Eine ungewöhnliche Nachtführung startet am 17. August im
Krefelder Zoo. Ausgerüstet mit zwei Nachtsichtgeräten und einem Bat-Detector können sich die Teilnehmer dieser Führung auf eine Entdeckungsreise durch den dunklen Park begeben. Der Bat-Detector spürt Fledermäuse auf und macht Rufe hörbar, die die Tiere bei der Nahrungssuche ertönen lassen. Eine Zwergfledermaus ruft normalerweise unhörbar für den Menschen im Ultraschallbereich, mit Hilfe des Bat-Detectors ist jedoch ein zartes Klopfen zu hören. Mit dem Nachtsichtgerät können die Teilnehmer Eulen und andere nachtaktive Tiere beobachten, die sich normalerweise bei Dunkelheit dem menschlichen Auge verbergen. Weitere Infos und Anmeldung zu dieser Führung, die am 7. September erneut angeboten wird, unter 02151/955213
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Kaum noch einen freien Landeplatz gibt es in diesem Sommer auf den Dächern und Baumkronen im
Naturzoo Rheine: Auf 250 Störche schätzt Achim Johann, Direktor des Zoos, seine Weißstorch-Kolonie, die mit Abstand größte in NRW. Bereits seit Mitte der 1980er Jahre werden im Naturzoo Störche zum Teil im Freiflug gehalten. Neben den 30 Tieren im Gehege gibt es seit dieser Zeit einen stetig wachsenden Bestand, der ganzjährig freifliegend im und am Zoogelände bleibt. Außerdem wuchs durch Nachzucht von Jahr zu Jahr auch die Zahl der in Rheine geschlüpften Jungstörche, die sich von ihren elterlichen Nestern lösen, um ganz artgemäß Ende August gen Süden zu ziehen. Viele von ihnen kehrten aber im darauffolgenden Frühjahr zurück, begannen selbst mit der Familiengründung und sorgten so für ein weiteres Anwachsen der Kolonie.
In diesem Jahr wurde ein neuer Rekord erzielt: 55 Paare brüteten in den Baumkronen und auf Haus- und Stall-Dächern im Naturzoo-Gelände. Geht man davon aus, dass durchschnittlich in jedem Nest 2 Junge groß wurden, so fliegen derzeit rund 220 Störche über Rheine und in einem Umkreis von etwa 15 bis 20 Kilometern. Hinzu kommen noch die 30 flugunfähigen Weißstörche im Storchen-Reservat, bei denen die Freiflieger zu den Fütterungszeiten einfallen. Im Frühherbst macht sich der Großteil der Weißstörche gemeinsam auf den Weg ins Winterquartier. Bis dahin können sich Besucher während der Fütterungszeiten um 9.30 Uhr und 15.30 Uhr ein eigenes Bild von der Koloniegröße machen.
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Am 12. August widmet sich die
Zoom Erlebniswelt einen Tag lang dem Thema
Madagaskar. Unterstützt von der EAZA, dem europäischen Verband der Zoos und Aquarien, soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass auf der viertgrößten Insel der Welt inzwischen weite Teile der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt vom Aussterben bedroht sind.
Am Madagaskar-Tag soll es zum Beispiel zahlreiche Aktionen auf der begehbaren Vari-Insel geben, auf der die Lemuren leben, die auch auf Madagaskar zuhause sind. Die in der Zoom Erlebniswelt lebenden Roten Varis sind, genau wie viele andere Lemurenarten Madagaskars, vom Aussterben bedroht.
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Lebende Bienen- und Ameisenvölker stehen neben 33 regionalen und überregionalen Naturschutzverbänden beim 7. Naturschutztag im Mittelpunkt, der am 2. September im
Tierpark Bochum stattfindet. Ziel der Veranstaltung ist es, Erwachsenen wie Kindern einen Einblick in bestehende Angebote in Bochum und Umgebung bieten, die Themen zu Umweltfragen, Ökologie, Tier-, Pflanzen- und Artenschutz sowie Landschafts- und Klimaschutz zum Inhalt haben. Während Kinder Nisthilfen bauen können, oder zusammen mit einem Imker nach der Bienenkönigin suchen, erwartet die Erwachsenen ein umfangreiches Programm zu Themen wie Streuobstwiesen, Papageienzucht, Alternative Energien und Regenwaldschutz.
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Ausgesprochen erfolgreich ist die Zwergflusspferdzucht des
Duisburger Zoos. Seit 1974 gab es nun bereits zum 20. Male Nachwuchs. Von zwei Ausnahmen abgesehen, kamen bislang durchweg Weibchen zur Welt. Nach Angaben der Duisburger Zoologen ein weltweites Phänomen: Aus unerklärlichen Gründen werden stets mehr Zwergflusspferdweibchen als -Männchen geboren. Am 17. Juli wurde nach etwa sieben Monaten Tragezeit der Nachwuchs des zuchterprobten Liebespaares Mutter 'Quirly' und Vater 'Lear' geboren.
Im Gegensatz zu ihren großen Vettern, - den über weite Teile Afrikas verbreiteten Fluss- oder Nilpferden geben sich die
Zwergflusspferde in eher bescheidener Formatfülle und tragen mit einer Schulterhöhe von lediglich 75 Zentimtern ihren Namen zu Recht. Erstmals im Jahre 1948 in ihrer westafrikanischen Heimat Liberia entdeckt, gelten diese zumeist gemütlichen Urwaldbewohner als hoch bestandgefährdet. Sie sind in Zoologischen Gärten eher eine Ausnahme.
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