Mittwoch, 24.10.2012

Flinke Rennechsen

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Eines der beiden neuen Bochumer Ameiven-Weibchen

Grüne Ameive ist kein Schreibfehler, sondern eine neue Attraktion im WWW: Zoo Bochum: Seit Mitte Oktober sind drei der aus Mittel- und Südamerika stammenden Echsen in der Mittelamerika-Anlage des Zoos zu sehen. Das Männchen und zwei Weibchen stammen aus dem Frankfurter Zoo. Für Zoodirektor Ralf Slabik sind die Ameiven eine echte Bereicherung: „In unseren 15 Großterrarienanlagen leben auf einer Fläche von 500 Quadratmetern mit Grünen Leguanen, Chamäleons, Kragenechsen, Skinken, Kaimanen und Waranen jetzt 75 Schuppenkriechtiere in 17 unterschiedlichen Arten."

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Dreimal so groß: das Ameiven-Männchen

Das Ameiven-Männchen ist mit seinen 80 Gramm Gewicht und 45 Zentimeter Länge ist rund dreimal so schwer wie die beiden Weibchen. Der Kopf ist bräunlich, der Rücken grasgrün, wobei es Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen gibt. Zootierpfleger Dominik Töller erklärt: „Man muss schon gute Reaktionen haben, um eine Ameive einfangen zu können. Mit ihrem schlanken Körperbau sind sie sehr wendig und blitzschnell." Sie ernähren sich überwiegend von Insekten (Heuschrecken, Käfer, Schaben). Zu ihren Feinden zählen Schlangen und Vögel.

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Freitag, 12.10.2012

In den Farben des Regenbogens

Loris im Zoo; Rechte: Tierpark Bochum + Loris sind gesellige Tiere Die Federn am Kopf sind blau, die Brust rot und gelb und die Rückseite grün: So viele Farben, wie im Gefieder der Gebirgsloris schillern, gibt es nur selten in der Tierwelt. Nicht umsonst heißen sie bei den Briten übersetzt Regenbogenloris. 22 von ihnen leben seit zwei Jahren im Tierpark Bochum. Das Besondere: Haben sie sich für einen Partner entschieden, leben sie monogam bis an ihr Lebensende. Eines der Bochumer Loripaare hat nun erfolgreich ein Junges großgezogen. Am 25. August schlüpfte es aus seinem knapp drei Zentimeter großen Ei.

junger Lori; Rechte: Tierpark Bochum + Frisch geschlüpft ist das Gefieder noch ganz grau Ein Fotograf hat die Entwicklung des Kükens dokumentiert. Die Eltern überwachten die Shootings mit Argusaugen. Teilweise ließen sie sich während der Aufnahmen auf Kopf und Schultern des Fotografen nieder. Anhand der Fotoreihe lässt sich wunderbar nachvollziehen, wie aus einem grauen Knäuel ein farbenprächtiger Vogel wird.

Lori; Rechte: Tierpark Bochum + Langsam kommen die farbigen Federn hervor Die Tiere sind neugierig, zutraulich und lassen sich deswegen auch von Fremden füttern. Diese fehlende Scheu hat sie zu Publikumslieblingen des Tierparks avancieren lassen. Vor allem Kinder sind von ihnen begeistert. Der Junglori soll zum ersten Mal in zwei Wochen durchs Gehege fliegen. So beeindruckend die Papageientiere optisch auch sind, akustisch sind sie eher gewöhnungsbedürftig: Ihr Gekreische ist laut und schrill.

fast erwachsener Lori; Rechte: Tierpark Bochum + Die Mauser ist bald zuende Loris werden gut 25 Zentimenter groß und sind Höhlenbrüter. Das Weibchen legt ein bis drei Eier. Die Brutzeit beträgt rund 25 Tage. An der Aufzucht, die ungefähr zwei Monate dauert, beteiligen sich beide Elternteile. Geschlechtsreif sind die Loris mit zwei Jahren, ihre Lebenserwartung beträgt in freier Wildbahn circa 20 Jahre. In Zoos werden sie teilweise sogar älter. Ihr regulärer Lebensraum liegt im pazifischen Raum. Vor allem in Indonesien, Neuguinea und Australien sind sie verbreitet.

Seit 1973 stehen Loris unter dem Schutz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens, das in 175 Ländern gilt. Das Abkommen regelt den Handel mit Wildtieren und Pflanzen, um das Überleben gefährdeteter Tierarten zu sichern.

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Mittwoch, 01.08.2012

Ein Luxus-Resort für Kattas

Kattas im Zoo Bochum, Rechte: Zoo Bochum
Im WWW: Zoo Bochum konnten die Kattas jetzt zum ersten Mal ihr neues Freigehege ausprobieren: Die Lemuren zögerten nur wenige Minuten, ihre neue Umgebung zu erobern. Dabei wurden sie vom dominanten Weibchen angeführt. Die Neugestaltung der Katta-Anlage besteht aus einem modernen Haus mit einem großen Innenbereich und 570 Quadratmetern Außenfläche.

In einer Eingewöhnungsphase werden die Kattas in den nächsten Tagen für jeweils einige Stunden in der Außenanlage sein. Danach können die Kattas jederzeit zwischen Innenbereich und Außenlage wechseln. Erst im Juni 2010 waren insgesamt sechs Kattas aus drei anderen deutschen Zoos in den Bochumer Tierpark gekommen: Alle Tiere gewöhnten sich gut und problemlos ein: Mit dem Nachwuchs besteht die Gruppe mittlerweile aus neun Tieren.

Kattas (Lemur catta) gehören zu den Lemuren, und diese zu den Feuchtnasenaffen. Kattas sind die bekanntesten Lemuren und ein Wahrzeichen von Madagaskar. Nur dort leben diese schönen Tiere in freier Wildbahn.

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Juni 2013

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