Mittwoch, 06.06.2012
Neuer Spielplatz für Anori
Am Mittwoch (06.06.2012) war es endlich so weit. Eisbärmädchen "Anori" durfte mit Mutter Vilma zum ersten Mal auf die große Eisbärenanlage im Wuppertaler Zoo. Das lange Warten hatte seinen Grund: Erst jetzt, mit fünf Monaten, ist die Kleine groß genug, um die hohen Stufen, die aus dem Wasserbecken führen, auch wirklich allein zu erklimmen.
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Und so dauerte es auch gar nicht lange, da prüfte Anori erst einmal mit der Nase die Wassertemperatur, um sich dann mit einem beherzten Sprung in die Tiefe zu stürzen. Schwimmen kann der kleine Eisbär bereits perfekt. "Eisbären benutzen beim Schwimmen ihre Hinterbeine kaum", erklärt Zoo-Tierarzt Arne Lawrenz. Und tatsächlich, auch Anori liegt im Wasser wie ein U-Boot. "Hätte sie Angst oder wäre sie unsicher, würde sie mit den Beinen paddeln und schlagen."
Ihre Tage verbringt Anori am liebsten mit spielen und herumtoben. Auf 40 Kilo schätzt Veterinär Lawrenz das aktuelle Gewicht der Kleinen.
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Genau weiß das Zooteam es nicht, da man den Bären nicht so nah kommt, dass man sie auf die Waage stellen könnte. "Sie hat aber auch keine Angst vor dem Tierarzt", erzählt Lawrenz, der sie jeden Morgen mit ihrer Lieblingsspeise an das Gitter locken kann. Doch wer glaubt, Anori ließe sich mit Fisch ködern, liegt falsch. Der Eisbärnachwuchs bevorzugt Nutella! "Ihre Hauptmahlzeit ist aber natürlich noch Muttermilch."
Wie lange Mutter und Tochter noch gemeinsam im Zoo Wuppertal bleiben, hängt von den Tieren selbst ab. "Normalerweise bleiben Eisbärjunge bis zu zwei Jahren bei ihrer Mutter. Doch im Zoo reifen die Jungen durch die gute Nahrung schneller." Deshalb könnte es passieren, dass Vilma ihren Nachwuchs schon etwas früher entwöhnen wird.
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Fotostrecke: Eisbär auf Entdeckungstour
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