In Kooperation mit dem Allwetterzoo hat WDR.de am Dienstag ein bundesweit einmaliges Projekt gestartet: Drei Pinguincams übertragen die Live-Bilder aus der 70-köpfigen Kolonie als Videostream ins Internet. Ein schneller Internetzugang (z.B. DSL) sowie eine aktuelle Version des kostenlosen Realplayers genügen, und schon können sie die Vögel vom Schreibtisch aus beobachten.
Wenn Sie hier klicken, werden Sie auf die Homepage der Pinguincam weitergeleitet.
Zum SeitenanfangDie "schwarze Petra", der bekannteste Trauerschwan Deutschlands, hat seinen zweiten Zwangsumzug innerhalb von zwei Wochen gut überstanden. Überregionale Schlagzeilen macht die Schwänin deshalb, weil sie sich aufgrund einer Fehlprägung im Sommer unsterblich in ein Tretboot in Schwanenform verliebt hat, dem sie seitdem nicht mehr von der Seite weicht. Schon der Umzug vom Aasee ins Winterquartier, einen Teich im Allwetterzoo, geriet vor zwei Wochen zum Medienereignis.
Jetzt machte eine Fußentzündung eine erneute Umsiedlung an Land erforderlich. Am Dienstagmorgen (28.11.06) wurde Petra gemeinsam mit dem von ihr angehimmelten Tretboot ins Pelikanhaus des Zoos gebracht. Den Ansprüchen einer modernen Partnerschaft folgend, steht dort beiden Partnern ein eigener Bereich zur Verfügung. In den kommenden Monaten können Schwan und Boot nun trockenen Fußes besucht werden. Verläuft der Heilungsprozess erfolgreich, darf Petra im Frühjahr wieder zurück in den Teich. Und hält die ungewöhnliche Liebe bis dahin, tragen ihr die Zoohandwerker sicherlich erneut das Tretboot hinterher.
Zum SeitenanfangHatten Sie Ihre Kamera dabei, als Sie vor vielen Jahren das erste Mal den
Bochumer Tierpark besuchten? Oder findet sich vielleicht in den Fotoalben Ihrer Eltern oder Großeltern noch ein altes Bild aus den Anfangstagen des 1933 gegründeten und 1943 total zerstörten Tierparks?
Am 3. März 2007 wird der 75. Geburtstag des Zoos gefeiert. Aus diesem Anlass suchen die Organisatoren private Fotos und Dias für Ausstellungen und Veröffentlichungen im Jubiläumsjahr. Unter allen Einsendern, die dem Tierpark ihr Material leihweise zur Verfügung stellen, wird unter anderem eine Familienjahreskarte verlost. Alle Foto-Einsendungen bitte bis zum 31.1.2007 an den Tierpark schicken: Tierpark Bochum, Klinikstraße 49, 44791 Bochum
Alle Fotos sollten mit folgenden Angaben versehen werden:
• Name und Adresse für die Rücksendung
• Entstehungsdatum der Fotos
• falls vorhanden, weitere Begleitinformationen zu den Fotos
Zum SeitenanfangDer
in ein Tretboot verliebte Trauerschwan muss sein Winterquartier im Allwetterzoo Münster wechseln. Zwei Wochen nach seiner medienwirksamen Umsiedlung vom Aasee auf den Zooteich macht eine Verletzung am linken Fuß einen erneuten Umzug notwendig. Das von ihm angehimmelte Tretboot wird aber auch am neuen Standort, dem Pelikanhaus, an seiner Seite sein.
Eine Röntgenuntersuchung der Zootierärztin hatte ergeben, dass eine bereits bekannte, ältere Verletzung inzwischen zu Knochenveränderungen geführt hat und behandelt werden muss. Weil eine tägliche Medikamentengabe an Land einfacher und der Heilungsprozess im Trockenen schneller ist, hat sich die Zooleitung zum Standortwechsel entschlossen. Die 150 Meter vom Teich ins Pelikanhaus wird der Schwan in den Armen eines Tierpflegers zurücklegen. Zoohandwerker kümmern sich dann um den Tretboottransport. Wenn am Dienstag alles reibungslos über die Bühne gegangen ist, ist ein Besuch des ungewöhnlichen Liebespaares für Schwan- und Tretbootfans auch am neuen Standort möglich.
Die enge Bindung zwischen Schwan "Petra" und dem Tretboot hat übrigens auch in den ersten zwei Wochen im Winterquartier gehalten. Nach Angaben des Zoos entfernt sich das fehlgeprägte Tier nie weiter als drei Meter von seinem Wunschpartner und
schläft Nachts sogar unter dem Boot.
Zum SeitenanfangEin handelsüblicher Schwangerschaftstest bestätigte die Vermutung von Zoologen und Tierpflegern : Gana, das zweite junge Weibchen in der fünfköpfigen Gruppe des Alllwetterzoos Münster, ist trächtig.
Wenn während der knapp neun Monate dauernden Trächtigkeit alles gut geht, kann mit der Geburt des zweiten Gorillakindes in Münster etwa Ende Mai, Anfang Juni 2007 gerechnet werden.
Ebenso erfreulich ist es, dass jetzt Ruhe bei den Gorillas eingekehrt ist. Der erste Nachwuchs bei den Gorillas im Allwetterzoo überhaupt, ein im Juli geborenes weibliches Jungtier, entwickelt sich prächtig und ohne erneut zwischen die Fronten zu geraten. Das kleine Gorillababy hatte zuletzt Mitte September auf schmerzhafte Weise die Eifersucht von Gana zu spüren bekommen: Bei einer Auseinandersetzung zwischen Gana und seiner Mutter Changa-Maidi wurde es durch Ganas Bisse verletzt. Von den Verletzungen sind aber lediglich kleine Narben zurückgeblieben. Bereits Ende August, nur gut einen Monat nach seiner Geburt, war die Kleine das erste Mal unfreiwillig in Streitigkeiten innerhalb der Gorillagruppe verwickelt und am Handgelenk verletzt worden.
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Bereits im Juni 2006 wurde ein achtarmiger Krake als neuer Dauergast im
Sealife-Aquarium einquartiert. Dass sich der Oktopus mittlerweile in Königswinter wohl fühlt, ist ihm schon von weitem anzusehen. Denn Kraken verändern in Gefangenschaft ihre Körperfarbe je nach Stimmungslage; Je dunkler der Oktopus, desto zufriedener ist er. In der freien Natur geschieht der Farbwechsel, um sich zu Tarnzwecken dem Untergrund anzupassen.
Auch an die drei Aquaristen, die den Kraken betreuen, hat sich das Tier inzwischen
gewöhnt und verhält sich zu jedem der drei anders. Besonders Alexander von dem Driesch scheint es ihm angetan zu haben. Es kommt nicht selten vor, dass der Oktopus ihm seine acht Arme aus dem Wasser entgegenstreckt, wenn er den Betreuer erblickt.
Kraken gelten als die intelligentesten wirbellosen Tiere, Experten vergleichen ihre Intelligenz mit der von Ratten. Einige Wissenschaftler gehen sogar so weit, den Kraken unterschiedliche Persönlichkeiten und einen ausgesprochenen Spieltrieb zuzuschreiben. Auch das Exemplar im Königswinterer Meeresaquarium beschäftigt sich ausdauernd mit Bojen und Legosteinen in seinem Becken.
Bis jetzt ist der Oktopus im Sea Life Königswinter allerdings noch namenlos. Vorschläge nehmen die Sealife-Mitarbeiter bis zum 15. Dezember entgegen. Ob es sich dabei um einen weiblichen oder männlichen Namen handelt, ist nebensächlich, denn eine eindeutige Geschlechtsfeststellung ist bei einem Oktopus äußerst schwierig. Von einer Oktopusart ist sogar bekannt, dass es bei Paarungsversuchen immer wieder zu unfreiwilligen Kopulationsversuchen zwischen zwei Männchen kommt, weil die Tiere selbst nicht exakt zwischen den Geschlechtern unterscheiden können.
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Die Bewegungsfreiheit von Nadine Klein ist seit Ende September erheblich eingeschränkt. Denn meistens hängt ein kleines Totenkopfäffchen an ihrer Jacke. Als die Tierpflegerin am 25. September die Totenkopfaffenanlage des
Bochumer Tierparks betrat, lag Cloe, wie die kleine Affendame getauft wurde, allein auf dem Boden des Geheges. Bei der zehnjährigen Äffin Bo, die Cloe kurz zuvor zur Welt gebracht hatte, setzen damals keine Muttergefühle ein, so dass Nadine Klein seitdem als Ersatzmutter herhalten muss.
Die meiste Zeit verbringt Cloe eng am Körper ihrer Ersatzmutter, denn ständiger Körperkontakt ist für eine gesunde Entwicklung des Affenbabys sehr wichtig. Weil aber Nadine Klein, wie der Tierpark mitteilt "einen für Totenkopfaffen beklagenswerten Mangel an Fell" aufweist, muss als Kuschelersatz für die echte Mutter ein Plüschtier herhalten. Eindeutiger Favorit weit vor einem ebenfalls getesteten Nashorn sowie einem Teddybär ist eine Schildkröte, auf der Cloe nun regelmäßig sitzt. Es sei denn, das Affenbaby erkundet gerade sein Kletterrevier, einen Meerschweinchenkäfig.
Langfristig soll das Tier wieder in die achtköpfige Gruppe integriert werden. Totenkopfäffchen leben polygam und werden rund ein Kilogramm schwer. Die sehr geselligen Tiere ziehen im tropischen Regenwald Südamerikas in kleineren Wäldern in Gruppen von 10 bis 35 Tieren, in großen Amazonas-Wäldern manchmal sogar mit mehreren hundert Tieren umher. Ihren Namen verdanken die Totenkopfaffen ihrer ungewöhnlichen Gesichtszeichnung.
Zum SeitenanfangDer
Duisburger Zoo hat mit den Arbeiten zum Bau des neuen Delfinarium-Dachs begonnen. Die rund 1,8 Millionen teure Konstruktion aus Stahl und Glas soll spätestens am 20. Dezember fertig sein, sagte Zoodirektor Reinhard Frese.
Während der Bauarbeiten fallen die täglichen Delfin-Vorführungen aus. Die vier Delfine Ivo, Daisy, Delphi und Pepina sind derzeit in einem Ausweichbecken untergebracht. Am Montag soll dann der erste Dachträger gesetzt werden.
Der Neubau ist auch durch Bürger- und Vereinsspenden in Höhe von rund 650 000 Euro möglich geworden. "Wir sind weiterhin dankbar für jede Spende. Finanziell steht der Zoo derzeit in Boxershorts da und braucht noch dringend Geld für Socken", so Zoodirektor Frese. Das erst zehn Jahre alte Holzdach des Delfinariums musste im Februar wegen akuter Einsturzgefahr abgerissen werden. Bei einer Überprüfung nach dem Einsturz einer Eissporthalle in Bad Reichenhall waren Schäden an der Konstruktion entdeckt worden. Seit dem Abriss fanden die Delfinvorführungen unter freiem Himmel statt. Das neue Delfinarium-Dach soll 30 Jahre halten.
Zum SeitenanfangEin wenig erinnern die drei neu geborenen Krokodilschwanz-Höckerechsen an zu heiß gewaschene Drachen. Gerade einmal zehn Zentimeter lang ist der Reptiliennachwuchs im
Düsseldorfer Aquazoo, der problem- und zahnlos in einer Handfläche Platz findet.
In ihrer chinesischen Heimat werden die Tiere „Echsen mit der großen Schläfrigkeit“ genannt. Anders als die meisten anderen Echsen legen die Chinesischen Krokodilschwanz-Höckerechsen (Shinisaurus crocodilurus) keine Eier. Die Weibchen setzen nach mehrmonatiger Tragzeit ihre lebenden Jungtiere ins Wasser ab, wo diese sofort an die Oberfläche schwimmen, um an Luft zu kommen. Die frisch geborenen Echsen sehen wie Miniaturausgaben ihrer Eltern aus und sind bereits vollkommen selbständig. Der Ernährungsplan dieser Echsenart ist nicht sonderlich anspruchsvoll: Gegessen wird alles, was sich bewegt. Und was überwältigt werden kann.
Dass den Tieren, die ausgewachsen rund 40 Zentimeter lang werden, trotz des friedlich klingenden Namens mit Vorsicht zu begegnen ist, musste 2003 allerdings der Stockholmer Zoodirektor feststellen. Als Gastgeschenk hatte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Joachim Erwin damals mehrere Geschwistertiere aus derselben Echsenzucht in die schwedische Hauptstadt gebracht. Die jedoch waren schon etwas älter und deshalb bereits im Besitz äußerst zahlreicher und scharfer Zähne, von denen eine Echse bei der Pressekonferenz dann auch prompt Gebrauch machte. Ein stark blutender Zoodirektorenfinger war die Folge.
Zum SeitenanfangIm Zoo Dortmund ist am Montag die neue Nashornanlage durch Oberbürgermeister Langemeyer eröffnet worden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, finanzierte die Stadt den Bau der Außenanlagen mit 400 000 Euro. Die Kosten für den Bau des Nashornhauses in Höhe von rund 450 000 Euro wurden durch Spenden und öffentliche Gelder abgedeckt. Nach dem über ein Jahr dauernden Umbau erfüllt die Anlage nun die Anforderungen an eine artgerechte Tierhaltung.
Allein die 3.000 Quadratmeter große Außenanlage ist fünfmal so groß wie bisher. Die vergangenen 30 Jahre waren die Nashörner in einem umgebauten Ponystall-Provisorium untergebracht. Jetzt können Nashorn-Oma Nielsine (40) und Nashorn-Opa Snoopy (30) ihren Lebensabend in einem dank einer großen Sonnenkuppel lichtdurchfluteten Raum genießen. Nach der offiziellen Eröffnung der neuen Anlage sollen bald weitere Tiere folgen - als erster Neuzugang kam vor einigen Tagen bereits die ebenfalls recht betagte 38-jährige Nashornkuh Natala hinzu. Langfristig will der Dortmunder Zoo eine eigene Zuchtgruppe aufbauen.
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Der
in ein Tretboot verliebte Trauerschwan kommt nicht aus den Schlagzeilen. "Der Schwan ist weg" befürchteten Pfleger und Besucher des Allwetterzoos Münster am Morgen nach der ersten gemeinsam verbrachten Nacht im Winterquartier des ungleichen Paars.
Doch die schwarze Schwanendame war nicht geflüchtet, sondern hatte es sich unterhalb des aufgebockten Tretboots zwangsweise gemütlich machen müssen. "Sie saß wohl hinter dem Ruderblatt fest", vermutet Zoodirektor Jörg Adler. Nun soll das von ihr angebetete Wasserfahrzeug durch Handwerker des Zoos so umgebaut werden, dass gemeinsame Nächte möglich sind, ohne danach nicht mehr voneinander loszukommen.
Der Allwetterzoo will den Bekanntheitsgrad des verliebten Trauerschwans nutzen und ihn als Botschafter für Schwäne und deren bedrohte Lebensräume einsetzen. Spenden, die beim Zoo zugunsten des schwarzen Schwans eingehen, sollen in einen „Schwanenfonds“ einfließen. Mit Mitteln aus diesem Fond sollen bereits bestehende Projekte unterstützt werden, die sich dem Schutz freilebender Schwäne widmen.
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...Wärmelampe. Zumindest sehen das diese beiden jungen
Erdmännchen im Kölner Zoo so. Zwar wird es auch in ihrer Heimat, der südafrikanischen Savanne, in manchen Nächten empfindlich kalt. Doch gegen die jetzige, schon tagelang andauernde nass-kalte Wetterperiode hilft nur noch ein beheizter Boden und eine fest installierte elektrische Höhensonne im Erdmännchengehege. Und weil der Platz unter der Wärmelampe begrenzt ist, kommt es auch schon mal zu bissigen Streitereien um den schönsten Platz an der Sonne.
Zum SeitenanfangHaben Sie schon mal ein Husumer Protestschwein (auch: Dänisches Protestschwein) gesehen? Ist auch schwierig, denn weltweit gibt es nur noch rund 150 Exemplare dieser seltenen Haustierrasse. Vor wenigen Tagen sind drei Ferkel aus dem
Tierpark Jaderberg in den
Dortmunder Zoo umgezogen. Charakteristisch für die aus Schleswig-Holstein stammende Rasse ist die rot-weiße Färbung, die den Schweinen zu ihrem ungewöhnlichen Namen verhalf: Im 19. Jahrhundert war es der dänischen Minderheit in Norddeutschland nicht gestattet, ihre eigene rot-weiße Flagge zu zeigen.
Aus Protest gegen diese Regelung nutzten damals vor allem in der Husumer Gegend viele dänischstämmige Bauern die rot-weißen Schweine quasi als Ersatzflagge im Garten. Der ungewöhnliche Farbschlag entstand aus der Einkreuzung verschiedener Rassen mit dem Angler Sattelschwein. Mitte der 1960er war die Rasse fast völlig ausgestorben, weil sie in der industriellen Landwirtschaft mehr und mehr von modernen Hochleistungsrassen verdrängt wurde. Das Husumer Protestschwein bleibt eher klein und kommt auf ein Maximalgewicht von 350 Kilogramm. Der Erhalt dieser Rasse wird auch von der Landesregierung Schleswig-Holstein unterstützt.
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