Montag, 02.04.2012
Brillenbären erkunden neues Revier
Jetzt können sie auf Bäumen turnen und unter einem Wasserfall baden - die beiden zugezogenen Brillenbären Pablo und Huanca haben im
Zoo Duisburg ihre neue Freianlage bezogen - ein Gehege ganz nach Brillenbärengeschmack. Die südamerikanischen Bären lieben es, zu klettern. So wurden auf dem 1.300 Quadratmeter großen Gelände nicht nur viele Kletterbäume errichtet, es gibt auch Hängematten für die Verschnaufpausen. Außerdem fließt viel Wasser aus einem Bach in mehrere Teiche.
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Das vierjährige Brillenbärenweibchen Huanca kam vor wenigen Wochen aus dem Zoo Zürich. Ihr potenzieller Partner Pablo ist bereits 14 Jahre alt und stammt aus dem Zoo Aschersleben. "Als das erste Mal der Schieber ins neue Außengehege aufging, war Huanca noch etwas zögerlich, Pablo war da schon cooler", erzählt Zookurator Jochen Reiter. Noch werden die beiden Bären getrennt voneinander auf der Anlage gehalten. "Die sollen zunächst ausgiebig Zeit haben, ihr neues Reich zu beschnuppern und sich besser kennenlernen, bevor man die Tiere zusammenlässt." Mit seinem 130-Kilo-Gewicht, ist Männchen Pablo deutlich mächtiger als seine künftige Partnerin, die gerade einmal 65 Kilo auf die Waage bringt. "Wenn Pablo sich auf die Hinterbeine stellt, misst er gut 1,80 Meter." Sollte es bei der späteren Zusammenführung doch mal Streit geben, sei die quirlige Huanca auf jeden Fall die Flinkere, so Reiter, der sich aber keine ernsten Sorgen um eine künftige Partnerschaft der beiden macht. Huanca und Pablo sollen in Zukunft für Nachwuchs sorgen. "Die Nachzucht der seltenen Bären ist in Europa noch eher dürftig."
Bis es so weit ist, können Besucher die Bären mit etwas Glück auch beim Bau ihrer Schlafnester oder beim Schwimmen beobachten. 1,5 Millionen Euro hat der Zoo in die neue Brillenbär-Anlage investiert. Die Tiere verdanken ihren Namen übrigens einer weiß bis gelblichen Zeichnung, die sich vom Nasenrücken häufig bis um die Augen herum erstrecken kann. Die Farbzeichnung variiert allerdings von Tier zu Tier und ist mal mehr und mal weniger ausgeprägt.
Montag, 30.01.2012
Verstärkung im Gorilla-Kindergarten
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Im
Duisburger Zoo hat Gorilla-Weibchen Vizuri hat Nachwuchs bekommen und die drei Gorilla-Jungtiere Kiburi, Uzuri und Suwedi können sich über Verstärkung in ihrem Affen-Kindergarten freuen. Das Geschlecht des kleinen Neuzugangs ist noch unbekannt. Zu sehr drückt die Affenmutter ihren Schützling an die Brust, sodass die Zoo-Pfleger noch nicht genauer hinsehen konnten.
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Jetzt sitzen die beiden ruhig und entspannt inmitten der Gorilla-Gruppe. Wer allerdings zu nahe herantritt oder versucht, am Baby zu zupfen, holt sich von Mutter Vizuri Ohrwatschen ab. Bis auf die etwas größere eigene Tochter Uzuri, die sich über die wieder eröffnete Milchbar freut und ebenfalls an Mutters Brust trinken darf.
Während die übrigen Mitglieder der Gorillahorde gespannt und aufgeregt den Zuwachs bestaunen, gibt sich Gruppen-Macho Mapeta meist betont unbeteiligt. Der 15jährige Silberrücken wird aber wahrscheinlich schon bald seine Chefrolle demonstrieren, vermutet man im Zooteam. Mit der schwindenden Aufmerksamkeit seiner Frauen kommt der Boss nämlich nur schlecht zurecht. Wenn es ihm zu viel wird, haut er mächtig auf den Putz und trommelt in bester Gorilla-Manier auf seine Brunst. Dann ist alles wieder gut.....
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Mittwoch, 21.12.2011
Ein Koala steigt aus
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Es war dem kleinen Koalamädchen wohl einfach zu eng und stickig in Mamas Beutel. Seit ein paar Tagen jedenfalls erkundet der plüschige Nachwuchs im
Duisburger Zoo mit großen Augen die Welt. Und schon folgen lästige Pressetermine. Statt auf Mutters Rücken durch das Gehege zu reiten, stand öffentliches Wiegen auf dem Programm. Und weil das Koalababy sich nicht freiwillig auf die Waagschalen setzen wollte, musste ein Stoffkoala mit auf die Waage.
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Satte 680 Gramm wiegt das im Mai 2011 geborene Jungtier, das bei seiner Geburt so groß wie ein Gummibärchen war und allein den langen Weg in den Beutel finden musste. Es ist der 23. Koala, der in Duisburg zur Welt kam. Nirgendwo sonst in Deutschland werden die australischen Beuteltiere gehalten. "Koalas brauchen eine intensive Pflege, die Haltung ist aufwändig", erklärt Zoodirektor Achim Winkler. Und das hat auch etwas mit dem eingeschränkten Speiseplan der Tiere zu tun: Eukalyptus. Die speziellen Futterpflanzen werden einmal wöchentlich aus Florida eingeflogen.
Für das kleine Koalamädchen ist bislang aber noch Mamas Zitze der Nabel der Welt. "Bis Koalas rund zwei Jahre alt sind, werden sie noch gesäugt", so Winkler. Koalamütter sind aber nicht nur verlässliche Aufpasser und Milchspender für ihren Nachwuchs, sie räumen ihnen auch ständig hinterher. Zum Beispiel, wenn sich die Kleinen mal wieder im Beutel entleeren.
Auch die kommenden Wochen werden für das Jungtier spannend. Es wird sich der allzu neugierigen Annährungsversuche der Gehegemitbewohner erwehren müssen und Mutter "Goonderrah" durch kühne Klettertouren auf Trab halten.
Dienstag, 18.10.2011
Drei Duisburger Delfinbabys
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Sie heißen Diego, Dörte und Darwin und sind zurzeit der ganze Stolz des
Duisburger Zoos. Innerhalb von nur drei Wochen wurden die kleinen Delfine von ihren Müttern Delphi, Daisy und Pepina im Delphinarium zur Welt gebracht. Von den neun Tümmlern, die nun in den Wasserbecken des Zoos leben, kamen sieben im Zoo zur Welt und sind somit waschechte Duisburger.
Das erste der drei Jungtiere kam bereits am 20. August 2011 zur Welt. Doch die ersten Lebenswochen müssen die Tiere im streng bewachten Quarantänebereich des Delfinariums verbringen. Der Grund: Neugeborene Delfine besitzen kein ausgebildetes Immunsystem. Dies muss sich in den ersten Lebenswochen erst noch entwickeln. Während dieser Zeit sind neugeborene Delfine ausgesprochen anfällig gegenüber jeglichen Krankheitserregern.
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Kontakt zu den Jungtieren ist in den Wochen nach der Geburt nur wenigen Zoomitarbeitern unter strikten Hygienemaßnahmen erlaubt. Auch ein Blick auf die kleinen Delfine ist in dieser Zeit nur durch die Unterwasserscheiben der Beobachtungsräume oder über die Bildschirme der Unterwasserkameras möglich. Über die Muttermilch, die sie beim Schwimmen trinken, nehmen die Jungdelfine die nötigen Abwehrstoffe auf, um ihr Immunsystem zu entwickeln. Erst ab dem dritten Lebensmonat beginnen Delfine Fisch zu fressen, trinken aber trotzdem noch ein Jahr lang weiter bei Mama.
Obwohl die Duisburger Tümmler jetzt schon groß genug wären, um im Hauptbecken zu schwimmen, werden Besucher zunächst nur eines der Jungtiere zu sehen bekommen. Denn: Bevor sich die drei kleinen Delfine erstmals begegnen, braucht es noch etwas Zeit, heißt es aus dem Zoo. „Hier ist Ruhe und Bedacht angesagt“. So ziehen die Mütter Pepina und Daisy mit ihren Babys Diego und Darwin vorerst noch hinter den Kulissen ihre Bahnen im Wasser und sind nur über Videobildschirme zu sehen. Einzig Jungtier Dörte kann von der Besuchertribüne aus beobachtet werden.
Freitag, 05.08.2011
Kleiner Tiger auf Abenteuertour
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Ein großer Tag für das Tigerbaby im
Duisburger Zoo: Erstmals darf die kleine Raubkatze an Mamas Seite die Außenanlage ihres Geheges erkunden. Dort warten erdige Böden, Pflanzen als Verstecke und ein Wasserbecken.
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Im Mai war der kostbare Nachwuchs im Duisburger Zoo zur Welt gekommen. Lange hatte man dort darauf gewartet. Denn als fünf Jahre zuvor Tigermännchen El-Roi vom Münchner Tierpark an den Kaiserberg wechselte, um Tigerin Gisa zu beglücken, war erstmal nichts mit großer Liebe. Am Ende hat es dann aber doch noch geklappt mit dem Nachwuchs: Am 12. Mai 2011 hörten die Pfleger erste Rufe aus der Wurfbox. Zum eigenen Schutz leben Mutter und Jungtier vom eigenbrötlerischen Kater getrennt.
Sibirische Tiger sind äußerst selten. Nur noch 200 Tiere leben heutzutage in einem einzigen Schutzreservat im Amur-Ussuri-Gebiet in Sibirien. Wilderei und Zerstörung von Lebensräumen haben ihnen längst den Garaus gemacht.
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