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Gestatten: 'Alexandro', AmeisenbärDer
Dortmunder Zoo hat seinen Ruf als weltweit führende Zuchteinrichtung für Große Ameisenbären erneut unter Beweis gestellt. Am Dienstag kam dort der 53. Ameisenbär zur Welt.
Seine Eltern sind Chakira, die 2003 aus dem Reid Park in Tucson zur Blutauffrischung nach Dortmund kam und Alberto, der 1997 aus Venezuela nach Dortmund kam. Für Chakira ist es das dritte Kind. Alberto ist Vater von 18 Jungtieren. "Alexandro", wie der Ameisenbär getauft wurde, mache einen kräftigen Eindruck und sei sofort auf den Rücken seiner Mutter geklettert, wo er die nächsten sechs Monate zum Säugen verbringe, teilte der Dortmunder Zoo mit. Der Große Ameisenbär ist das Wappentier des Dortmunder Zoos. Die zuvor als schwierig geltende Art wurde hier tiefgreifend erforscht und die Haltungsbedingungen sowie Fütterung der Art optimal ausgearbeitet, so dass der Zoo Dortmund bereits in den siebziger Jahren weltweit für Aufsehen sorgte, als ihm die ersten ,serienmäßigen' Nachzuchten des Großen Ameisenbären gelangen.
Große Ameisenbären sind in Mittel- und Südamerika beheimatet, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Belize und Guatemala bis ins nördliche Argentinien. Die Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von etwas mehr als einem Meter, der buschige Schwanz wird nochmals 65 bis 90 Zentimeter lang. Ihr Gewicht kann bis 60 Kilogramm betragen. Kennzeichen ist der lange, dünne Kopf mit einer kleinen Mundöffnung. Mit seiner 60 Zentimeter langen Zunge erbeutet ein Ameisenbär am Tag schätzungsweise 35.000 der Tiere, durch die er zu seinem Namen kam.
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