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Münchner Trauerspiel: Der Gerichtspräsident und der NSU
Man weiß schon nicht mehr, ob man sich aus Wut oder purer Fassungslosigkeit an den Kopf greifen möchte. Die Selbstherrlichkeit des Münchner OLG-Präsidenten scheint pathologisch: Innerhalb weniger Wochen hat es Karl Huber geschafft, den Ruf der deutschen Justiz gründlich zu ruinieren. Mit seinem ganz eigenen Verständnis von Öffentlichkeit des Verfahrens.
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Die Information der Öffentlichkeit ist nicht nur in dieser Richtung ein verfassungsmäßiger Grundpfeiler der Demokratie.
Es fragt sich, ob das Verbot von Bild- und Tonübertragung (resp. aufzeichnung) letztlich Bestand hätte. Immerhin wird dadurch die "eigentlich" gegebene Öffentlichkeit drastisch eingeschränkt.Oft zum Nachteil von Angerklagten. Will-kürlichkeiten, etwa Rechtsbeugungen wären (meist zugunsten von Angeklagten) leichter belegbar.
Generell könnte eine uneingeschränkte Öffentlichkeit durchaus auch zu gesteigert zivilisiertem Auftreten der Beteiligten beitragen. Im Fall Mollath (Nürnberg)z.B. wäre es so vielleicht nicht dazu gekommen, daß sich der Angeklagte "angefreislert" fühlen mußte.
Niel Püsch am 2.05.13 4:34
Der Praesident des OLG Muenchen sollte sich auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen!!!
gerd pa am 5.05.13 21:36
herr restle wählt starke worte.. und er unterstellt der deutschen justiz gutes ansehen.. doch wie ist das denn in wirklichkeit?
meine erfahrungen mit betrugswahlen und deren jur. aufarbeitung in der rgeion stuttgart sind für das ansehen der justiz und des staatsapparates jämmerlich..
stattdessen kürt man noch "die letzten restle" als laudator für menschenrechtspreise und macht damit den ard-gärtner von monitor zum (blauen?) bock..
werden Sie sich jemals kritisch mit diesen Wahlbetrügereien und korruptionsfördernden Vertuschungen seit 1997 ff. hier in europas spitzen-region auseinadersetzen, frau mikich hatte schon keine zeit dafür.
ich sende Ihnen gerne direkt Dokumente über ein schlechtes Jahrzehnt der nachwendezeit in Ihrer heimatstadt Esslingen...
dieter ihle, esslingen am 6.05.13 0:04
Neonazis wurden vor Polizeirazzien durch den Inlandsgeheimdienst gewarnt. Es gab personelle und finanzielle Unterstützung des NSU-Umfelds durch den Inlandsgeheimdienst. Anschließend wurde dies und noch viel mehr durch viele Verantwortliche vertuscht, einschließlich der Aktenvernichtung. Dazu passt auch die Bekämpfung von Antifaschist(inn)en durch Staat und Justiz, z.B. in Dresden. Ist es da so abwegig, das Vorgehen des Münchner OLG als Absicht zu interpretieren, um die Zusammenhänge weiter zu vertuschen?
Uwe am 7.05.13 18:30
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Hoeneß und die Empörten
Nun hat sich also einer geoutet, von dem es niemand erwartet hatte. Einer, der gerade auf bestem Wege war zum steuerpolitischen Obermoralisten der Nation. Selbstanzeige, Ermittlungen, Steuerhinterziehung - und viele Fragen offen. Der Ruf der Empörten schallt jetzt durchs ganze Land.
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"Ihr Aufschrei der Empörung steht der Doppelmoral des Bayernbosses in nichts nach."
Genau das ist doch das Problem. Und wird es leider auch weiterhin bleiben.
Aber mal ehrlich, was können wir von unseren gewählten Volksvertretern überhaupt erwarten?
Ein großer Teil ist von Ahnungslosigkeit gesegnet, ein weiterer Teil steckt so richtig im Klientel-Klüngel. Und der Rest kommt vor Lachen nicht in den Schlaf und freut sich, wieviel Geld man doch mit Nichtstun verdienen kann.
Ich für meinen Teil habe es aufgegeben, mir Gedanken darüber zu machen. Es macht mich nur unglaublich wütend.
Liebe Steuersünder, seid versichert, es wird euch auch weiterhin das Entgegenkommen des Staates gewiss sein.
Reiner Gloe am 24.04.13 1:17
Hallo zusammen,
Ich schließe mich Reiner an.
Na ja man kann sagen, es trifft keinen falschen.Schön das jemand auf die Nase fällt der sonst so eine große Klappe hat. Natürlich hat er Erfolge. Was mir aber ziemlich aufstößt, ist das eigentlich sich nur die "normalen" Bundesbürger der BRD darüber aufregen dürfen. Denn diese haben die Ohrfeige bekommen. Die Medien die immer die Hetzkampagnen starten - weshalb wurde im Januar nichts Veröffentlicht? Sonst sickert doch immer etwas durch und alle Stürzen sich drauf! Wer hat dort die Hand drüber gehalten? Oder hatten hier die Medien einmal Angst? Unsere Politiker die Aufschreien - puh, leise leise sollten sie sein. "Abgeordnetenbezüge, Kostenpauschale, Büroausstattung, Reisekosten, Sachleistungskonto, Mitarbeiterpauschale, Übergangsgeld, Versorgung", dies sind nur die Oberbegriffe. Wenn man sich aber diese mal zu Gemüte führt was der Steuerzahler alles bezahlen muss ...! Wenn es dann noch um die Transparenz der Gelder oder den Nebenjobs der Regierungsmitglieder geht - dann regen sie sich auf. Natürlich wollte man die Selbstanzeigen diskret behandeln und das keine Namen bekannt werden - warum wohl?? Die Politiker nehmen sich das Geld der Steuerzahler mit Privilegien, Gesetze u.s.w und reden sich noch eine weiße Weste ein und alles zum Wohle des Bürgers. Mal sehen wann die ersten Politiker Öffentlich auf einer Steuer-CD auftauchen.
Michael am 26.04.13 13:14
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Amazon, Pferdefleisch & Co: Die Macht der Verbraucher
Es sind richtig gute Nachrichten! Ob die Arbeitsbedingungen von Saisonarbeitern bei Amazon oder das Pferdefleisch in der Lasagne; beide Skandale zeigen: Die Macht der Verbraucher kann viel bewegen. Der Internet Shitstorm gegen Amazon hat ein Unternehmen nervös gemacht, das auf einer gigantischen Erfolgswelle ritt - zulasten von Sklavenarbeitern und Niedrigstlöhnern.
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Das herrschende-, verzinste Schuldgeldsystem bringt es nun einmal mit sich, dass viele hundert Milliarden € pro Jahr (exponentiell steigend), Leistungslos von fleißig nach reich transferiert werden müssen, damit die "jetzige Demokratie", erhalten werden kann.
Mehr dazu: http://www.margritkennedy.de/media/prae_geldregiertdiewelt_22.pdf
Das führt auch angesichts von Automatisierungstechniken und den damit verbundenen Produktivitätszuwächsen dazu, dass immer weniger Arbeiter benötigt werden, die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung zu decken, sodass das "Wachstum" ausschließlich dazu dient, Renditen von Kapitaleignern zu befriedigen.
Genau hier liegt das Problem, dass immer offensichtlicher wird - trotz geschönter Arbeitslosenzahlen überschwemmen wir die Weltmärkte mit Produkten made in Germany und jetzt müssen wir langsam feststellen, dass trotz unserer Dumping-/Discountpreise, der Export zu schwächeln beginnt.
Unsere Exporte, sind für den Großteil der Bevölkerung schädlich und auch die Inhaber der exportierenden Unternehmen, sehen gerade ihre Milliarden davon schwimmen, denn die Empfänger unserer Exporte, werden mehr und mehr zahlungsunfähig, so dass wir zwar spitzen Wirtschaftszahlen haben - defacto sind diese aber wertlos, weil sie nur Bits und Bytes in Rechnersystemen darstellen - mehr nicht - am 15.08.1971 hat Richard Nixxon den Goldstandard abgeschafft und seither scheint unser Geld nur noch wie Geld - ein Geldschein der nicht mit tatsächlichen Werten unterlegt ist, scheint nur noch wie Geld - Anfang der 20iger Jahre des letzten Jahrhunderts war es zeitweise günstiger, seine Geldscheine zu verbrennen, da sie einen höheren Heizwert hatten wie das Brennholz, dass man davon kaufen konnte.
Was das alles mit dem Thema hier zu tun hat? Einfach alles - erfolgreiche Unternehmungen sind mehr und mehr darauf angewiesen, ihre Mitarbeiter so zu entlohnen (Wettbewerbsvorteile) weil wir es ganz überwiegend mit "gesättigten Märkten" zu tun haben und es ist schon lange so weit, dass die Unternehmen untereinander Krieg führen (die sind in unsere Märkte eingebrochen, die Firma XYZ hat uns Marktanteile streitig gemacht) und dieses Kriegsspiel kann man heute studieren, es nennt sich Marketing.
Ob Gammelfleisch, Pferdefleisch in Rindfleisch-Produkten oder die Arbeitsbedingungen bei Amazon, alles hat einen Grund und diese Gründe, haben mit Ethik, Menschenrechten etc. nichts mehr zu tun.....
Jeder Bereich ist mittlerweile von Think-Tanks durchdrungen, deren einziges Interesse es ist, die Macht ihrer Auftraggeber zu schützen und da unsere Ministerien schon seit vielen Jahren von mehr Lobbyisten als Volksverräter bevölkert werden, wundert mich langsam gar nichts mehr und leider läuft es im Ausland, mit wenigen Ausnahmen genau so wie in Deutschland - siehe hier: http://www.ahv-ch.info/index.php?l=de&id=film
Liebe Minitorredaktion - bitte weiter so, ich hätte euch auch aus meinem Leben viel zu erzählen, aber dass ist nicht ganz so wichtig.....
Franco Frascella am 20.02.13 17:33
@ Franco Frascella,
Ihre Einschätzung zum politischen, wirtschaftlichen Treiben im Nachkriegsdeutschland ist sowas von r i c h t i g beschrieben.
Meine Gedanken
vergleichen die Gegenwartsgeschehnisse mit unserer unseligen Vergangenheit im dritten Reich.
Kapital und Macht haben die blutigen Geschehnisse in der Vergangenheit radikal und rücksichtslos herbeigeführt.
Nur - dieses Systems der Nachkriegszeit,
hat in der Gegenwart ähnlich machtergreifend wirkende Kräfte
im Staat, die aber alles etwas vorsichtiger geschehen lassen.
Im Ergebnis aber sind Rücksichtslosigkeit und Gewinngier auch heute ungehemmt wieder auferstanden.
Man muß befürchten, dass Radikalität und Unruhen in der Zukunft einhergehen werden nur um menschenwürdig sein Dasein gestalten zu können.
Zur Zeit werden die sozial benachteiligten Bürger noch überwiegend durch Transferleistungen des Volkes ruhiggestellt.
Nur der Rentenschock wird uns im Alter ereilen.
Die unruhigen Zeiten kommen noch!
erundich am 22.02.13 13:46
@ erundich,
Ihre Äußerungen sind es wirklich wert, einmal gründlich überdacht zu werden, schließlich ist es schon seit Jahren so weit, dass vielen Millionen Europäern die Zukunft geraubt wurde, denn wenn Menschen wie in Griechenland und Spanien leiden müssen und zunächst Bargeld für medizinische Behandlungen bereit stellen müssen und massenweise Immobilien zwangsenteignet werden um anschließend leer zu stehen, dann sind wir längst über den Punkt hinaus, der noch unter demokratischen Gesichtspunkten zu vertreten wäre.
Demokratie – was ist das eigentlich? Herr Oskar Lafontaine (1966-2005 in der SPD und seit 2007 in der Partei Die Linke) sagte häufiger, dass die einfachste Definition vom Demokratie jene sei, dass sich die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung durchzusetzen pflegen – eine Äußerung, die aufgrund ihrer absoluten Kürze, verdammt Nah an der Realität liegt – dass Thema ist aber weitaus komplexer und ich finde es lohnt sich, sich einmal damit zu beschäftigen - Stichworte: Plutokratie, Danistakratie u. ä.
Am 27.04.1961, hat der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, John F. Kennedy, im Waldorf Astoria Hotel in New York, eine herausragende Rede Gehalten, die an geladene Zeitungsverleger gerichtet war und schon damals warnte er vor den Zuständen, die wir seither, immer progressiver erleben müssen – ginge es nach mir, wäre dieser Vortrag Pflicht-Unterrichtsstoff für alle Bürger – heute findet man diese „Medienvertreterprädigt“ im Internet unter den Stichworten „Die Warnungen des J. F. Kennedy“ bei Youtube mit Kennedys Originalstimme und deutschen Untertiteln.
Sie beschreiben in Ihrem Kommentar blutige Auswüchse und Rücksichtslosigkeit aus Gewinngier in der Vergangenheit – dass ist bis heute ein entscheidendes Thema, denn Kriege stimulieren die Rüstungsindustrie und damit die Wirtschaft was es wiederum ermöglicht, dass jetzige System aufrecht zu erhalten usw.
Das Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik, hat einige, sehr interessante Beiträge auf ihrer Homepage, die man unter dem Stichwort „Wissensmanufaktur“ erreicht und z. B. im Youtubefilm „Plan B für Einsteiger“, wird sehr komprimiert beschrieben, was gerade falsch läuft.
Eine andere Quelle sind für mich die Nachdenkseiten, auf denen der ehemalige Chef der Planungsabteilung unter den Bundeskanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt sein Unwesen treibt, dem Nationalökonomen Albrecht Müller und seinen Mitstreitern – auch hier erfahren Sie eine Menge darüber, wie sehr wir medientechnisch manipuliert werden.
Ja erundich, wir müssen zurück in die Zukunft…..
P. S.
Liebe Monitorredaktion, für mich wäre es sehr interessant zu erfahren, die die Sachverhalte im folgendem Video realistisch sind?
"Angela Merkel bittet deutsche Chefredakteure zum Gespräch - 30.06.2010" http://www.youtube.com/watch?v=dmQ9ATUQnCY
Franco Frascella am 7.03.13 0:58
Wieder ein Skandal mehr! Lautes Aufschreien in der Bevölkerung und was wird passieren? Nix im Wesentlichen! Die Etiketten auf der Verpackung und die Bürokratie werden noch mehr, ein paar Schwarze Schafe werden vom Markt genommen und alles nimmt wieder sein Lauf. Bis zum nächsten SKANDAL …
Wir die Konsumenten müssen unsere Essgewohnheiten und den Umgang mit Fleisch ändern! Nur auf das reagieren die Lebensmittelerzeuger sowie der Handel und der Markt. Sogar ziemlich schnell, wenn jeder darüber nachdenken würde, ob es wirklich notwendig ist, jeden Tag Fleisch zu konsumieren? Die aktuelle Studie (letzten Sonntag, siehe google) zeigt genau das was ich oben geschrieben habe. Nur 12% der Befragten in Österreich würden in Erwägung ziehen ihre Essengewohnheiten umzustellen bzw. zu hinterfragen. Alle anderen fordern 1A – Fleisch Produkte, mehr Kontrollen, bessere Kennzeichnung auf der Verpackung und härtere Strafen für Fleisch Sünder.
Der Konsument/Verbraucher ist selber Schuld und tut alles dafür die Produktion für Fleisch schön hochzuhalten. Dass die geforderten Maßnahmen das Fleisch nicht unbedingt billiger machen werden, sondern nur noch teurer, war hoffentlich jeden von den unersättlichen Fleischfressern bewusst.
12% – muss lachen, ja so viel zum Mut und Willen der Bevölkerung. Also momentan ändert sich nichts Großartiges …
SkallsFromMars am 16.03.13 10:38
Wieder ein Skandal mehr! Lautes Aufschreien in der Bevölkerung und was wird passieren? Nix im Wesentlichen! Die Etiketten auf der Verpackung und die Bürokratie werden noch mehr, ein paar Schwarze Schafe werden vom Markt genommen und alles nimmt wieder sein Lauf. Bis zum nächsten SKANDAL …
Wir die Konsumenten müssen unsere Essgewohnheiten und den Umgang mit Fleisch ändern! Nur auf das reagieren die Lebensmittelerzeuger sowie der Handel und der Markt. Sogar ziemlich schnell, wenn jeder darüber nachdenken würde, ob es wirklich notwendig ist, jeden Tag Fleisch zu konsumieren? Die aktuelle Studie (letzten Sonntag, siehe google) zeigt genau das was ich oben geschrieben habe. Nur 12% der Befragten in Österreich würden in Erwägung ziehen ihre Essengewohnheiten umzustellen bzw. zu hinterfragen. Alle anderen fordern 1A – Fleisch Produkte, mehr Kontrollen, bessere Kennzeichnung auf der Verpackung und härtere Strafen für Fleisch Sünder.
Der Konsument/Verbraucher ist selber Schuld und tut alles dafür die Produktion für Fleisch schön hochzuhalten. Dass die geforderten Maßnahmen das Fleisch nicht unbedingt billiger machen werden, sondern nur noch teurer, war hoffentlich jeden von den unersättlichen Fleischfressern bewusst.
12% – muss lachen, ja so viel zum Mut und Willen der Bevölkerung. Also momentan ändert sich nichts Großartiges …
SkallsFromMars am 16.03.13 10:49
Die Bevölkerung wird bewusst unterhalten und damit "unten gehalten", schließlich ist gerade Wahljahr und es ist schon makaber, wie aktuell zwei Banken in Zypern, die insgesamt ca. 0,5 Mrd. € Wert sind, mit 20 Mrd. € "Rettungsgeldern" gestützt werden müssen.
Die "Parteiensponsoringpraxis" der Konzerne, die "Schattenhaushalte" in den politischen Parteien Deutschlands (jedenfalls bei CDU, SPD, FDP, den Grünen und der CSU) generieren, spricht hier ebenfalls nicht dafür, dass sich die Interessen der Bevölkerung tatsächlich durchsetzen - das Magazin Monitor, hat ja schon so viele Beispiele aufgedeckt - herzlichen Dank dafür.
Tja, die Macht der Verbraucher wird ganz gezielt unterminiert, schließlich geht es Deutschland gut (Merkel), aber leider merken immer weniger Menschen, dies tatsächlich, denn Leistung lohnt sich für die meisten Menschen hierzulande, schon lange nicht mehr, was der aktuelle "Reichtumsbericht" der Deutschen Bundesbank, auch bestätigt.
Die Massenmedien (einige wenige Lichtblicke ausgenommen), berichten nicht das, was eigentlich geboten wäre und das liegt in der Struktur dieser Konzerne, die mehrheitlich denen gehören bzw. mit denen kooperieren, die Kapitalinteressen vertreten und in den öffentlich/rechtlichen Medien, sitzen u. a. Politiker im Rundfunkrat, die ebenfalls Interessen bedienen und ich hoffe, dass dies im Lande, dass einmal als das Land der Dichter und Denker bezeichnet wurde, endlich (wieder) flächendeckend aufwacht.
Tja, welche Macht haben die Verbraucher tatsächlich? Eigentlich gehört ihnen die Commerzbank und die Deutsche Bank komplett - jedenfalls wäre auch die Deutsche Bank, ohne die Verstaatlichung der HRE und anderen Finanzakteuren, die pleiteste Bank im Universum gewesen, noch vor Lehman Brothers und die Commerzbank, hat die Bevölkerung gleich 6-fach bezahlt, heute sind wir bei Faktor 40 - siehe oben.
In Island, hat die Regierung an der Seite der Bevölkerung gestanden - eine "Form der Demokratie", die ich hierzulande leider nicht mehr feststellen kann - der Verfassungsschutz beobachtet lieber die Partei Die Linke, anstatt sich um ihre ureigensten Aufgaben zu kümmern - alleine in diesem Jahrtausend, haben die Bundesregierungen massenweise verfassungswidrige Gesetze eingebracht und z. B. Hartz IV, ist zumindest lt. dem Berliner Sozialgericht, immer noch nicht verfassungskonform aber das sind ja nur 6,2 Millionen Bundesbürger - also kein Grund zur Panik, schließlich sind die Profite der Konzerne wichtiger.
All das kann man nur verstehen, wenn man sich die Frage stellt "wem nutzt es" und Horst Seehofer (CSU), Bayrischer Ministerpräsident, sagte bereits vor gut 2 Jahren: "Die, die entscheiden wurden nicht gewählt und die, die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden" - deutlicher kann man gar nicht ausdrücken, welche plutokratischen Zustände in Deutschland herrschen.
Was hinter den Kulissen abläuft, wissen sicher nur die einzelnen Akteure im Detail und daher ist suggestiver Journalismus, so wie man ihn hier findet, absolut wichtig - dieser Sektor, muss dringend ausgebaut werden aber genau das wird ja mehrheitlich verhindert. Daher noch ein Schmankerl für Sie: http://www.youtube.com/watch?v=vO7KwIaroeI&feature=player_embedded
Ich wünsche allen schöne Feiertage
Franco Frascella am 22.03.13 10:55
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MONITOR
Schavan und kein Ende?
Natürlich muss sie zurück treten. Eine Wissenschaftsministerin, die in eigener Sache vorsätzlich die Regeln der Wissenschaft verletzt, kann nicht im Amt bleiben. Was mich erstaunt: Dass so viele das offenbar anders sehen. Dass es Solidaritätsadressen selbst in den Medien gibt. Dass wissenschaftliches Regelwerk nur als Luxusproblem einiger vergeistigter Akademiker gilt.
Weitere Verweise zu Schavan und kein Ende?
Kommentare zum Eintrag Schavan und kein Ende?
Dem ist nichts hinzuzufuegen. Zudem ist der Doktortitel bei der Jobsuche sehr hilfreich.
Wenn Frau Schavan an ihrem Posten festgehalten haette, waere der Schummelei in Deutschlands Universitaeten und Hochschulen Tuer und Tor geoeffnet.
Gast am 11.02.13 16:19
Betrüger wie die Schavan gehören in den Knast und nicht in Pension geschickt!!!Kein Wunder das der Bürger jegliches Vertrauen in diese sogenannte "Demokratie" verloren hat!!!
steffen hinz am 13.02.13 12:26
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Roma in Deutschland: Schamlos!
„Kümmert euch erst mal um die Deutschen!", „Solche asozialen Schmarotzer haben in Deutschland NICHTS zu suchen!" - so und ähnlich reagierten einige Zuschauer auf unseren Bericht über südosteuropäische Wirtschaftsflüchtlinge. Von „verlausten Kriminellen" ist da die Rede - oder gleich von einem ganzen „Ausländer-Tsunami". Lange nicht mehr haben wir so viele menschenverachtende Reaktionen auf einen MONITOR-Bericht erhalten. Einzelstimmen? Rechtsradikaler Bodensatz?
Weitere Verweise zu Roma in Deutschland: Schamlos!
Kommentare zum Eintrag Roma in Deutschland: Schamlos!
Dazu fällt mir nur ein: "Ausländer, last mich mit solchen Deutschen bitte nicht alleine"!
Jürgen Frommeyer am 28.01.13 20:03
wie ich der Redaktion bereits geschrieben habe:
für mich war der Bericht in Monitor HERVORRAGEND! in jeder Hinsicht. Die oben beschriebenen Reaktionen bestärken mich nur in meiner Meinung - und lassen den Wunsch aufkommen, dass (zumindest) in den Öffentlich-Rechtlichen mehr Berichte dieser Art einen angemessenen Sendeplatz finden mögen.
Albin Hoff am 28.01.13 21:07
Solche « Menschen» müssen wir die ganze Zeit ertragen und ersticken im Müll weil unser Herr Vermieter genauso denkt wie ihr!!!!!!!!!
Sandra Gonska am 28.01.13 22:57
Ich habe das Gefühl. vielleicht durch das Medium Internet besonders deutlich geworden, dass unser größtes Problem nicht im demografischen Wandel besteht sondern in der Mutation zu Gehirneinzellern. Wo ist das Land der Dichter und Denker inzwischen gelandet? Ich befürchte im Dschungelcamp!
Bodo Wagner am 29.01.13 0:57
Langsam bekomme ich Angst um unser Land! Mir graut regelrecht vor meinen eigenen Landsleuten! Der Spruch "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht" ist heute gültiger denn je! Es ist zum Kotzen!
Michael Klein am 29.01.13 8:09
Aus dem land der Dichter und Denker wurd das Land der Richter und Henker,
und zwar jedeR für sich und alle gegen alle.
Es war schon immer so, je mehr ein Land im Krieg desto extremer der Krieg im eigenen Land, und die KZs sehen heut nur noch anders aus...
PetRa am 29.01.13 9:05
Nichts ist ein Skandel. Die Kreise sind mit Flüchtlingen bereits jetzt schon überfordert. Die Kosten drücken die klammen Beutel der Kassen noch weiter.
Es fehlt an Unterkünften und an finanziellen Mittel.
Udn es fehlt am Wille zu Integration der Flüchtlinge.
Warum beteiligen sich den Fernseheanstalten nicht an den Kosten?
Bernd Hilpert am 29.01.13 9:26
Tja, roter Kollektivisten MONITOR, irgendwann rächt es sich mit einem langen Heben Realitäten konstruieren zu wollen.
Ihr habt uns niemals die gesamten Zusammenhänge der Wahrheiten rund um die FREIHEIT erzählt imho um die NSWO zu fördern in dem ihr D eine mächtige Regierung gegeben habt.Und wir haben euch geglaubt.
Liberty JETZT! http://www.youtube.com/watch?v=muHg86Mys7I
brubaker am 29.01.13 9:51
Jeder, der meint, dass die Flüchtlinge, egal welcher Nationalität oder aber Kulturgruppe, das eigentliche Problem sind, hat das Prinzip von Ursache und Wirkung nicht begriffen oder er verdrängt es bewusst.
Rob Landa am 29.01.13 10:06
Guter Bericht in den ich zufällig reingezappt habe. JA es ist gegen die Menschenwürde ein Dach oder Dusche zu genehmigen.
Was mir jedoch am Ende des Beitrags nicht gefiel und Fragen aufgeworfen hat war die Aussage: Dann gaben wir Ihm das Geld für die Heimfahrt, da hat er ein Heim aber keine Arbeit.
HAT EIN HEIM DORT? Und dann den Aufwand um hier Arbeit zu finden, wo er doch schon von vielen gehört hat, dass es auch hier nicht so einfach ist und das wir hier auch Arbeitslose haben?
Wie wäre es mal mit einem Gegenversuch (aber auch mit versteckter Kamera bitte):
Sascha am 29.01.13 10:45
Ich denke, der Frust der Deutschen Bevölkerung wird weiter steigen, solange die Regierung weiterhin im Land alles zusammen streicht und für die sozialen Bedürfnisse ihrer eigenen Bürger kein Geld mehr hat, aber andererseits hört und sieht man täglich in den Medien wie viel Milliarden der Bund mal wieder für andere Länder bereit ist auszugeben.
In Sachen Flüchtlinge macht es sich die EU zwar recht einfach, "nehmen wir auf", aber die Frage ist doch, warum kommt die Masse nach Deutschland? Die USA nennt sich die Weltpolizei und Deutschland ist Sozialamt der Welt?
Dirk Mann am 29.01.13 10:46
Integration setzt Integrationswillen beider Seiten voraus.
Simone am 29.01.13 11:45
Guten Tag,
ich bin Dortmunder Bürger und kenne die Situation am "Nordmarkt" sowohl aus der Sicht von Bekannten, die dort wohnen als auch auch aus eigener Anschauung. Seit dem der sogenannte "Schnelldienst" des Arbeitsamtes vor ganz langer Zeit geschlossen wurde, hat sich an der Mallinckrodtstr. in der Höhe des Nordmarktes ein "Arbeiterstrich" gebildet. Früher standen dort Mitbürger deutscher-, italienischer-,griechischer- und türkischer Herkunft. Später waren dort auch Mitbürger aus Nordafrika zu finden. In den letzten Jahren wurde dieser Arbeiterstrich von Mitbürgern rumänischer Herkunft "übernommen. Mit ihnen kamen aber auch auch nicht nur die "netten und armen Arbeiter" in Ihrer Sendung (ich weise in diesem Zusammenhang auf eine Nachrichtenmagazinsendung aus dem rumänische Ort Plovdiv hin) sondern auch Rumänen, die ihre Töchter auf den Straßenstrich in der Dortmunder Nordstadt geschickt haben!!! Diese gesamte Situation zu großen Problemen mit kriminalität (Einbrüche und Metalldiebstähle von Banden, Zuhälterei und Rauschgifthandel)in dieser Gegend geführt. Es wurden leerstehende Häuser aufgebrochen und die Wohnungen als Matratzenlager ohne Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen von den Landsleuten zu horrenden Preisen "vermietet". Es wurden straßenzüge und Hinterhöfe total vermüllt. Die für die Müllabfuhr zuständige EDG ist z.T. täglich duch die entsprechenden Straßen gefahren und hat fahrzeugweise den Müll entsort!!Es haben sich langjährige Anwohner (gleich welcher Nationalität) dort nicht mehr wohl und sicher gefühlt und sich bei der Stadt Dortmund und der Polizei beschwert. Die Dortmunder karitativen Einrichtungen haben goße Probleme neben ihren "Stammkunden", die von dort wegen der dort herschenden Verhältnisse geflohenen Menschen zu versorgen und unterzubringen, denn auch Dortmund ist leider kein Hort von Wohlstand und Überfluss. Auch in Dortmund gab es und gibt es viele Menschen, die am Rande dieser Gesellschaft leben oder leben müssen.
Schade!!! Es wäre besser gewesen, auf eine "Sensationsberichterstattung" über die schlimmen Verhältnissen in Dortmund und wie karitative Einrichtungen mit den "armen Rumänen" umgehen zu verzichten. Machen Sie sich doch einmal die Mühe genauer hinzusehen!!! Eventuell erkennen Sie dann, wie vielschichtig diese schlimmen sozialen Verhältnisse in der Vergangenheit geworden sind. Es sind, wenn Sie mal genauer hinsehen, Rumänen, die ihre eigenen Landsleute ausbeuten!!! Also, in Zukunft genauer hinsehen und umfassender berichten. Dies war vor Jahre einmal ein Markenzeichen von Monitor!!!
Ich würde mich freuen, wenn ich eine Antwort von Ihnen bekäme.
Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund
ihr treuer Monitor-Fan.
Peter Thanscheidt am 29.01.13 11:59
"Ein hohes Niveau technischer Entwicklung beseitigt jede Diskriminierung und Zwang unter Androhung von Chaos und eventueller Selbstzerstörung." - Botschafter Iargas. Die deutschsprachigen Menschen sind in vielen Jahren auf ihre Leidensfähigkeit hin geprüft worden und extremistische Entwicklungen wurden durch Einschränkung von Freiheitsrechten und lapidares Wettbewerbsstreben forciert. Dennoch ist ein Vergleich zum Nationalfaschismus Hitlers ungerechtfertigt und die Folgen aus diesen Verbrechen alleine durch das deutsche Finanzamt sind bis heute nicht vollständig aufgeklärt und bereinigt.
Die Verantwortung der Industrienationen an sich für die Folgen derer Handlungen bzw. Nichthandlungen, werden sich immer weiter negativ auf die Menschen und deren Umwelt niederschlagen. Entweder, bis es ein für allemal alles vorbei ist, oder eine Erneuerung stattgefunden hat, die ohne Wettbewerb auskommt und allen Kulturen wohlgesonnen ist und jedwede nationale Identität und Anspruch aufgegeben hat. Der Würde des Daseins eines jeden Menschen und Lebenwesen angemessen.
Gregoa am 29.01.13 12:36
BEi so manchen KOmmentaren kann es einem regelrecht kotzübel werden! Aber das ist typisch Deutsche Mentanlität: nach oben ducken und nach unten treten! Aberf wie hat Albert Einstein zu seinen Lebzeiten gesagt: "Es gibt zwei Dinge im Leben, die unendlich sind: das Universum und die menschliche Dummheit! Nur beim Universum bin ich mir nicht mehr so sicher!"
Rumänen schicken ihre Töchter auf den STrich! So So So! Und bei den Deutschen ist alles im reinen??????? Grade bei Deutschen Familien werden Kinder total verwahrlost vom Jugendamt aufgegriffen! Erinnern wir uns nur an den kleinen Kevin aus Bremen oder die kleine Jessica auas Hamburg-Jenfeld! Alles Deutsche Familien! Also erst mal vor der eigenen Tür kehren Herr Thanscheidt!
Michael Klein am 29.01.13 12:38
Da ich Ihrem Bericht über die "Zigeuner" nicht gesehen habe, kann ich mich dazu inhaltlich nicht einlassen.
Ihre Empathie ist ebenso verständlich, aber der Hochmut gegenüber Meinungen konträr der Ihren ist unangebracht. Warum verunglimpfen Sie Zuschauer als rechtsradikal, nur weil Ihnen Ihre meinung nicht gefällt? ist das IHRE Sicht von Demokatie, Respekt und Gleichberechtigung?
Haben Sie persönlich schon einmal Erfahrungen mit Zigeunern gemacht? Sie hätten recht, wenn Sie jetzt sagen, man dürfe aufgrund (s)einer Volkszugehörigkeit nicht für Taten Einzelner aus dieser Volksgruppe mitverantwortlich gemacht werden. Stimmt soweit. Aber wie würden Sie reden, wenn Sie die ehefrau des ungarischen Lehrers gewesen wären, der vor ein paar Jahren von Zigeunern totgeschlogen wurde...vor den Augen seiner beiden kleinen Töchter? er hatte ein Zigeunerkind angefahren, das ihm vor´s Auto gelaufen war...und dieser Fall war und ist KEIN Einzelfall...minden nap aszt történt...
Frank Kulessa; Berlin
Frank Kulessa am 29.01.13 16:14
Ich schäme mich für die Deutsche Staatsbürgerschaft, wenn ich diese menschenverachtenden Kommentare lese. Roma sind Menschen wie Du und Ich und es kann nicht sein, dass Menschen, die Hilfe brauchen, gerade diese Minderheiten so derart wie Dreck behandelt werden. Die, die so menschenverachtend sind und solche Kommentare ablassen, sollten selbst einmal dieses Schicksal erleiden. Dann können sie Ihren Kommentar gern noch einmal wiederholen. Es ist wichtig, nicht nur an sich selbst sondern auch an andere zu denken und Menschen, die es nötig haben, zu helfen. Natürlich hat Deutschland genug eigene Probleme, aber gerade beim Wegschauen geschehen die größten Verbrechen. Auch wenn unsere Generation nicht für die Vergangenheit verantwortlich ist, so hat jeder eine gewisse Verantwortung für seinen Mitbürger zu erbringen, egal ob Deutsch oder nicht!!!
Sandra Keller am 29.01.13 21:05
Ich bin Rumänin und lebe seit 15 Jahren in Deutschland und zahle sehr viel Steuern hier denn ich arbeite viel und verdiene gut... Wissen Sie was ich denke? Einerseits habe ich Mitleid und es macht mich traurig diesen Zustand zusehen zu müssen, und weil es meine Landsleute sind denke ich "lass Sie gewehren!", anderseits sind es auch meine Steuern die hier verbraucht werden, aber ich habe mich gefragt was bedeuten diese Kosten im Vergleich zu den Milliarden für die Banken (feine Herren!), für andere krisengschüttelte Ländern die nicht im Stande sind Ihre Steuern einzutreiben, für gescheiterte und überteuerte öffentliche Projekte, für Megasubventionen für die Landwirtschaft die Bundeswehr und ähnliches, für... ergänzen Sie bitte.
Ich wäre sehr neugirig die absoluten Zahlen zu sehen, Vergleiche machen zu können und sehen ob tatsächlich die Unterstützung für ein Paar oder mehr Paare hungrige arme Menschen unser aller die Armut bedeutet!
Tatiana Karch am 29.01.13 22:30
Ich glaube, hier gibt's ein GROSSES Verständigungsproblem. Und das macht's sehr emotional, aber unsachlich, also nutzlos. Die 'Gutmenschen' (mit Verlaub) einerseits reden von Menschenwürde etc und sie haben Recht. Die 'Rechtsradikalen' (ebenfals mit Verlaub) andererseits reden von Problemen mit Zigeunern und sie haben auch Recht. Meine persönlichen Erfahrungen mit Zigeunern sind in etwa negativ:positiv=25:0. Sorry Gutmenschen, aber es ist so - von Uhr-Diebstahl (vom Handgelenk!) über Sachbeschädigung bis Auto ausräumen und Handgreiflichkeiten, es war alles dabei. Mord fehlt noch. Ich sage es ganz offen: meine Erfahrung ist - Zigeuner SIND PROBLEMATISCH. Gutmenschen, geht bitte nach Rumänien und Bulgarien und schaut das Euch genau an! So machte ich MEINE Erfahrungen. Also es handelt sich um ein PROBLEM. Punkt! Die Frage ist also, wie zivilisierte Menschen mit einem Problem umgehen, das mit anderen Menschen zusammenhängt. Vergasen, abschieben, totschlagen oder totschweigen - das alles hatten wir schon, es hat nicht so gut funktioniert. Man sollte ihnen Elementares nicht verweigern - das simmt. Aber es ihnen geben ohne Gegenleistung in einer ausgesprochenen Leistungsgesellschaft ist schwer nachvollziehbar und schwer dursetzbar. Und noch eins - wiederspenstige Kinder ohne regelmäßige und vernünftige Beschäftigung werden irgendwann zur Plage. Also Integration. In dem Fall aber geht's MEIST eben nur wie bei etwas widerspenstigen, undisziplinierten, oft unwilligen Kindern, denen Elementares fehlt. Gutmenschen, Zigeuner sind nun mal MEIST so. Das alles erfordert Geld, Logistik etc. Woher nehmen? Ihr 'Rechtsradikalen', das muss aber gemacht werden, sonst habt auch Ihr ein weiteres Problem mit Kriminalität etc (s. Bulgarien, Rumänien etc). Also etwas vom selbst gebrauchten abgeben, damit es nicht noch schlimmer kommt. Das erfordert eine TIEFE Einsicht, die frei macht zur GEZIELTEN Freigibigkeit. Genau diese forderte übrigens J.F. Kennedy von bestimmten seiner Lansleuten unmittelbar vor Dallas - wir wissen wie's endete damals. Das ist das eigentliche Problem auch hier. Was bleibt dann übrig - viel hitzig reden, das Nötige bleibt unverrichtet. Ihr 'Gutmenschen' und 'Rechtsradikalen', fragt Euch wie Ihr das ändern wollt. Ich mich auch - denn ich persönlich hätte viele Gründe voreingenommen zu sein. Aber ich weiss auch, dass es in Bulgarien z.B. einige weinige (aber immerhin!) positive Erfahrungen mit Integration von Roma gibt, deswegen halte ich's nicht für hoffnungslos. Es ist aber schwer und mühselig... Doch es MUSS getan werden. Punkt!
Ramodabo am 29.01.13 23:57
Die menschliche Rasse besitzt eine zentrale Schlüsselqualifikation, die sie vom Tier unterscheidet: Menschlichkeit.
Diese kann man sich abtrainieren. Was kennzeichnet dann diesen Menschen, der diese nicht mehr hat ? Menschen ihre Menschenwürde zu nehmen, legitimiert eben nicht, sie wie Tiere zu behandeln. NIE WIEDER, weder in Deutschland noch anderswo !
Regina Hunke
Regina Hunke am 30.01.13 16:04
Wir Deutschen sind weltmeister im Verreisen. Man könnte somit behaupten, dass wir andere Länder und Menschen mögen und kennen lernen wollen,
Ich bin der Ansicht, dass sich jeder in der Form benehmen muss, wie er selbst behandelt werden will. Dazu gehört Respekt aber auch Benehmen. Gerne laden wir Menschen auch zu uns Nachhause ein - solange sie sich benehmen - gerne und immer wieder. Aber wer sich nicht benimmt, wird auch nicht mehr gerne eingeladen.
Ich schäme mich im Ausland, wenn sich Deutsche schlecht benehmen. Ich hoffe, dass sich die neuen EU-Bürger auch schämen, wenn sich ihre Landsleute daneben benehmen.
Es muss eine einfache Regel geben: Jeder ist herzlich willkommen, wenn er oder sie sich wie ein Gast im Gastgeberland benimmt.
Albert Hammerstein am 31.01.13 15:34
Wir wollten ein "vereintes" Europa. Das bringt neben Vorteilen, wie bei fast allem im Leben auch Nachteile. Wie schon einer schreibt haben beide Ansichten eine gewisse Richtigkeit. Aber der Ton und die Art und Weise etwas auszudrücken, machen die Musik.
Hier sind die Europapolitiker gefragt sich diesem Problem anzunehmen.
Man kann nicht einen Staat wie Deutschland und einen wie Rumänien in einen Topf werfen und für alle gleiche Regeln aufstellen. Da bleiben viele Menschen auf der Strecke. Durch unseren Hilfsverein www.favor-westhausen.de war ich schon einige Male in Rumänien und kann die Lage einigermaßen einschätzen. Da es der Politik nicht gelingt eine Gleichheit in der Bevölkerung zu schaffen helfen wir privat im Kleinen zumindest einigen armen Familien und insbesondere deren Kindern. Jeder nach seinem Willen und Möglichkeit...
Kai Arnold am 31.01.13 17:09
Alle Menschen haben dieselben Rechte. Eigentlich sollte man denken, dass das allgemein anerkannt wird. Ich versehe nicht, wie ein derartiger Abscheu gegen andere, wie er bspw. hier gezeigt wird, entstehen kann. Wir können alle in einer friedlichen, freundlichen Gemeinschaft leben. Was spricht dagegen?
Savenja am 31.01.13 18:23
Viele der Kommentare die ich hier zum Thema gelesen habe schockieren mich sehr, und es macht mich fassungslos. Menschen denen es nicht gut geht muss man helfen, aber doch nicht kaltherzig mit beleidigenden Äußerungen verletzen.
"Franc Phoristo" (Lyriker) am 1.02.13 0:55
Ist euch pseudojournalisten eigentlich klar das es in Bulgarien verdammt viel arme gibt?ist euch auch klar das es in Bulgarien auch reiche Roma gibt?ist euch klar das das gleiche auch für die Armenier und Türken die es dort gibt gilt?ist euch klar das viele Bulgaren die hier her kommen gar keine Roma sind?wann wann verdammt nochmal wann versteht ihr (Ausdruck entfernt, die Redaktion) das Armut kein ethnisches Problem sondern ein soziales ist? Es gibt in Bulgarien halt viel arme und die Lösung für dieses Problem wäre eine abkehr von der dort seit Jahren durchgeführten neoliberalen dreckspolitik.was aber Frau shayani hier tut ist den Hass auf Roma schüren indem sie Armut und ethnie vermischt, wann wird mal über die ganzen armen ungebildeten kriminellen deutschen ein Beitrag gesendet.wenn ihr (Ausdruck entfernt, die Redaktion) wirklich was für die roma(die es so nicht gibt, genauso wenig wie die Armenier) warum zeigt ihr nicht meinen Kumpel der Rom ist und Oberarzt in einem Krankenhaus? Aber sagen will er das keinem weil er keinen Bock hat von Leuten die wegen so scheiss beiträgen in monitor glauben das alle Roma arm,kriminell,frauenfeindlich,schwulenfeindlich,deutsch feindlich,albanerfeindlich sind. Danke ihr (Ausdruck entfernt, die Redaktion)
jan müller am 1.02.13 19:56
ich finde einige Beobachtungen anderer Poster gut:
- der Hinweis darauf das Banken auch außerhalb DE mit hunderten Milliarden aus der Staatskasse vor den gierbedingten Folgen der selbstverschuldeten Spekulationsverluste gerettet werden, aber man die ganz unten nicht mal duschen lässt, EU-Bürgern aus dem Osten nicht mal eine warme Unterkunft und Malzeit für die Nacht geben 'kann'..
- der Hinweis das die Diskussion zw. 'Gutmenschen' und 'Nazi' nicht zur Lösung beträgt. Wer gewalttätig, kriminell, asozial agiert muss mit Strafe rechnen. Und dafür braucht es in Problemzonen entsprechendes Polizeiaufkommen. Polizeikräfte die mit solchen schwierigen Situationen umgehen können. Also Besonnenheit, Kraft, Mut, Gerechtigkeitssinn. Punkt. Wer sich nichts zu Schulden kommen hat lassen sollte genau den gleichen Respekt verdienen wie ein DE Buerger. Punkt.
- das DE Buerger nicht Tür an Tür mit asozialen Verhältnissen leben wollen ist verständlich. Auch wenn es deutsche Asoziale sind. Wenn ich ein Haus oder Eigentumswohnung über Jahrzehnte abbezahlt habe, will ich mich nicht in einer verwahrlosenden Umgebung wiederfinden. Da sind die Ordnungskräfte gefragt. Falls ich unbegründet Ausländer beleidige, sogar bedrohe, angreife, sollte der mündige DE Mitbürger sich auf die Seite des Ausländers stellen. Hier sind ebenfalls die OK's gefragt um ein ziviles Verhalten sicherzustellen. Also kein Abbau an OK's - statt dessen Rückkehr des Streifendienstes besonders in Problemzonen.
Das Hauptproblem in unserer Gesellschaft ist Gewalt. Abgesehen von Gier, vom verantwortungslosen, wirtschaftskriminellen Handeln, bspw in Sachen Bankenstützung. Aber das Thema ist ein gesellschaftliches Tabu. Da es zu viele Verantwortliche in Staat, Kommunen, Banken treffen würde. Zu viele haben spekuliert. Industrieunternehmen, private Anleger mit dicken Geldbeuteln. Ganz zu schweigen von öffentlichen und privaten Bankern. Maxiprofite ohne zu arbeiten, bei Maxirisiko.
Gewaltneigung unter den Unzufriedenen. Nicht jeder Familienvater kann seine Spekulationsverluste bei seiner Bank oder aus der Staatskasse zurückholen. Aggression, Verbitterung die sich in Gewalt in halbinformierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen kanalisieren kann. Bullismus in den Schulen, Gewalt gegen Passanten.
Am Schluss führt das, bei mangelnder Intervention der Ordnungskräfte, in den Gewaltterror. Und kein Land kann auf Dauer produktiv sein wenn seine Buerger nicht in Frieden leben können. Wenn am Schluss eine organisierte Meute von Schlägertypen (bezahlt von denen die durch Spekulation die Welt an den Rand des finanziellen Kollaps brachte) die freie Meinungsäußerung mit Gewalt unterdrücken. Dann sind wir bei Orwell, schwarzbraun. Ein uraltes Drehbuch. Weltreiche, Monarchien haben das regelmäßig so abgewickelt. Eigene Vermögen ins Ausland, Inflation, Krieg, Kriegsprofite einstreichen, Millionen Tote, Frieden, neue Währung, neue Schulden - bald auch die Demokratie ?
Wer falsch handelt, jemanden verletzt muss mit Strafe rechnen. Da darf auch das Geld des Papa's und dessen teurer Anwalt, Verbindungen nicht an der Strafe vorbeiführen. Kriminalität muss bestraft werden. Notleidenden Menschen darf ein Teller Suppe, eine warme Unterkunft im Winter, eine warme Dusche die Woche nicht versagt werden. Das ist ein Armutszeugnis für ein demokratisches Land. Wer sich dabei nicht benimmt bekommt den gleichen Service, aber auf der Polizeiwache.
amnesty statt amnesie am 3.02.13 14:11
@ Ramodabo
Es sind genau die Typen wie Sie, die an Menschenverachtung, Klischee-Denken und Arroganz nicht mehr zu überbieten sind. Welches Bild von welchen Menschen glauben Sie überhaupt, sich machen zu dürfen? Ihre Einteilung in "Gutmenschen" (welch grenzenloser Zynismus), Rechtsradikale und Sie (wie lachhaft - Napoleon-Komplex?) kommt mir - ich denke mal ca. 75 Jahre zurück - sehr bekannt vor! Was glauben Sie, diesen Menschen voraus zu haben? Toleranz? Kultur? Intelligenz? Oder etwa Charakter??? Schauen Sie in die Niederungen, die in vielen deutschen Haushalten zu finden sind. Und - kehren Sie besser vor Ihrer eigenen Tür (aber lassen Sie sie zu dabei!). Mir wird übel, wenn ich daran denke, wie viele Typen Ihrer Gesinnung glauben STOLZ sein zu müssen in ihrer Selbstherrlichkeit und Egomanie - warum eigentlich? Was ist Ihr glorreicher Beitrag?
Fremdschämer am 3.02.13 14:49
@Tatiana Karch - Danke denn Sie als gestandener EU Bürger der sich mal aus sein Geburtsland herausgetraut hat kann mitreden. Oder gibt es auch "arme" Deutsche die aus Deutschland auswandern? Wohl kaum. Ich bin mit meinen 50 Jahren das erste mal arbeitslos und musste zum JobCenter ( Arge ) und sehe jetzt das wir ( ich ) rückständig sind weil wir uns wirklich neuen Lebensumständen doch nie richtig stellen mussten. Alle die es wagen aus ihrer angestammten Umgebung aus Not wegzulaufen, müssen unsere Unterstützung bekommen. WEIL ES JEDEN TREFFEN KANN AUCH UNS DEUTSCHSTÄMMIGE - nicht vergessen WIR sind MENSCHEN.
Thomas Wagner am 4.02.13 10:45
Durch's Internet weht, wenn es um "deutsche Identität" (Rassismus und "political correctness" im Allgemeinen, im Besonderen gerne auch "den Islam" etc.) geht, ein besonders kalter Wind. Keine Ahnung, woher diese nationalen Phantomschmerzen kommen - ist mir inzwischen auch fast schon egal. Ich hoffe einfach nur, dass es sich bei den ganzen hasserfüllten Kommentatoren in Wirklichkeit um eine Handvoll komplexbehaftete Fanatiker mit zuviel Freizeit handelt, die unter immer neuen Nicknames und immer neuen IP-Adressen einen Kommentar nach dem nächsten verfassen... Ich fürchte aber, dem ist nicht so.
Ich danke jedenfalls der Monitor-Redaktion für ihre seit Jahren gute und wichtige Arbeit.
Sebastian am 4.02.13 23:48
Ich kenne das Problem, dass sich aus dem Zusammenleben von Weißgesichtern ( Schimpfwort der Roma für uns ) und Roma ergibt, aus eigener Erfahrung und ich wünsche keinem, mit Ausnahme derer, die sich für diese Volksgruppe hier in Deutschland einsetzen, solche Nachbarn.
Meine Aussage kommt nicht von ungefähr. Naiv und gutmenschenartig habe ich vor 15 Jahren einen sog. "guten*" Roma eingestellt, ihn überdurchschnittlich bezahlt, täglich ein Mittagessen in einem Speiselokal zukommen lassen und auch sonst noch unterstützt.
Ich hatte damals immer das Bild von zu Unrecht Benachteiligten im Kopf, von Menschen, die wegen ihrer ethnischen Herkunft verachtet werden, kurz all diese "Wahrheiten", die mir als Angehörigen der Nachkriegsgeneration eingebläut wurden.
Warum das Beschäftigungsverhältnis nur 6 Wochen anhielt, will ich nicht anführen, denn die Gefahr, dass mich die Gutmenschen dafür zerreißen, ist mir zu groß.
Und heute sind die Roma in unserem kleinen Dorf bestens organisiert und informiert. Arbeit gäbe es genug für sie aber das mit der Arbeit ist so eine Sache. Man verlässt sich da lieber auf die staatliche Unterstützung, die sicher gemessen an Deutschland nicht sehr hoch ist aber das Überleben sichert zumal der Wohnraum und die Sicherung der Grundbdürfnisse sowieso umsonst sind.
Und keiner fragt nach, wie es diese Herrschaften schaffen, ein Auto zu unterhalten, um damit vor dem Bürgermeisteramt vorzufahren, um ihre "Stütze" abzuholen.
Jetzt kursieren Informationen, wie man mit der ganzen Familie am besten nach Deutschland, bevorzugt Berlin kommt, um dort je nach Familiengröße bis zu 2500 € im Monat an Sozialhilfen vom Senat zu erhalten.
Ich persönlich freue mich auf diese Entwicklung. Die Sorge um mein Hab und Gut vor Ort wird auf jeden Fall kleiner. Aber das ist gut so! Verloren habe ich schließlich schon genug. Alles zusammen mögen da schon über 10 000 € gewesen sein, von der unfreiwilligen Aufgabe des Weinberges gar nicht zu reden.
Die Herrschaften wurden sogar in zwei Fällen erwischt und verurteilt, was ihnen allerdings nur ein Lächeln abnötigte. Vollpension auf Staatskosten den Winter über, was soll es da zu klagen geben.
Meinen Namen möchte ich nicht veröffentlicht sehen. Kritische Meinungen zu diesem "hochsensiblen" Thema könne durchaus schädlich für den sein, der sie äußert.
*) Empfehlung durch einen Einheimischen.
Randy am 6.02.13 20:07
Wir können froh sein, wenn die Stadt DO die Roma vor der Tür stehen lässt! Nur so lässt sich die Flut der Wirtschaftsflüchtlinge die hier auf unsere kosten leben, eindämmen!
JEDER Roma der ggf. auch auf der Straße erfriert ist ein guter Roma! Nur so werden die anderen Zigeuner davon abgehalten auch noch nach Deutschland zu kommen und hier den Deutschen die Arbeit durch Billiglöhne vom Arbeiterstrich kaputt zu machen.
Ein großes LOB an die Satdt Dortmund!
Jens am 6.02.13 21:44
@Sebastian
Ihr Kommentar ist wirklich Beispielhaft für das allgemeine "Gutmenschen-Denken": Ignorant, vollkommen Naiv und Realitätsfremd. Genauso wie viele, viele Fernsehbeiträge von Monitor. Einseitige Berichterstattung und gleichzeitig eine Moralapostel-Moderation die jegliche journalistische Neutralität vermissen lassen. Dem Zuschauer wird hier der linke Meinungseinheitsbrei und die Politcal Correctness eingetrichtert, bis er endlich im gewollten Mainstream mitschwimmt. Regelmäßig kommen einseitig nur die Leute zu Wort, die in das selbstgewählte Weltbild der Monitor-Redaktion passen.
Wenn dann einige "Unbelehrbare" im Monitor-Forum den Fersehbeitrag etwas zurecht rücken und einige unagenehme Wahrheiten aussprechen, sogar persönliche Erfahrungen einfließen lassen, wird sofort die Nazi-Keule geschwungen.
Auch in der ARD wurde doch schon über betrügerische , aus Rumänien stammende Bettler, schwerkriminelle osteuropäische Verbrecherbanden, rumänische Kupferdiebe, Berliner Scheibenputzer etc. berichtet. Von solchen Negativ-Erfahrungen berichten einige Foristen. Zugegeben, einige schießen über das Ziel hinaus und machen anscheinend ihrem Ärger unüberlegt Luft.
Aber das es diese negativen Erscheinungen gerade bei Rumänen und Bulgaren gibt ist unbestreitbar. Vielleicht haben auch die Job-Center und die Obdachloseneinrichtungen schon zu viele Negativ-Erfahrungen gemacht. Diese kommen ja in dem Beitrag nicht richtig zu Wort. Wieder einmal eine einseitige Berichterstattung ganz im Sinne des ARD-Rotfunks.
Ihnen Sebastian ist fürchte ich nicht mehr zu Helfen. Ihre Scheuklappen scheinen schon am Kopf festgewachsen zu sein. Für sie gibt es wahrscheinlich nur gute Menschen auf der Welt, und wenn doch mal Böse, dann sind natürlich andere Schuld. Ich wünsche Ihnen weiterhin guten Schlaf in Ihrer linken Traumwelt und mögen Sie niemals in der Realität aufwachen!
HBB am 7.02.13 13:13
Die Sinti und Roma, die Rumänen und Bulgaren sind in ganz Osteuropa unerwünscht. Wieso also müssen sie in Deutschland geduldet werden? Was Deutschland braucht ist ein Gesetz dass nur wer reguläre Arbeit hat im Land bleiben darf. So ist es auch in anderen Ländern und es funktioniert sehr gut. Arbeitslose Ausländer müssen raus. Im übrigen heist es "Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht". Sagt niemals, ihr hättet es nicht gewusst wenn die Deutschen irgenwann die Fresse so voll haben dass sie Lösungen finden zu den Problemen die die Politiker und linken Extremen im Lauf der Jahre geschaffen haben.
pitbuli am 7.02.13 15:39
Fand' den Bericht auch ziemlich einseitig bzw. einfaeltig.
Denn es handelt sich beileibe nicht nur um die im Bericht gezeigten netten Rumaenen, sondern um organisierte, kriminelle Banden, die raubend durch die Gegend ziehen - die haben laengst erkannt, dass D'land das 'Gelobte Land' ist und wollen - ich kann es durchaus nachvollziehen - auch was vom Kuchen abhaben.
Fakt ist aber, dass Deutschland eben nicht das Gelobte Land ist und auch nicht der Hort der Glueckseligkeit ist - in Relation zu Rumaenien vielleicht schon - aber sonst?
Soll die deutsche Gesellschaft bald die ganze Welt retten? Es gibt auch die Debatte um die afrikanischen Auswanderer, die oft in mickrigen Booten uebers Mittelmeer nach Europa kommen wollen - sollen wir die alle aufnehmen!?
Ich vermute, dass den im Bericht gezeigten Rumaenen demonstriert werden soll "wir reichen euch den kleinen Finger - aber nicht den ganzen Arm". D.h., wenn die rumaenischen Obdachlosen in diesen gezeigten Obdachlosenheimen aufgenommen waeren, dass sich dann gaaanz schnell rumgesprochen haette in Rumaenien.
Gast am 11.02.13 16:37
@pitbuli
Ach, zählen Sie Griechenland - wo wir grade unsere vielen überschüssigen Milliarden hinschenken, die wir ja sicher aus der Portokasse berappen können - auch zu "Osteuropa"?
Dass es da eine Menge Spitzbuben unter den sogenannten "Zigeunern" gibt, steht außer Frage. Aber SO muss man mit ihnen auch nicht umgehen! Kurioserweise muss man schon auf Roma-/Sinti-bezogene Seiten, ja sogar Romani (die Sprache) durch den Übersetzer jagen um Einzelheiten zu erfahren. So weiß ich, was in Deutschland nur die wenigsten wissen: 2004, zu Zeiten der griechischen Olympischen Spiele in Athen, mussten für das Olympische Dorf riesige Freiflächen geschaffen werden. Allerdings WIE das Griechenland gemacht hat, hätte für China nicht beispielgebender sein können:
Unter Polizeischutz - mit einer Hundertschaft davon - sind die in Roma-Siedlungen mit Bulldozern eingedrungen, so dass die Menschen nur noch ihr weniges Hab und Gut retten konnten.
So "schuf" man freie Flächen für die vielen Olympioniken. Mit einer beispiellosen Kreativität und Tatendrang (was man sonst von jener Regierung selten erlebt) versuchte Griechenland dann Onlinemedien (auch den Blog, den ich damals unterhielt) unter Androhung heftigster juristischer Schritte dazu zu bringen, diese Tatsachenberichte aus dem Netz zu entfernen! (Ich hatte sogar ein Privatvideo unter der Genehmigung des Amateurfilmers online gestellt!!)
Dann kam Trick 17 zum Einsatz und ich kürzte die Texte bzw. schrieb sie um, *während* ich jedoch noch PDFs der ungeschönten Berichte angeboten hatte, deren Links allerdings ein wenig versteckt waren.
Das half! Glücklicherweise waren die so blöd, die PDFs nicht auf meinen Originaltext hin zu untersuchen. Zugriffe auf die PDFs hatte ich allerdings noch genügend...User sind halt cleverer als die willfährigen Regierungsmarionetten...
Aber da zeigt sich schon, wie sowas zu vertuschen gesucht wird - mit *allen* Mitteln.
Allerdings der Grieche, den ich über einen Chat auch privat kenne, meinte als das Thema aufkam: "kann mich nicht schocken sowas, die klauen und plündern genug. geschieht ihnen recht".
Die Einstellung spricht Bände.
Andreas E am 19.02.13 15:10
Wir leben doch angeblich in einer Demokratie...dann fragen wir doch mal das Volk: wollt Ihr die Zigeuner, die fahrend durch´s Land reisen, in Deutschland dulden, finanzieren oder nach Hause schicken?
Wenn die Mehrheit für Letzteres ist, dann mag die Minderheit sie doch in den eigenen Wohnungen aufnehmen und versorgen ;-)
Es war schon immer leicht, das Geld Anderer zu verschleudern...
Und bei denen, die hier von Menschlichkeit reden, schauen wir doch mal in der Küche nach, ob da vielleicht Margarine steht...die besteht aus Palmöl und das Palmöl wird aufgrund von brandgerodeten Plantagen auf ehemaligem Regenwaldterritorium gewonnen, von wo zu diesem Zweck zehntausende Menschen illegal von ihrem Land vertrieben wurden und werden...
Frank Kulessa am 4.03.13 3:48
Ich arbeite seit vielen Jahren im Landeskriminalamt und wen ich auch nicht im zuständigen Dezernat beschäftigt bin erfahre ich doch von den dortigen Mtarbeitern und Sachbearbeitern einiges.
Mein Fazit: DAS was wir gerade in Sachen Kriminalität mit den Roma Und Sinti erleben ist erst der Anfang. Viele die zu uns wollen sind noch gar nicht aufgebrochen....aber das brauchen sie zum großen Teil auch nicht. Denn die, die hier Straftaten im großen Stil begehen, schicken den "Ertrag" ihrer Arbeit gleich direkt nach Hause. Gerade bei uns in Sachsen, Brandenburg und Bayern leben viele Zigeuner hinter der Grenze in Tschechien. Die kommen tagtäglich kurz "zu Besuch" über die unkontrollierten Grenzen um nach ihren Straftaten wie Tages- und Dämmerungswohnungseinbrüchen, Kfz. Delikten, Diebstählen aller Art etc. gleich wieder nach Hause zurückzukehren....ganz so wie andere Leute zur täglichen Arbeit gehen. Ihre im Bundesgebiet lebenden Angehörigen werden gerne als Brückenköpfe genutzt.
Ich kann mich mit der Stimmung der Bundesbürger im Grenzgebiet voll und ganz identifizieren, denen ihr Haus zum vierten Mal in 2012 ausgeräumt worden ist.
Martin Fischer am 14.03.13 22:27
Ich komme aus Bonn und hatte noch nie negative Berührungspunkte mit Romas. Es sollte nicht auf die Staatsangehörigkeit abgestimmt werden, sondern allg. darauf, ob jm. fleißig und emsig ist, oder sich auf Staatskosten einen schönen Tag macht; zudem werden sonst garnicht die erfasst, die "keine Deutschen" sind, aber trotzdem einen deutschen Pass haben! Dies war leider auch in der Statistik von Monitor unklar dargestellt. 14% der SGB II Empfänger sind nicht deutsch. Heißt im Umkehrschluss, dass 86% der Leistungsempfänger eine deutsche Staatsangehörigkeit haben. Der Vollständigkeit halber hätte ich es fair gefunden, wenn die 86% noch in Deutsche und "Eingedeutschte" aufgesplittet worden wären. Das hätte die Statistik nach meinem Dafürhalten neutraler wirken lassen.
Des Weiteren ist mir von Roma kein fanatischer Islamismus bekannt. Die Gegner von Roma sollten ihre Gedanken wohl was erweitern.
Dirk am 14.03.13 22:34
Was der Herr Bundesinnenminister da abzieht ist Volksverhetzung auf höchster Ebene und muss zur Anzeige gebracht werden. Fragt sich nur wie lange Herr Friedrich seinen freifahrtsschein für Straftaten(Immunität) behalten wird.
Karkmann am 14.03.13 22:46
Ich möchte im Namen meiner Eltern deren Erfahrungen schildern. Diese wohnen seit den 70igern in ihrem kleinen Einfamilienhaus in einer Anliegerstraße. Am Ende der Straße steht ein Mehrfamilienhaus in dem seit 2012 mehrere rumänische Familien wohnen. Nach wenigen Wochen war das komplette Umfeld vermüllt. Nachts fuhren immer wieder Kleinlaster, beladen mit Kabeln und Dachrinnen in die angegliederte Tiefgarage. Wenig später fehlten bei meinen Eltern die Kupferdachrinnen und das Regenfass. Es kam immer wieder zu Bedrohungen und der Daimler meines Vater wurde komplett zerkratzt. Meine Eltern fühlen sich ohnmächtig angesicht dieser Entwicklungen. Es stellt sich das Gefühl ein, alleine gelassen zu werden. Die Politik entscheidet und die Bürger müssen die Konsequenzen tragen. Die Präsenz der Polizei hat den Zuständen nichts geändert. Ich denke diese wird nicht wirklich ernst genommen.
Mein Vater liegt momentan im Krankenhaus, er wurde in seinem eigenen Garten überfallen. Er wurde nur zu Boden geworfen und die Brieftasche wurde entwendet. Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. Sie werden das Haus wohl verkaufen und in eine Mietwohnung in meiner Nähe ziehen.
Ich denke man kann von einer Gruppe von Personen nicht auf einzelne Rückschlüsse ziehen. Im Umkehrschluss kann man aber auch nicht eine deutsche mit Roma-Wurzeln vor die Kamera schicken und annehmen, die Ausländer die momentan zu uns strömen sind mit dieser netten jungen Frau vergleichbar. Man sollte Probleme schon offen ansprechen dürfen ohne gleich in eine Schublade gesteckt zu werden.
Hans Dampf am 28.03.13 13:51
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Die Macht der Kirche
Es ist ein Lehrstück über Heuchelei und Scheinheiligkeit: Katholische Kliniken in Köln verweigern Vergewaltigungsopfern medizinische Hilfe und verweisen sie an staatliche Krankenhäuser. Angetrieben von reaktionären Lebensschützern, die sich nicht scheuen, die Namen und Adressen von Ärzten zu veröffentlichen, die die "Pille danach" verschrieben haben. Die katholische Kirche gibt damit denen Recht, die für Morddrohungen gegenüber Ärzten verantwortlich sind.
Weitere Verweise zu Die Macht der Kirche
Kommentare zum Eintrag Die Macht der Kirche
"Deshalb hat sie nichts mehr verloren in Krankenhäusern, Schulen und Universitäten, die vom Staat finanziert werden."
Sehe ich jetzt auch so. Erst dachte ich, wenn es sie in Konflikt mit ihrem Glauben bringt ... - Nun hier geht es wohl um staatliche Gelder, die für ein Recht auf Versorgung gemäß gesetzlich geregelter Grundrechte - Leistungen gezahlt wurden und schlimmer noch, unterlassene Hilfeleistung, unterlassenes Beweissicherungsverfahren - und wenn man es so sehen möchte Vereitelung der Strafverfolgung.
Gut, daß ich aus dem Verein vor ca. 25 Jahren ausgetreten bin. Das scheint Methode bei denen zu haben. Eigentlich ärgert mich meine gelegentliche Gutgläubigkeit.
Jim Knopf am 25.01.13 20:34
ist doch eigentlich ganz einfach: den Versorgungsauftrag aller katholischen Ktankenhäuser streichen, die Gemeinnützigkeit aberkennen. Dann sollen diese Häuser im eigenen Saft weiterwurschteln.
Rainer Kunze am 26.01.13 6:16
Monitor ist sehr kirchenfeindlich eingestellt und manipuliert mit einseitiger Berichterstattung. Frei nach dem Moto, was nicht zum Feindbild passt, wird weggelassen.
Hier mal eine andere Sicht: http://www.kath.net/detail.php?id=39796
Mike am 26.01.13 10:24
Interessant ist es, in diesem Zusammenhang an die Rede von Papst Benedikt XVI. zu erinnern, die er während seines Deutschlandbesuchs in Freiburg gehalten hatte. Damals forderte er selbst die Abschaffung von Privilegien, um die katholische Kirche zu "entweltlichen":
"Die Säkularisierungen – sei es die Enteignung von Kirchengütern, sei es die Streichung von Privilegien oder ähnliches – bedeuteten nämlich jedes Mal eine tiefgreifende Entweltlichung der Kirche, die sich ja dabei gleichsam ihres weltlichen Reichtums entblößte und wieder ganz ihre weltliche Armut annahm.
(...)
Das missionarische Zeugnis der entweltlichten Kirche tritt klarer zutage. Die von ihrer materiellen und politischen Last befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden,
(...)
Um so mehr ist es wieder an der Zeit, die wahre Entweltlichung zu finden, die Weltlichkeit der Kirche beherzt abzulegen. Das heißt nicht, sich aus der Welt zurückzuziehen. Eine vom Weltlichen entlastete Kirche vermag gerade auch im sozial-karitativen Bereich den Menschen, den Leidenden wie ihren Helfern, die besondere Lebenskraft des christlichen Glaubens vermitteln."
Georg Restle (Redaktion Monitor) am 26.01.13 12:17
zu: Georg Restle (Redaktion Monitor) am 26.01.13 12:17
Stellt sich nur die Frage, ob seine Heiligkeit das Gesagte auch fordern würde wenn er wüßte, daß seine Bitte erhöhrt werden könnte. ;-)
Jim Knopf am 26.01.13 16:00
Das höchste, christliche Gebot, dass von der katholischen Kirche propagiert wird (Nächstenliebe), wir nicht nur an dem Beispiel dieses Monitor-Berichtes, offenbar.
Egal wo man hinsieht (Alimente für Pfarrerkinder, Aufklärung der sexuellen Missbrauchsfälle an Kindern und Jugendlichen usw. usw.), baut sich die katholische Kirche ihre eigene Wahrheit zusammen, so dass der eigentliche Sinn und Zweck dieser Kirche, in vielen Fällen negiert wird.
Ich bin weit über die Möglichkeiten rationalen Denkens hinaus darüber entsetzt, dass dies nicht für einen Aufschrei in der Bevölkerung sorgt - aber angesichts der Matrix, die spätestens seit der Einführung des Privatfernsehens ganze Völker zähmt, verblendet und "unten halten", ist das wohl normal geworden so wie die Beliebtheit Angela Merkels, die per ESM durchgesetzt hat, dass ganze Völker versklavt werden können und dabei keinerlei Chancen mehr haben, diesen ESM zu verklagen etc., was einer Zinsknechtschaft gleichkommt und mathematisch beweisbar, nie zurück gezahlt werden- bzw. aufgehen kann.
Wenn ich heute über Kirche nachdenke, dann frage ich mich, warum von denen noch nicht einmal aktuelle Aufklärung etc. kommt - so wie sich die Katholische Kirche gibt, ist sie nicht nur überflüssig sondern sie unterstützt, in hervorragender Weise, die menschenverachtenden Zustände unseres derzeitigen Systems...
Ich werde jedenfalls keine Kirchensteuern mehr bezahlen, denn das Geld ist bei Lobbycontrol etc., erheblich besser angelegt.
FrankyBoy am 27.01.13 7:30
als geschädigter (ehemaliges heimkind 1963-1967)in dem kath. kloster johannesburg papenburg börgermoor. stelle ich fest das es nicht ausreicht was monitor hier macht. es schläft alles wieder ein und niemand will das monster wecken. alle sind feige und haben angst. mich fragt keiner nach der wahrheit, und ich wäre bereit sie in allen einzelheiten zu erzählen.
Ronald Delkof am 27.01.13 19:19
Ich bin zutiefst erschüttert, daß eine vergewal-tigte junge Frau, ein Opfer also unmenschlicher männlicher Verhaltensweisen, von zwei Kölner katholischen Kliniken abgewiesen wurde. An diesem durch nichts zu rechtfertigendem Handeln der verantwortlichen der Kliniken wird die ganze pure Heuchelei dedr katholischen Kirche augenscheinlich. Wo bleibt denn da das "christliche" Handeln und Denken?
Es ist aller höchste Zeit, daß sich mit diesem Vorfall unser Parlament, die Politik also, befaßt und klare Entscheidungen trifft, die gesetzlich verankerte Staatlichkeit in Kliniken, Schulen und Hochschulen wieder herstellt und eine klare Tren-nung von Kirche und Staat vollzieht und den Bürgern wieder Sicherheit verleiht.
Eine Kirche, die nicht willig und bereit ist, ihre gravierenden Mißbrauchsfälle an Jungen und Mädchen sauber aufzuarbeiten, sondern alles tuzt, um auch künftig alles zu verschleiern und unter den teppich zu kehren, ist nicht christlich, sondern unwürdig, mit Menschen umzugehen.
Die Kirchenaustritte haben deshalb längst Dimensio-nen angenommen, und sie werden weiter zunehmen.
ruebmar
Martin Runow am 28.01.13 13:14
Leider sind es immer wieder Situationen von ideologischer Borniertheit wie in diesem Fall, die wichtiges soziales Engagement der Kirchen in ein zweifelhaftes Licht rücken. Ich finde es unverzichtbar, derartige Auswüchse von fehlgeleiteten Moralvorstellungen anzuprangern. Aber dabei bitte nicht vergessen, wieviel positive Entwicklungen auch durch die Kirchen angeregt wurden.
Religiöse Eiferer haben zu aller Zeit in allen Religion in aller Welt nur Elend über die Menschen gebracht. Gläubige Menschen, die nach dem Sinn der Lehre fragten und die Quintessenz in die Tat umsetzten werden zu Recht als Vorbilder eines sinnerfüllten Lebens verehrt.
Bodo Wagner am 29.01.13 1:17
Hilfeleistungen werden auch von anderen Kostenträgern verweigert.
Die Gesund- / Krankheitswirtschaft macht die Schwachen, die sich nicht wehren können zu Opfern von Ausbeutung.
Hat es System das auch die Prozesskostenbeihilfe für bedürftige nicht mehr so leicht zu bekommen ist. Immer mehr Hürden aufgebaut werden um seine Rechte einfordern zu können.
Bei Report gab es diesen Bericht:
Frust über Zahlungsmoral und Leistungskatalog
Sie haben immer mehr Geld angehäuft, mittlerweile rund 20 Milliarden Euro: die gesetzlichen Krankenkassen. Doch die Patienten haben davon nichts, im Gegenteil. Die Kassen handeln immer rigoroser im eigenen Interesse. report MÜNCHEN zeigt, wie die Kassen mit der Gesundheit ihrer Mitglieder umgehen.
http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/krankenkassen108.html
Mit welcher Gewalt auch andere Versicherungen und Kostenträger gegen Opfer vorgehen war in einigen weiteren Dokus Thema gewesen.
So Z.B. von SAT1 AKTE
Bei der Arbeit verletzt - keiner zahlt!
Was tun, wenn die Berufsgenossenschaft sich drückt.
http://www.sat1.de/tv/akte/video/bei-der-arbeit-verletzt-keiner-zahlt-clip
Die Doku: Die nein Sager
In dem Video auf tagesthemen.de wird die Einflußnahme auf die Ärzte durch die Leistungsträger genannt.
http://www.tagesthemen.de/inland/honorarstreit102.html
Diese Macht der Träger darf es nicht geben, damit die Patienten vernünftig versorgt werden, egal ob Kirche oder Berufsgenossenschaften etc. für die Leistungen aufzukommen haben.
Dahlie am 4.02.13 15:21
Das Mittelalter im 21.Jhd.,am liebsten wieder Hexenverbrennungen,Frauenfeindlichkeit wie gehabt,Menschenrechtsverletzungen.....im Namen der Kirche-des Glaubens weltweit-werden Kriege geführt, seit Jahrtausenden!...Die sich heimlich beschwänzelnde, selbstgerechte Männerwelt der "Gläubigen" macht mir angst! Die Arroganz, der Reichtum, die Dekadenz dieser Institution Kirche ist widerlich!
Die Penetranz und auch die Rechthaberei dieser Machtinstitution
sollte von Staatswegen in die Schranken verwiesen werden,da die demokratischen,teils schwer politisch erkämpften Rechte vorgehen, auch die der Frauen! Ich hoffe auf mehr Selbstbewußtsein der Bürger,diesem "Verein" nicht mehr auf dem Leim zu gehen!!! Soziales Miteinander ist wichtiger denn je,dafür brauchen wir aber diese dogmatischen Kasperle nicht!!! Unsere Medizinischen Errungenschaften sollten nicht verhindert werden durch kirchliche Werte! Haben Alice und wir Frauen umsonst dafür gekämpft,daß wir wählen dürfen und nicht Täter ,sondern in diesen Fällen Opfer sind???!!!
ODER ist die Erde doch wieder zu einer Scheibe geworden!!!!????
Eine Runde Weihrauch........
sommerfeldt am 4.02.13 17:14
Sehr geehrter Herr Restle,
in Ihrem Beitrag erwähnen Sie ein vorliegendes Schreiben, welches
systematische Verweigerung von Hilfeleistung belegen soll. Inzwischen kommt Gesundheitsministerin Frau Steffens öffentlich (Bei Herrn Jauch) zu der Schlussfolgerung, dass ein systemisches Versagen nicht nachgewiesen werden konnte.
Daher meine Frage an Sie:
1) Wurde das Ihnen vorliegende Schreiben von Frau Steffens geprüft?
2) Warum kann das Schreiben nicht veröffentlicht werden?
Als Mitglied der Kirche würde ich mir gerne selbst ein Urteil bilden.
MfG
Martin Winkler
Martin Winkler am 12.02.13 13:20
Im Gegebsatz zur früher hier geäußerten Meinung, Monitor sei sehr kirchenfeindlich eingestellt, weise ich darauf hin, dass im Gegenteil, durch die Rundfunkmedien der Kirche und deren Gehabe viel zu viel Raum gegeben wird, den permanenten Psychoterror der kirchlichen Machterhaltungs- und Menschenunterdrückungs-manifestationen unkritisch und unhinterfragt über die Menschen zu verbreiten. Monitor ist fast die einzige Sendung im Fernsehen, wo diese unkritische Psychoterrorverbreitung endlich einmal kritisch zu hinterfragen versucht wird. Der Rücktritt des Josef Ratzinger vom Amt des Papstes wirft ein bezeichnendes Licht auf den Machtapparat katholische Kirche.
Man kann mit Recht viele Taten und Handlungen des Menschen Josef Ratzinger kritisieren und darüber heftig streiten. Auf keinen Fall kann man aber den Menschen Josef Ratzinger nur negativ beurteilen und schon gar nicht verurteilen. Wenn er auch viele Dinge nicht richtig gemacht hat im Hinblick auf Menschlichkeit und damit bezogen auf Gott, so ist aber spätestens durch seinen Rücktritt jetzt vollkommen klar, dass er selbst ein Opfer der Organisation katholische Kirche ist, weil er sich, von Kindesbeinen an in die Denkstrukturen dieser hochkriminellen Organisation hineingezwungen, immer weiter darin verfangen hat und schließlich zum maßgeblichen Teil der verheerenden Machtstrukturen geworden ist, aus denen er sich nicht zu befreien in der Lage war. Man konnte erkennen, wie er unter der Last der Verantwortung, die auf ihm lastet, zunehmend zu zerbrechen drohte. Man muss ihm wünschen, dass er noch rechtzeitig zu seinen Lebzeiten erkannt hat, welchem Irrglauben er verfallen war, und dass er jetzt die Kraft hat, den einzig richtigen Weg hin zu Gott zu finden, der nur außerhalb der Organisation Kirche zu finden ist, die vorrangig alle Menschen daran hindert, diesen Weg zu finden, nur um die Machtgelüste des Klerus zu sichern und zu befriedigen. Nach seinem mutigen Schritt hat auch Herr Ratzinger jetzt die Chance, die Grenzen der Denkstrukturen der katholischen Kirche zu überwinden und zur wahren und richtigen Erkenntnis zu gelangen, obwohl er viele Jahre daran mitgewirkt hat, den Menschen diese Möglichkeit zu verbauen durch Aufstellen der verheerenden Lehren und Thesen der Glaubenskongregation, an deren Spitze er stand. Es ist ihm zu wünschen, dass er die ihm mit seiner Geburt von Gott gegebene Intelligenz jetzt zur Erlangung der wahren Erkenntnis einsetzt und nicht mehr zur Verhinderung, diese zu erreichen. Auch allen anderen in den Denkstrukturen der katholischen Kirche verfangenen Menschen ist dies zu wünschen, damit das vieltausendfache unsägliche Leid und Elend, das diese Organisation seit Jahrhunderten über die Menscheit gebracht hat, endlich ein Ende finden kann!
Die Hoffnung darauf geht realistischerweise gegen Null, doch soll man die Hoffnung niemals aufgeben, dass sich die Kraft der Liebe und damit Gottes doch irgendwann einmal durchsetzen kann gegen das Machtgehabe des Bösen und Unmenschlichen, damit die Verwahrlosung im religiösen Wahn nachhaltig überwunden wird!!
Wolfgang Heinen am 21.02.13 21:17
Ich habe eine ganz andere Sichtweise:
Der Papst ist nicht der Stellvertreter Gottes und die römisch katholische Kirche nicht die Kirche Jesu Christi.
Die Lehre der katholischen Kirche ist vielmehr ein Synkretismus, d.h. sie besteht aus christlichen und heidnischen Elementen.
Das heisst natürlich nicht, dass es in dieser Kirche viele fromme und gläubige Christen gib, also trotz dieser Kirche und ihrer Macht.
Dr. Elmar Langenscheidt am 21.02.13 23:02
Lieber herr Dr. Langenscheidt, Sie haben vollkommen Recht mit Ihrer Anmerkuung, dass es in dieser Kirche viele fromme und gläubige Menschen gibt, trotz dirser Kirche und ihrer Macht! Gerade diese Menschen sind die bedauernswertesten Opfer dieser Kirche, weil sie in einen Glauben hineingepresst sind und dadurch daran gehindert werden, die ihnen von Geburt an gegebene Fähigkeit, uneingeschränkt und umfassend denken und erkennen zu können, für sich zu nutzen und einzusetzen. Sie sind eingesperrt in die ihnen aufgezwungenen engstirnigen Denkstrukturen der Kirche, die lediglich zur Erhaltung der Machstrukturen der Kirche von Menschen ersonnen worden sind und daher absolut nichts mit Gott zu tun haben. Ganz objektiv betrachtet sind die Lehren gerade der katholischen Kirche die schlimmste Form von Gotteslästerung und Gottesverleugnung, die es auf dieser Erde gibt. Würden die von dieser verheerenden Irrlehre betroffenen Menschen nicht in die Denkstrukturen eingesperrt sein, bestünde die Möglichkeit, dass sie Gott und seine Liebe erkennen könnten, was sie für die Rattenfänger des Klerus nicht mehr manipulierbar machen würde. Die Machtstrukturen der Kirche würden zerfallen. Das einzige Ziel der Kirche ist es, die Machstrukturen zu erhalten, egal wie viele Menschen daran seelisch und körperlich zerbrechen!
Wolfgang Heinen am 23.02.13 12:13
Die Sendungen wurden zwar auf dem Konkurrenzkanal ZDF ausgestrahlt waren aber eine exzellente Dokumentation dessen, was die Macht der Kirche, egal ob katholisch oder evangelisch oder was auch immer, anrichtet, die in unserem Staat immer noch den Ausschlag gibt, Kinder körperlich und seelisch zu zerstören. Wie lange wird das noch hingenommen und von den Organen des Staates aktiv unterstützt?
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1838582/Und-alle-haben-geschwiegen
http://dokumentation.zdf.de/
Wolfgang Heinen am 7.03.13 12:55
Ich habe ja nichts gegen Pauschalisierung, um einmal etwas auf den Punkt zu bringen. Diese Pauschalisierung geht mir jedoch entschieden zu weit. In Zahlen: In katholischer Trägerschaft sind in D 435 Kliniken (bei in D 2000 Kliniken) mit etwa 98.000 Betten und rund 165.000 Beschäftigten. In katholischen Krankenhäusern werden jährlich mehr als 3,5 Mio Patientinnen und Patienten stationär und fünf Millionen ambulant versorgt. Hier sind zwei Fälle bekannt geworden, wo es bekannt Probleme gab - um mal die Relationen klarzustellen.
Sind Autofahrer per se Massenmörder, weil 2011 in D 4.000 Menschen auf deutschen Straßen getötet wurden?
S. Mehnert am 15.03.13 10:19
Betreffend Pauschalisierung muss ich einmal ganz konkret ein paar selbst erlebte Beispiele aufzeigen, die sich über einen Zeitraum von über fünfzig Jahren durch mein Leben ziehen, betreffend unter kirchlicher Trägerschaft stehende Krankenhäuser oder Kliniken. Zum Glück hatte ich in dieser Zeit lediglich drei Vorfälle, die mich zwangen, stationär in einem Krankenhaus oder einer Klinik aufhalten zu müssen. In allen drei Fällen war es das Gleiche: Im Vordergrund stand die bedingungslose Unterwerfung des Patienten unter den permanent verbreiteten Psychoterror der angeblichen Glaubensverkündigung, der überall dort vVrrang hatte. Überall war erkennbar mit voller Absicht die Personalstärke viel zu gering, ganz klar, um die Möglichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beschränken, einem Patienten die nötige Zuwendung und Fürsorge zuteil werden zu lassen, damit erst gar keine persönlichen Beziehungen entstehen konnten. Erkennbar wichtigstes Ziel war und ist es, beim Personal Kosten zu sparen, um möglichst viel von den Kostenträgern abkassieren zu können ohne die adäquate Gegenleistung erbringen zu müssen. Darunter leiden nicht nur die Patienten, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen ganz besonders, weil sie unter unmenschlichen Bedingungen zu unerreichbarer Arbeitsleistung gezwungen werden, die deren eigene Gesundheit stark schädigt und sie an Leib und Seele krank werden lässt. In den 1960er Jahren war für mich als Patient der herablassende und an Misshandlung grenzende Umgang der als Personal eingesetzten Nonnen mit den Patienten die schlimme Erfahrung in einem katholischen Krankenhaus, das zum Glück heute nicht mehr existiert. Am Anfang des 21. Jahrhunderts war es der klar erkennbare Versuch, die Kostenträger durch Abrechnung eindeutig nich erbrachter Leistungen zu betrügen, diesmal in einem evangelischen Krankenhaus. Schließlich meine Erfahrungen in unter katholischer Trägerschaft stehenden Häusern vor ziemlich genau drei Jahren, die ziemlich genau meinen Erfahrungen aus den 1960er Jahren entsprechen, nur glücklicherweise ohne Nonnen. In der sich besonders profilierenden Klinik in Meerbusch gipfelte das durch den Personalmangel unvermeidbare Chaos in menschenverachtenden und erniedrigenden Umgang mit vielen Patienten, gepaart mit klar erkennbarem Rassismus bei der Unterdrückung und Ausbeutung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dass keinerlei Interesse an einer angemessenen Personalausstattung in dieser Klinik besteht, zeigt die weitere Entwicklung bis zum heutigen Tag. Durch Neu- und Anbauten wird die Kapazität erhöht, ohne auch nur im Geringsten daran zu denken, für ausreichend Personal zu sorgen. Dass darunter Personal und Patienten leiden, schert beim Klinikträger niemanden. Mir ist also aus eigener Erfahrung in den letzten 50 Jahren kein Fall bekannt, wo in einem unter Kirchlicher Trägerschaft stehenden Krankenhaus oder Klinik erforderliche und angemessene Zustände zu finden wären. Lediglich die Bereicherungswilligkeit der Klinikträger ist immer deutlich erkennbar. Das ist übrigens eine der Hauptursachen, für das aus den Fugen geratende Gesundheitswesen in userem Land.
Wolfgang Heinen am 15.03.13 11:44
Fehlendes oder überfordertes Personal können Sie nun wirklich nicht der Kirche anhängen. Für die finanzielle Ausstattung greifen für alle Träger - staatliche wie konfessionelle oder private - das Krankenhaus-Finanzierungsgesetz (KHG) und die Behandlungspauschalen der Kassen. Wegen Personalmangels müssten Sie sich bei ihrer Kasse oder Ihrem Bundestagsabgeordneten beschweren. Dafür haben wir in D eine in Europa eine ihres Gleichen suchende Krankenhausbettendichte. Wenn ihnen also schlecht wird, können Sie sich wenigstens hemmungslos hinlegen...
Kirchensteuermittel fließen nicht in die Krankenhausfinanzierung. Würde die Kirche dort Kirchensteuermittel einsetzen, wäre sie wieder wegen Wettbewerbsverzerrung dran. Recht machen, kann man´s also keinem. Allerdings wird die Krankenhausseelsorge der Katholiken, die übrigens auch sehr viele Nichtchristen in Anspruch nehmen, von den Kirchenmitgliedern über die Kirchensteuer bezahlt.
Die Verwendung des Kirchensteueraufkommens können Sie z.B. für das Erzbistum Berlin nachlesen:
http://www.erzbistumberlin.de/erzbistum/haushalt/kirchensteuer/
St. M am 15.03.13 14:45
Betreffend fehlendes oder überfordertes Personal bin ich nicht so naiv und dumm, um nicht richtig erkennen zu können, wo genau dafür die Ursache zu suchen ist. Fallpauschalen greifen in Krankenhäusern bei akuten erforderlichen Behandlungen. In Reha-Kliniken werden alle erbrachten Leistungen und Therapien nach den erstellten Therapieplänen abgerechnet, wobei ich betreffend die von mir zum Schluss erwähnte Klinik in Meerbusch aus eigenem Erleben genau weiß, dass zwar eifrigst genaue Therapiepläne aufgestellt und alle aufgeführten Therapien mit den Kostenträgern abgerechnet wurden, wobei natürlich alle durch das durch Personalmangel verursachte Chaos ausgefallenen Terapien selbstverständlich mit abgerechnet wurden. Leider hatte ich mir während meines Aufenthaltes dort nicht genau notiert, was ausgefallen ist, es war aber eine Menge. Abgerechnet wurde aber alles auf den Therapieplänen Stehende, minutiös nach Therapieplan gelistet. Der Druck und die Demütigungen, denen das Personal ausgesetzt war, waren täglich erlebbar. Ich habe das Personal bewundert, dies alles auszuhalten. Besonders erschütternd die offen Erkennbare rassistische Diskriminierung einiger Mitarbeiterinnen, die sich liebevollst und eifrig um ihre Arbeit und die Patienten kümmerten, obwohl sie in ungeheuerlicher Weise angetrieben und gedemütigt wurden, choram publico, was das demütigenste war. Ich war mehrmals Zeuge und wurde in ungeheuerlichster Weise abgebügelt, wenn ich versucht habe, einzuschreiten und der gedemütigten Person beizuspringen. Als Patient, der das Glück hat, gerade noch am Leben zu sein, war es leider unmöglich, auf der Stelle Einhalt zu gebieten. Spätere Beschwerden bei Klinikleitung und Krankenkasse haben bis heute keinerlei Wirkung gezeigt. Lediglich der damalige Chefarzt wurde inzwischen wegen nachgewiesener Bestechlichkeit von der Klinikleitung entlassen. Die Zustände in der Klinik haben sich jedoch selbst nach drei Jahren noch immer nicht verändert. Für diese Zustände ist klar erkennbar ganz allein der Klinikträger, nämlich die katholische Kirche,hier das Erzbischöfliche Generalvikariat in Köln unter Leitung seines so ehrenwerten Kardinals, verantwortlich, niemand anders. Ich kann sehr wohl einmal Ross und Reiter klar und deutlich benennen. Das hat nichts mit "Anhängen" zu tun, sondern lediglich mit der Veröffentlichung der reinen unvertuschten Wahrheit. Mit Kirchensteuer hat das ganz und gar nichts zu tun. Diese Pfründe der Selbstbereicherung werden die Kirchen mit Klauen und Zähnen verteidigen und sich nicht so leicht nehmen lassen.
Wolfgang Heinen am 16.03.13 10:22
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MONITOR
1913 - 2013
Soziale Fliehkräfte, nationalistischer Aufruhr, Unruhe auf dem Balkan - und mittendrin das wilhelminische Deutsche Reich auf dem Kriegspfad: Das war Europa vor hundert Jahren, am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Niemand ahnte damals, welch blutige Metzelei dem Kontinent bevor stand. Und hundert Jahre später? Die Angst vor den Deutschen ist wieder erwacht - nicht nur im Süden Europas; die Angst vor dem ökonomischen Diktat einer neoliberalen Politik mit deutschem Antlitz.
Weitere Verweise zu 1913 - 2013
Kommentare zum Eintrag 1913 - 2013
Eben, NICHTS NEUES IM WESTEN - geistiger Stillstand, gebildete Suppenkaspermentalität auf stets systemrationaler Sündenbocksuche und Konfusion in Überproduktion von KOMMUNIKATIONSMÜLL, für die Hierarchie von und zu materialistischer "Absicherung", im nun "freiheitlichen" Wettbewerb um ... - WARTEN AUF GODOT, in GLEICHERMAßEN unverarbeiteter / MANIPULIERBARER Bewußtseinsschwäche von Angst, Gewalt und "Individualbewußtsein", wo längst geistig-heilendes Selbst- und Massenbewußtsein ...
hto am 5.01.13 13:27
Ja, das ist wohl war. Radikales Umdenken ? Politik und Wirtschaft
pokern weiter, selbst wenn alles in Scherben fällt. Bisher haben
ja auch immer andere die Zeche gezahlt.
Maillart am 6.01.13 14:38
Es ist schon erstaunlich, um wieviele vordergründige Fakten man diskutieren kann, ohne die Hintergründe zu benennen und darzustellen, so dass es einmal gesagt ist und auch der Letzte mitbekommt was los ist in dem Land, das ganz offensichtlich zum 3. Mal an den Pranger gestellt werden soll. Die die das "Trinkgelage" anzetteln, werden nicht die Zeche bezahlen, das bleibt mal wieder am (Bundes)Deutschen BürgeN und schlimmer noch an unseren Nachkommen hängen!!!!! Bleibt nur, sich in die Reihe derer zu stellen die längst das geistig-heilende Massenbewußtsein mittragen und hoffen...-oder?? Lasst uns das Kind doch beim Namen nennen!!
Vielen Dank für den BlogBeitrag Herr Restle. Heimat verbindet, Grüße an Esslingen.
jaso am 13.01.13 14:20
wenn ich mir den zustand ger griechen anschau(n),muß...wohlgemerkt nicht den griechenlands....muß ich leider doch an schlachtfelder denken. was den menschen dort abverlangt wird,ist inhuman.nicht mehr und nicht weniger.der punkt ist nicht mehr weit...an dem die menschen dort aus verzweifelung keinen anderen ausweg mehr sehen,als sich zu wehren...und deutsche panzer und gewehre werden auf sie schießen...
Thomas Brockmann am 13.01.13 19:01
sie haben völlig recht, Herr Restle. Die EU wird scheitern, wenn es so weiter geht, wie bisher. Gegen ein vereintes Europa ist nichts einzuwenden. Wenn dieses Europa aber ein zentralistischer Kraken in Brüssel sein soll, dass zum größten Teil nur noch die Interessen der Konzern-Lobbies vertritt, dann kann man dieses Europa nicht wollen. Und genau das ist es momentan. Es ist kein Europa für die Menschen, die dort leben, sondern ein Europa für die Konzerne. Das ist nicht nur hier so, sondern ein weltweiter Trend. Das macht es aber nicht besser oder akzeptabler. Man kann es den Menschen in der EU nicht übel nehmen, wenn sie der EU den Rücken kehren und viele - fehlgeleitet - in die rechten Lager laufen. Eine Aktion erzeugt stets eine Reaktion.
Aufklärer am 16.01.13 0:50
Es wird Zeit, dass Politiker, Funktionäre und Wirtschaftsbosse endlich wieder Verantwortung für die Bevölkerung übernehmen und nicht nur ihr eigenes Ego bedienen um ihre Profilneurosen zu streicheln. Ohne die normale breite Bevölkerung wären die alle nicht da, wo sie jetzt sind und es wird Zeit für diese Menschen die Bodenhaftung wieder zu erlangen und Demut zu zeigen denen gegenüber die sie mit dorthin gebracht haben. Es ist IMMER alles ein Geben und Nehmen, NUR so kann was langfristig funktionieren....in den letzten jahren wurde leider meißt nur in großem stil genommen und nicht gegeben. Irgendwann muss das eskalieren und platzen. Die Masse der Bevölkerung wird noch unterschätzt, gerade weil sich Deutsche nur sehr langsam bewegen, da es uns wohl immer noch insgesamt zu gut geht. Herr Restle spricht mir aus der Seele, es wird hoffentlich nicht mehr zu einer Kriegseskalation wie vor 100 Jahren kommen, aber Kriege können heute auch in ganz anderer Form stattfinden und genau das läuft schon an. Wir werden leider alle noch unser blaues Wunder erleben.
Matthias Baumann am 16.01.13 13:32
Ich möchte anhand einer Zahl eine Frage stellen, ich war einer von 37.000 die gegen den Fiskalpakt unterschrieben haben und die Klage in Karlsruhe unterstützt hat. Wo war der aufgeregte Rest?
Es darf und soll den Menschen gut gehen, dafür gehört der unbedingte Verzicht der Reichen dazu. Wir sind reich, wir müssen geben und z.B. nicht die Ernährungsgrundlage der 3. Welt an unser Vieh verfüttern. Verzicht fängt im Kleinen an und meistens mit Konsumstopp! Ziviler Ungehorsam im Übrigen auch. Mit mir so nicht mehr, ich trainiere um gegen den Strom zu schwimmen denn ein System ändere ich nur von innen heraus nicht durch Kritik vor der Glotze unserem Präservativ der Vernunft....
Ansgar Kuswik am 16.01.13 15:31
Ihre Frage Herr Kuswik :Wo war der aufgeregte Rest...ist leicht zu beantworten .
Dem meisten interessiert es nicht was politisch mit ihnen geschehen wird.
Kommt es dann zu einem Knall,sagt man OOHHH,und weiter nichts.
Hat irgendeiner noch Rueckgrat hier in Deutschland ?
Pat am 17.01.13 12:43
@ Kuswik,
gut erkannt, ich versuche das seit 12 Jahren, meine persönliche Bilanz - ich bin zum Eremiten geworden - eher einb Misanthrop, aber ein relativ glücklicher mit sehr viel Zeit für meine Tiere, meinen Garten und mich.
Ich würde viele lieber in Projekten mit anderen Menschen mehr bewegen, nur leider - die Leute kritisieren zwar, wenn man aber Verzicht einfordert, schauen sie dich skeptisch an, und verlangen praktisch, man möge erst mal den Rest der Welt von seinen Ideen überzeugen, bevor sie selber in die Gänge kommen.
Es ist traurig, es macht traurig - ich fürchte es wird noch viel, viel trauriger werden.
Wobei - wenn wir ein gesundes Gerechtigkeitsempfinden hätten, würden wir anders leben - wir haben es eben nicht, so werden sich die Menschen die künftig ebenso in die Armut gerissen werden wohl ungerecht behandelt fühlen, dass sie selber dafür verantwortlich sind - dass sehen sie nicht ein.
Jedes verhungerte Kind, liegt auf unseren Gewissen, die Kinder, sie sind schon tod, bevor sie Verantwortung tragen können, wir die Erwachsenen, haben anscheinend aufgegeben selber zu denken, die Demokratie hat uns letztlich entlarvt - wir bedürfen der Freiheit nicht, da wir zu dumm sind, etwas damit anzufangen - ausser das hemmungslose Spiel vom
Reichwerdenwollen zu spielen.
Die wenigen Querdenker mögen mir meine Verallgemeinerungen verzeihen.
Oberham am 17.01.13 15:49
Besten Dank für den Beitrag, in diesem Zusammenhang steht auch der kürzlich an die EU vergebene Friedensnobelpreis in einem speziellen Licht. Fast sieht es so aus, als ob hier jemand einen Friedenspreis bekommt, der um Frieden zu haben möglichts alle potentiell Aufrührigen schrittweise fesselt und knebelt, bis sie alle brav und still sind. Klar, Krieg gibts dann zunächst keinen, wenn alle so daliegen, nur irgendwann kriegt der erste die Fesseln auf .....
Sir Charles am 17.01.13 18:37
Ich finde diese Diskussion ziemlich polemisch.
Wo bleiben denn die Argumente, die stichhaltigen Tatsachen?
Ich kann nur hören, dass man insgesamt mit der Situation irgendwie unzufrieden ist, der Fiskalpakt hätte mehr Stimmen gebraucht, wir brauchen mehr Rückgrat hier und da, die Deutschen sind unzufrieden, die Griechen sind unzufrieden ... Die Deutschen könnten irgendwann auf Griechen mit den deutschen Gewehren losgehen - für mich sind das hier einfach leichte Unmutsäußerungen die wohl kaum zu einer fruchtbaren Diskussion beitragen.
Was heißt es denn, Rückgrat in der Gesellschaft zu haben?
Was bedeutet Freiheit für jeden Einzelnen,
gibt unsere Demokratie uns diese Freiheit oder wollen wir mehr?
An welchen Stellen gibt es Lobbyismus, der den Weg in eine aufrechte Politik blockiert? Ich bin fest davon überzeugt, dass es viele, Tausende Deutsche gibt, die sich gemeinsam der Aufgabe stellen können, würden, wollen an einem Europa mitzuwirken, dass stark ist.
!!
K. Engl am 17.01.13 19:38
Alles schön und gut. So lange jedoch nicht das System verändert werden soll, sondern Sie sich in solche Illusionen flüchten, werden wir in Richtung eines solidarischen Europas nicht vorankommen:
Georg Restle: "Die großen privatwirtschaftlichen Institutionen müssen zu Dienern der Gesellschaft werden - und wo sie dazu nicht aus eigenem Antrieb fähig sind, müssen sie vom Staat dazu gezwungen werden. Die alten ordoliberalen Grundideen müssen überdacht, das Gleichgewicht zwischen Staat und Privatwirtschaft neu austariert werden." Ach! Wie wäre es, darüber nachzudenken, die Versorgung der Wirtschaft mit Geld und Kapital von der Abhängigkeit durch Private zu befreien und hierfür natürlich den öffentlichen Sektor als Kapital-Investor neu (=demokratischer) aufzustellen?
Matthias Baumann am 16.01.13 "Es wird Zeit, dass Politiker, Funktionäre und Wirtschaftsbosse endlich wieder Verantwortung für die Bevölkerung übernehmen und nicht nur ihr eigenes Ego bedienen um ihre Profilneurosen zu streicheln." Ach - wieder?? Haben sie es je getan?
Nein, meine Herren, es geht um Systemfragen, nicht um Appelle und Moral.
Kris Kunst am 17.01.13 20:46
Wenn ich die bisherigen Kommentare lese, dann meine ich dass diese Kommentare alle etwas gemeinsames enthalten und das ist etwas sehr europäisches. Alle Kommentare beziehen sich auf ein Verständnis von Staat wie er für Westeuropa kennzeichnend ist. Dieser Staat soll allen Bürgern die Freiheit garantieren, nach seinem Gusto zu leben und auf der anderen Seite seine Grundrechte schützen. Er soll darüberhinaus dafür sorgen, dass gesellschaftliche Ungleichgewichte durch Schieflagen in der Vermögensverteilung wenn möglich vermieden werden. Dabei hat jeder zu jedem Zeitpunkt die Garantie der Zugehörigkeit zu Gemeinschaft. Dies weicht vom Verständnis des Staate im angloamerkanischen Raum ab. Dort ist der Staat im Zweifel ein Störfaktor der möglichst wenig Eingriffstmöglichkeiten in die Privatspfähre haben soll. Auch das Verständnis automatisch bei Geburt ein Teil der Gemeinschaft zu sein gibt es so nicht, sondern nur durch aktive Beteiligung in privaten Organsisationen und Gemeinschaften sowie religiösen Bewegungen bekennt man sich sozusagen dazu ein Amerikaner zu sein. Dieses Bekenntnis ist ständig zu erneuern. Der rheinische Kapitalismus der Adenauer Ära, der große Erfolg der sozialen Marktwirtschaft konnte nur vor dem Hintergrund des europäischen Staatsverständnisses stattfinden. Eine automatische Teilhabe aller am volkswirtschaftlich erwirtschafteten Vermögens inklusive einer staatlich gesicherten Risikoabsicherung des Einzelnen durch die Solidargemeinschaft. Dieses Modell steht im direkten Wettbewerb zum angloamerikanischen Raum, und wird glaube ich auch in zunehmender Weise diskreditiert. Ein Europa das diesem Modell folgt, wäre für die USA wahrscheinlich kein angenehmer Partner, denn sollte es erfolgreich sein, würde es das Selbstverständis dieser letzen verbliebenen Supermacht an der Wurzel treffen. Destomehr, als dieses Modell wahrscheinlich viel eher geeignet wäre die oben angesprochenen gesellschaflichen Fliehkräfte aufzufangen. Ein Problem was in den USA ein massiver werdendes Problem darstellt. Ich denke es sollte definiert werden, welchem Modell ein zukünftiges Europa entsprechen soll und ob es der alten europäischen Sichtweise des Staates verpflichtet bleiben soll, oder ob es sich mehr dem amerikanischen Sichtweisen annähert. Und wenn dies so ist, dann sollte geklärt werden warum. Viellicht weil die amgloamerikanische Version des Kapitalischmus dem guten alten rheinischen Kaptialismus überlegen ist. Eins ist sicher, im rhenischen Kapitalismus der Adenauer Ära könnten Firmen wie Goldman Sachs nicht annähernd die Gewinne machen und den politischen Einfluß haben, den sie derzeit haben. Übrigens auch in Europa und auch auf die Deutsche Regierung.
SP 23.01.2013
Andreas Pflips am 23.01.13 19:17
In den 90iger Jahren wurde viel zu viel privatisiert. Davon hat der Bürger wenig profitiert, vielmehr wurde der Geldbeutel von Banken und Aktionären gefüllt. Der Bürger erlebt seitdem eine fortschreitende Amerikanisierung des Arbeitsmarktes, erlebt eine zunehmende soziale Kälte in Deutschland, eine zunehmende Ungleichheit und Ungerechtigkeit in der Verteilung von Vermögen und Einkommen, von Sicherheiten und Risiken, von Lebenschancen und Teilhabemöglichkeiten. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, und mit dem objektiv messbaren Ungleichgewicht steigt auch das subjektive Missbehagen vieler Bürgerinnen und Bürger, dass es in Deutschland einfach nicht mehr gerecht zugeht. Der neoliberalen Marktwirtschaft müssen wieder Staatsbetriebe entgegengesetzt werden, die ordentliche Beschäftigungsverhältnisse gewährleisten und die Grundbedürfnisse der Bürger sicherstellen. Dazu zählen Post, Telekommunikation, Polizei, Bahn, Flugsicherung, Wasser- und Stromversorgung, Straßen sowie das Gesundheitswesen. Hier stellt sich die Frage mit welchen Recht verkaufen Politiker Staatseigentum, also unser aller Eigentum.
Hans Bucsek am 23.01.13 19:45
Ich bin absolut Ihrer Meinung. Hier in der Schweiz, in der ich als D seit über 50 Jahren lebe, ist es auch nicht besser.Steuergeschenke an Superreiche, Pauschalbesteuerung z.B. Michael Schuhmacher hat als WM 150 Millionen jährlich kassiert und 2 MIO Steuern bezahlt. Wenn es so weiter geht in der westlichen, reichen Welt, dann dürfte der Kapitalismus bald am Ende sein. Ich kann das Wort "Wachstum" nicht mehr hören.Als ich vor 76 Jahren geboren wurde waren wir 2.3 Mia von unserer Gattung. Jetzt kommt noch der Klimawandel usw. dazu. Heute hat der SWR 2 Radio unter der Rubrik Wissen eine sehr interessante Sendung über die Erwärmung der Weltmeere ausgestrahlt. Es sieht auch da nicht gut aus.
hdw am 25.01.13 15:41
Von wem der folgende Satz stammt möchte ich erst gar nicht hier schreiben, aber in diesem Punkt hatte der Herr absolut Recht:
"Was für ein Glück für die Regierenden,
dass die Menschen nicht denken."
Leider ist das so, aber wenn es zu spät ist, und der Karren nicht mehr aus dem Dreck gezogen werden kann, dann fangen sie alle an zu schreien.
Vor 20 Jahren zeichnete sich die heutige Situation bereits ab, man konnte es sogar astrologisch genau voraussagen, aber es wollte fast niemand glauben, denen ich davon berichtete.
Helga Colja-Brandt am 29.01.13 0:41
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Friedliche Weihnachten?
Vielleicht ist es ein Zeichen: Weihnachten steht vor der Tür - und deutsche Soldaten haben sich wieder aufgemacht, die Freiheit der Bundesrepublik zu verteidigen. Nicht am Hindukusch dieses Mal, sondern an der Grenze zu Syrien. Die Stationierung der Patriot-Abwehrraketen mag vielen nur als symbolische Unterstützung eines NATO-Mitglieds erscheinen.
Weitere Verweise zu Friedliche Weihnachten?
Kommentare zum Eintrag Friedliche Weihnachten?
die zeit war wieder perfekt, mensch in existenznot im grössten bundesland, sorgen über sorgen, familienministerin labert über das gott und merkel zieht in den krieg der gottesstaaten. sauber.
Catherine am 21.12.12 16:07
Es wäre gut, wenn mehr Menschen mitbekommen würden, dass allein DIE LINKE im Bundestag geschlossen gegen die Patriot-Stationierung in der Türkei gestimmt hat.
Rüdiger Weckmann am 28.12.12 13:29
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Ach Europa!
Es klang schon schwer nach Schwanengesang: der Friedensnobelpreis für die krisengeplagte EU. Ein bisschen Osloer Salbe auf die müde europäische Seele. Und von Frieden keine Spur, jedenfalls nicht in Spanien, nicht in Griechenland, nicht in Portugal.
Weitere Verweise zu Ach Europa!
Kommentare zum Eintrag Ach Europa!
Was wäre günstiger für Deutschland oder die EU?
Ulrich Wilke am 18.10.12 5:46
Die europäische Idee ist großartig, eine einheitliche Währung ist dann folgerichtig.
Die Politik ist Müll! Wettbewerb durch niedrige Löhne und Sozialabbau vernichtet Wohlstand. Die Deregulierung des Finanzsektors und Bankenrettung vernichtet die Währung. Radikales Sparen in der Rezession beschleunigt die Abwärtsspirale.
Diese Krise wurde gemacht, das dürfen wir nie vergessen. Dieses Europa in der Krise kann man getrost in die Tonne kloppen. Der Nobelpreis ist ein schlechter Witz.
Reset: Alles wieder auf Anfang.
Siggi am 18.10.12 22:48
Es zwar unzweifelhaft richtig, dass der gegenwärtige Sparkurs für Griechenland extrem Kontraproduktiv ist, Warum eine Fiskalunion das Problem jetzt aber noch weiter verschärfen sollte, leuchtet mir nicht ein. Ganz im Gegenteil. Nur mit einer gleichförmigen Besteuerung ist Europa überhaupt auf Dauer sinnvoll. Was Griechenland jetzt braucht ist ein anzapfen der didurchaus vorhanden Geldquellen im eigenen Land - ergo: höhere Spitzsteuersätze für die auch dort vorhanden Millionäre und Milliardäre. Wenn dann aber schon das europäische Ausland zur Steueroase wird, kann das nicht funktionieren.Was jetzt passiert sorgt dafür, dass diejenigen, die Ihr Geld zu nahezu 100% dem Wirtschaftskreis zuführen (gezwungenermassen) immer weniger haben und somit auch weniger ausgeben. Das ist eine Abwärtsspirale, die es aufzuhalten gilt. Davon unberührt muss Griechenland sich reformieren, aber das ist einen Aufgabe für mehrere Dekaden und nicht für 2-3 Jahre.
Oliver Wallmichrath am 18.10.12 23:21
solange wir eine so extrem starke Wirtschaftlobby haben wie in Deutschland werden die Reichen immer reicher und die die wenig Geld haben werden immer weniger haben. PHarmalobby, Agrarlobby, Rüstungslobby und allen vorran die Bankenlobby. Die sind es die unsere Politik im Hintergrund bestimmen. Das trifft auf Deutschland wie auf Europa zu. Solange diese Lobbyverbände nicht in die Schranken gewiesen werden werden wir uns immer weiter in die Knechtschaft der Konzerne und Superreichen begeben. Bürgerrechte und Sozialstaat werden abgebaut, ein Überwachungsstaat wird aufgebaut. Qualitätsjournalismus gibt es nur noch in Homeöpatischen Dosen (im privaten wie im öffentlich rechtlichen). Mal abgesehen von so löblichen Ausnahmen with Monitor stehen auch unserem Medien auch unter dem Einfluss der Konzerne und zwar auf manigfaltigen, versteckten Wegen. Die versteckte Diktatur der Konzerne und Reichen ist längst Realität. Und durch die EU-Krise wird noch ein Gang hochgeschalten. Wenn unsere Intelektuellen und unsere Mittelschicht nicht endlich all ihren Mut und Energie gesammenrauft und diesen Wahnsin mit intelligenten Konzepten bekämpft sehe ich schwarz für Deutschlands und Europas Zukunft. Es müssen vor allen Dingen Gesetze gegen Lobbyismus her.
Norville am 19.10.12 13:36
2008 hat man versäumt die eurobonds einzuführen, was der größte fehler der fr. dr. merkel war u. ist (nur über meine leiche), vielleicht wird dieser ausspruch noch wahr, wenn ca. 100 millionen hungernder eu-bürgersich ihrer wirtschaftlichen sprengkraft bewußt werden. bis jetzt wurde leider in den krisenstaaten die wirtschaftliche infrastruktur fast zur gänze vernichtet, die erst wieder geschaffen werden muß. 2008 wäre alles noch intakt gewesen, aber frau merkel wollte wahlen gewinnen! zum allgemeinen nachteil aller eu-bürger. nun ist die krise in deutschland angekommen u. die madame NO wird sich dem diktat der notwendigkeit beugen müssen! nur mit bonds alleine geht es nichtmehr. die ezb muß (ob fr. dr. will od. nicht)über den primärmarkt alle eu-staaten mit geld zu 1% über jahre hinaus versorgen. anders geht dieses piel nichtmehr. auch mußßßß die EZB den spagat schaffen die inflation in engen grenzen zu halten. sicher eine mammut aufgabe, aber eine lösbare. eine aufgabe die den banken die chance nimmt weit überhöhte zinsen von den krisenländern zu kassieren u. die banken zwingt, mangels anlagemöglichkeiten im großen stil,zu ihrem ursprünglichen tagesgeschäft zurückzukehren.-------- im übrigen bin ich der meinung, daß die cdu,csu-fdp regierung,die atomlobby u. die finanzspekulantenlobby mit dem stimmzettel vernichtet werden muß!-----------
didi01 am 27.10.12 13:32
Der größte Waffenlieferant bekommt den Friedensnobelpreis. Lächerlich!!!
Andre am 11.12.12 10:49
Bei allem Respekt. Das ist wirklich ärgerlich dummes Zeug! So darf man nicht argumentieren: "Ergo noch weniger Demokratie und damit noch weniger politische Union."
Natürlich gibt es unterschiedliche Philosophien und Ansätze, und viel Drama und Dummstellen, "Zuckerbrot ohne Peitsche" als Alternativvorschlag zu "und" etc. Statt der Schmähung des Finanzministers könnte man eine Berichterstattung wagen, die den Konflikt genau aufdröselt. Dazu müsste man freilich die europäischen Entwicklungen in Ansätzen verstanden haben.
Der Schäuble-Vorschlag ist eigentlich ein guter Test. Gewiss mag man "technisch" darüber diskutieren, aber politisch ist es der Offenbarungseid. Der Währungskommissar greift nämlich im Schäuble-Vorschlag nur ein, wenn sich Staaten nicht an eingegangene Verpflichtungen halten. Wer diese "Diktatur" ablehnt, offenbart also, dass er gar nicht dran denkt, sich an seine Vereinbarungen zu halten.
Ein solches Element führt zu einer stärkeren Integration, auch als "politische Union" bezeichnet. Der Fehler der Maastricht-Kriterien war die mangelnde Durchsetzbarkeit gegenüber den Mitgliedstaaten, und genau das hat viele der heutigen Schwierigkeiten verursacht. Da ist es doch nur natürlich diesen Konstruktionsfehler zu beheben.
Demokratie kann gerade in der Beschränkung gedeihen. Unser Wirtschafts- und Finanzsystem setzt einige Parameter auf Autopilot. Zentralbanken sind z.B. der Währungsstabilität verpflichtet. Das ist wie Odysseus, der sich an den Mast binden lässt und den Gefährten die Ohren verstopft, um an den Sirenen vorbei zu segeln. Unser Modell funktioniert und ist beherrschbar, während andere Modelle zu regulativem Versagen und Krisen führen. Wenn es ein Versagen heute gibt, dann weil unser Modell nicht wie unserer Bevölkerung versprochen in Europa umgesetzt wurde. ...weil es zu wenig Durchgriff gab.
Ohne diese Durchgriffmöglichkeiten und eine institutionelle Besserstellung der großen Mitgliedstaaten sind Eurobonds und Schuldenvergemeinschaftung ökonomischer Selbstmord. Mit Eurobonds könnte man die Krise unmittelbar lösen.
Was Sie "Spardiktat" nennen, dokumentiert sich im Unwillen der Finanzmärkte diesen Ländern Geld zu leihen, und dem Zinsniveau der Staaten in der Todeszone. Wer da weitere Verschuldung ("Growth") will, sollte auch Vorstellungen haben, wer die bereit stellen soll. Die Bundesregierung ist bereit aber sie muss Auflagen setzen. Nach den EU Verträgen wäre es sogar unzulässig, dass Staaten untereinander leihen. Ein Verunglimpfen von den Gläubigerstaaten zeugt kaum von politischer Reife.
A. Rebentisch am 26.12.12 13:14
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Köln - Moskau - Köln
Nach Moskau jetzt also wieder Köln. Nach Russland wieder Deutschland. Nach Putin, Medwedew und Pussy Riot, jetzt also wieder Merkel, Steinbrück & Co. Die Gesichter sind fast die gleichen, und doch ist vieles ganz anders als es war:
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Willkommen zurück und viel Erfolg!
Viele Gruesse!
Dieter Kreeb
Dr. Dieter Kreeb am 27.09.12 17:52
Sehr geehrter Herr Restle,
Ihr erster Blogeintrag läßt hoffen, und so möchte ich Ihnen alles Gute wünschen!
Mit freundlichen Grüßen
Marco M.
PS: Es wäre angenehm, liefen die Politmagazine wieder eine dreiviertel und keine halbe Stunde.
Marco M. am 28.09.12 5:27
Der erste Beitrag war lediglich ein Recycling der (guten) WDR-Sendung "die Pharma Sklaven" von vor einigen Wochen. Ist es so schwer für MONITOR, eigene Inhalte zu schaffen?
Tilman am 28.09.12 7:48
@ Tilman: Nein, das war kein Recycling, sondern das Produkt einer - wie wir finden - großartigen Zusammenarbeit zwischen den Redaktionen MONITOR und "die story". Das wollen wir in Zukunft sogar verstärken, auch weil wir meinen, dass gute Monitor-Geschichten eine 45-Minuten-Fassung sehr gut vertragen können.
Georg Restle
Georg Restle am 28.09.12 13:50
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