Etwa 1,80 Meter groß und rund 80 Kilo schwer - obwohl "Kiara" erst vor 20 Tagen zur Welt kam, ist das Wort "Baby" beim Neuzuwachs im Kölner Zoo schon völlig fehl am Platz. Das Netzgiraffenweibchen wurde heute erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie ist die 51. Giraffe, die im Kölner Zoo gehalten wird. Bis zu einem Jahr wird sie noch von ihrer Mutter, der sechsjährigen Kitale, gesäugt werden. Erst danach kommt sie das erste Mal in den Genuss der Standardnahrung für Kölner Giraffen: Haufenweise Blätter, im Winter Luzerne-Heu und zwischendurch immer etwas Obst und Gemüse.
Die aktuelle Herde ist mit "Kiaras" Geburt auf neun Exemplare angewachsen. Der Kölner Zoo verfügt damit nach eigenen Angaben über eine der erfolgreichsten Zuchten im europäischen Programm zur Arterhaltung. Für die älteren Jungtiere der Herde, "Nike" und "Kadija", hat die Geburt allerdings einen Ortswechsel zur Folge. Sie werden nach Karlsruhe und Wroclaw (Polen) umgesiedelt.
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Im Allwetterzoo Münster gibt es Nachwuchs bei den Gorillas. Gorillaweibchen Gana gebar bereits am vergangenen Freitag ein gesundes Jungtier, dessen Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte. Nach ihrer ersten Geburt im vergangenen Jahr hatten Spannungen in der Gorillagruppe dazu geführt, dass Gana ihr
Baby lebensbedrohlich vernachlässigte.
Angaben des Zoos zufolge verlief dieses Mal bislang alles komplikationsfrei, die Geburt sei im Beisein der anderen Gorillas erfolgt.
Damit ist die Gruppe in dem Tierpark auf sechs Gorillas angewachsen und besteht aus N'Kwango, dem elfjährigen Männchen, der etwa 36 Jahre alten Fatima sowie den beiden knapp zwölf beziehungsweise elf Jahre alten Changa und Gana mit ihren beiden Jungtieren.
2006 brachte Changa den ersten im Allwetterzoo geborenen Gorilla in Münster zur Welt. Doch das Baby des aus Frankfurt stammenden Weibchens
überlebte seine Verletzungen nicht, die es bei Auseinandersetzungen in der Gruppe erlitten hatte. Im November 2007 wurde Changa dann
erneut Mutter eines kräftigen Jungen.
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Wieder Nachwuchs bei den Spitzmaul-Nashörnern im Krefelder Zoo: Nach 448 Tagen Tragezeit hat
Nashorn-Kuh "Nane" am Dienstagabend zum zweiten Mal ein Jungtier geboren. Wie die
Pressestelle der Stadt berichtete, dauerte die Geburt gerade einmal zehn Minuten. Eine Stunde später stand der Mini-Dickhäuter schon auf den eigenen Beinen. Die Tierpfleger vermuten, dass es sich um einen Bullen handelt. Im Februar 2006 hatte die inzwischen 17 Jahre alte "Nane" mit "Davu" erstmals für Nachwuchs bei den Krefelder Spitzmaul-Nashörnern gesorgt. Kennenlernen werden sich die beiden Geschwister aber nicht: "Davu" ist einige Wochen vor der Geburt
nach Tschechien umgezogen.
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