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Gerade einmal neun Tage alt ist das Elefantenbaby aus dem
Kölner Zoo, da darf es auch schon zum ersten Mal das große Außengehege erkunden. "Bei der kleinen Marlar haben wir damals drei Wochen gewartet, wir trauen uns also immer mehr", so Zoodirektor Theo Pagel. Der erste Ausflug ins Freie fiel dann auch gleich mit dem offiziellen Tauftermin zusammen. Über 1.300 Namensvorschläge für den Kleinen waren zuvor eingegangen - ausgewählt wurde für den kleinen Bullen "Ming Jung".
Und wie waren nun die ersten Schritte unter freiem Himmel? "Es ist wohl schon spannend, wenn man das erste Mal Sand unter den Füßen hat. Allerdings ist er mit dem Rüssel noch nicht so geschickt. Für eine richtige Sanddusche reicht es also noch nicht", so Pagel. Auch hatten Zoomitarbeiter vorsorglich alle Wasserbecken im Gehege abgesperrt. Schließlich war Ming Jung kurz nach seiner Geburt schon einmal versehentlich im Wasser gelandet. Allzu weit darf sich der kleine Dickhäuter aber sowieso nicht von seiner Gruppe entfernen. Muttertier und Tanten schirmen ihn meistens gut ab.
In den nächsten Tagen wird das Elefantenbaby jeweils für ein paar Stunden im mittleren Teil der Elefantenanlage zu sehen sein. "Wir müssen erst schauen, wie fit er ist und wie geschickt er sich anstellt. Dann darf er bald auch das restliche Gehege erkunden." Elefantenkind Marlar, die 2006 im Zoo zur Welt kam, muss sich seit der Geburt des kleinen Bullens ihre Patentanten teilen. Deshalb hat sie mittlerweile eine ganz besondere Taktik entwickelt, um die Aufmerksamkeit ihrer Sippe zu erregen. "Sie steigt auf Steine und trompetet laut."
Wie es "Ming Jung" geht, zeigt stets aktuell die
Elefantencam von WDR.de.
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