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Alle Beiträge aus DortmundIhre ursprüngliche Heimat sind die dichten Regen- und Mangrovenwälder Südostasiens. Nebelparder sind auf leisen Pfoten ausschließlich auf Bäumen unterwegs. Scheue Gesellen, die selbst Forscher kaum zu Gesicht bekommen. Zwei dieser seltenen Exemplare leben nun im
Dortmunder Zoo. Für das Katzenpaar, das kürzlich aus einem englischen Zoo anreiste, wurde sogar eine eigene Anlage gebaut.
In freier Wildbahn wird es hingegen immer enger für den Nebelparder. Je mehr Regenwald abgeholzt wird, desto weniger Lebensraum bleibt der Großkatze. Wie viele Tierarten, ist auch dieser Waldbewohner durch Abholzung und Wilderei vom Aussterben bedroht. Die größte Population lebt heute auf Borneo. "Wir unterstützen dort ein Schutzprojekt. Da lag es für uns nahe, dass wir den Nebelparder auch in unserem Zoo erhalten und weiter züchten", so Frank Brandstätter, Zoodirektor in Dortmund. Für Nachwuchs sollen auch die beiden Neuen sorgen, die noch keinen Namen haben.
Nebelparder tragen eine große auffällige Fleckenzeichnung. Erwachsene Kater erreichen ein Gewicht von 20 Kilogramm. Die Urwaldbewohner leben versteckt, jagen nachts und ernähren sich von Kleinsäugern, Vögeln und gelegentlich sogar kleineren Hirschen. Außerdem sind die Raubkatzen echte Kletterkünstler - sie können kopfüber an Baumstämmen absteigen.
"Auch in der neuen Anlage gibt es viele Klettermöglichkeiten für die Tiere. Für die Besucher haben wir an dem neuen Außengehege extra einen Aussichtsturm gebaut, damit sie sich auf Augenhöhe mit den Katzen begeben können", so Brandstätter.
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