Bill und Ben heißen die beiden Neuzugänge in der tropischen Lagune der Haie im Sea Life Oberhausen. Das Ammenhai-Pärchen stammt aus dem Sea Life Helsinki, wo das Becken für die circa zwei Meter langen und rund 60 Kilo schweren Tiere zu klein geworden war. Sie sind ungefähr sieben Jahre alt und haben gerade die Geschlechtsreife erreicht. Im Sea Life Oberhausen, dessen Becken mit 1,5 Millionen Liter ungefähr fünf Mal größer ist als das im finnischen Aquarium, hofft man nun auf Nachwuchs.
Erstmal müssen sich die beiden allerdings von den Strapazen des Umzugs erholen. Rund 60 Stunden hat der Transport von Helsinki durch Schweden und Dänemark bis nach Oberhausen gedauert. Weitere drei Stunden dauerte der Wasserwechsel, bevor Bill und Ben ihr neues Zuhause beziehen konnten. Ein weiterer Umzug wird dem Pärchen nun nicht mehr drohen: "Auch wenn die Ammenhaie ihre volle Größe von bis zu vier Metern erreichen, haben Sie in unserem Ozeanbecken noch Platz genug“ erklärt Christin Kowalewski, Pressesprecherin im Sea Life Oberhausen.
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Der im März geborene Zwergesel "Dennis" hat eine Spielgefährtin bekommen. Seit Donnerstagmorgen hüpft die neugeborene Stute Leonie an der Seite von Mutter "Lina" auf noch etwas wackeligen Beinen durchs Krefelder Streichelzoogehege. Damit beherbergt der Krefelder Zoo inzwischen fünf Zwergesel. Aus afrikanischen Wildeseln gezüchtete Hausesel dienen dem Menschen wahrscheinlich schon rund 6000 Jahre als Last- und Zugtiere. Zwergesel sind typische Inseltiere, die speziell auf geringe Körpergröße gezüchtet wurden. Ihre Handhabung ist einfacher und sie haben geringere Futteransprüche.
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Gerade einmal neun Tage alt ist das Elefantenbaby aus dem
Kölner Zoo, da darf es auch schon zum ersten Mal das große Außengehege erkunden. "Bei der kleinen Marlar haben wir damals drei Wochen gewartet, wir trauen uns also immer mehr", so Zoodirektor Theo Pagel. Der erste Ausflug ins Freie fiel dann auch gleich mit dem offiziellen Tauftermin zusammen. Über 1.300 Namensvorschläge für den Kleinen waren zuvor eingegangen - ausgewählt wurde für den kleinen Bullen "Ming Jung".
Und wie waren nun die ersten Schritte unter freiem Himmel? "Es ist wohl schon spannend, wenn man das erste Mal Sand unter den Füßen hat. Allerdings ist er mit dem Rüssel noch nicht so geschickt. Für eine richtige Sanddusche reicht es also noch nicht", so Pagel. Auch hatten Zoomitarbeiter vorsorglich alle Wasserbecken im Gehege abgesperrt. Schließlich war Ming Jung kurz nach seiner Geburt schon einmal versehentlich im Wasser gelandet. Allzu weit darf sich der kleine Dickhäuter aber sowieso nicht von seiner Gruppe entfernen. Muttertier und Tanten schirmen ihn meistens gut ab.
In den nächsten Tagen wird das Elefantenbaby jeweils für ein paar Stunden im mittleren Teil der Elefantenanlage zu sehen sein. "Wir müssen erst schauen, wie fit er ist und wie geschickt er sich anstellt. Dann darf er bald auch das restliche Gehege erkunden." Elefantenkind Marlar, die 2006 im Zoo zur Welt kam, muss sich seit der Geburt des kleinen Bullens ihre Patentanten teilen. Deshalb hat sie mittlerweile eine ganz besondere Taktik entwickelt, um die Aufmerksamkeit ihrer Sippe zu erregen. "Sie steigt auf Steine und trompetet laut."
Wie es "Ming Jung" geht, zeigt stets aktuell die
Elefantencam von WDR.de.
Zum SeitenanfangWie nennt man einen kleinen Elefantenbullen? Die Frage beschäftigte den
Kölner Zoo und seine Besucher, seit der Nachwuchs in der Nacht zum Montag (16.04.07) zur Welt kam. Benedetto lautete einer der meist genannten Namen, schließlich sei der kleine Elefant am Geburtstag des Papstes geboren.
Eine Kölner Boulevardzeitung nahm sich schließlich der Sache an und sammelte Vorschläge. Mehr als 1.300 kamen zusammen. Zusammen mit dem Zoodirektor und den Tierpflegern wurden die Ideen gesichtet und dann beraten, welcher Name wohl passend wäre. Das Ergebnis steht seit Sonntag (22.04.07) fest: In schönster thailändisch-kölscher Verballhornung wird das Elefantenbaby "Ming Jung" genannt. Klingt thailändisch, sollte deshalb auch bei den Verwandten des kleinen Bullen nicht zu Verwirrung führen und spricht sich fast wie die kölsche Variante von "mein Junge".
Ob der Name aber auch außerhalb Kölns taugt? Schließlich muss der Elefantenbulle mit einsetzender Geschlechtsreife - also in etwa acht Jahren - den Zoo verlassen. Dann soll er im Rahmen des Zuchtprogramms in einen anderen Zoo umziehen.
Wie es "Ming Jung" geht, zeigt stets aktuell
die Elefantencam von WDR.de.
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Kaum machte der Kleine am Dienstagmittag (17.04.07) seine ersten wackeligen Schritte vor den staunenden Besuchern, bestürmten den Chef des
Kölner Zoos auch schon die ersten Elefantenfans mit ihren Namensvorschlägen. "Benedetto", wie der Papst, sei einer der am häufigsten genannten Namen für das Baby, berichtet der Kölner Zoodirektor Theo Pagel. Schließlich sei der Elefanten-Nachwuchs mit hoher Wahrscheinlichkeit am Geburtstag des Heiligen Vaters geboren.
Anders als bei der im März 2006 geborenen Marlar, deren Namen der Zoo damals intern ausgesucht hatte, dürfen dieses Mal die Leser einer Kölner Boulevardzeitung mitentscheiden. "Aus allen Vorschlägen", so Pagel, "wird dann ein Kuratorium den schönsten Namen auswählen."
Ein kollektiver Seufzer der Verzückung raunte durch die Menge, als pünktlich um 12 Uhr mittags erstmals seit der Geburt des kleinen Elefantenbullen die Türen des Elefantenhauses für Besucher wieder geöffnet werden. Kindergartengruppen und viele Familien waren gekommen, um von den drei Aussichtskanzeln einen Blick auf den neuen Publikumsmagneten im Elefantenhaus zu erhaschen. Wenn das Wetter mitspielt, ist für die Herde und das Jungtier schon bald wieder Schluss mit dem durch die Geburt notwendigen "Stubenarrest" - Bereits am kommenden Wochenende ist bei gleichbleibenden Temperaturen der erste Ausflug in das zwei Hektar große Außengehege geplant.
Lieber wäre es den Verantwortlichen im Kölner Zoo gewesen, wenn nach Marlar anstatt eines jungen Bullen erneut ein Weibchen geboren worden wäre. So ist es unausweichlich, dass das jetzt geborene männliche Jungtier seine Kölner Heimat verlassen muss, wenn es mit etwa acht Jahren geschlechtsreif wird. Dann, so ist geplant, wird es im Rahmen des Zuchtprogramms in einen anderen Zoo ziehen. Bis dahin aber, so hoffen die Kölner Tierpfleger, wird der kleine Elefant ausgiebig mit seiner ein Jahr älteren Cousine Marlar spielen. Im Augenblick ist das Elefantenmädchen allerdings noch reichlich irritiert durch den Neuzugang. Cheftierpfleger Nass: "Marlar ist total durch den Wind."
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Fotogalerie vom zweiten Tag nach der Geburt
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Die Bemühungen um die Zucht der seltenen Angola-Giraffen im Dortmunder Zoo werden weiter vom Pech verfolgt. Am Dienstag (17.04.07) starb überraschend der erst sechs Jahre alte Giraffenbulle "Mugambi". Die Todesursache ist unklar, wie die Stadt mitteilte.
Damit sind in Dortmund seit 2003 insgesamt sechs Giraffen verstorben, davon zwei aus Altersgründen, zwei durch Krankheit und eine durch einen Unglücksfall.
Das Tier lag am Morgen leblos in seinem Gehege. Ein Versuch der Tierpfleger, den Kreislauf wieder in Gang zu bringen, scheiterte. Der Kadaver soll nun von einem Tierarzt in Arnsberg untersucht werden, um die Todesursache herauszufinden. Der Zoo hält derzeit noch drei Giraffenweibchen. Eines davon ist von "Mugambi" schwanger. Der Nachwuchs wird nach etwa 15 Monaten Tragzeit im Mai oder Juni erwartet. "Der Zoo bemüht sich intensiv, einen Nachfolger als Zuchtbullen für Mugambi zu bekommen", sagte ein Sprecher.Der Zoo Dortmund hält Angola-Giraffen seit 1986. Neben dem Zoo Lissabon (Portugal) ist der Dortmunder Zoo
nach eigenen Angaben bislang der einzige Züchter dieser Giraffen außerhalb Afrikas.
Zum SeitenanfangIm Kölner Zoo ist in der Nacht zu Montag (16.04.07) ein Elefantenbaby geboren worden. Mit der Elefantencam von WDR.de können Sie live vom Schreibtisch aus beobachten, wie es dem Jungtier und seiner Mutter "Tong Koon" geht. Bereits Mitte März hatte das Ergebnis einer Laboranalyse für erste Aufregung gesorgt: Ein auf Elefantenurin spezialisiertes Berliner Institut hatte bei der hochschwangeren Tong Koon eine erhebliche Normabweichung eines Schwangerschaftshormons festgestellt - oftmals ein Indiz für die unmittelbar bevorstehende Geburt. Doch es dauerte noch einen Monat, bevor Zoodirektor Theo Pagel am Montagmorgen (16.04.07) erleichtert mitteilen konnte: "Es ist da".
Von der Geburt selbst hat außer der Elefantenherde niemand etwas mitbekommen. "Als die Pfleger am Sonntagabend abgeschlossen haben, war alles noch völlig normal. Und als sie heute morgen ins Elefantenhaus zurückkehrten, war das Baby da." Mutter Tong Koon und ihr Jungtier sind nach Angaben des Zoos gesund. Erst wenige Stunden alt hat das Jungtier auch bereits sein erstes Abenteuer überstanden: Mutter und Tanten der Herde mussten es aus dem Wasserbecken des Elefantenhauses herausfischen, nachdem es ein unfreiwilliges Bad genommen hatte.
Das Elefantenhaus bleibt am Montag (16.04.07) geschlossen und wird am Dienstag um 12 Uhr wieder für Besucher geöffnet werden.
Zur Elefantencam von WDR bitte hier klicken
Zum SeitenanfangWährend der Frühling Einzug hält, befindet sich "Clara" schon im Herbst ihres Lebens. "Clara" ist einer der ältesten lebenden Flachlandtapire der Welt und feiert heute ihren 28. Geburtstag – ein Methusalem-Alter für Tapire.
"Clara" ist eine echte Westfälin, sie wurde bereits im
Dortmunder Zoo geboren. Die alte Dame ist inzwischen ausgesprochen ruhebedürftig und darf daher ganz alleine ein Gehege bewohnen. Sie residiert zur Zeit in einem Teil der alten Nashornanlage – im wahrsten Sinne des Wortes also bei der „buckligen Verwandtschaft“, denn mit Nashörnern sind die urtümlich anmutenden Tapire noch am ehesten verwandt.
Drei Arten Tapire gibt es in Südamerika, nur eine Art, der ebenfalls im Zoo Dortmund vorhandene Schabracken-Tapir, lebt in Südostasien. Während letztere eine schmucke Schwarzweißzeichnung tragen, sind Flachlandtapire eher langweilig braun. Doch das stört „Clara“ am allerwenigsten. Während sie friedlich in der Sonne liegt, grast ihr Clan auf der Südamerikawiese des Zoos. Der Zoo Dortmund ist erfolgreicher Züchter dieser Säugetiere. Regelmäßig stellt sich Nachwuchs ein. Spätestens im nächsten Jahr soll es wieder so weit sein.
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Die Gelsenkirchener
Zoom Erlebniswelt hat sich um das Berliner Eisbärenbaby Knut beworben. Das bestätigten Sprecher beider Zoos am Mittwoch. Die Gelsenkirchener wollen Knut im 1500 Quadratmeter großen Gehege mit ihrer zwei Jahre alten Eisbärin Lara zusammenbringen. "Es wäre ein hoffnungsvolles Zuchtpaar", meint der Zoologische Leiter in Gelsenkirchen, Frank Ahrens. Allerdings haben schon Zoos in aller Welt Interesse an Knut angemeldet. Noch habe sich sein Zoo nicht für einen der Bewerber entschieden, sagte der Bärenexperte des Zoologischen Garten Berlin, Heiner Klös. Vor der Internationalen Artenschutzkonferenz 2008 in Bonn, für
die Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) Knut zum Maskottchen erklärt hatte, solle der Eisbär jedenfalls Berlin nicht verlassen.
Für einen Wechsel von Knut ins Ruhrgebiet spricht die jugendliche Frische der zwei Jahre alten Gelsenkirchener Bärin. "Lara entwickelt sich zu einem prächtigen Weibchen und Knut ist ein strammer, junger Bursche - es wäre ein hoffnungsvolles Zuchtpaar", wirbt Frank Ahrens.
"Lara ist in einem hervorragenden Alter", räumt auch der Berliner Klös ein.
Eigentlich sollte Lara mit einem anderen Partner, dem Gelsenkirchener Eisbären Strupo glücklich werden. Doch der starb im Dezember vergangenen Jahres plötzlich an Nierenversagen. Die Eisbärin selbst war mit ihrer Mutter Olinka aus Wien nach Gelsenkirchen gekommen. Olinka blieb ein Jahr lang an ihrer Seite und wurde dann nach Wien zurückgeschickt. Lara suchte und rief noch tagelang nach ihrer Mutter. Seitdem musste sie ihr Gehege allein bewohnen.
Käme Knut tatsächlich nach Gelsenkirchen würde ihn ein luxuriöses 1.500 Quadratmeter großes Gehege mit einer Wasserfläche von 500 Quadratmetern erwarten. Welcher Zoo Knut bekommt,wenn er denn umzieht, entscheidet sich jedenfalls nicht an der Höhe des Angebots, wie Klös betont. Entscheidend sei vielmehr die richtige Haltung. Und gerade deshalb hält Ahrens die Chancen seiner Zoom Erlebniswelt für gut.
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Erst in den letzten Tagen gab Jaguar-Mutter Chica im
Dortmunder Zoo erstmals den Blick auf ihren Zwillingsnachwuchs frei, den sie vor rund sechs Wochen geboren hat. Während Chica jeglichen Annäherungsversuch der Dortmunder Tierpfleger mit aggressivem Fauchen und demonstrativem Ausfahren ihrer Krallen beantwortet, präsentiert sie ihre beiden Kleinen den Besuchern inzwischen direkt vor der großen Glasscheibe des Geheges. Vater der Jungtiere (ein Männchen, ein Weibchen) ist Jaguar-Kater Bukas.
Im Gegensatz zur einheitlich schwarz gefärbten Mutter sind beide Jungtiere wie ihr Vater gefleckt. Der im Saarland geborene Bukas und die 2004 aus dem Münchener Tierpark Hellabrunn nach Dortmund umgezogene Chica hatten bereits vor zwei Jahren erstmals Nachwuchs, ein Weibchen namens Antonia. Für die beiden jetzt geborenen Jaguarkinder sucht der Zoo Dortmund noch Paten.
Zum SeitenanfangDrei Breitmaulnashörner sind heute in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen eingetroffen. Die Fernreise der Tiere begann am Morgen des vorangegangenen Tages auf einer südafrikanischen Wildfarm nördlich von Pretoria. Den zehnstündigen Flug nach Deutschland verbrachten die schwergewichtigen Tiere in speziell angefertigten Thermo-Einzeltransportkisten unter ständiger Beobachtung des Farmleiters und einer Tierärztin. Nach der Landung auf dem Frankfurter Flughafen brachte ein Spezialtransporter die Tiere in die Zoom Erlebniswelt.
Bevor jedoch die Zoobesucher die Nashörner zu Gesicht bekommen werden, müssen die Tiere für rund 30 Tage in Einzelquarantäne. Erst danach können die bis zu zwei Tonnen schweren, noch namenlosen Neulinge gemeinsam ihren rund 5.000 m² großen Lebensraum in der Erlebniswelt Afrika erkunden. Gemeinsam mit Antilopen, Zebras und Großvögeln werden die Nashörner in einer Artengemeinschaft leben. Die Gestaltung des weitläufigen Reviers ist durch Schlammlöcher, Hügel und Wasserläufe den natürlichen Lebensräumen der Nashörner angepasst. Die geselligen Herdentiere sollen für die Besucher ein neuer Höhepunkt auf der 1,3 Kilometer langen Entdeckungstour durch die Erlebniswelt Afrika sein.
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