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Gorillababy findet ErsatzmutterAuf dieser Seite finden Sie aktuelle Nachrichten aus nordrhein-westfälischen Zoos und Tiergärten.
Nach dem Tod des Gorillaweibchens
"Gana" am Sonntag (17.01.2010) im
Allwetterzoo Münster musste sich schnell eine Ersatzmutter für das fünf Monate alte Waisenkind "Claudia" finden. Nun ist klar, dass sich die 37jährige "Fatima" um das mutterlose Gorillakind kümmert. Die beiden Gorillas "Fatima" und "Gana" galten ohnehin als unzertrennlich und waren stets zusammen. Derzeit bewohnen "Fatima" und das Gorillababy übergangsweise die Gänge hinter der Gorilla-Anlage im Menschenaffenhaus des Zoos. Hier ist die Kleine vor allzu rüpelhaften Übergriffen aus der Sippe sicher. Im Münsteraner Zoo ist man froh, dass "Fatima" die Rolle der Adoptivmutter übernommen hat. Die Affendame lebt schon seit 1975 in Münster und kommt sogar auf Zuruf der Pfleger, damit die kleine "Claudia" mehrfach am Tag ihr Fläschchen bekommen kann. Wenn alles gut geht, sollen auch andere Gorillas der Gruppe bald stundenweise mit den beiden zusammengelassen werden.
Einen ersten Obduktionsbericht nach dem Tod des Muttertieres "Gana" lieferte bereits das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen. Demnach habe es offensichtliche Veränderungen in "Ganas" Gehirn gegeben, die zum Tod geführt haben und nicht therapierbar waren. Die Ursache für diese Veränderungen müssen weitere Untersuchungen zeigen.
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