Das kleine Gorilla-Baby
Claudia, dessen Mama am 17. Januar gestorben war, zieht zur Schwester nach Stuttgart. In dem Gorilla-Kindergarten des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma soll es gleichaltrige Spielgefährten finden. Schwester Mary Zwo lebt hier schon seit knapp drei Jahren. Der Umzug des fast sechs Monate alten Babys werde am Freitag (29.01.10) stattfinden, berichtete der Münsteraner Zoo.
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Der 50 Jahre alter Orang-Utan "Siam" hat im
Duisburger Zoo noch einmal für Nachwuchs gesorgt. Der Senior freue sich über eine gesunde Tochter, die seine Lieblingspartnerin "Anette" (16) zur Welt gebracht hat, teilte der Zoo am Donnerstag (21.01.10) mit.
Der Affe lebt schon seit den 1960-er Jahren im Duisburger Zoo und zählt zu den ältesten in Gefangenschaft gehaltenen Orang-Utans der Welt. Mit mehr als 50 Nachzuchten gehört der Zoo Duisburg zu den wichtigsten Einrichtungen zur Erhaltung der Menschenaffen, die akut vom Aussterben bedroht sind. Orang-Utans leben in freier Wildbahn meist nur 35 Jahre.
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Nach dem Tod des Gorillaweibchens
"Gana" am Sonntag (17.01.2010) im
Allwetterzoo Münster musste sich schnell eine Ersatzmutter für das fünf Monate alte Waisenkind "Claudia" finden. Nun ist klar, dass sich die 37jährige "Fatima" um das mutterlose Gorillakind kümmert. Die beiden Gorillas "Fatima" und "Gana" galten ohnehin als unzertrennlich und waren stets zusammen. Derzeit bewohnen "Fatima" und das Gorillababy übergangsweise die Gänge hinter der Gorilla-Anlage im Menschenaffenhaus des Zoos. Hier ist die Kleine vor allzu rüpelhaften Übergriffen aus der Sippe sicher. Im Münsteraner Zoo ist man froh, dass "Fatima" die Rolle der Adoptivmutter übernommen hat. Die Affendame lebt schon seit 1975 in Münster und kommt sogar auf Zuruf der Pfleger, damit die kleine "Claudia" mehrfach am Tag ihr Fläschchen bekommen kann. Wenn alles gut geht, sollen auch andere Gorillas der Gruppe bald stundenweise mit den beiden zusammengelassen werden.
Einen ersten Obduktionsbericht nach dem Tod des Muttertieres "Gana" lieferte bereits das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen. Demnach habe es offensichtliche Veränderungen in "Ganas" Gehirn gegeben, die zum Tod geführt haben und nicht therapierbar waren. Die Ursache für diese Veränderungen müssen weitere Untersuchungen zeigen.
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Der
Allwetterzoo in Münster trauert um Gorilla-Dame Gana. Eine Sprecherin des Zoos teilte mit, das Tier sei in der Nacht zu Sonntag (17.01.10) gestorben. Gana wurde nur zwölf Jahre alt, was für einen Gorilla sehr jung ist. Nach Angaben des Zoos kann diese Affenart bis zu 50 Jahre alt werden. Noch am Freitag war Gana in einem Computer-Tomografen auf einen Gehirn-Tumor hin untersucht worden, allerdings ergab sich dabei kein eindeutiger Befund. Bereits seit Jahresbeginn war Gana krank gewesen. Sie litt unter einer zunehmenden Schwäche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. Von den Strapazen der Untersuchung am Freitag hat sich das Gorillaweibchen dann offenbar nicht mehr erholen können. Eine Obduktion soll jetzt Klarheit über die Todesursache bringen. Gana war im August 2008 durch die intensive Trauer um ihr verstorbenes Junges bundesweit bekannt geworden. Mit nur drei Monaten ist damals ihr Affenbaby gestorben. Gana wollte den Leichnam danach nicht hergeben. Insgesamt brachte Gana drei Junge zur Welt. Dem Gorillakind namens
Claudia, das erst im vergangenen August zur Welt gekommen war, geht es laut den Angaben der Zoo-Sprecherin gut. Bereits seit zehn Tagen wird der Jungaffe von Tierpflegern mit Babynahrung aus einer Nuckelflasche versorgt.
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Im
Allwetterzoo in Münster arbeiteten am Montag (04.01.10) wieder Humanmediziner und Zoo-Mitarbeiter Hand in Hand, teilte der Zoo am Dienstag (05.01.10) mit. Die 12-jährige Gorilladame Gana, die im letzten Jahr
Nachwuchs bekommen hatte, sei seit Tagen krank gewesen: „Sie zeigte eine zunehmende Schwäche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit“, heißt es in einer Mitteilung des Allwetterzoos. Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Münster sei dem Hilfeersuchen des Zoos zum wiederholten Male gefolgt. Ein Expertenteam des Klinikums sei in den Zoo gekommen und habe während einer dreistündigen Narkose Gana eingehend untersucht. Zum Team der Humanmediziner gehörten ein Anästhesist, ein Gastroentologe, also ein Spezialist für Erkrankungen des Magen- und Darmtrakts, sowie ein Oberarzt. Mittels Ultraschalluntersuchung, Endoskopie und Röntgenaufnahmen diagnostizierten sie eine „akute Unterfunktion des gesamten Verdauungsapparates“. Bereits unter Narkose wurde Ganas Darmtätigkeit wieder angeregt, teilte der Zoo weiter mit.
Große Sorgen machten sich die Zoo-Mitarbeiter nicht nur um Gana, sondern auch um ihr fünf Monate altes Kind Claudia, das nach seiner Patin, der Wettermoderatorin Claudia Kleinert, benannt ist. Doch die zweite Gorillamutter im Zoo, Changa-Maidi, habe sich um Claudia, also das Gorillababy, gekümmert. Nach Angaben des Zoos trug Changa-Maidi Claudia mit sich herum und achtete darauf, dass es keinen Streit zwischen ihrem zwei Jahre alten Sohn Thabo und der Kleinen gibt. Gana sei noch nicht wieder aus der Narkose erwacht gewesen, da habe Claudia schon wieder auf ihrem Bauch gelegen und während des Aufwachens der Mutter bereits getrunken.
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