Donnerstag, 31.01.2013

Ansgar Striepens and Helmut Jacoby: composer and architect

Es ist immer wieder faszinierend die Verbindungen zwischen musikalischen Kompositionen und visuellen Künsten zu erforschen. Der Komponist Ansgar Striepens, der bei der morgigen Verleihung den WDR Jazzpreis in der Kategorie "Komposition" überreicht bekommt, hat sich von den Bildern des großen Architekturzeichners Helmut Jacoby inspirieren lassen und diese musikalisch vertont, wie er in diesem WDR: Interview mit Jörg Heyd erzählt.

Jacobys Werk beinhaltet eine anschauliche Visualisierung von Gebäuden und Stadtteilen der englischen Stadt Milton Keynes, lange bevor sie gebaut wurden (siehe Bild). Die Jazzgeschichte der Stadt Milton Keynes entwickelte sich, nebenbei bemerkt, seit John Dankworth und Cleo Laine in ein naheliegendes Dorf zogen. Aber das ist eine andere Geschichte, die vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt erzählt werden kann.

Striepens sieht die Verbindung zwischen musikalischer und visueller Komposition wie folgt: "Es gibt viele Gemeinsamkeiten in Architektur und Musik. Deshalb ist es für viele Komponisten schon immer ein faszinierendes Thema gewesen, was zum Beispiel Proportionen und Symmetrie angeht, was Aufbau und Struktur betrifft. Das sind alles Begriffe, die man sowohl in der Architektur, als auch in der Musik verwendet. Und die Herangehensweise ist auch da eine zeitgebundene: man macht eine Skizze und verfeinert diese, bis ein lebendiges Bild daraus entsteht."

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It's always fascinating to discover the links between musical composition and the visual arts, and how they work. Composer Ansgar Striepens, who will be awarded the WDR Jazz Prize for composition tomorrow night, has spoken - in this WDR: interview with Jörg Heyd

- about the inspiration of Helmut Jacoby, the twentieth century's master of architectural drawing, whose work includes vivid visualisations of buildings and towns long before they were built. Milton Keynes, incidentally, developed its jazz heritage once John Dankworth and Cleo Laine moved to a village nearby, but that's another story for another day...

Here's Striepens' take on how the links work:
"There are many things in common between architecture and music. Which is why it has always been a fascinating topic for many composers. As for example the function of proportion and symmetry in construction and structure. These are all concepts which one uses in music as well as in architecture. And the modus operandi is also time-related: one produces a sketch and refines it, so that a living image can emerge from it."

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