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Alle Einträge der Familie Ervens-ConradsAls wir die Mitteilung vom WDR erhielten, dass wir als Energiesparfamilie ausgewählt worden sind, kamen Überlegungen auf: "Auf was haben wir uns da eingelassen?" Aber es gab nun kein zurück mehr: Der Termin für die Besprechung mit Herrn Falk von der EnergieAgentur NRW und der WDR-Reporterin Katja Nellissen stand fest. Eigentlich waren wir doch ein sparsamer Haushalt - so dachten wir. Da konnte doch nicht mehr viel eingespart werden.
Nach der Hausbegehung mit dem Energieberater stand fest: Es gab auch bei uns viel Einsparpotenzial. Dann mal los...
Nach der Anschaffung von sehr vielen Schalt-Steckerleisten und dem Austausch sämtlicher Glüh- gegen Energiesparlampen, der Abschaffung des Gefrierschranks, dem Herunterregeln der Raumtemperaturen und dem Einführen diverser Verhaltensregeln für uns und unsere Kinder kam noch als Großmaßnahme der Austausch der rückwärtigen einfachverglasten Fenster gegen moderne Wärmeschutzfenster.
Selbst energiesparendes Autofahren haben wir bei einem Spritspartraining des ADAC in Zusammenarbeit mit dem WDR gelernt. So gesehen hat sich für unsere Familie im letzten Jahr im Alltag sehr viel verändert. Nun sind wir aber heilfroh, diese Schritte gewagt zu haben. Ein Leben ohne Energiesparen ist für uns nicht mehr vorstellbar. Selbst auf Bekannte hat das Fieber übergegriffen.
Wir hoffen, im Bewusstsein unserer Kinder einen Grundstock zum umweltschonenden Umgang mit den begrenzten Ressourcen der Natur gelegt zu haben. Für uns selbst wird das Bewusstsein ein Leben lang vorhalten.
Für den Weg dorthin sind wir dem WDR für die geleistete Unterstützung außerordentlich dankbar.
von Familie Ervens-Conrads um 8:35
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Zum SeitenanfangTag 1
Einzug ins Hausboot: Es erfolgte eine ausführliche Einweisung in die Handhabung des Bootes sowie in Schifffahrtsregeln. Anschließend fuhren (traten) wir die Ruhr hinauf bis etwa auf Höhe von Menden.
Reinspringen, und schon ist man sauber
Vorher hatten wir in Mülheim am Wassermuseum festgemacht und die nötige Verpflegung in der Stadt eingekauft. Bei Menden haben wir auf dem Boot übernachtet. Da die Ruhr relativ sauber ist, gab es auch kein Problem mit dem Waschen. Man brauchte nur kurz reinzuspringen, und schon war man sauber. Da wie die ganze Woche das Wetter durchwachsen und die Temperaturen relativ niedrig waren, kam uns das Wasser nicht ganz so kalt vor.
Tag 2:
Abfahrt von Menden nach dem Frühstück an Bord. Zuerst war's noch ganz lustig, aber gegen Mittag, etwa auf der Hälfte der Strecke bis Kettwig, wurde der Gegenwind immer stärker, so dass wir trotz Zwei-Personen-Antrieb und Hilfsmotor kaum noch von der Stelle kamen. Es gab am Ufer ein Seniorenheim, dessen Bewohner uns mitleidig ansahen - denn sie waren zu Fuß schneller als wir auf der Ruhr.
Nach ca. drei Stunden intensivem Treten waren wir endlich an der Schleuse Kettwig angelangt und ziemlich schlecht gelaunt wegen der wirklich anstrengenden Treterei. Wir beschlossen deshalb, zwei Nächte am Liegeplatz des Bootklubs Kettwig zu bleiben um etwas auszuspannen.
Trüber Ausblick nach einem anstrengenden Tag
Tag 3:
Ruhetag in Essen. Wir waren trotz Regens bei 18°C im Grugabad - war trotzdem toll. Natürlich haben wir auch die Essener City erkundet.
Tag 4:
Ablegen und ruhrabwärts: Zuerst kam die Kettwiger Schleuse nach 15 Minuten Fahrzeit. Nach der Schleuse und den ersten Metern merkten wir, dass der Wind noch immer so stark blies wie vor zwei Tagen. Nur diesmal von hinten. So konnte man das Fahren richtig genießen - ohne große Anstrengung die Ruhr hinab. (Petra haben wir unterwegs auf dem Ruhrradweg aussteigen lassen, damit sie an der Strecke entlang joggen konnte.) Wir sind mit einigen Stopps bis Mülheim gefahren. Selbst im Hafenbecken konnte man ohne Probleme baden.
In der Schleuse
Tag 5:
Da wir nun schon im Heimathafen lagen, brauchten wir nur noch das Boot aufzuräumen und konnten uns dann auf die Heimreise begeben.
Resumee:
Nach anfänglichem Frust durch den starken Gegenwind überwiegt letztendlich die Freude über die tolle Tour. Wir überlegen, ob man das mal wiederholen sollte.
Danke WDR!
von Familie Ervens-Conrads um 15:30
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Zum SeitenanfangDa wir im Januar 2008 den Klimasprint, der eine Woche dauerte, "gewonnen" hatten, erhielten wir vom WDR als Preis eine "energiesparende Urlaubswoche" mit einem Hausboot mit Tretantrieb.
Dieser Tretantrieb wird von einem kleinen Motor unterstützt, welcher von zwei Kfz-Batterien gespeist wird. Die Aufladung der Batterien erfolgt entweder am Steg per 230V-Anschluss oder durch die auf dem Bootdach angebrachten Solarzellen. Zum Vorwärtskommen benutzt man zwei "Fahrradantriebe": Man sitzt auf Fahrradsätteln und tritt kräftig in die Pedale.
An Bord des Schiffes
Der Startort der Tour war der Heimathafen in Mülheim an der Ruhr. Wir fuhren dann durch Mülheim ruhraufwärts bis Menden zur ersten Übernachtung auf dem Boot. Dann am nächsten Tag ging die Reise extrem anstrengend bis hinter die Schleuse Kettwig. Dort pausierten wir einen Tag. Zum Schluss gings wieder ruhrabwärts bis zum Heimathafen.
von Familie Ervens-Conrads um 15:30
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Zum SeitenanfangNun ist es schon fünf Monate her, dass wird mit dem Energiesparen angefangen haben. Die verschiedenen Einsparpotenziale - so dachten wir - sind uns bekannt. Nun gab es das Angebot des WDR in Zusammenarbeit mit dem ADAC, ein so genanntes Klimaschutztraining (früher Spritspartraining) durchzuführen.
Das nutzten meine Frau und ich und begaben uns am Mittwoch (16.04.08) nach Weilerswist. Der Kurs dauerte etwa vier Stunden und ich nehme es vorweg: Ein unglaublicher Effekt stellte sich ein. (Und ich als Kfz-Mechatroniker dachte zu wissen, wie man ein Fahrzeug verbrauchsoptimiert bewegt.)
Beim Taining standen je zwei Familienteilnehmern ein Trainer mit einem Fahrzeug (Honda Accord, 2,2 Liter Diesel) zur Verfügung. Wir fuhren im Raum Weilerswist/Brühl jeweils zwei identische ca. 17 km lange Strecken. Zuerst ließ uns der Trainer fahren, so wie wir dachten, dass sich der minimale Kraftstoffverbrauch einstellen würde. Anschließend gab es eine Theorie-Einheit zum Thema.
Dann wurde dieselbe Runde nochmals mit dem Wissen aus dem Unterricht gefahren. Danach konnten wir anhand der Computeraufzeichnungen schier Unglaubliches feststellen. Als Beispiel die Fahrten meiner Frau:
1. Runde: 17,34 km, Verbrauch: 7,05 L./100 km, Zeit für die Runde: 14:58min.
2. Runde: 17,32 km, Verbrauch: 5,01 L./100 km, Zeit für die Runde: 15:16min.
Das Bemerkenswerte ist: Fast die gleiche Zeit, nur eben 2 Liter/100km sparsamer. Was auch ich niemals für möglich gehalten hätte: Dass man wirklich lernen kann, spritsparend zu fahren und das bei keinerlei Zeitverlust!
Nun, wir haben natürlich auch mit unserem Toyota Fahrzeug versucht, den Verbrauch zu senken: Es klappt. Vorher betrug der Durchschnittsverbrauch pro 100 Kilometer 7 Liter, nun nur noch 5,7 pro 100 Kilometer.
Ich denke, ein solches Training kann man JEDEM empfehlen. Es spart nicht nur Kraftstoff, sondern auch der Verschleiß des Fahrzeugs wird geringer, und man fährt wesentlich entspannter.
Der Hauptgründe für die Kraftstoffersparnis kann man am Datenblatt erkennen:
Schnell auf Fahrgeschwindigkeit beschleunigen, schnell hochschalten, Drehzahl niedrig halten und vorausschauend fahren und möglichst wenig bremsen - Sicherheit geht vor.
Zum Thema Sicherheit: Wenn man im Windschatten eines LKW auf der Autobahn fährt, geht der Verbrauch auf ca. 4,5 L./100km runter. Aber bitte nicht nachmachen!
Man lernt also nie aus...
von Familie Ervens-Conrads um 13:24
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Zum SeitenanfangHeute waren die Handwerker vor Ort und haben angefangen, die alten Fenster aus- und die neuen einzubauen. Bis morgen wird erstmal durchgehend gearbeitet. Von problemlos kann man zwar nicht sprechen, aber die Fenster sind schon mal drin.
Die alten Fenster müssen raus
Es gab Dreck ohne Ende, weil es sehr stürmisch war, es gab mehrere Löcher (fehlende Fenster) im Haus, und auch die Haustür stand meistens offen, da immer irgendetwas aus dem Lieferwagen geholt werden musste. So konnte sich der Dreck schön gleichmäßig im ganzen Haus verteilen. Natürlich kam es auch wie es kommen musste: Die Rolladenkästen fielen beim Ausbau auseinander und somit mussten diese auch noch ersetzt werden. Wir haben uns dann entschieden bei drei von vier Fenstern aus Kostengründen erst gar keine Rolladen mehr einzubauen. Trotzdem mussten die Löcher noch isoliert und verkleidet werden.
Dazu kam noch, dass die Fensterbänke "am Ende" waren, diverse Wandteile sich beim Ausbau gelöst hatten und diverse Maueranschlüsse konstruiert werden mussten. Was uns sofort aufgefallen ist: Es ist wesentlich ruhiger in den Räumen. Erst jetzt merken wir, wie der Wind vorher durch die Undichtigkeiten hereinzog und wie viel wärmer es zu sein scheint (und auch ist).
Das Haus der Ervens' noch mit den alten Fenstern
Es tauchen immer wieder Berichte auf, dass bei gut gedämmten Häusern der Schimmelbefall zunehmen soll. Deshalb haben wir uns auf den Rat von Herrn Falk hin ein Feuchtigkeitsmessgerät gekauft. Das zeigt bisher aber noch normale Werte an.
Nun müssen an den Fensteröffnungen die Restarbeiten durchgeführt werden, und ein großer Schritt zum Energiesparen ist vollzogen...
von Familie Ervens-Conrads um 17:00
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Zum SeitenanfangSo, nun ist es soweit! Die Verzögerungen beim Termin zum Fenstereinbau halten an. Jetzt rief tatsächlich das Herstellerwerk bei mir an und fragte, ob es egal wäre, wenn die Fenster "was kleiner wären als vorgesehen". Der Werkstattmeister hätte sich "versägt".
Na ja, nun ist der Termin zum Einbau in die 11. Kalenderwoche gelegt worden. So werde ich mit dem Isolieren auch dann erst beginnen, damit das Haus nur einmal dreckig wird.
Ansonsten helfen uns beim Heizen natürlich das gute Wetter und ständige Plusgrade.
Nach meiner auskurierten Grippe fahre ich nun wieder jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das Autofahren dahin hat uns natürlich ein paar Kilometer zuviel auf den Kilometerzähler geschrieben, aber es hat sich nicht vermeiden lassen.
Dies als kleiner Zwischenbericht der Lage. Nun hoffen wir mal, dass es ab dem 10. März richtig losgeht... oder besser gesagt losgehen KANN.
von Familie Ervens-Conrads um 11:43
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Zum SeitenanfangHeute ist Aschermittwoch. Die aktuellen Verbräuche und der Kilometerstand des Autos wurden Herrn Falk von der Energieagentur gemailt. Nun werden wir diese Woche mal sehen, wie es mit der Bestellung der Fenster aussieht. Momentan pfeift der Wind ganz schön, und das merken wir dann sofort in den rückwärtigen Räumen an der Kälte. Mit neuen Fenstern sollte das besser werden.
Über Karneval waren wir zu einem Kurzurlaub in der Pfalz, zu dem wir mit Zug und Bus gefahren sind. Wir haben wesentlich weniger mitgenommen, als wenn wir mit dem Auto gefahren wären. Trotzdem - eine ganz schöne Schlepperei. Wir würden es aber genauso machen, denn schließlich gibt es keinen Stau bei der Bahn (von den Streiks mal abgesehen), es kommt weniger Hektik auf und letztendlich hat es den Kindern (und uns) Spaß gemacht, so zu reisen. Und natürlich haben wir enorm viel Kraftstoff gespart.
von Familie Ervens-Conrads um 17:44
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Zum SeitenanfangAm Freitag (18.01.08) war Herr Falk von der Energieagentur NRW zu Besuch. Das ganze entwickelte sich dahinghend, dass wir das gesamte Haus nochmals bis in den letzten Winkel besichtigt haben, um auch ja keine vorhandene Energieschleuder zu vergessen.
Letztendlich sind wir zu folgendem Ergebnis gekommen: Wir möchten die Einfachverglasung auf der Rückseite des Hauses loswerden und durch doppelverglaste Fenster ersetzen (durch eine Firma). Alle anderen Maßnahmen werden wir selbst angehen. Dazu gehört, dass ein paar Meter blanke Heizungsleitungen im Keller isoliert werden, ebenso wie ein nicht benötigtes Kellerfenster aus Stahl.
Die Kellerdecke werden wir mit Styrodur dämmen (mal sehen wie lange der Kleber braucht, bis ich die Platten nicht mehr an der Decke fixieren muss). Das Garagentor wird innen ebenfalls gedämmt und am Boden mit einer Zugluftdichtung versehen. Das wäre die Dämmung von unten.
Von oben aus gesehen wird der Dachboden mit reichlich dicken Dämmplatten und mit Spanplattenauflage "bearbeitet". Das erschien günstiger als Sparrendämmung, da erstens der Dachboden nur als Lagerraum benötigt wird und zweitens ca. 2/3 der Dachfläche über den schrägen Wänden der 1. Etage liegen und daher nicht so einfach mit einbezogen werden können.
Fazit: Nächste Woche wird nochmals Material gekauft und dann gehts los...
von Familie Ervens-Conrads um 11:32
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Zum SeitenanfangSo, nun befinden wir uns auf der langen Marathonstrecke. Vieles, was wir im Sprint angewendet hatten, haben wir beibehalten, wie z.B. nur dann die Heizung aufdrehen, wenn sich auch wirklich jemand im Raum aufhält.
Weiterhin haben wir uns von unserem alten Auto getrennt und ein (für uns) Neues angeschafft. Diesmal handelt es sich um ein Benzinfahrzeug, und wir hoffen natürlich, dass sich der Kraftstoffverbrauch in Grenzen hält.
Am Freitag wird Herr Falk von der Energieagentur NRW uns besuchen und wir werden dann das weitere Vorgehen und das Durchführen weiterer Maßnahmen besprechen.
von Familie Ervens-Conrads um 11:50
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Zum SeitenanfangDas Ende einer harten Woche. Der Beginn eines ganzen Jahres zum Thema Energiesparen.
Die vergangene Woche hat uns, was das Energiesparen betrifft, an unsere Grenze geführt. Dadurch sind uns die verschiedenen Ursachen eines (erhöhten) Energieverbrauchs klarer geworden. Wir (auch unsere Kinder) gehen nun viel bewusster mit Energie um und haben auch Verständnis dafür entwickelt. Über unseren Gewinn freuen wir uns aufgrund der gebrachten Opfer natürlich ganz besonders. Unsere Motivation für die Langdistanz ist dadurch natürlich höher geworden.
Nach der anstrengenden Woche werden wir allerdings wieder unsere elektrischen Zahnbürsten, den Toaster, Backofen und Herd sowie die Kaffeemaschine benutzen. Weiterhin achten werden wir darauf, Geräte auszuschalten, die Energie verbrauchen, kurz zu duschen und mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Unnötiges Lichtanlassen in leeren und das Heizen von unbenutzten Räumen sind weiterhin tabu.
Jetzt kann's richtig losgehen...
von Familie Ervens-Conrads um 14:37
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Zum SeitenanfangHurra der letzte Tag der Woche: "Energiesparen extrem".
Es ist uns heute nicht besonders schwergefallen unserem Motto treu zu bleiben, da wir durch schulische Veranstaltungen erst spät zu Hause waren. Ich bin heute auch wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit hin- und zurückgefahren und versuche es weiterhin durchzuhalten.
Ich habe gestern noch weitere undichte Stellen am Küchenfenster entdeckt und daher die Fensterbank mit Filz ausgelegt.
Nun, nach dem anstrengenden Sprint, freuen wir uns auf die Langversion, da wir nun tasächlich zur Überzeugung gelangt sind, dass man relativ einfach jede Menge Energie sparen kann.
Durch den Sprint haben wir gelernt, dass sich auch kleine Kinder schon mit dem Thema Energiesparen auseinandersetzen können und hoffen, dass das im folgenden Jahr ausgebaut werden kann.
Meine Frau freut sich schon auf den morgigen Frühstückskaffee obwohl die gesamte Kaffeeproduktion während des Marathons wohl insgesamt heruntergefahren wird.
Ich freue mich wieder auf den ein oder anderen Tatort oder Fußballübertragungen.
von Familie Ervens-Conrads um 17:01
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Zum SeitenanfangMan merkt, der Endspurt hat begonnen. Das motiviert uns besonders, noch einmal auf die Annehmlichkeiten des normalen Lebens weiterhin zu verzichten (Kaffee, elektrische Zahnbürste, Fernsehen, Radio, Staubsauger und ganz besonders Heizung).
Nachmittags konnten wir gemütlich unter der Decke eingewickelt sitzen und Weihnachtsgeschichten mit den Kindern lesen.
Den morgigen Tag werden wir auch noch so überstehen.
von Familie Ervens-Conrads um 18:31
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Die gesendeten Berichte sind recht interessant. Es wird immer wieder der Wechsel von normalen Glühbirnen auf Sparlampen erwähnt.
Weshalb kommt nichts zur neuesten Technik, der LED-Beleuchtung?
Damit kann noch wesentlich mehr eingespart werden.
Die Haltbarkeit der LEDs liegt bei 50000 Stunden.
Die LED-Leuchten werden mit allen gängigen Fassungen angeboten.
Klaus Ruttloff am 7.12.07 11:31
Hinweise zum Energiesparen sind immer dann wenig hilfreich, wenn sie nach dem umgekehrten Bibelwort ergehen: "Splitter aus dem Auge entfernen, aber Balken drin lassen." Die Splitter sind die Standby-Schaltungen, die massiven Balken können Sie ab der nächsten Frostperiode in allen deutschen Hauptgeschäftsstraßen besichtigen: Sehr viele Geschäfte, z.b. die Parfümerieketten, lassen 9 Std. und länger die Eingangstüre offen stehen, in einer Breite von 3-4m und das natürlich auch bei Minusgraden, wobei es dennoch drinnen kuschelig warm ist ! Das bedeutet praktisch gesprochen, statt 250 000 Bürger aufzufordern, detektivisch den Haushalt nach bösen Standby-Schaltungen zu durchsuchen, kann auch ein einziger Angestellter einfach beim Heizen die Türe schließen, dauert nur 5 sek, kostet nichts und hat den hundertausendfachen Spareffekt. Die Erwiderung, man könne sich halt die Verschwendung leisten, da sie in die Produktberechnung mit einfließe, greift nicht, da es ja gerade um die Schonung der Ressourcen geht. Ich würde mich sehr freuen, wenn bei der nächsten Kältewelle dieses Thema angesprochen wird. Wenn Türen und Fenster dann beim Heizen geschlossen sind ( Durchlüften natürlich ausgenommen) kann man sich anschließend um den Bagatellbereich kümmern.
Rolf Schneider am 7.12.07 10:06
Zum Anfang dieses Eintrags
Zum SeitenanfangHeute haben wir zumindest morgens die Heizung nicht besonders hochgefahren, da Putztag war. Dabei bewegt man sich genug, so dass man schnell auch so warm genug hat. Dazu ist uns die Idee gekommen, zumindest auf den glatten Flächen den guten alten Besen herauszukramen, anstatt den Staubsauger zu benutzen.
Ansonsten verlief der Tag wie auch die anderen vorher als "reine Routine".
von Familie Ervens-Conrads um 16:53
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Zum SeitenanfangHeute ich es passiert: Die Akkus der elektrischen Zahnbürsten haben ihre Energie hergegeben. Nun benutzen wir zunächst wieder die gute alte mechanische Zahnbürste. Ans Fahrradfahren habe ich mich schon fast gewöhnt, nun ans frühere Aufstehen noch nicht ganz. Selbst unser gehbehinderter Opa, der normalerweise Donnerstags zu Konstantin Fußballtraining mit dem Auto fährt, will heute mit ihm zu Fuß gehen. Eine weitere Energieeinsparung ergibt sich daraus, dass meine Ehefrau nun nur noch wirklich unbedingt nötige Sachen bügelt und Sachen wie Handtücher, Unterhemden oder Unterhosen nach dem Trocknen einfach faltet und so in den Schrank legt.
Ansonsten hat sich schon soetwas wie Routine eingestellt.
Was ich aber immer noch schwerlich vermisse, ist das allabendliche Fernsehprogramm und der heiße Kaffee. Im Gegensatz dazu bleibt anders als erwartet die Heizdecke im Bett aus.
von Familie Ervens-Conrads um 9:58
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ApenWadneme am 27.10.11 7:34
Zum Anfang dieses Eintrags
Zum SeitenanfangDie Zeit vergeht wie im Flug. Auf Fernsehen zu verzichten, fällt uns überraschenderweise nicht schwer. Jetzt merken wir, dass wir tatsächlich ziemlich leicht ohne Fernseher auskommen, ohne das Gefühl zu haben, dass irgendetwas fehlt oder dass wir an Informationsarmut leiden. Im Regal warten noch etliche Bücher, die gelesen werden wollen...
Ansonsten ist beim Energiesparen schon fast soetwas wie Routine eingekehrt.
Es "läuft" besser als erwartet.
von Familie Ervens-Conrads um 18:03
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Zum SeitenanfangAufstehen, Licht nur im Flur einschalten - das ist schon halbwegs automatisiert. Was schwer fällt, ist der versprochene Verzicht auf die morgentliche Tasse Kaffee.
Tagsüber konnten wir die Heizleistung auf ein Minimum reduzieren. Heute sind mir tatsächlich noch mehrere Leuchtmittel aufgefallen, die ich vergessen hatte. Für diese habe ich sogleich Energiesparlampen zum Austausch bestellt. Mittlerweile könnte man die Lampensammlung vielleicht sogar im Internet versteigern.
Was uns auch schwer fällt, ist dar Verzicht auf vorweihnachtliche Plätzchen- und Waffelbäckereien. Noch aber lässt sich gut mit den Maßnahmen leben.
Dieses Bild entstand vor dem Klimasprint: Frau Ervens mit frisch gebrühtem Kaffee
von Familie Ervens-Conrads um 17:21
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Zum SeitenanfangGerade haben wir die Leistung der Heizungspumpe auf Minimum gestellt - hoffentlich wird der Winter nicht so streng...
Außerdem wurden 27 Glühlampen gegen Energiesparlampen ausgetauscht. Das Licht dieser Lampen ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Wir haben auch fast alle (auch hartnäckige) Standby-Geräte mittels Schalterstromleiste von Netz getrennt.
Aussortierte Stromfresser
Morgen Früh aber kommt der schwerste Akt: Das Auto stehenlassen. Hoffentlich schaffe ich es, ab sofort nur noch mit dem Fahrrad zur Arbeit hin und zurück zu fahren (zehn Kilometer pro Strecke). Mal sehen...
Die notwendigen Termine meiner Ehefrau und meiner Kinder versuchen wir mit ÖPNV zu erledigen. Auf den Verlauf des morgigen Tages sind wir alle gespannt - vor allem ohne Fernsehen...
von Familie Ervens-Conrads um 16:35
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Zum SeitenanfangAm Abend traf von uns allen mit Spannung erwarteter Besuch ein: Der Energieberater der Energieagentur NRW und die Reporterin des WDR.
Wir waren gespannt, wo es Möglichkeiten geben würde, den CO2-Ausstoß zu verringern.
Als erstes wurden die Leuchtmittel begutachtet (keine Energiesparlampe vorhanden). Dann die Heizungspumpe sowie diverse Geräte, die hartnäckig im Standbybetrieb laufen.
Weiterhin fielen die schlechte Dachdämmung und die Einglasscheibenfenster auf der Rückseite auf.
Na ja, mal sehen was sich für den Sprint umsetzen lässt...
von Familie Ervens-Conrads um 20:00
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Zum SeitenanfangIn Stolberg bei Aachen lebt Familie Ervens-Conrads. Thomas Ervens (44) arbeitet bei der Bundeswehr, seine Frau Petra Conrads (42) kümmert sich um die beiden Kinder Elisabeth (7) und Konstantin (6). Die Familie bewohnt ein freistehendes Einfamilienhaus mit knapp 100 Quadratmetern Wohnfläche. Ihnen macht nicht nur der Strom-, sondern auch der Gasverbrauch Sorgen: Das Haus der Familie stammt aus dem Jahr 1957 und weist ein paar Probleme mit der Wärmedämmung auf. So sind die Fenster in der Küche noch einfach verglast, und der Dachboden ist ungedämmt. Durch die Dachluke im Flur kann deshalb ungehindert die Wärme nach oben entweichen.
Kreativ hat sich Vater Thomas allerdings in Flur und Keller betätigt. Bewegungsmelder sorgen dafür, dass das Licht dort nur dann brennt, wenn es wirklich benötigt wird. Beim WDR-Klima-Marathon möchte die Familie noch weitere Möglichkeiten kennen lernen, im Alltag das Klima zu schonen und gleichzeitig Geld zu sparen. Für Vater Thomas gibt es allerdings eine Grenze: „Meine Heizdecke im Bett“, bekennt er grinsend, „die muss sein“.
Familie Ervens-Conrads tritt gegen Familie Kipp an.
von Familie Ervens-Conrads um 12:57
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