hoffnungsvolles Zuchtpaar", meint der Zoologische Leiter in Gelsenkirchen, Frank Ahrens. Allerdings haben schon Zoos in aller Welt Interesse an Knut angemeldet. Noch habe sich sein Zoo nicht für einen der Bewerber entschieden, sagte der Bärenexperte des Zoologischen Garten Berlin, Heiner Klös. Vor der Internationalen Artenschutzkonferenz 2008 in Bonn, für
die Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) Knut zum Maskottchen erklärt hatte, solle der Eisbär jedenfalls Berlin nicht verlassen.
Für einen Wechsel von Knut ins Ruhrgebiet spricht die jugendliche Frische der zwei Jahre alten Gelsenkirchener Bärin. "Lara entwickelt sich zu einem prächtigen Weibchen und Knut ist ein strammer, junger Bursche - es wäre ein hoffnungsvolles Zuchtpaar", wirbt Frank Ahrens.
"Lara ist in einem hervorragenden Alter", räumt auch der Berliner Klös ein.
Eigentlich sollte Lara mit einem anderen Partner, dem Gelsenkirchener Eisbären Strupo glücklich werden. Doch der starb im Dezember vergangenen Jahres plötzlich an Nierenversagen. Die Eisbärin selbst war mit ihrer Mutter Olinka aus Wien nach Gelsenkirchen gekommen. Olinka blieb ein Jahr lang an ihrer Seite und wurde dann nach Wien zurückgeschickt. Lara suchte und rief noch tagelang nach ihrer Mutter. Seitdem musste sie ihr Gehege allein bewohnen.
Käme Knut tatsächlich nach Gelsenkirchen würde ihn ein luxuriöses 1.500 Quadratmeter großes Gehege mit einer Wasserfläche von 500 Quadratmetern erwarten. Welcher Zoo Knut bekommt,wenn er denn umzieht, entscheidet sich jedenfalls nicht an der Höhe des Angebots, wie Klös betont. Entscheidend sei vielmehr die richtige Haltung. Und gerade deshalb hält Ahrens die Chancen seiner Zoom Erlebniswelt für gut.
Zum SeitenanfangDrei Breitmaulnashörner sind heute in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen eingetroffen. Die Fernreise der Tiere begann am Morgen des vorangegangenen Tages auf einer südafrikanischen Wildfarm nördlich von Pretoria. Den zehnstündigen Flug nach Deutschland verbrachten die schwergewichtigen Tiere in speziell angefertigten Thermo-Einzeltransportkisten unter ständiger Beobachtung des Farmleiters und einer Tierärztin. Nach der Landung auf dem Frankfurter Flughafen brachte ein Spezialtransporter die Tiere in die Zoom Erlebniswelt.
Bevor jedoch die Zoobesucher die Nashörner zu Gesicht bekommen werden, müssen die Tiere für rund 30 Tage in Einzelquarantäne. Erst danach können die bis zu zwei Tonnen schweren, noch namenlosen Neulinge gemeinsam ihren rund 5.000 m² großen Lebensraum in der Erlebniswelt Afrika erkunden. Gemeinsam mit Antilopen, Zebras und Großvögeln werden die Nashörner in einer Artengemeinschaft leben. Die Gestaltung des weitläufigen Reviers ist durch Schlammlöcher, Hügel und Wasserläufe den natürlichen Lebensräumen der Nashörner angepasst. Die geselligen Herdentiere sollen für die Besucher ein neuer Höhepunkt auf der 1,3 Kilometer langen Entdeckungstour durch die Erlebniswelt Afrika sein.
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Wer lenkt eigentlich die Boote auf dem afrikanischen See der
Zoom Erlebniswelt, bei denen kein Steuermann an Bord ist? Und wie funktioniert die Iglu-Fahrt im Alaska Ice Ride? Wie wird das Futter für Seelöwen zubereitet?
Diese und viele weitere Fragen werden auf zwei so genannten Erlebnistouren durch die Erlebniswelt beantwortet, die die Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen im Rahmen der
Veranstaltungsreihe „Unternehmen entdecken“ durchführt.
Den Teilnehmern der Sonderführungen wird ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der Zoowelt ermöglicht. Dabei erfahren sie nicht nur Wissenswertes über die exotische Tierwelt Afrikas und Alaskas, sondern auch über den Bau eines ganzen Zoo-"Kontinents": Wie entstehen zum Beispiel die massiven Felslandschaften? Wie wird ein künstlicher Dschungel gestaltet? Zoolotsen geben bei den Entdeckungsreisen durch die beiden insgesamt 20 Hektar großen Zoo-Welten Hintergrundinformationen, die den Zooalltag aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchten.
Die beiden Termine für die 90-minütigen Führung sind der 11. März und 17. März um 14.00 Uhr. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten sich Interessenten rechtzeitig unter 02 09 - 954 50 anmelden.
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Der Gelsenkirchener Kodiakbär Ibo ist inzwischen ständiger Patient bei Tierärztin Pia Krawinkel in der
Zoom-Erlebniswelt. Bereits im vergangen Herbst war bei dem Tier ein Krebsleiden diagnostiziert worden - es leidet an einem bösartigen Tumor an der Hinterpfote. Mehrfach wurde der 24 Jahre alte Bär seitdem operiert, alle möglichen Therapiemethoden wurden eingesetzt. Dennoch ist es nicht möglich, den aggressiven, ständig nachwachsenden Tumor vollständig zu entfernen. Zwar ist der Allgemeinzustand des Bären nach Angaben der Zoom Erlebniswelt noch immer ausgesprochen gut, doch Hoffnung kann die verantwortliche Tierärztin dennoch kaum machen. Auch wenn alles medizinisch Mögliche für das Tier getan werde, sei "mit einer Heilung grundsätzlich nicht mehr zu rechnen". Unnötig leiden lasse man Kodiakbär Ibo auf keinen Fall, sagt Pia Krawinkel: "Sollte irgendwann erkennbar sein, dass der Bär Schmerzen hat und sich sein Zustand verschlimmert, werden wir ihn unverzüglich von seinem Leiden erlösen."
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Die Eröffnung der Afrika-Erlebniswelt im Sommer 2006 hat dem Tierpark in Gelsenkirchen einen kräftigen Besucherschub gebracht: Im vergangenen Jahr seien rund 785.000 Gäste in die
Zoom-Erlebniswelt gekommen (gegenüber 520.000 im Vorjahr), berichtete Sprecherin Sabine Haas am Montag (15.01.07). Im Sommer 2008 soll mit der Asien-Landschaft die Modernisierung und Umgestaltung des ehemaligen Ruhr-Zoos abgeschlossen werden.
Dann wird eine Besucherzahl von bis zu einer Million jährlich angepeilt. Auch die Zahl der Tiere hat sich im vergangenen Jahr erhöht: So wechselte 2006 eine ganze Damengruppe von Seelöwen aus Barcelona nach Gelsenkirchen in die größte europäische Seelöwenanlage. Aus Wien kamen die beiden Eisbären Lara sowie Olinka in den Alaska-Themenbereich, aus Zürich acht Schimpansen. Laut der jüngsten Inventur tummeln sich nun rund 560 Tiere in 90 Arten in den naturnah gestalteten Landschaften.
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