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Schon jetzt sind im
Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz (IZS) des
Allwetterzoos fünfmal mehr Jungtiere geschlüpft, als im gesamten Jahr 2005. 71 Schildkröten wurden in der Obhut von Elmar Meier, der das IZS ehrenamtlich leitet, geboren. Darunter auch zwei Exemplare der McCords Scharnierschildkröte, die als eine der weltweit am meisten bedrohten Wasserschildkröten gilt. Besonders stolz ist der hauptberufliche Pädagoge, dass ihm erstmals in Europa die Zucht einer Sulawesi-Erdschildkröte (auch bekannt als Waldschildkröte) gelungen ist, da diese Art äußerst schwierig zu halten ist und als sehr stressempfindlich gilt.
Als Würdigung für die Verdienste von Meier haben Wissenschaftler nun sogar eine in Vietnam heimische Unterart der Dreistreifen-Scharnierschildkröte nach ihm benannt. Sie trägt jetzt den lateinischen Namen Cuora cyclornata meieri.
Ziel des IZS ist es, die Zucht besonders bedrohter Arten auf eine breite Basis zu stellen. So sollen bald erste Jungtiere an zoologische Gärten in England und Tschechien abgegeben werden. Vor allem in China enden pro Jahr Millionen Schildkröten als kulinarische Delikatesse im Kochtopf oder werden für die traditionelle chinesische Medizin (zum Beispiel als Potenzmittel) verwendet.
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