Das Tigerpaar Sutera und Beludru im Zoo Krefeld ist nach langer Trennung wieder vereint. Nachdem Sutera Ende 2003 erstmals Mutter geworden war und die beiden Jungtiere Ratu und Raja zusammen mit Vater Beludru aufgezogen hatte, mussten die Eltern fast durchgehend getrennt gehalten werden. Denn der Krefelder Zoo hatte vom Zuchtbuchführer in London fast zwei Jahre lang keine Erlaubnis für weitere Nachzuchten bekommen.
Zwischenzeitlich versuchte Tierarzt Martin Straube mit einem Verhütungsimplantat eine Möglichkeit zu schaffen, die Tiere trotzdem gemeinsam halten zu können. Sutera vertrug die Hormontherapie jedoch nicht, so dass eine erneute Trennung unvermeidbar war. Inzwischen wurde das Vermehrungsverbot jedoch aufgehoben. Da man mit der Zusammenführung gewartet hatte, bis die Katze rollig war, kam es bereits unmittelbar danach zu einer Paarung. Ob diese erfolgreich war, wird sich in etwa vier Monaten zeigen.
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neu geborene Schimpansenbaby im Krefelder Zoo hat sich binnen weniger Tage zum Lieblingsmotiv der Besucher entwickelt. Und lässt das tägliche Blitzlichtgewitter genau wie die 34-Jährige Schimpansenmutter "Gombe" gelassen über sich ergehen. Für alle, denen es nicht gelungen ist, durch die Glasscheibe hindurchzublitzen und für alle, die es bisher nicht nach Krefeld geschafft haben, hier eine kleine Auswahl an Mutter-Kind-Portraits:
Zum SeitenanfangNoch muss man ganz genau hinschauen, um die winzigen Händchen zu sehen, die sich im Fell von Schimpansenmutter festkrallen. Nach einer 17-jährigen Babypause im
Krefelder Zoo wurde die 34-Jährige Gombe nun zum dritten Mal Mutter. Ob das Neugeborene männlich oder weiblich ist, konnte bisher noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden.
1975 kam die damals zweijährige Schimpansin mit drei anderen Artgenossen aus Westafrika in das gerade eröffnete Krefelder Affenhaus. Die beiden ersten von ihr geborenen Jungtiere "Menolly" und "Hubert" sind mittlerweile erwachsen und haben "Gombe" inzwischen zur mehrfachen Großmutter gemacht. In der Krefelder Schimpansen-Gruppe hat sie nach Angaben des Zoos eindeutig das Sagen, auch wenn das eigentliche Leittier der mit ihr gleichaltrige Charly ist. "Gombe" sei die einzige, die es schaffe, Charly bei seinen gelegentlichen Wutanfällen wieder ruhig zu bekommen. Nach der Geburt des Jungtieres sei die Familie im Moment sehr ausgeglichen.
Jetzt warten die Zoomitarbeiter mit Spannung auf das Baby von Gombes Tochter Menolly, die ebenfalls seit einigen Monaten schwanger ist.
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Neue Wege im Umgang mit Zootieren geht das
Sealife-Aquarium in Oberhausen. Was bei Affen, Bären und anderen Säugetieren schon seit langem üblich ist, nämlich mit verschiedenen spielerischen Übungen erfolgreich gegen den oft eintönigen Zooalltag anzuarbeiten, wird in Oberhausen nun bei Fischen erprobt. Wissenschaftler an der israelischen Hebrew University haben in einer Studie mit Süßwasserrochen festgestellt, dass auch diese Tiere positiv auf verschiedenste Reize reagieren.
"Rochen sind von Natur aus sehr neugierig", so der Oberhausener Kurator Johannes Peschke. "Daher haben wir nach ausführlichen Verhaltensbeobachtungen begonnen, den Spieltrieb der Rochen mit ihnen bis dahin unbekannten Gegenständen zu fördern. Am besten haben sie auf Bälle reagiert, deswegen setzen wir diese nun regelmäßig ein."
Zum symbolischen Anstoss kam die 18-Jährige Vanessa Martini, Fußballbundesligaspielerin vom FCR Duisburg ins Oberhausener Aquarium. Kaum hatte sie den ersten Ball ins Rochenbecken geworfen, balgten sich nach Sealife-Angaben zahlreiche Rochen um den Ball. Besonders zwei große Stechrochenweibchen seien durch "häufigen Ballbesitz" aufgefallen und hätten ihre Beute "den anderen Rochen gegenüber hartnäckig verteidigt".
Zum SeitenanfangEine Elefantenfamilie hat 2006 für einen Kölner Besucherrekord gesorgt. Wie der
Kölner Zoo mitteilte, kamen im vergangenen Jahr knapp 1,6 Millionen Menschen. Das entspricht einer Steigerung um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum erfolgreichsten Jahr
in der 147-jährigen Geschichte des Zoos hätten die erste Elefantengeburt, die
Elefanten-Webcam des Westdeutschen Rundfunks sowie die Fernseh-Dokusoap "Tierisch Kölsch" beigetragen. Auch beim Umsatz konnte der drittälteste Zoo Deutschlands mit einem Zuwachs um mehr als 20 Prozent ein Rekordergebnis verzeichnen. Wenn das Wetter bis zum Jahresende mitspielt, so Zoo-Direktor Theo Pagel, sei man zuversichtlich, diese positiven Zahlen 2007 erneut zu erreichen.
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