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Gestörte Kommunikation im WeltallDie Internationale Raumstation ISS hat eine "Veranda": Bei ihrem gestrigen Außeneinsatz im Weltall haben die beiden Astronauten Tim Kopra und David Wolf eine vier Tonnen schwere Logistikplattform am japanischen Forschungsmodul Kibo befestigt. Dafür war eine gemeinsame Arbeit der beiden Astronauten an der Außenseite der Raumfähre Endeavour und der Crewmitglieder in der ISS notwendig. Mit Roboterarmen reichten die ISS-Astronauten die Veranda an den rechten Platz. Mit der Vervollständigung des japanischen Forschungsmoduls ist das große Ziel der NASA für diese Mission erfüllt.
Beim ersten Weltraumspaziergang montierten die Astronauten eine Logistikplattform an der ISS. (Foto: NASA/dpa)
Dennoch hakte es beim gestrigen Weltraumeinsatz. Statische Störungen sorgten für Probleme bei der Kommunikation zwischen den beiden Astronauten im All, der ISS-Besatzung und der Bodencrew. Ein Mikrofon in Kopras Helm war defekt und gab Störgeräusche ab. So war der gesamte Funkverkehr nur mit Knacken zu hören. Außerdem konnten die Astronauten nicht alle Aufgaben erledigen, die für den ersten Aufenthalt im Weltall geplant waren. Kopra und Wolf sollten auch eine Vorrichtung installieren, in der auf dem äußeren Rückgrat der ISS Ersatzteile gelagert werden können. Diese Aufgabe musste auf einen späteren Weltraumspaziergang verschoben werden. Nach fünfeinhalb Stunden kehrten Wolf und Kopra wieder an Bord der ISS zurück. Am Montag steht der nächste Ausstieg aus der ISS an.
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