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Kaum ist das neue
Pinguingehege eröffnet, kann der
Wuppertaler Zoo einen zweiten Publikumsmagneten präsentieren: Ein derzeit noch namensloses, aber sehr quirliges Löwenbaby-Quartett. Vor fünf Wochen wurden die vier - ein Männchen und vier Mädchen - von der Löwin "Kisangani" zur Welt gebracht.
Für die Löwenmutter ist es bereits der fünfte gemeinsame Wurf mit Löwenvater "Massai". Für die Wuppertaler Tierpfleger war es eine Überraschung, dass die 13-jährige Löwin erneut trächtig geworden war.
Noch bringen die vier Junglöwen nur zwischen 4,5 und 5,1 Kilogramm auf die Waage. (Zum Vergleich: Vater "Massai" wiegt knapp 200 Kilogramm.) Doch schon jetzt ließen sich die vier auf ihrer Entdeckunsgtour durchs Gehege nur widerwillig bändigen und sorgten auch für die ein oder andere Kratzspur auf den Armen der Pfleger.
Spätestens, wenn rohes Fleisch die derzeitige Hauptnahrung Löwenmilch ersetzt, wird der Kuschelfaktor deutlich nachlassen. Die vier neuen Bewohner der Anlage, in der nun 11 Löwen zusammenleben, werden derzeit noch zusammen mit Vater und Mutter getrennt vom Rest der Gruppe gehalten und können von Besuchern zeitweise durch eine dicke Glasscheibe beobachtet werden. Weil die ein Hektar große Anlage auf Dauer nicht groß genug für alle Tiere ist, wird der Zoo sich noch in diesem Jahr Gedanken über einen Umzug der vier machen müssen.
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