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Unser Urlaub im DetailTag 1
Einzug ins Hausboot: Es erfolgte eine ausführliche Einweisung in die Handhabung des Bootes sowie in Schifffahrtsregeln. Anschließend fuhren (traten) wir die Ruhr hinauf bis etwa auf Höhe von Menden.
Reinspringen, und schon ist man sauber
Vorher hatten wir in Mülheim am Wassermuseum festgemacht und die nötige Verpflegung in der Stadt eingekauft. Bei Menden haben wir auf dem Boot übernachtet. Da die Ruhr relativ sauber ist, gab es auch kein Problem mit dem Waschen. Man brauchte nur kurz reinzuspringen, und schon war man sauber. Da wie die ganze Woche das Wetter durchwachsen und die Temperaturen relativ niedrig waren, kam uns das Wasser nicht ganz so kalt vor.
Tag 2:
Abfahrt von Menden nach dem Frühstück an Bord. Zuerst war's noch ganz lustig, aber gegen Mittag, etwa auf der Hälfte der Strecke bis Kettwig, wurde der Gegenwind immer stärker, so dass wir trotz Zwei-Personen-Antrieb und Hilfsmotor kaum noch von der Stelle kamen. Es gab am Ufer ein Seniorenheim, dessen Bewohner uns mitleidig ansahen - denn sie waren zu Fuß schneller als wir auf der Ruhr.
Nach ca. drei Stunden intensivem Treten waren wir endlich an der Schleuse Kettwig angelangt und ziemlich schlecht gelaunt wegen der wirklich anstrengenden Treterei. Wir beschlossen deshalb, zwei Nächte am Liegeplatz des Bootklubs Kettwig zu bleiben um etwas auszuspannen.
Trüber Ausblick nach einem anstrengenden Tag
Tag 3:
Ruhetag in Essen. Wir waren trotz Regens bei 18°C im Grugabad - war trotzdem toll. Natürlich haben wir auch die Essener City erkundet.
Tag 4:
Ablegen und ruhrabwärts: Zuerst kam die Kettwiger Schleuse nach 15 Minuten Fahrzeit. Nach der Schleuse und den ersten Metern merkten wir, dass der Wind noch immer so stark blies wie vor zwei Tagen. Nur diesmal von hinten. So konnte man das Fahren richtig genießen - ohne große Anstrengung die Ruhr hinab. (Petra haben wir unterwegs auf dem Ruhrradweg aussteigen lassen, damit sie an der Strecke entlang joggen konnte.) Wir sind mit einigen Stopps bis Mülheim gefahren. Selbst im Hafenbecken konnte man ohne Probleme baden.
In der Schleuse
Tag 5:
Da wir nun schon im Heimathafen lagen, brauchten wir nur noch das Boot aufzuräumen und konnten uns dann auf die Heimreise begeben.
Resumee:
Nach anfänglichem Frust durch den starken Gegenwind überwiegt letztendlich die Freude über die tolle Tour. Wir überlegen, ob man das mal wiederholen sollte.
Danke WDR!
von Familie Ervens-Conrads um 15:30
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