Die blonde Kamel-Stute Marylin hat im
Naturzoo Rheine ihr erstes Fohlen zur Welt gebracht.
Weil die dreijährige Stute nach der Geburt nicht gerade durch mütterlich-fürsorgliches Verhalten glänzte, wollten die zuständigen Tierpfleger der Mutter-Kind-Bindung etwas auf die Sprünge helfen. Doch Marylin zeigte sich zu nervös und ruppig und widersetzte sich allen Anleitungen zur Erfüllung ihrer Mutterpflichten.
Erst nachdem sie vom Tierarzt durch ein Medikament ruhig gestellt worden war, akzeptierte sie das Heranführen ihres Sohnes an das Euter. Während das Fohlen so in Ruhe schmatzend seine ersten Milch-Mahlzeiten zu sich nehmen konnte, erhielt Marylin aus Pflegerhand Möhrenstücke und andere Leckerbissen.
Zum SeitenanfangJahrzehntelang mussten sich die Nacktnasen-Wombats im
Duisburger Zoo mit wechselnden Standorten zufrieden geben. Mal lebten die
pummeligen Beutelsäuger in einem Holzverschlag am Rande der – inzwischen aufgegebenen – Indienanlage, mal als exotische Raritäten im – inzwischen ebenfalls aufgegebenen – „Zoologischen Raritätenkabinett“ – mal zwischen südamerikanischen Nandu-Straußen und Pampashasen.
Einem Firmen- und Sponsorenkonsortium ist es zu verdanken, dass die an eine Kreuzung aus Kleinbär, Murmeltier und Riesenwühlmaus erinnernden australischen Grabbeutler nun eine rund 150 Quadratmeter große Anlage mit eigenem Warmhaus sowie einer speziell hergerichteten Auslauffläche unterhalb des Koala-Hauses beziehen können. Hier haben die Tiere ausreichend Gelegenheit, ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: dem Buddeln und Graben. Damit die leidenschaftlichen Gräber allerdings nicht unversehens Tunnel anlegen, die sie in Richtung Ehrendenkmal am Kaiserberg oder gar auf die Zebra-Anlage führen könnten, wurden stabile Drahtgeflechte knietief im Erdreich versenkt. Als erstes werden die 33 Jahre alte Emma und der 14 Jahre alte Rolf in ihr neues Zuhause umquartiert. Die beiden in deutschen Zoos geborenen Tiere gelten als friedfertig. Anders dagegen Bony und Roxy: Die beiden mit 40 Kilo fast doppelt so schweren australischen Wildfänge sind deutlich aggressiver und werden erst in einigen Wochen folgen. In Duisburg ist man sich sicher, dass es in der neuen Anlage nicht lange dauern wird, bevor es erstmals Nachwuchs gibt.
Zum SeitenanfangZurück in seine Ursprungsheimat geht die Reise für einen Krefelder Waldhund. Die Hündin stammt ursprünglich aus dem Zoo Berlin und wird nach ihrer Zwischenstation in Krefeld nun nach Sao Paulo gebracht. Im Tausch erhält der Zoo Krefeld ein weibliches Tier aus dem Zoo von Rio de Janeiro. Alles war eigentlich schon lange geplant, doch zuletzt machte die Natur den Zoologen einen Strich durch die Rechnung: Das eigentlich für den Krefelder Zoo vorgesehene Tier wurde plötzlich Mutter von vier kleinen Waldhundrüden. Nun soll ihre Schwester nach Deutschland kommen und die Nachzucht in Krefeld mit ihrem südamerikanischen Temperament in Schwung bringen. Für die europäische Zucht der seltenen Tiere ist dieser kontinentübergreifende Umzug wichtig, denn das brasilianische Blut sorgt für neue Verwandtschaftsverhältnisse und vermeidet Inzucht. Zoos arbeiten weltweit für effektiven Artenschutz zusammen. Jahrelang kamen keine neuen Tiere nach Europa, und die verbliebenen Tiere sind alle zu nah miteinander verwandt. Für den Umzug wurde es höchste Zeit, denn die Papiere für den genehmigten Transport verlieren am 28. März ihre Gültigkeit. Und ohne eine spezielle CIS-Genehmigung für bedrohte Tierarten ist jeglicher Transport verboten.
Zum SeitenanfangZebrafohlen "Bruce" wurde in der Nacht zum 20. März im Naturzoo Rheine geboren.
Als so genannte Nestflüchter kommen Zebras schon sehr weit entwickelt auf die Welt und finden sich im Prinzip sofort allein in ihrer Umwelt zurecht. Um die Mutter-Kind-Beziehung zu stärken, blieb Bruce in den ersten Tagen aber noch an der Seite von Mutter "Paula" im Stall. Am vergangenen Wochenende erfolgte dann der erste Ausflug ins Außengehege, wo Zoobesucher und die eigene gestreifte Verwandschaft den Nachwuchs erstmals begutachten konnten.
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Eher widerwillig fügte sich der kleine Krefelder Faultierjunge „Tambobata“ vor wenigen Tagen in sein Schicksal, nach Großbritanien in den Cotswold Wildlife Park umziehen zu müssen. Nach Angaben des Krefelder Zoos musste er am Abfahrtstag äußerst unsaft geweckt und mit Nachdruck zum Verlassen seiner angestammten Hängematte aufgefordert werden. Nach seiner zwölfstündigen Reise hat das erste Jungtier von Faultiermama „Triene“ nun ein britisches Regenwaldhaus als neues Zuhause und außerdem auch ein Faultiermädchen an seiner Seite.
Zum SeitenanfangNach zweimonatigem Umbau ist heute die „Tropische Lagune der Haie“ im Oberhausener Sealife-Aquarium eröffnet worden. An der Stelle des ehemaligen Atlantikbeckens tummeln sich nun über 3.000 tropische Meeresbewohner im lauwarmen Wasser. Die beiden größten, ein Zebrahai-Pärchen, dürfte dabei kaum zu übersehen sein: Das circa zwei Meter lange Männchen drehte bereits am Eröffnungsmorgen direkt vor den Scheiben des Unterwasserglastunnels seine Kreise. „Freunde“ hat das Hai-Paar auch schon gefunden, zahlreiche Königsmakrelen hängten sich direkt an die Schwanzflossen der beiden Haie und hofften auf Futterreste. Ihren Namen haben die Zebrahaie übrigens von ihrer Färbung im Jugendalter – nur dann haben sie schwarze Streifen. Etwa ab dem fünften Lebensjahr fangen sie an, sich umzufärben und die Streifen verwandeln sich in schwarze Punkte. Wenn die Umfärbung abgeschlossen ist, haben die Haie die Geschlechtsreife erreicht.
Neben diesen beiden "Stars" tummeln sich unter anderem auch Schwarzspitzenriff- und Ammenhaie, Stechrochen Faden- und Königsmakrelen, Rotzahn-Drückerfische, Flammenzwerg-Kaiserfische, Zitronenflossen-Doktorfische und Orientalische Süßlippen in dem sechs Meter tiefen Becken. Zahlreiche Nachtschichten waren nötig, um mit dem Umbau termingerecht fertig zu werden. Die ehemaligen Atlantikbewohner mussten herausgefischt, das Wasser abgelassen, 15 Tonnen Bodengrund entfernt, Korallenimitate und neue Dekoration eingesetzt, die Kulisse neu bemalt, die Statik überprüft, die Scheiben poliert und 15 Tonnen philippinischer Korallensand eingebracht werden. 1,5 Millionen Liter Leitungswasser wurden eingefüllt, mit 60 Tonnen Meersalz aus Frankreich vermischt und in nur vier Tagen auf 25°C aufgeheizt. Insgesamt 600.000 Euro wurden in die neue Attraktion investiert, davon allein über 250.000 Euro für die Haie und Fische.
Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Lagune hat Sealife Oberhausen die Preise erhöht: Erwachsene zahlen nun für ein Tagesticket 14,75 statt bisher 13 Euro, für Kinder bis 11 Jahre bleibt es bei 11 Euro.
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Der Versuch, Trauerschwan Petra in Münsters Zoo mit Artgenossen zusammenzubringen und das Tier von seinem
geliebten Schwanen-Tretboot wegzulocken, ist gescheitert. Die anderen Schwäne hätten Petra nicht akzeptiert und das Tier ein paarmal attackiert, sagte Zoodirektor Jörg Adler am Freitag. "Um Petra unnötigen Stress zu ersparen, haben wir sie und das Boot in einen anderen Teich verlegt." Damit sei das Experiment beendet. Mit dem Tretboot in Schwanengestalt, dem Petra seit Monaten nicht von der Seite weicht, solle die Schwanendame Ende März auf den Aasee zurückkehren. Von dort war sie im vergangenen November in den Zoo gebracht worden
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Seit ein paar Tagen tollt ein kleines Zebrafohlen in der Afrikaanlage des
Wuppertaler Zoos herum. Am 3. Februar wurde die derzeit noch namenlose kleine Stute von Mutter "Iboja" geboren, die damit ihr erstes Fohlen aufzieht. Das Jungtier stammt vom Zuchthengst "Max", der bereits zum 21. Mal Vater wurde. Die so genannten Böhmzebras stammen aus den Savannen Ostafrikas, wo sie bis in 4.500 Meter Höhe anzutreffen sind. Die Herdenverbände setzen sich entweder aus vielen Stuten und einem Leithengst oder aus rein männlichen Junggesellengruppen zusammen.
Nachwuchs gibt es auch bei den aus dem Himalaya stammenden Mishmi-Takins, die in NRW nur im Wuppertaler Zoo gehalten werden. Am 22. Februar kam nach 2005 nun bereits das zweite Mishmi-Takin Kalb zur Welt. Die Eltern „Fifty“ und „Roli“ wurden 2001 geboren und sind ein Geschenk des Tierparks Berlin.
Takins sind auch unter dem Namen Gnuziege oder Rindergämse bekannt und haben tatsächlich von allen namensgebenden Tieren etwas. Der Kopf erinnert an ein Gnu, die Füße an Ziegen und der Körperbau ähnelt dem eines Moschusochsen. Manch einer entdeckte auch noch weitere Ähnlichkeiten. „Er hat das Gesicht eines an Mumps erkrankten Elches und das abfallende Hinterteil einer Tüpfelhyäne“, schrieb der Zoologe Georg Schaller 1977. Der Mishmi-Takin ist eine von drei Unterarten und kommt in den Regenwäldern Burmas an der Grenze zu China vor. Neben dem ungewöhnlichen Aussehen zeichnet er sich noch durch eine weitere Besonderheit aus: Bei drohender Gefahr warnen sich die Tiere mit einem hustenählichen Laut.
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Es könnten die ersten Schritte in ein neues Liebesnest sein: Die
in ein weißes Plastiktretboot in Schwanengestalt verliebte Schwanendame macht seit Freitag (09.03.07) Bekanntschaft mit sechs echten Artgenossen. In seinem Winterquartier im
Allwetterzoo Münster wurde das ungleiche Paar auf einem Teich mit sechs Trauerschwänen zu Wasser gelassen. Dort soll die «Schwarze Petra» mit einem der Junggesellen in der Gruppe anbandeln. Die ungewöhnliche Liaison hatte im vergangenen Frühjahr auf dem Aasee in Münster begonnen und seither selbst über Deutschland hinaus für Schlagzeilen gesorgt. Experten sehen allerdings die Chancen für eine neue und artgleiche Bindung als gering an. "Ich glaube nicht, dass sich 'Petra' auf einen unserer Trauerschwäne einlässt", sagte der Verhaltensbiologe des Allwetterzoos, Dirk Wewers. Auch externe Experten, die der Zoo befragt hat, sind sich einig: Der Schwan wird wohl seinem Tretboot treu bleiben.
Sollte das Blind Date wider Erwarten doch erfolgreich sein, ist geplant, die "Schwarze Petra" dauerhaft im Zoo zu behalten. Scheitert der Versuch, wird sie am 28. März auf den nahen Aasee zurückkehren, wo die tragische Liebe begann und sich der Heimathafen des Schwanentretboots befindet. Biologe Wewers räumte ein, dass er über mehrere Monate lediglich an eine leichte Bindung des Trauerschwans zu dem überdimensionalen Tretboot geglaubt hatte. "Mittlerweile ist deutlich geworden, dass es sich wohl um eine Prägung handelt." Diese sei bei streng monogam lebenden Tieren wie den Trauerschwänen deutlich stärker einzustufen. Der mittlerweile vierte Umzug des Paares vom Pelikan-Haus hinaus auf den Enten- und Schwanenteich sorgte am Freitag erneut für einen großen Medienauflauf. Selbst in China ist inzwischen über die Romanze berichtet worden. Erste Zoos werben dort mittlerweile damit, dass auch Trauerschwäne zu ihrem Tier-Repertoire gehören.
Nachtrag am ersten Tag nach der vom Zoo initiierten Beziehungs-Anbahnung:
Wie vermutet, ist die "schwarze Petra" an einem Kontakt zu männlichen Artgenossen nicht interessiert. Dafür werden erste Annäherungsversuche eines anderen Trauerschwan-Weibchens aus Münster gemeldet. Die Schwänin habe Tuchfühlung zur "schwarzen Petra" aufgenommen - und sei ebenfalls am weißen Tretboot interessiert. "Jetzt haben wir ein Tretboot und gleich zwei Mädels", sagte Zoodirektor Jörg Adler am Samstag (10.03.07).
Zum Anhören: Schwan Petra zieht um [ WDR2 Zwischen Rhein und Weser]
Zum SeitenanfangFür zwei junge Brillenpinguine begann am Donnerstag (08.03.07) der Ernst des Lebens: "Nummer 11" und "Nummer 12" watschelten unter Aufsicht der Pfleger erstmals durch das Gemeinschaftsgehege der
Duisburger Pinguinkolonie. Die letzten Wochen hatten die beiden von der Gruppe isoliert in der Obhut der Pfleger verbracht. Für "Nummer 11", wäre der Start ins Pinguinleben im Dezember 2006 fast völlig missglückt.
Nachdem sich der gerade einmal 25 Gramm schwere Schlüpfling nach 24-stündigem Mühen erfolgreich durch seine harten Eischale gepellt hatte, schien einer elterlichen Aufzucht eigentlich nichts im Wege zu stehen – wenn sich seine Erziehungsberechtigten nicht fürchterlich mit den Nestnachbarn in die Federn geraten wären. Um nicht zwischen den Vogelfronten zerrieben zu werden, musste das Küken seinen Schlupfplatz gegen ein Aufzuchtkörbchen der Tierpfleger eintauschen.
„Nummer 12“ durfte sich dagegen zuerst über fürsorgliche Eltern freuen – bis die Tierpfleger ihn nach 6-wöchigem Höhlen-Hocker-Dasein von Mutter und Vater entwöhnen mussten, um das allzu dünn geratene Küken mit entgräteten Heringsschwänzen sowie Mineral- und Vitamincocktails von Menschenhand aufzupäppeln.
Inzwischen sind beide Jungvögel zu stattlichen Jugendlichen herangewachsen, denen allerdings der berühmte „Feder-Frack“ noch fehlt.
PS: Nur noch wenige Tage bleiben, um bequem vom Schreibtisch aus eine andere Brillenpinguin-Kolonie im Internet beobachten zu können. Die drei
WDR.de-Pinguincams, mit deren Hilfe das Treiben von 83 Tieren im
Allwetterzoo Münster verfolgt werden kann, werden am 17. März abgeschaltet. Wenige Tage später kommen die Video-Webcams von WDR.de dann an anderem Ort erneut zum Einsatz - wo, wird noch nicht verraten.
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Besucher des Naturzoos Rheine müssen schon ganz genau hingucken, wenn sie das vor gut einer Woche geborene Zwergseidenäffchen entdecken wollen. Das Jungtier ist kaum daumengroß und sitzt durch seine Fellfärbung gut getarnt bei seinem Vater im Nacken. Bei den aus Südamerika stammenden Krallenaffen spielen Väter die tragende Rolle, zum Teil werden sie dabei auch von älteren Geschwistern des Neugeborenen unterstützt. Die Mutter übernimmt ihr Kind nur zum Säugen, alles andere ist Männersache. Zwergseidenäffchen sind mit die kleinsten Primaten, sie werden nicht größer als 15 Zentimeter (ohne Schwanz) und wiegen nicht mehr als eineinhalb Tafeln Schokolade.
Auch bei den Zwergziegen im Naturzoo gibt es bereits zu Beginn des Frühlings gleich dreifachen Nachwuchs, und "viele dicke Bäuche" deuten nach Aussage des Zoos daraufhin, dass in den kommenden Wochen mit einer regelrechten "Ziegenschwemme" zu rechnen ist.
Zum Seitenanfang Der
Allwetterzoo Münster wird erneut zum Schauplatz für die Tier-Soap
"Pinguin, Löwe & Co." im Nachmittagsprogramm der ARD. Im Frühjahr sollen die Dreharbeiten für die zweite Staffel mit 40 Folgen beginnen, kündigte der verantwortliche Redakteur Joachim Lachmuth vom Westdeutschen Rundfunk an. Die Geschichten über das Tierleben im Zoo und den Alltag der Tierpfleger würden dann wahrscheinlich von September in der ARD gezeigt. Einen konkreten Sendetermin gebe es aber noch nicht.
Die Anfang 2006 ausgestrahlte erste Staffel hatte laut Lachmuth Marktanteile von mehr als 16 Prozent der Zuschauer erreicht. An die 2,5 Millionen Zuschauer hatten die tägliche Tier-Soap gesehen, die wegen ihres großen Zuschauerzuspruchs von zunächst 40 auf mehr als 60 Folgen verlängert worden war. Mit "Pinguin, Löwe & Co." hatte das Erste an die Erfolge der Vorgänger-Sendung "Elefant, Tiger & Co." aus dem Leipziger Zoo angeknüpft - laut Lachmuth die "Mutter" aller Tierparkgeschichten im Fernsehen.
Die erste Staffel war überwiegend im Winter gedreht worden. "Nun hoffen wir, in der schönen Jahreszeit noch etwas mehr vom Tiernachwuchs mitzubekommen." Auch die "anrührende Verbindung" von Pinguindame "Sandy" zu ihrem Tierpfleger Peter Vollbracht werde wieder thematisiert. "Eine hoffentlich niemals endende Love-Story", meinte Lachmuth. Das bundesweit bekannte Pinguinweibchen lässt schon seit Jahren jedes Pinguinmännchen links liegen und zeigt nur gegenüber ihrem Tierpfleger echtes Balzverhalten.
Zum SeitenanfangDie ungleiche Beziehung zwischen Münsters berühmtestem
Schwan und einem Tretboot in Schwanengestalt wird demnächst auf eine harte Probe gestellt.
Kommende Woche soll die "Schwarze Petra", wie die Trauerschwandame in Münster genannt wird, in ihrem Zoo-Winterquartier auf echte Artgenossen treffen. Das
verlautete am Mittwoch aus dem Tierpark. Dort lebt das schwarz gefiederte Tier samt schwimmtauglichem Plastikschwan seit vergangenem November. Schon im Sommer 2006 hatte das ungewöhnliche Paar für Schlagzeilen über Deutschland hinaus gesorgt: Auf dem innerstädtischen Aasee wich "Petra" dem deutlich größeren weißen Tretboot nicht von der Seite. In einer Aufsehen erregenden Aktion wurden beide gemeinsam in ihr
Winterquartier im Zoo gebracht.
Am Freitag kommender Woche nun soll "Petra" mit den Junggesellen der sechsköpfigen Trauerschwan-Gruppe des
Allwetterzoos zusammenkommen. Ort der Liebesanbahnung soll ein Teich auf dem Tierparkgelände
sein. Derzeit haust das ungleiche Paar in einem eigenen Raum im Pelikan-Haus mit Wasserbecken und Aasee-Plakat an der Wand. Vom Erfolg der Aktion hängt ab, ob «Petra» in einigen Wochen wieder in ihr angestammtes Sommerrevier auf dem See zurückkehrt. Oder sie findet in Münsters Allwetterzoo eine neue Liebe und bleibt dort. So sieht es eine Vereinbarung vor, die der Besitzer des Schwanentretboots im vergangenen Herbst mit dem Zoo getroffen hatte. Das Tretboot soll spätestens Anfang April in jedem Fall auf den Aasee zurückkehren. Die "Schwarze Petra" wäre dann
aber nur dabei, wenn sie sich in den nächsten Wochen nicht auf einen lebendigen Gefährten im Zoo einlässt.
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Fernsehmoderator Elton hat für den neuen Seelöwen des
Kölner Zoos tief in die Tasche gegriffen. 1.000 Euro kostete es den Kölner Promi, für ein Jahr lang Patenonkel des dreijährigen Seelöwenmännchens Yumni werden zu dürfen.
Das 2003 in Rotterdam geborene und zuletzt in Gelsenkirchen beheimatete Tier ist erst vor zwei Wochen nach Köln umgezogen und gab sich beim ersten Fototermin lange Zeit ziemlich schüchtern: Trotz verlockender Fische in der Hand seines Patenonkels behielt Yumnis Angst erst die Oberhand über den Appetit, während die Seelöwinnen Astrid, Möhrchen, Antje und Gorli sich schon längst den Bauch mit Heringen vollschlugen. Erst am Ende des Fototermins langte dann auch Yumni beim Fischfrühstück zu. Noch sind die Fußstapfen seines Vorgängers vermutlich ein bisschen zu groß: Sein Vorgänger, der im Dezember verstorbene Seelöwenbulle Charlie, hatte sein Seelöwinnen-Harem 20 Jahre im Griff.
Auch Nicht-Promis können übrigens eine
Tierpatenschaft im Kölner Zoo übernehmen, die je nach Tierart deutlich günstiger ist: Patenonkel einer Blattschneiderameise oder eines Piranhas zu werden, belastet das Portmonee zum Beispiel nur mit 50 Euro jährlich.
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