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Januar 2004Wir beenden jetzt unsere Live-Reportage aus Bochum. wdr.de wird sich wieder melden, mit Bildern aus dem All - bei Windstille und klarem Sternenhimmel.
Bei mir ist es jetzt herrlich sternenklar. Schade, dass man das Wetter nicht beeinflussen kann.
oliver am 16.01.04 22:22
Wirklich schade. Aber diese Eindrücke von der Veranstaltung haben mich neugierig gemacht.
veronika am 16.01.04 22:24
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Hartmut Beckmann zeigt den Teilnehmern noch den großen und eigentlichen Vortragssaal der Sternwarte. Er befindet sich im Radom unter der großen Parabol-Antenne. Mit einem starken Beamer können hier die Teleskop-Bilder an die Wand projiziert werden.
Schön das es wieder einmal solch ein Projekt im Bereich der Astronomie besteht!
W.braun am 16.01.04 22:32
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Lena und Anna, hier in einem Mondauto-Modell, hat der Sternen-Abend gut gefallen. Sie wollen in Zukunft auch zu den "Astro-Kids" kommen. Die treffen sich regelmäßig am Freitagnachmittag auf der Sternwarte. "Am meisten interessiert mich, wie die Sonde auf dem Mars gelandet ist", sagt Lena.
Die beiden sehen auch ganz glücklich aus.
veronika am 16.01.04 22:24
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Hartmut Beckmann beendet seinen Vortrag und bedauert, dass die Kuppel heute Abend nicht geöffnet werden konnte. Er nimmt die Besucher jetzt mit ins Radom, die riesige Kuppel unter der die 20 Meter große Parabol-Antenne der Sternwarte Bochum steht.
Ist das die Antenne, die auch die Signale von Mars Express empfangen hat?
ernst am 16.01.04 21:08
Mit dieser 20m Parabolantenne konnten im Dezember 2003, nach umfangreichem Umbau die ersten Signale der europäischen Marssonde hier in Bochum live empfangen werden.
office am 16.01.04 21:16
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Zum SeitenanfangAußerdem hat das Raumschiff auch eine Landefähre im Gepäck: Im Januar 2005 soll die von der ESA (European Space Agency) gebaute Huygens-Kaspel (nach Christiaan Huygens, dem Entdecker den größten Saturnmondes Titan) auf Titan landen. Ähnlich wie Beagle 2 wird sich die Landekapsel vom Mutterschiff abtrennen und zur Landung ansetzten. Die Mission der Landekapsel wird aber nur von sehr kurzer Dauer sein: Die Weltraumforscher rechnen damit, dass Kamera und Sensoren nur während des Abstiegs durch die Titan-Atmosphäre und etwa drei Minuten auf der Titan-Oberfläche arbeiten. Länger wird die Energie der Batterien voraussichtlich nicht reichen. Denn anders als Beagle 2 oder Spirit, ist die Huygens-Kapsel nicht mit Sonnenkollektoren ausgerüstet.
Wird die denn wenigstens die Daten ihrer Arbeit zur Erde senden?
ernst am 16.01.04 21:07
Nein Ernst, die Sonde wird die Daten nach Alpha Centauri schicken um den Aliens dort Infos über Titan zu geben...
*kopfschüttel
vtr am 20.01.04 21:18
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Mitte des Jahres wird Saturn wieder in unseren Schlagzeilen auftauchen. Nach einer fast siebenjährigen Reise durchs All wird das Cassini-Raumschiff im Juli beim Saturn ankommen und in eine Umlaufbahn einschwenken. Cassini (nach Jean-Dominique Cassini, dem Entdecker einiger Saturnmonde) ist die erste richtige Mission zum Saturn. Zwar hatte er schon davor Besuch von Pioneer und den beiden Voyager-Sonden, aber diese Raumsonden befanden sich nur auf der Durchreise. Cassini wird bleiben, den Saturn umkreisen und dabei seine Atmosphäre, sein Ringsystem und sein Magnetfeld erforschen.
Wo landet den diese Sonde auf dem Bild?
info am 16.01.04 20:54
Die Sonde ist doch schon vor Beagle losgeflogen. Kann die denn jetzt noch aus Beagles Fehlern lernen?
ernst am 16.01.04 21:06
Leider nein. Bereits am 15. Oktober 1997 wurde Cassini vom Kennedy Space Center auf Cape Canaveral auf ihre weite Reise zum Saturn gebracht. Am 1. Juli diesen Jahres soll Cassini in eine Saturnumlaufbahn einschwenken und in 75 Umkreisungen während der folgenden vier Jahre Saturn, sein Ringsystem und seine Monde erforschen. Cassini hat eine weitere Raumsonde - Huygens - mit an Bord. Huygens wird sich in der Saturn-Umlaufbahn von Cassini trennen und eine eigen Reise zum Saturnmond Titan antreten und dort auf dessen Oberfläche landen.
office am 16.01.04 22:00
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Zum SeitenanfangBisher sind 30 Monde bekannt, die den Saturn umkreisen. Viele davon bestehen aus Eis, das sich bei den niedrigen Temperaturen auf dem Saturn (zwischen -150 und -200 Grad Celsius) wie Gestein verhält. Titan ist der mit Abstand der größte Saturnmond und der zweitgrößte Mond des Sonnensystems überhaupt. Ähnlich wie die Erde, ist er von einer stabilen Atmosphäre aus Stickstoff umgeben.
Besteht der auch aus Eis oder aus Titan?
ernst am 16.01.04 21:09
Nach neueren radioastronomischen Messungen wird angenommen, dass der Saturnmond Titan nicht vollständig von einem Ozean aus Kohlenwasserstoffen (insbesondere Äthan und Methan) bedeckt ist, sondern dass mindestens ein grosser, vermutlich aus Eis, Gesteinsbrocken und festem Kohlendioxid bestehender Festlandsblock wie ein Kontinent aus dem Kohlenwasserstoff-Meer herausragt. Titans Atmoshpäre besteht überwiegend aus Stickstoff und Spuren von anderen Kohlenwasserstoff-Gasen. Von der Huygens-Sonde erhofft man sich weitergehende Erkenntnisse.
office am 16.01.04 22:10
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Zum SeitenanfangIm Blick durchs Teleskop sind zwei große Ringe um den Saturn zu erkennen. Der schwächere Außenring wird als A-Ring bezeichnet, der hellere innere Ring B-Ring. Wenn man genau hinschaut ist innerhalb des B-Ringes ein schwacher C-Ring zu erkennen. Aus Bildern der vorbeifliegenden Raumsonden wissen die Forscher, dass sich das Ringsystem des Saturn in Wirklichkeit aus über 1.000 Einzelringen zusammensetzt. Woraus diese Ringe genau bestehen und wie sie entstanden sind, konnten die Astronomen bisher noch nicht endgültig klären.
Zum SeitenanfangEs ist aber nicht nur die Nähe zur Erde, die ihn so gut sichtbar macht: In diesem Jahr sind seine Ringe um 25,6 Grad zu uns geneigt. Dadurch wird mehr Sonnenlicht vom Saturn reflektiert und er erscheint noch heller am Abend-Himmel. Diese Neigung, oder Öffnung, wird in den nächsten Jahren immer mehr abnehmen. Im Jahr 2009 wird sie weniger als drei Grad betragen, Astronomen sprechen dann von einer Kantenstellung. Sie gehen davon aus, dass das Ringsystem nur einen Kilometer dick ist, denn bei einer Kantenstellung verschwinden Saturns Ringe selbst im größten irdischen Teleskop. Die größte Öffnung der Saturnringe beträgt 27 Grad.
Wieviel größer ist denn der Saturn als die Erde?
veronika am 16.01.04 21:13
Der Durchmesser der Erde beträgt am Äquator 12756 km, der Äquatordurchmesser des Saturn ca. 120000 km, damit ist der Saturndurchmesser etwa 9,4-mal grösser als der Erddurchmesser. Saturn ist der zweitgrösste Planet, nur Jupiter übertrifft ihn mit 142796 km Äquatordurchmesser.
office am 16.01.04 22:16
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Bei seiner Reise durchs Universum ist Herr Beckmann mittlerweile beim Saturn angekommen. Das Bild wurde von der Sternwarte Bochum im Dezember gemacht. Der zweitgrößte Planet unseres Sonnensystems stand in der Silvesternacht in Opposition zur Sonne. Er ist der Erde daher in diesen Tagen besonders nahe. So nahe wie seit 25 Jahren nicht mehr und doch beträgt der Abstand zwischen Erde und Saturn über 1,2 Milliarden Kilometer.
Das ist ja toll! Faszinierend! Wenn ich das sehe läuft mir ja ein Schauer über den Rücken.
veronika am 16.01.04 20:33
Zu Sylvester 2003 kam uns Saturn so nahe wie nur einmal im Jahr. Dieser Planet wird von vielen als der "König der Planeten" angesehen. Schon in der Antike wurde mit dem zweitgrößten Planeten unseres Sonnensystems eine hohe Gottheit assoziiert. Regelmäßig zur Oppositionszeit ( wenn er der Erde am nächsten ist ) ist er eines der hellsten Objekte am Nachthimmel.
office am 16.01.04 21:02
Getting closer to the Lord of the Rings
http://www.esa.int/export/esaCP/SEMOGY374OD_Life_0.html
fvelden am 17.01.04 13:57
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Dieses Bild des Mondes haben die Bochumer vor einigen Tagen mit ihrem Teleskop aufgenommen. Sie haben es nachbearbeitet und die Mondkrater beschriftet. Terminator nennt man übrigens den Rand zwischen Sonnenlicht und Schatten. Hier sind die Aufnahmen durch den seitlichen Lichteinfall besonders plastisch.
Das sieht ja sehr schön plastisch aus. Ich freue mich schon darauf, wenn ich mal live dabei sein kann.
veronika am 16.01.04 20:18
"Unser" Mond ist sicherlich immer wieder ein beeindruckendes Himmelobjekt für einen Abend am Teleskop. Dabei sind viele Konturen und Details zu erkennen; Krater, Rillen und Berge. Für die heutige Beobachtung war jedoch Saturn vorgesehen. Der Planet mit seinem imposanten Ringsystem aus unzähligen Stein- und Eisbrocken. Diese Besonderheit entdeckte Galileio Galilei bereits im 17. Jhdt. Gerade dieses Ringsystem mit seinen vielfältigen, immer variierenden Farben macht Saturn zu einem prachtvollen Anblick im Fernrohr.
office am 16.01.04 20:31
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Zum SeitenanfangOhne aktuelle Bilder hält Hartmut Beckmann seinen Vortrag mit einem Dia-Projektor. Er beschreibt die Vorzüge des Internet-Teleskops: "Durch unser altes Teleskop, die "Dicke Berta", konnte immer nur einer schauen. Heute können wir die Bilder sofort nach der Aufnahme auf eine große Leinwand projizieren."
Super Idee, vielleicht entdeckt Ihr Leben im All und wir sind alle dabei... Möge der Wind Bayern wegblasen und wir in Ruhr die Sterne betrachten können :-) Alles Gute aus Mülheim !!
thorstenwegner am 16.01.04 20:02
Im Rheinland lässt der Wind nach, vielleicht wird es ja doch noch was!
info am 16.01.04 20:06
Wurden denn mit dem alten Teleskop keine dauerhaften Aufnahmen gemacht?
ernst am 16.01.04 21:35
Mit dem alten Teleskop wurden auch Bilder gemacht, die wir im Archiv verwahren. Nur leider gab es damals noch keine modernen CCD-Kameras, die in kurzer Belichtungszeit hervorragende Ergebnisse liefern. So mussten die Bilder auf auf fotochemischem Wege erstellt werden, was einen erheblichen Aufwand an Arbeit und Zeit bedeutete.
office am 16.01.04 22:25
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Julia Dröger zeigt den Gästen das Internet-Teleskop. Noch immer pfeift der Wind über die Beobachtungskuppel und sie kann nicht geöffnet werden.
Ist denn eigentlich gut geheizt, wenn die Kuppel zu ist?
ernst am 16.01.04 20:40
Leider darf die Kuppel nicht geheizt werden. Die warme, aufsteigende Luft würde eine Beobachtung negativ beeinflussen und zu einer erheblichen Bildunruhe führen. Daher muß der Beobachter in dieser Jahreszeit seine wärmste Jacke anziehen.
office am 16.01.04 21:10
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Zum SeitenanfangWeshalb sind die beiden denn gekommen?
veronika am 16.01.04 20:41
Die beiden interessieren sich für Astronomie und wollten mal eine richtige Sternwarte besuchen. Leider war aufgrund des Wetters eine live Beobachtung heute nicht möglich. Aber Sie haben schon angekündigt: " wir werden bei besserem Wetter die Sternwarte wieder besuchen, es ist echt toll hier!"
office am 16.01.04 20:49
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Hartmut Beckmann, ehrenamtlicher Mitarbeiter und Hobby-Astronom, wird durch die Veranstaltung führen.
Wie ist Herr Beckmann denn zu seinem Wissen über das Weltall gekommen?
ernst am 16.01.04 20:24
Herr Beckman ist seit über 30 Jahren ehrenamtlicher Mitarbeiter des IUZ-Sternwarte Bochum. Bereits als Schüler beschäftigte er sich mit der Astronomie und ist dieser Liebhaberei bis heute treu geblieben. Insofern verfügt Herr Beckmann über ein enormes astronomisches Fachwissen.
office am 16.01.04 20:42
Was macht er denn, wenn er nicht in die Sterne schaut?
veronika am 16.01.04 20:43
Dann bedient Herr Beckmann einen Großrechner.
office am 16.01.04 21:11
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Die CCD-Kamera hat einen Lüfter. Der soll verhindern, dass der Chip bei Langzeit-Aufnahmen überhitzt wird. Wegen des schlechten Wetters können die Bochumer heute Abend aber wahrscheinlich keine Bilder machen.
Wie funktioniert denn so eine CCD-Kamera und was heist CCD?
info am 16.01.04 19:13
CCD steht für charge-coupled-device - und bedeutet, dass es sich um ein lichtempfindliches, elektronisches Bauteil handelt, welches Licht in elektrische Ladung umsetzt. Diese Bauteile kommen in mordenen Kamerasystemen zur Anwendung.
office am 16.01.04 19:43
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Mit dieser CCD-Kamera am Okular-Halter des Teleskops wollten die Bochumer heute Abend eigentlich den Sternenhimmel fotografieren und die Bilder ins Netz stellen.
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Wenn die Sternen-Kuppel offen wäre, würde Julia Dröger jetzt die Referenz-Sterne überprüfen. Die beiden Referenz-Sterne sind der "Polarstern" und "Wega in der Leier", beide stehen immer über dem Horizont. Bei einer Sternenbeobachtung würde sie jetzt durchs Teleskop schauen und nachprüfen, ob sie tatsächlich im Fadenkreuz des Sucher-Fernrohrs sind. Wenn nicht würde sie das Teleskop an dieser Stelle nachjustieren.
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Danach stellt Julia Dröger das Teleskop in eine bestimmte Position, die 0/0-Position. Dies ist seine Ausgangsposition, von dort wird es zwei Referenz-Sterne anfahren. Die 21-jährige ist ehrenamtliche Mitarbeiterin auf der Sternwarte. Sie macht bisher die Aufnahmen mit dem Internet-Teleskop - in ihrer Freizeit. Ansonsten macht sie gerade auf dem zweiten Bildungsweg ihr Abitur.
Also zuerst lernt das Teleskop wo es ist und dann wohin es schaut?
oliver am 16.01.04 18:48
Voraussetzung für eine erfolgreiche Beobachtung ist die genaue Kenntnis des Standortes, damit die automatische Nachführung (Ausgleich der Himmelsbewegung durch die Erdrotation) des Teleskopes optimal über einen längeren Beobachtungszeitraum gewährleistet ist. Die weitere Feinjustierung erfolgt mittels bestimmter Referenzsterne. Erst nach dieser Grundjustierungs-Prozedur, die automatisch abläuft und visuell überprüft/kontrolliert wird, können alle jeweils sichtbaren Himmelsobjekte automatisch vom Teleskop angefahren werden. Die Software des Teleskopes verfügt über eine Datenbank mit den Positionen von -zigtausenden Objekten!
office am 16.01.04 19:06
Wie kann man denn ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Sternwarte werden?
veronika am 16.01.04 20:50
Wenn Sie ehrenamtliche Mitarbeiterin werden möchten, so sollten Sie ganz einfach persönlichen Kontakt mit uns aufnehmen. In einem klärenden Gespräch können wir dann den weiteren Weg festlegen. Kommen Sie einfach mal vorbei! Sagen Sie uns vorher nur, wann Sie kommen möchten. Dann nehmen wir uns Zeit für Sie. Rufen Sie unter 0234-47711 in der Sternwarte an.
office am 16.01.04 22:35
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Nach dem Einschalten findet das Teleskop zuerst über ein GPS (Global Positioning System) seinen Standort auf der Erde heraus.
Könnte man das nicht auch von Hand eingeben? Bochum bewegt sich doch nicht von der Stelle.
ernst am 16.01.04 18:36
Das Teleskop der Sternwarte Bochum besitzt eine Standard-Routine, die nach dem Einschalten des Systems per GPS eine Positionsüberprüfung durchführt. Eine manuelle Eingabe ist auch möglich. Zur Standardausrüstung dieses modernen Fernrohres gehört das GPS-System darum, weil ggf. das Teleskop auch mobil an anderen Beobachtungsorten aufgebaut werden kann. Dadurch wird eine Standort-Bestimmung und die damit verbundene Grundjustierung vollautomatisch in kürzester Zeit ermöglicht.
office am 16.01.04 18:53
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Julia Dröger zeigt wdr.de, wie sie bei einer Sternenbeobachtung das Internet-Teleskop auf den aktuellen Himmel kalibrieren würde. Auf die Kuppel, die zur Zeit geschlossen ist, peitscht Regen und Sturm. "Unter diesen Bedingungen können wir die Kuppel auf keinen Fall öffnen. Der Wind würde sie sofort anheben und aus der Drehvorrichtung reißen", sagt Guido Elsner, Projekt-Koordinator im IUZ-Bochum (Institut für Umwelt und Zukunftsforschung).
Wie viele Besucher können denn gleichzeitig in die Kuppel zum Teleskop? Das sieht ja recht eng aus.
ernst am 16.01.04 18:14
Auf der Beobachtungsplattform haben grundsätzlich 5 Personen platz. Hinsichtlich dieser Beobachterzahl ist noch eine sinnvolle Beobachtung möglich.
office am 16.01.04 18:29
Wie lange hat die Kuppel denn schon allem Wettern Stand gehalten? Oder ist sie schon mal beschädigt worden?
ernst am 16.01.04 20:27
Glücklicherweise konnte das Wetter ( der Wind ) dieser Kuppel noch nichts anhaben. Dies liegt sicherlich auch daran, daß sie regelmäßig - im Sommer - gewartet und gestrichen wird.
office am 16.01.04 21:22
Der fehlende Platz in der Beobachtungskuppel wird wettgemacht durch die Möglichkeit über spezielle Farb- und CCD-Kameras Bilder der Planeten, der Sterne, Galaxien und Nebel direkt in einen Besucherraum mit einem Fassungsvermögen von 150 Sitzplätzen live zu übertragen. Hier kann der/die Interessierte im beheizten Raum die Bilder und die dazugehörigen Erklärungen bequem erleben.
Die Bilder, die das Teleskop dann produziert werden dadurch auch qualitativ besser, da die Kuppel sich durch die Anwesenden Besucher nicht so stark aufheizt.
Temperaturunterschiede lassen Details im Teleskop bei hohen Vergrösserungen verwischen.
gwe am 17.01.04 10:47
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In Bochum sind die Bedingungen für eine Sternenbeobachtung alles andere als optimal. Starker Wind bläst über den Böckenberg, auf dem die Sternwarte steht. Auch bei Einbruch der Dunkelheit sind dichte Wolken am Himmel.
Im Rheinland sehe ich Sterne am Himmel! Aber Wind haben wir auch hier.
oliver am 16.01.04 18:28
Und der Wind bäst aus dem Westen. Vielleicht gelingt bald in Bochum ja doch ein Blick in den Himmel.
oliver am 16.01.04 18:30
Die Wettersituation hier in Bochum sieht hinsichtlich einer Beobachtung gar nicht gut aus. Selbst wenn die Bewölkung aufreissen würde könnten wir zur Zeit nicht beobachten, da wir aufgrund des starken Windes die Beobachtungskuppel nicht öffnen dürfen.
office am 16.01.04 18:35
Schade. Aber der Wind lässt auch hier nicht nach.
oliver am 16.01.04 18:39
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Zum Seitenanfangwdr.de und die Astronomen der Sternwarte Bochum hoffen, dass die Wolken heute Abend den Blick auf Saturn und andere Objekte wenigstens ab und zu frei geben. "Die Bilder werden dann nicht so scharf sein wie üblich, aber Aufnahmen können wir schon machen", meint Thilo Elsner, Direktor der Sternwarte Bochum. Die Veranstaltung zu verschieben macht wenig Sinn, denn die Wetteraussichten für die kommenden Tage sind eher noch schlechter. Einzig der Sturm bereitet Elsner Sorgen: "Bei Sturm können wir leider die Kuppel nicht öffnen, sie könnte bei einer Sturmböe aus den Angeln gehoben werden."
Wenn man als Besucher kommt. Kann man dann auch mal zum Teleskop in die Kuppel? Oder werden lediglich die Aufnahmen woanders gezeigt?
ernst am 16.01.04 13:35
Wie ist denn das Wetter im Moment? Wann gehen die Venus, wann der Saturn am Himmel auf?
ernst am 16.01.04 17:32
Wieviel Eintritt kostet denn die Veranstaltung?
ernst am 16.01.04 17:35
Besucher können das Teleskop zwar besichtigen, aber leider kann jeweils nur eine Person das aktelle Bild durchs Okular betrachten. Damit alle Besucher gleichzeitig "im Bilde" sind, ist eine CCD-Kamera am Fernrohr montiert, das Bild wird auf Monitore und eine Projektions-Großleinwand übertragen.
office am 16.01.04 17:47
Zur derzeitigen Wetterlage an der Sternwarte Bochum: Es ist vollständig bewölkt, Schauerböen mit z.T. Sturmstärke. Daher ist heute leider keine Live-Beobachtung möglich. Bei klarem Wetter kann man Venus in den nächsten Tagen breits in der Abenddämmerung als hellen Lichtpunkt in südwestlicher Richtung erkennen(Abendstern). Saturn ist derzeit auch schon lange vor Einbruch der Dunkelheit aufgegangen. Gegen 22 Uhr MEZ steht er breits hoch in südöstlicher Posiotion im Sternbild Zwillinge am Himmel.
office am 16.01.04 17:58
Der Eintritt für die "Sternzeit"-Veranstaltungen beträgt für Erwachsene 4 Euro, für Kinder 3 Euro. Für Gruppen können Sondertarife vereinbart werden.
office am 16.01.04 18:00
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Noch sind dichte Wolken über der Beobachtungskuppel der Sternwarte in Bochum. Im Hintergrund die Radom-Kuppel. Darunter befindet sich eine 20 Meter große Parabol-Antenne.
Na wenn doch in Bochum mal so schönes Wetter wäre wie auf dem Mars!
ernst am 15.01.04 18:09
Heute Abend war hier in Bedburg sternenklarer Himmel. Ich habe die Venus genau sehen können. Jetzt ist es leider wieder bewölkt. Morgen werde ich dabei sein. Ich habe zwar keine Ahnung. Aber Interesse schon.
oliver am 15.01.04 22:41
Wie fest steht denn eigentlich das Teleskop auf dem Stativ? Können Sturmböen das zum wackeln bringen?
ernst am 16.01.04 13:22
Das Teleskop der Sternwarte Bochum ist fest montiert und durch eine Beobachtungskuppel vor den Witterungseinflüssen geschützt. Das Teleskop steht separat vom umgebenden Kuppelbau auf einer massiven Montierung, die wiederum auf einem tonnenschweren Fundament befestigt ist. Bei Starkwind muß der Kuppelspalt jedoch geschlossen bleiben, da die auftretenden Windkräfte ansonsten die Kuppel aus ihrer Führung hebeln könnten und die Schutzfunktion aufgehoben würde.
office am 16.01.04 18:15
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Zum SeitenanfangFür heute Abend ist schlechtes Wetter angesagt. Wir planen den Teleskop-Abend in Bochum jetzt am Freitag, den 16. Januar und halten Sie auf dem Laufenden.
Zum SeitenanfangPermanente URL dieser Seite: http://wdrblog.de/teleskop/archives/2004/01/
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