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Alle Beiträge aus DuisburgIm Alter von 25 Jahren musste die schwerkranke Bärin Winny im Duisburger Zoo vor einigen Tagen eingeschläfert werden. Anfang der 80er war das Tier mit zwei Geschwistern in den Zoo am Kaiserberg gezogen. Winny überlebte ihre Wurfgeschwister. Doch seit zwei Jahren hatte die mächtige Kodiak-Bärin immer wieder Probleme mit ihrer Gesundheit. Der Appetit schien zu schwinden, außerdem konnte sie sich phasenweise nur schlecht bewegen. In den letzten Wochen hatte sich der Zustand der Grande Dame schließlich massiv verschlechtert. Schweren Herzens musste das Zooteam entscheiden, Winny einzuschläfern, um ihr weiteres Leid zu ersparen. Bei der Obduktion des Tieres fanden die Tierärzte einen handballgroßen Tumor im Darm der Bärin.
Für die Tierpfleger war die Nachricht ein Schock. Winny war der letzte Kodiak-Bär, der im Duisburg Zoo lebte. Mit ihrem Tod läuft die Haltung von Kodiak-Bären im Zoo Duisburg endgültig aus. Die Anlage soll nun bis zum Herbst unbesetzt bleiben. Dann beginnt der Zoo mit dem Bau einer naturnah gestalteten Anlage für südamerikanische Brillenbären, die im Frühjahr 2011 eröffnet werden soll.
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Der 50 Jahre alter Orang-Utan "Siam" hat im
Duisburger Zoo noch einmal für Nachwuchs gesorgt. Der Senior freue sich über eine gesunde Tochter, die seine Lieblingspartnerin "Anette" (16) zur Welt gebracht hat, teilte der Zoo am Donnerstag (21.01.10) mit.
Der Affe lebt schon seit den 1960-er Jahren im Duisburger Zoo und zählt zu den ältesten in Gefangenschaft gehaltenen Orang-Utans der Welt. Mit mehr als 50 Nachzuchten gehört der Zoo Duisburg zu den wichtigsten Einrichtungen zur Erhaltung der Menschenaffen, die akut vom Aussterben bedroht sind. Orang-Utans leben in freier Wildbahn meist nur 35 Jahre.
Zum SeitenanfangDas Giraffenjunge hat schon einen ganz ordentlichen Zug an sich: Die eineinhalb Liter Milch aus seiner Nuckelflasche verdrückt es innerhalb von etwa einer Minute, am Tag trinkt es bis zu acht Litern. Da es seit seiner Geburt am 3. Oktober von seiner Mutter nicht beachtet wird, ist das noch namenlose Männchen das erste Giraffenbaby in der Geschichte des Duisburger Zoos, das von Hand groß gezogen werden muss.
"Es gibt für uns keinen erkennbaren Grund, warum die Mutter das Kind nicht annimmt", sagt Jochen Reiter, der wissenschaftliche Leiter des Duisburger Zoos - zumal das Junge auf dem ersten Blick keine Krankheiten zeigt. Trotzdem: Das Junge und seine Mutter Malindi ignorierten sich standhaft. "Nach etwa drei Tagen entschieden wir uns, einzugreifen", sagt Reiter. Das hieß: Handaufzucht.
Seitdem spielt Pfleger Werner Tenter Ersatzmutter und hat einen stressigen, langen Arbeitstag: Im Zeitraum zwischen sechs und 21 Uhr muss das Baby gefüttert werden. Seit kurzem bekommt Tenter Unterstützung von zwei anderen Pflegern - auch, damit die Giraffe sich nicht zu sehr an seine menschliche Bezugsperson gewöhnt. "Das könnte spätestens dann gefährlich werden, wenn das Tier geschlechtsreif ist. Dann könnte es in seinem früheren Ziehvater einen Konkurrenten im Kampf um die Gunst eines Weibchens sehen", sagt Reiter. Deswegen dürfen die Pfleger das Junge auch nur füttern, aber nicht streicheln oder mit dem Tier spielen. Der Zoo will die Fütterung möglichst bald auf feste Nahrung umstellen.
Bei seiner Geburt war das Junge etwa 1,85 Meter groß und etwa 40 bis 50 Kilogramm schwer. Es ist aus dem Körper der Mutter aus etwa zwei Metern Höhe auf den Boden gefallen: "Eine Giraffe gebärt ihre Kinder nicht im Sitzen, weil sie sich sonst zu einer leichten Beute beispielsweise für Löwen machen würde", erklärt Reiter. Einen Namen für das Tier, das zur Zeit etwa einen Zentimeter pro Woche wächst, will der Zoo in einem öffentlichen Namenswettbewerb finden, der demnächst ausgeschrieben wird.
Zum SeitenanfangMit einem Jetlag sind am Freitag (04.09.09) zwei Koalas auf dem Düsseldorfer Flughafen gelandet. Sie stammen aus einem Zoo im nordamerikanischen San Diego. Wie jedes Lebewesen müssten sich die Beutelbären zunächst an den neuen Zeit-Rhythmus gewöhnen, sagte Volker Grün, Kurator des Duisburger Zoos.
Die geräuschempfindlichen Tiere saßen während des elfstündigen Fluges von Los Angeles in Transportboxen auf den hinteren Plätzen der Economy-Klasse eines Linienflugzeugs. "Die Tiere waren während des Fluges sehr ruhig und haben geschlafen", sagte Tierpflegerin Anna Lena Hohmann. Zusammen mit Pflegerin Amy Alfrey fütterte sie die Koalas mit Eukalyptusblättern aus San Diego. Die Koalas sind für die Zoos in Duisburg und Plankendahl (Belgien) bestimmt. Dort sollen sie sich mit anderen Koalas paaren.
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