Freitag, 27.07.2012
Elefantenbaby in Köln: Es ist ein Mädchen
Die Elefantenherde im
Kölner Zoo wächst. Zum sechsten Mal kam mitten in der Elefantentruppe Nachwuchs zur Welt.
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Tierpfleger hatten am Mittwoch (25.07.12) festgestellt, dass Elefantenkuh "Shu Tu Zar" mehr und mehr die Hinterbeine entlastete. "Wir haben zunächst nur eine faustgroße Beule gesehen, und schon wenige Minuten später guckten die Hinterbeine heraus", berichtet Elefantenpflegerin Christina Klawitter. Um kurz nach 10 Uhr war es dann so weit. Ohne menschliche Hilfe flutschte das neugeborene Elefantenbaby ohne Komplikationen aus dem Mutterleib. Sofort nach der Geburt begann dann ein in Köln bereits bekanntes Ritual: Alle Tanten und die übrigen Jungtiere der Herde traten an das Elefantenkalb, um es zu beschnuppern und zu begrüßen. Die Tanten waren es laut Zoo auch, die der Kleinen auf die Beine halfen. Denn: Wenn sich das Zooteam nicht verguckt hat, ist es ein Mädchen.
Der Elefantenpark im Kölner Zoo misst 20.000 Quadratmeter. 15 Asiatische Elefanten leben dort. Der Familienverband wird von der Leitkuh angeführt. Die Elefanten verbringen den größten Teil des Tages in ihrer Herde. Mit Menschen kommen sie nur bei Pflege- und Fütterungseinsätzen in Kontakt.
Dienstag, 24.07.2012
Albino-Seebär muss ohne Mutter aufwachsen
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Traurige Nachricht aus dem
Dortmunder Zoo: Der kleine Albino-Seebär, der erst am Freitag (20.07.2012) der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, muss nun von Tierpflegern groß gezogen werden. Der Grund: Völlig überraschend starb das 16-jährige Muttertier am Montag (23.07.2012). Da das Zooteam dem Jungtier nun hinter den Kulissen viel Aufmerksamkeit schenken muss, ist es für Zoobesucher zurzeit nicht zu sehen.
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Das zwei Monate alte Jungtier mit dem goldfarbenen Fell, muss nun von Menschenhand mit einer Spezialmilch gepäppelt werden. Und das ist etwas komplizierter, als man denkt. "Robben nehmen keine Milchflaschen an", erklärt Zoo-Biologin Ilona Schappert. "Wir müssen den Kleinen über eine Magensonde versorgen." Dreimal am Tag müssen die Pfleger ihm nun auf diesem Weg die besonders fettreiche Spezialmilch zuführen. Die gute Nachricht: Der kleine Seebär, laut Zoo der weltweit einzige Albino-Seebär in einem Tierpark, nimmt das Futter an.
Bis zum Tod der Mutter wurden beide Tiere getrennt von den anderen Seebären des Zoos gehalten. Ganz langsam wollte man die Gruppe an das Jungtier mit der ungewöhnlichen Färbung gewöhnen. In der Natur ist es nicht unüblich, dass Albinos von der Gruppe verstoßen oder sogar angegriffen werden. Das helle Fell würde verstärkt die Aufmerksamkeit von Fressfeinden wecken und könnte so auch eine ganze Gruppe gefährden. "Albino-Seebären hätten in freier Natur kaum Überlebenschancen", so Zoodirektor Klaus Brandstätter.
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Doch der kleine Seebär hat nun schon Kontakt zu anderen Tieren der Gruppe aufgenommen. So war der einjährige Halbbruder „Pontos" bereits bei ihm zu Besuch. "Zur Zeit versucht das Zooteam den Kleinen mit dem erfahrenen Zuchtweibchen "Rony" zu vergesellschaften. Sie ist nicht unfreundlich zu ihm, ignoriert ih aber noch. Wir müssen jetzt einfach sehen, welches Tier am besten auf ihn reagiert."
Woran das Muttertier gestorben ist, muss eine nun eine Obduktion klären. "Vielleicht hatte sie doch gesundheitliche Probleme, von denen wir nichts wussten." So hatte das Weibchen in der Vergangenheit bereits eine Fehlgeburt. Die Ergebnisse liegen in den nächsten Wochen vor.
Kleiner Albio-Seebär ist ein Goldjunge
Freitag, 20.07.2012
Kleiner Albino-Seebär ist ein Goldjunge
Er ist eine seltene Laune der Natur und würde außerhalb eines Zoos kaum überleben: Im
Dortmunder Zoo ist ein Albino-Seebär zur Welt gekommen. "Nach unseren Recherchen ist das derzeit wohl der einzige seiner Art in einem Tierpark", so Zoo-Direktor Frank Brandstätter.
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Knapp zwei Monate alt ist der kleine Bulle mit dem goldenen Fell. Das Fell des Kleinen sei zwar kurz nach der Geburt noch heller gewesen, doch die Talgdrüsen des Tieres produzierten so viel Fett, dass sich das Fell langsam verfärbt habe. Doch das ist nicht die einzige Auffälligkeit an dem Jungtier. "Albinos haben sehr empfindliche Augen. Deshalb kneift der Kleine auch die Augen immer so zusammen", so Brandstätter. Nur ab und an, wenn er blinzelt, kann man seine sehr helle Augenfarbe sehen.
In freier Wildbahn habe solch ein Tier kaum eine Überlebenschance. "Die dunkle Farbe schützt Seebären vor Fressfeinden. Ein Tier mit solch einer hellen Färbung würde auch die anderen Tiere in Gefahr bringen. Wahrscheinlich würden Seebären ein solches Familienmitglied kurz nach der Geburt töten."
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Albinos sind in der Regel krankheitsanfälliger als normal gefärbte Tiere. Der kleine südamerikanische Seebärbulle aber ist putzmunter. Am liebsten klettert er auf Mama herum oder flitzt mit ihr durch das Wasserbecken. An Land weicht Mutter "Harimee" ihrem Nachwuchs nicht von der Seite und wird schon mal wütend, wenn allzu neugierige Seebären in der Nachbaranlage sich die Nasen am Trenngitter platt drücken. Wann die beiden zu den anderen Seebären der Gruppe kommen ist noch ungewiss. "Keiner kann vorhersehen, wie die anderen Tiere auf den Kleinen reagieren. Da müssen wir ganz behutsam sein", so Brandstätter.
Video: Albino-Seebär geboren [Lokalzeit, 20.07.2012]
Freitag, 13.07.2012
Rüsselnase und Rallyestreifen
Gerade einmal zwei Wochen alt ist der kleine Flachlandtapir, der nun an Mamas Seite sein Gehege im
Duisburger Zoo durchstreifen darf. Für Mutter "Bowasi" ist es schon das siebte Jungtier und so dürfte sie über den riesigen Durst ihres Nachwuchses wohl auch kaum überrascht gewesen sein. Kleine Flachlandtapire stehen nicht nur schon 20 Minuten nach der Geburt, sie docken sich auch bereits eine Stunde später an Mamas Zitze an und trinken 15 Minuten lang.
Der Flachlandtapir werde fälschlicherweise oft als "Schwein in Stromlinienform" verkannt, so Zoo-Biologe Achim Winkler. Dabei stehen die südamerikanischen Tiere mit der auffälligen Rüsselnase und den Rallyestreifen verwandtschaftlich den Pferden und Nashörnern an nächsten.
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Wenn die kleine Duisburger Rüsselnase ausgewachsen ist, wird sie bis zu 250 Kilogramm wiegen. Dann wird auch das Tarnkleid verschwunden sein, dass Tapirjunge vor Feinden wie Puma, Jaguar oder Anakonda schützt. Erwachsene Tapire sind in schlichtem Braun unterwegs.
In Duisburg darf das Jungtier nun schon stundenweise mit auf die Südamerika-Anlage. Man müsse behutsam vorgehen, so Winkler, denn neben den Tapiren bewohnen auch noch Große Ameisenbären das Gehege. Der Zoo will die beiden Tiere nun langsam aneinander gewöhnen.
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