Donnerstag, 16.07.2015

Python mit Teppichmuster

Dschungel-Teppichpython/Rechte:Tierpark Bochum Eine der beiden Dschungel-Teppichpythons im Bochumer Tierpark

Was in dem neu gestalteten Terrarium im WWW: Bochumer Tierpark aussieht wie ein orientalischer Bettvorleger, ist das neue australische Schlangenpaar, das vor wenigen Tagen hier eingezogen ist. Die Dschungel-Teppichpythons tragen ihren Namen nicht ohne Grund, denn ihr Schuppenmuster erinnert tatsächlich an die Struktur eines Perserteppichs. „Viele Schlangen haben eine eher unauffällige braun-grüne Färbung, die ihnen als Tarnung dient. Unsere leuchtend schwarz-gelben Teppichpythons sind daher ein echter Hingucker", so Revierleiter Dominik Töller.


Dschungel-Teppichpython/Rechte:Tierpark Bochum Dschungel-Teppichpythons sind in den Regenwäldern des australischen Bundesstaates Queensland heimisch. Aufgrund der zunehmenden Abholzung der Regenwälder ist ihre Art vom Aussterben bedroht und steht unter hohem Schutz. „Um die klimatischen Bedingungen des natürlichen Lebensraums nachzustellen, muss im Terrarium eine Durchschnittstemperatur von rund 28 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von circa 75 Prozent herrschen."
Die farbenprächtigen Reptilien sind Würgeschlangen. Ausgewachsene Dschungel-Teppichpythons können eine Länge von 1,80 Metern erreichen. Mithilfe ihrer sogenannten Labialgruben, die in Reihen an Ober- und Unterlippe angeordnet sind, können Pythons Infrarotstrahlen wahrnehmen und ihre Beute auch im Dunkeln aufspüren.

In ihrem Bochumer Terrarium können Besucher die Tiere jetzt beim Sonnenbaden beobachten. Und selbst wenn sie sich ins dichte Blätterwerk zurückziehen, kann man sie an ihrer Färbung noch erkennen.

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Sonntag, 15.02.2015

Tierische Superhelden in Bochum

Hundskopfboa/Rechte: Tierpark Bochum

Eine echte Superheldin im Tierreich ist die neue Bewohnerin im Tierpark Bochum. Dort ist eine Hundskopfboa in die frisch renovierte Madagaskar-Anlage des Terrariums eingezogen. Die bis zu zwei Meter lange Boa bedient sich einer ausgeklügelten Technik, um Beutetiere aufzuspüren. Sie verfügt wie auch andere Boa-Arten über einen Infrarotsinn, der es ihr ermöglicht, die Wärmestrahlen ihrer Beutetiere zu sehen und diese so selbst in Verstecken leichter aufzuspüren.

Die neuen Nachbarn der Schlange sind die Taggeckos. Bei Besuchern sind die Neuzugänge schon jetzt beliebt, da sie oft gut sichtbar an der Glasscheibe des Terrariums auf und ab laufen.

Taggecko/Rechte: Tierpark Bochum Taggeckos haben Lamellen auf der Unterseite ihrer Füße, die es ihnen ermöglichen, sich selbst an glatten Oberflächen wie Glas festzuhalten und zu bewegen. Die Lamellen bestehen aus Milliarden einzelner Härchen, die sich an die Oberfläche anschmiegen. Durch die Berührung entstehen elektrostatische Kräfte, durch die sich der Gecko praktisch an der Oberfläche festsaugen aber problemlos wieder lösen kann. Diese Besonderheit der Geckos dient längst auch der Industrie als Vorbild. So versuchen Forscher beispielsweise ein besonders stark haftendes Klebeband zu entwickeln, das zum einen belastbar aber zum anderen auch ohne Rückstände lösbar ist.

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