Seit einiger Zeit spekulierten die Pfleger und der Zootierarzt im Zoo Krefeld bereits über eine erneute Schwangerschaft bei der
Spitzmaul-Nashornkuh "Nane". Eine Tier-Thermografie durch die Mitarbeiter der Stadtwerke Krefeld brachte nun Gewissheit.
Auch wenn auf dem Wärmebild bisher nur ein kleiner, dunkelroter Fleck erkennbar ist, sind sich die Experten sicher: Nane ist trächtig. Normalerweise verwenden die Krefelder Stadtwerke die Thermografie zur Untersuchung von Wärmeverlusten durch unzureichende Häuserdämmung. Die Methode bewährt sich aber immer häufiger auch in der Tiermedizin. Eine Frage wird allerdings bis zur Geburt offen bleiben: Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, kann man bei dieser Art von Untersuchung nicht erkennen. Eine Schwangerschaft bei Nashörnern dauert in der Regel 455 Tage.
Da sich Nashörner auch nach einer erfolgreichen Deckung weiter paaren, kann sich der Geburtstermin noch um bis zu vier Wochen verschieben. Nanes zweijähriger Sohn
Davu wird nach Informationen des Krefelder Zoos noch vor der für April berechneten Geburt seinen Geburtsort verlassen und in den Tallinner Zoo nach Estland umziehen.
Zum SeitenanfangDie Elefantenfamilie im Wuppertaler Zoo hat schon wieder Nachwuchs bekommen.
Tamo heiße der Kleine, das bedeute "der stramme Junge", teilte der Tierpark am Montag mit. Die Mutter, die Afrikanische Elefantin Sweni, brachte ihren 97 Kilogramm schweren Sohn am frühen Sonntagmorgen zur Welt.
Das erst 90 Zentimeter große Elefantenkalb ist nach Bongi, Kibo und Tika das vierte, das innerhalb von zweieinhalb Jahren im Wuppertaler Zoo das Licht der Welt erblickte. Gemeinsamer Vater ist der Elefantenbulle Tusker.
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Zum SeitenanfangNachwuchs bei den Giraffen im Dortmunder Zoo: Ein kleiner Giraffenbulle verstärkt die Gruppe von drei langhalsigen Weibchen und einem Bullen. Er ist Halbwaise, Vater "Mugambi" war im März 2007 gestorben. Mutter "Rahima" sei aber wohlauf und kümmere sich fürsorglich, teilte der Tierpark am Donnerstag mit. Der Jungbulle wurde am Montag geboren und läuft bereits durch das Gehege. Für den Nachwuchs wird noch ein Pate gesucht, der ihm einen Namen geben darf - vorausgesetzt er zahlt 1.000 Euro in die Zookasse ein. Der Name müsse allerdings wegen der Richtlinien des Zuchtbuches mit "U" beginnen und afrikanisch sein.
Zum SeitenanfangKnapp vier Jahre lang lebte Sumatra-Tiger Attjak mit seiner Tochter Sali im Naturzoo Rheine. Doch weil sich eine altersbedingte Arthrose bei dem Tier zuletzt verschlimmerte und Attjak unter starken Schmerzen litt, blieb nach Angaben des Zoos keine andere Wahl: Am Montag musste der Tiger vom Zootierarzt eingeschläfert werden.
Mit 19 Jahren gehörte Attjak zu den ältesten im Zuchtbuch registrierten Sumatra-Tigern. 1988 im Zoo Dortmund geboren kam er 2002 nach Rheine und wurde dort dreifacher Vater. Weil von Attjak kein weiterer Nachwuchs gewünscht war, wurde der Kater sterilisiert, so dass eine dauerhafte Gemeinschaftshaltung mit seiner Tochter möglich war.
Die Koordinatoren des Europäischen Erhaltungszucht-Programms für Tiger werden nun entscheiden, wie es mit der Tiger-Haltung im Naturzoo weitergehen wird. Entweder bekommt Tigerdame Sali bald wieder Gesellschaft, oder ein neues Tigerpaar wird in Rheine untergebracht. In diesem Fall müsste Sali in einen anderen Zoo umziehen. Hintergrund dieser Überlegungen ist das Ziel, einen genetisch gesunden Bestand dieser von der Ausrottung bedrohten Katzen zu erhalten.
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Zum SeitenanfangNach zehn Jahren Pause hält der Dortmunder Zoo wieder ein Baumkänguru. "Lumi" ist ein zwei Jahre altes Weibchen und Ende Dezember aus Melbourne nach Deutschland gekommen, sagte eine Sprecherin des Dortmunder Zoos am Dienstag.
Die kleinen "Goodfellow-Baumkängurus" ähneln von Fell und Körperbau ihren springenden Artgenossen in Australien, verbringen ihre Zeit aber nicht nur am Boden, sondern klettern auf Bäume. Dabei bewegen sie sich beim Klettern aber nach Angaben des Zoos «eher unbeholfen». Am Boden wiederum "hoppeln" sie wie Kaninchen.
Im Frühjahr soll die braun-beige und rund 80 Zentimeter große "Lumi" einen Partner erhalten. Die ursprüngliche Heimat der kleinen Kängurus sind die Bergwälder Neuguineas. Wegen Brandrodungen und anderer Gefahren sind die kleinen Tiere aber mittlerweile vom Aussterben bedroht. "Lumi" können die Zoo-Besucher ab sofort sehen. Sie lebt in einem ehemaligen Orang-Utan-Gehege. Europaweit gibt es nach Angaben des Dortmunder Zoos höchstens zehn Baumkängurus. Der Dortmunder Zoo hält derzeit rund 1500 Tiere 240 verschiedener Arten.
Zum SeitenanfangIhren ganz großen Auftritt hatten am Dienstag (08.01.08) die Löwenzwillinge "Aketi" und "Aru" mit ihrer Mutter Malaika.
Die beiden Löwenbabys, die bereits im Oktober 2007 im Wuppertaler Zoo geboren wurden, zeigten sich erstmals den Besuchern. Und während Malaika ihre Zöglinge nicht aus den Augen ließ und anfangs laut Richtung Panoramascheibe grummelte, untersuchte der Nachwuchs unbekümmert das neue Terrain. Den Zwilling anrempeln, Holzstöckchen schleppen und auf Baumstämmen herumklettern sind zur Zeit die Lieblingsdiszipilnen der Löwenkinder. Immer wieder musste Malaika ermahnend eingreifen. Immer wieder packte sie sich einen der beiden im Nackenfell und schleppte ihe Jungen entnervt in den hinteren Raum des Geheges. Das ging allerdings nicht lange gut. Denn Löwenkinder sind viel zu neugierig. Also rannten die beiden, kaum von Mama in Sicherheit gebracht, wieder zurück.
Ein paar Monate wird die kleine Familie noch im Innengehege des Löwenhauses verbringen müssen, bevor es raus auf das riesige Außengelände geht. Einen Hektar groß ist das Wuppertaler Löwengehege. In der weitläufigen Graslandschaft mit ihren künstlichen Hügeln lässt es sich jedenfalls besser toben, als drinnen. Zur Zeit bringen die Löwenkinder rund 12 Kilo auf die Waage. Wenn sie erwachsen sind, werden sie mal so schwer wie ihr Vater Massai, der auch im Wuppertaler Zoo lebt. Der stattliche Kater wiegt satte 200 Kilo.
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Zum SeitenanfangIm Dortmunder Zoo ist zum Jahreswechsel ein neues Orang-Utan-Baby geboren worden. Kurz vor Silvester erblickte die inzwischen eine knappe Woche alte "Eirina" im Tropenhaus das Licht der Welt, teilte der Zoo am Freitag (04.01.08) mit.
Eirina ist das fünfte Orang-Utan-Baby, das in Dortmund geboren wurde. Die letzte Geburt ereignete sich 1996. Schwester Tao kam vor drei Jahren in Leipzig zur Welt. Die Familie ist im Regenwaldhaus zu beobachten.
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