Gleich bei ihrem ersten Wurf hat die noch junge Geparden-Mama "Mbala" im
Allwetterzoo Münster Vierlinge geboren. Das am 4. November geborene Quartett - zwei Mädchen und zwei Jungen - sei wohlauf und "quicklebendig", teilte der Tierpark am Donnerstag (20.11.08) mit.
"Mbala" wurde selbst in Münster geboren, Vater "Karoo" stammt aus dem Wuppertaler Zoo. Die bis zu 112 km/h schnellen, überwiegend in Afrika beheimateten Raubkatzen bringen meist zwischen zwei und vier Babys zur Welt.
Die vierjährige Katze, die ihre Jungen im dichten Gras der Freianlage unter den Augen der Pfleger zur Welt brachte, kümmert sich nach Angaben des Zoos "sehr fürsorglich" um ihre Jungen. Als es knapp eine Woche nach der Geburt zu regnen begann, zog "Mbala" mit ihren vier Babys in eine der trockenen und wettergeschützten Höhlen im Gehege um, die den Geparden zur Verfügung stehen. Zwischenzeitlich hatte sie die Jungtiere auch im beheizten Innengehege untergebracht. Auch Gepardenmütter in Afrika wechseln mit ihren Jungen häufig das Lager, um sie so vor Fressfeinden zu schützen. Die vielen "Umzüge" der Gepardenmutter dürften laut Zoo auch in den nächsten Tagen einen Blick auf die neue Familie schwierig machen. Voraussichtlich erst ab Mitte Dezember, wenn die Jungen etwas selbstständiger werden, können Besucher die neuen Zoobewohner dann in Augenschein nehmen. Nur weil die kleinen Katzen und Kater für die nach der Geburt übliche Wurmkur von der Mutter getrennt werden mussten, war es kurzzeitig möglich, Fotos vom Nachwuchs zu machen.
Zum SeitenanfangSchneller als gedacht hat es im Krefelder Zoo Nachwuchs bei den Silberäffchen gegeben. Erst im April 2008 waren die Affeneltern aus England und den Niederlanden angereist. Wie der Zoo am Freitag (07.11.08) mitteilte, haben sich die beiden Affen "schnell miteinander angefreundet". Sie hätten gemeinsam aus einen Futternapf Obst, Gemüse und Mehlwürmer gefuttert, einen Schlafplatz miteinander geteilt und sich gegenseitig das Fell gepflegt. So folgte dann auch schnell die Familienplanung. Schon in den ersten zwei Monaten des Zusammenlebens muss dann auch gleich eine Paarung erfolgreich verlaufen sein.
Am 31.10.08 kamen die Silberäffchen-Zwillinge zur Welt. Direkt nach der Geburt hat der Vater die beiden Jungaffen übernommen und trägt sie auf seinem Rücken umher. Der angeborene Klammerreflex der nur etwa 8 cm großen Tiere ist so stark, dass er genauso schnell wie immer von Ast zu Ast durch das Gehege springen kann, ohne die Babys im Huckepack zu verlieren.
Die erfolgreiche Nachzucht ist besonders erfreulich, weil die Silberäffchen in ihrer Heimat in Zentralbrasilien, Bolivien und Paraguay durch die Regenwaldvernichtung vom Aussterben bedroht sind.
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