Montag, 30.01.2012
Verstärkung im Gorilla-Kindergarten
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Im
Duisburger Zoo hat Gorilla-Weibchen Vizuri hat Nachwuchs bekommen und die drei Gorilla-Jungtiere Kiburi, Uzuri und Suwedi können sich über Verstärkung in ihrem Affen-Kindergarten freuen. Das Geschlecht des kleinen Neuzugangs ist noch unbekannt. Zu sehr drückt die Affenmutter ihren Schützling an die Brust, sodass die Zoo-Pfleger noch nicht genauer hinsehen konnten.
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Jetzt sitzen die beiden ruhig und entspannt inmitten der Gorilla-Gruppe. Wer allerdings zu nahe herantritt oder versucht, am Baby zu zupfen, holt sich von Mutter Vizuri Ohrwatschen ab. Bis auf die etwas größere eigene Tochter Uzuri, die sich über die wieder eröffnete Milchbar freut und ebenfalls an Mutters Brust trinken darf.
Während die übrigen Mitglieder der Gorillahorde gespannt und aufgeregt den Zuwachs bestaunen, gibt sich Gruppen-Macho Mapeta meist betont unbeteiligt. Der 15jährige Silberrücken wird aber wahrscheinlich schon bald seine Chefrolle demonstrieren, vermutet man im Zooteam. Mit der schwindenden Aufmerksamkeit seiner Frauen kommt der Boss nämlich nur schlecht zurecht. Wenn es ihm zu viel wird, haut er mächtig auf den Putz und trommelt in bester Gorilla-Manier auf seine Brunst. Dann ist alles wieder gut.....
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Dienstag, 17.01.2012
Kleiner Eisbär schläft noch in der Wurfhöhle
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Das Wuppertaler Eisbärpaar "Vilma" und "Lars" hat Nachwuchs. Noch kann das Zooteam das Jungtier allerdings nur auf den Bildern einer Videoüberwachungskamera bestaunen. Niemand hat Zutritt zur streng abgeschotteten Wurfhöhle, in der sich Mutter und Kind aufhalten.
Ursprünglich kamen am 4. Januar zwei Jungtiere im
Wuppertaler Zoo zur Welt, von denen allerdings nur eines überlebte. In den ersten Tagen habe Vima sogar das tote Junge noch umsorgt und abgeleckt, erzählt Zoobiologe Andreas Haeser-Kalthoff. Dann habe sie das Kleine aber, wie bei Eisbären üblich, aufgefressen.
Jetzt brauchen Vilma und ihr weibliches Jungtier erst einmal viel Ruhe, denn die Zeit in der Wurfhöhle ist heikel. Stress oder übermäßige Störungen könnten schlimmstenfalls dazu führen, dass Vilma ihren Nachwuchs tötet. Die Eisbärin, die aus dem Zoo in Nürnberg stammt, hatte dort bereits eine Zwillingsgeburt, bei der keines der Jungen überlebte. "Einbärenmütter, die in ihrer Polarheimat die Jungtiere in selbst gegrabenen Schneehöhlen zur Welt bringen, sind äußerst anfällig gegen Störungen", so der Zoobiologe. Der Wuppertaler Zooverein habe 2011 finanziell ein Projekt in Nordamerika unterstützt, bei dem dieses Phänomen in der freien Wildbahn genauer untersucht werden soll. In der Polarregion schrumpfe der Lebensraum der großen Raubtiere, so dass die Bären immer öfter in der Nähe menschlicher Zivilisation ihre Jungen zur Welt bringen müssten.
Zurzeit sehe es für den Eisbärnachwuchs in Wuppertal aber gut aus. Die Kleine krabbele schon fleißig auf dem warmen Körper der Mutter herum - immer auf der Suche nach der Milch spendenden Zitze. Und so erleben die Tierpfleger gerade spannende Zeiten im Pausenraum. "Dort steht nämlich der Überwachungsmonitor."
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Eisbärmännchen Lars, der übrigens der Vater des Berliner Eisbären Knut ist, bekommt von all dem Wirbel wenig mit. Er durfte schon seit Wochen nicht mehr mit Vilma zusammen sein. Eisbärmännchen können selbst ihrem eigenen Nachwuchs viel zu gefährlich werden. Wer das Jungtier als Zoobesucher sehen will, muss sich voraussichtlich noch bis April gedulden. Früher werden Mutter und Kind wohl nicht aus der Wurfhöhle herauskommen.
Mit Mama allein zu Haus [Aktuelle Stunde]
Wuppertaler Zooverein: Erforschung und Schutz von Eisbären
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