Freitag, 23.09.2011

Ich weiß, was Du seit Deiner Geburt getan hast!

Die neue Timeline in Facebook Sonderlich bescheiden war Mark Zuckerberg noch nie. Datenschutz? Ein Fremdwort, das der Firmenchef nicht mal bei Wikipedia nachschlägt. Doch jetzt möchte er, dass wir unser gesamtes Leben in Facebook hinterlegen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Zuckerbergs Ziel: Er will alles über uns wissen und alles speichern. Jede Aktivität, jede Joggingstrecke, jedes Foto, jedes Video, jeden Kommentar, jeden Restaurantbesuch, jeden Einkauf, jede angeschaute Fernsehserie, jeden Film, jede jemals angehört Musik - landet künftig alles bei Facebook. Wir sollen mitbekommen, welche Musik die eigenen Freunde gerade hören - und bei Interesse gleichzeitig dieselbe Musik anhören können. Oder denselben Film gucken. Oder dieselbe Fernsehserie.

Ich weiß, was Du seit Deiner Geburt getan hast. Dieses Motto könnte Wirklichkeit werden - wenn die Facebook-User mitmachen. Und das soll viel, viel einfacher werden, weil künftig nicht nur Facebook selbst all diese Daten abfragt und speichert, sondern weil auch die verwendeten Apps die Daten automatisch bei Facebook hinterlegen werden. Ich verwende auf meinem Smartphone eine App, die meine Joggingstrecke festhält? Wird nicht nur aufgezeichnet, sondern auch gepostet und dauerhaft gespeichert. Noch Jahre später werde ich nachgucken können, wo ich joggen war - und mit welchem Tempo.

Theoretisch stehen viele Informationen schon jetzt irgendwo bei Facebook. Irgendwo. Man findet sie aber nicht. Deshalb führt Facebook die WWW: Timeline ein, als Ersatz für das Profil. Eine Art interaktiver Zeitstrahl, auf dem man alles nachschauen kann, auch was in der Vergangenheit los war. Chronologisch geordnet. Auch Freunde und Verwandte können alles nachschauen. Was wichtig ist und was nicht, was öffentlich und was privat, muss natürlich eingestelt werden.

Facebook sollen noch mehr Daten in die Hände gespielt werden als bisher ohnehin schon. Das hat zweifellos auch seinen Reiz. Für einen selbst, wenn man die Urlaubsfotos von vor fünf Jahren anschauen möchte, ohne den Ordner im Keller suchen zu müssen. Oder wenn man den Namen des Restaurants nachgucken will, wo man vor einem Jahr so lecker essen war. Oder, oder, oder...

Auf der anderen Seite dürfte Datenschützern das Blut in den Adern gefrieren. Denn das ist natürlich der Albtraum für jeden, der Sorge hat, dass zu viele Daten zentral gesammelt und gespeichert werden, für jeden, der für Datensparsamkeit plädiert. Zuckerbergs Pläne sind das Gegenteil, sozusagen die der totalen Datensammlung. Facebook will alles wissen. Nicht weniger als das.

Klar, dass Facebook davon profitiert: Je mehr Daten, desto mehr Aufkermsamkeit, man verbringt mehr Zeit im Onlinedienst, klickt mehr Werbung an. Gleichzeitig wird das Profil der User immer schärfer. Ein optimaler Nährboden für individualisierte Werbung. Zuckerberg reibt sich zweifellos schon die Hände.

Der zunehmende Konkurrenzdruck durch den Wettbewerber Google+ hat Facebook erkennbar ins Nachdenken gebracht. Das, was Facebook hier vor hat, ist kein kleiner Schritt, sondern einer mit Siebenmeilenstiefeln. Facebook erfindet sich neu - oder besser: denkt sich selbst konsequent zu Ende. Dieser neue Weg ist alles andere als mutlos.

Jetzt werden die Diskussionen beginnen, ob wir das eigentlich wollen, dass das gesamte Leben so transparent gemacht wird - und jeder einzelne kann entscheiden, ob er mitmachen will. Dringend nötige Diskussionen.

Der aktuelle Blog-Eintrag als Podcast

Aus einer guten Idee, wird ein Horror-Geschichte! "SCHADE, Mark Zuckerberg!"

rogcram am 23.09.11 12:56

Bei all dem Aufstand um Datenschutz und Facebook. Es wird trotzdem keiner gezwungen sich dort anzumelden. Leute die dort registriert sind, interessieren sich nicht für ihren Datenschutz.Gäbe es Facebook nicht, würden diese Leute sich auch wo anders anmelden. Mit den geistigen Exhibitionisten kann man eben am besten Geld verdienen. Wäre ich Herr Zuckerberg, würde ich mich auch freuen.

GPGfan am 23.09.11 13:18

Vorschlag: Vielleicht geht der WDR mal mit gutem Beispiel voran und entfernt die Links zu den sogenannten "Sozialen Netzwerken" von seinen Seiten.

Rudolf am 23.09.11 14:15

Mein Leben bei Facebook? Meine Memoiren sind entweder so stinklangweilig, dass sie nur als Spam taugen. Oder sie sind Geld wert. Dann verkaufe ich sie an einen Verlag meiner Wahl. Facebook ist und bleibt ein Werkzeug zur Vernetzung. Der Rest ist Ballast und sollte abgeworfen werden. Zuckerberg versucht noch einmal Hip zu sein, bevor seine Daten-Blase platzt.

Georg am 23.09.11 15:22

@GPGfan
Bitte was? Daten von Nicht-Mitgliedern werden nicht gespeichert? Was ist denn der "Freunde-Finder", werden da nicht Daten von NICHT-Mitgliedern durch Facebook verarbeitet? Werden sie für ihre Propaganda bezahlt oder sind sie einfach nur Denkfaul?

Schnee am 23.09.11 15:25

Nach Lesen des Kommentars bin ich richtig froh, bislang die sozialen Netzwerke gemieden zu haben und werde jetzt erst recht ohne sie auskommen. Und auch Daten in der Cloud werden für mich tabu bleiben so lange es irgend geht. Und mit 'Ghostery' unter Firefox sehe und blocke ich auch alle Tracker, die gerne wissen möchten, wen ich anklicke (hier in diesem Fall möchte nur INFOnline meinen Besuch statistisch erfassen, oft zählen auch 9 oder 10 Tracker mit!)

Weiher-Less-Lahn am 23.09.11 17:10

@GPGfan

Sie fällen ein sehr voreiliges und undurchdachtes Urteil über FacebooknutzerInnen! Viele nutzen Facebook, um in Kontakt zu Freunden und Bekannten zu kommen und sind dabei um ihre Privatssphäre besorgt! Es sind also nicht alle geistige Exhibitionisten!

Das Verhalten der Nutzer befreit Facebook keinesfalls von der Einhaltung bestimmter Datenschutzvorgaben!

karin am 23.09.11 17:28

warum muß die Tagesschau.de oder andere eine Facebook-Seite haben? Überall im Netz taucht taucht so ein kleines eckiges Facebook Teil auf, das ein einloggen ins Facebook leicht macht.

Otto Mayer am 23.09.11 17:46

@Georg: Genauso sehe ich das auch! Es wird ein Instrumentarium bis ins Letzte aufgebläht und dann...

XL am 23.09.11 19:20

.... tija stoppen kann man das ganze wohl nicht mehr . Facebook ist in aller Munde , finde ich pers . traurig . Wer es mag alles von sich preis zu geben , bitte . Aber alle die dort sind sollten sich im klaren darüber sein , gerade die jüngeren User , daß es für später bei der Berufswahl auch von Nachteil sein kann . Facebook ist im Leben nicht alles und vor allem nicht lebensnotwendig . Auch wenn viele das anders sehen , oder nur sehen wollen . Leute bei Facebook fragt euch doch mal wieviele echte Freunde ihr dort habt .?? Also wirklich , das kann es doch nicht sein sich für die Facebookwelt so zu verausgaben . Es gibt auch noch eine reale Welt in der man soziale Kontakte pflegen kann . Oder ???

arosa am 23.09.11 19:29

Die Kritik ist fundiert- und doch spielen so viele mit! Auch der WDR und andere seriöse Medien verweisen auf Facebook und Twitter.
"Big Brother"? nö, Zuckerberg ist watching you - und wer "in"ist oder sein will, beobachtet mit.
Nein, Dank! gut, dass es noch keine Verpflichtung gibt sich so dermaßen zu entblößen.

eMKa am 23.09.11 19:39

Wie kann man nur so blöd sein und alles von sich preisgeben.
Dieser Verein (Facebook) hat von mir keine Daten und ich werde mich nie daran beteiligen.

peter klaus am 23.09.11 19:47

Seit Medien und selbst Behörden alle möglichen interaktiven Spökskes auf Twitter oder Fratzenbuch auslagern, ist der Halbsatz "und jeder einzelne kann entscheiden, ob er mitmachen will" Makulatur.

Aber man kann den Kids ja noch so viel über unsere dunkle Geschichte erklären, sie raffen's trotzdem nicht...

vaikl am 23.09.11 20:15

Microsoft -oder ein hochrangiger Mitarbeiter der Firma- forscht ja wohl auch an einer "Auslagerung / Vervollständigung des Gedächtnisses".
Vermutlich werden solche Ansätze ihre ANhänger finden. Ich selber stehe dem skeptisch gegenüber.
Fragt sich, wie hoch letztlich der öffentliche Druck wird, sich zu einem dieser Angebote anzumelden - bleibt womöglich nur noch die Wahl des Anbieters?

joaopnoe am 23.09.11 21:42

Ich bin da sehr zwiespältig.
Es ist richtig, fb kann ja nur die Daten haben, die ich auch zur Verfügung stelle.
Auf der anderen Seite wüsste ich schon gerne, was mit meinen Daten, die nur bestimmte Menschen sehen können, im Verlauf meines Lebens wird. Und ich möchte sie endgültig löschen können.
Ansonsten: Wer sich nacht auf den Marktplatz stellt, muss sich nicht wundern, wenn die Leute gaffen.

Bernd Weede am 23.09.11 21:48

Kann er doch machen. Zuckerberg wird auf dem Kontinent schwer Fuß fassen uns es wird mit diesen Änderungen auch nicht leichter werden.

Google hat bereits kapiert wie der Hase läuft. Sie haben kein soziales Netz, sondern sie haben echte Dienstleistungen mit einem zentralen Nutzerprofil verknüpft und erlauben es Nutzern Inhalte dieser verschiedenen Dienste untereinander zu tauschen bzw. "freizugeben". Damit animiert man die Leute die Dienst zu nutzen und die Gebühren für die kommerzielle Nutzung erledigt den Rest.
Wenn jetzt noch Apple und Microsoft Witterung aufnehmen, dass sie ja selbst auch solche Dienste haben ... dan wird das für Zuckerberg noch unbequem werden, auf dem "Soziale-Netzwerke"-Thron.
Denn was bitte ist sozial daran, 100+ virtuelle Freunde zu haben, die du in Wahrheit gar nicht kennst und die dir ständig (unfreiwillig) mit ihrem Punktestand in Mahjongg auf den Geist gehen?

Tom am 23.09.11 22:25

Ich schließe mich meinen Vorschreibern an,Mailadresse und ein paar andere unbedeutende Daten, das muss man abgeben bei Käufen und Foren und..mehr aber auch nicht. Und es ist schon geäußert worden, wen sollte das schon interressieren. Höhstens neugierige und kriminell Interessierte ?

MG am 23.09.11 22:39

habe gleich meine fb-account gelöscht.
... wenn das nur so einfach ginge:
lt fb muss man das konto ganze 14 tage deaktivieren & warten & warten!!!

der bogen ist schon längst überspannt. genug ist genug & fb längst kein spassfaktor :-(((

mapima am 23.09.11 23:10

Ich war Social Networks gegenüber von Anfang an misstrauisch. So kam es auch, dass ich schon vor vier Jahren nach einem halben Jahr in StudiVZ meine Sachen dort gepackt habe. Damals wollte man damit beginnen, die Profildaten für personalisierte Werbung auszuforschen. In meinem Abschiedsschreiben habe ich meine damaligen “Freunde” u. a. mit diesen Worten gewarnt:

Auf jeden Fall möchte ich euch hier nicht verlassen, ohne die Gründe für meine Entscheidung darzulegen:

Das was man in den letzten Jahren mit dem strahlenden Begriff Web 2.0 getauft hat, ist entgegen dem was man als wenig Sachkundiger unter diesem Begriff vielleicht verstehen mag, keine “neue Version des Internet”, sondern (abgesehen von ein paar positiven Ausnahmen wie wikipedia) eine erschreckend deutliche Entwicklung hin zum gläsernen Menschen. Kurz zu “Web 2.0″: Als Web 2.0 bezeichnet man vor allem eine neue Ära von Interaktionsmöglichkeiten im WWW, welche durch immer höhere Datenraten und die zunehmend flächendeckende Verfügbarkeit von Breitbandinternet eingeläutet wurde. Hinzu kam eine technische Entwicklung, welche Web-Anwendungen ein dynamisches Nachladen von Information ermöglichte und so zu einer verbesserten Bedienbarkeit des Internet geführt haben. So wurden Anwendungen wie GoogleMaps möglich (dynamisches Laden des Kartenmaterials, ohne neuen reload), aber auch solche wie Youtube, welche massig Videomaterial verbreiten und damit enorm Bandbreite benötigen. Das zur technischen Seite. Web 2.0 Dienste wie Youtube bieten aber v. a. eines: Die Möglichkeit für jeden, sich selbst darzustellen. Google hat gemerkt, dass die Daten die man über solche Anwendungen sammeln kann, Gold Wert sind, und hat dementsprechend auch Mrd.-Beträge gezahlt – für eine Software, die jeder Informatikstudent in einem halben Jahr zusammenbasteln würde! Google ging es um die Daten der vielen naiven Leute die sich dort förmlich exhibitionieren! Und nachdem Google vorgemacht hat wie es geht, zogen alle Weltkonzerne nach: Facebook (geschätzer “Wert” 10 Mrd US-Dollar): Allianz mit Microsoft, MySpace: Medienmogul Rupert Murdoch (ca. 580 Mio), StudiVZ: Holtzbrinck (85Mio.), SchülerVZ, Google Earth, GoogleMaps, GoogleMail…

Was macht diese Anwendungen, welche bis auf letzere fast alle von jungen Studenten geschrieben wurden, so wertvoll?

Es sind die unvorstellbaren Massen von privaten Daten und vor allem die Vernetzung davon! Eine Goldgrube für kapitalgetriebene Verkaufsstrategen/ Marketingterroristen. Über die persönlichen Kontakte die jeder von uns pflegt, über Wohnort, Lieblingsfarbe bis zur politischen Gesinnung, ALLES veröffentlichen wir hier im guten Glauben, dass der zierliche deutsche Datenschutzdamm Sturmfluten von Dollarscheinen standhält, welche internationale Konzerne mit Hurrikangewalt dagegendrücken.

Web 2.0 ist für mich die Verdichtung und Zentralisierung von Daten über unsere Identität auf automatisierten Rechensystemen von Konzernen, welche mehr Kapital besitzen, wie manches Dritte-Welt Land als Bruttosozialprodukt aufweisen kann.

Man muss auch erkennen, dass viele dieser Systeme in den USA stehen, einem Land welches sich “zum Schutz der Heimatfront” schon per Gesetz Zugriff auf alle im Land verfügbaren Informationen gestattet. Daten sind die neue Währung!

Es sei darauf hingewiesen: Keine Meinung zu diesem sensiblen Thema bzw. Desinteresse oder einfach nur Resignation ist eine falsche Einstellung, welche Folgen haben wird. Wir haben ein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung ich nutze es!

Matthias

Matthias am 23.09.11 23:31

@Schnee

ich kannte den Freunde-Finder nicht. Lese aber gerade:"Facebook verwendet die E-Mail-Adressen, die du mithilfe des Freundefinders hochlädst, um dir dabei zu helfen mit deinen Freunden in Verbindung zu treten. "
Ist mir aber auch egal. Ich bin nicht bei facebook und
Bekannte von mir die bei Facebook sind , haben meine richtige Emailadresse nicht.
Insofern können die ruhig die Fakeemailadressen von mir bei facebook eintragen.
Facebook wird trotzdem nix von mir finden.
Ja, ich werde für meine propaganda gut bezahlt. ich hab ne villa in beverly hills und einen ferrari in dubai. Neidisch!? Nach Deutschland komme ich nur ab und zu zum Nasepopeln.
Machen Sie doch auch mal Propaganda. Es lohnt sich. Vielleicht für "wer kennt wenn" oder irgendeinen anderen Quatschverein.

GPGfan am 23.09.11 23:32

Das Konzept gibt seit ein paar Jahren auf eons.com, eine Online Community für Senioren

Marc Schreiner am 23.09.11 23:48

Mir is das eig egal, das Internet hat so oder alle daten von uns! Zum beim elektronischen ausweis oder beim online banking ein kleiner fehler und die daten sind öffentlich! Ich finde so ein Lebensdings kann ok, dann brauche keine buch zu schreiben.. Aber naja jeder muss selbst entscheiden was man veröffentlich!! Ist ja freiwillig es wird ja keiner gezwungen!!

Und mir ist es egal ich was ja was ich preis gebe und was nicht!!

Miguel am 24.09.11 7:48

Das einzig gute an Facebook ist, dass man nichr gezwungen ist, sich dort anzumelden.
Ich würde sagen, wer das tut ich selber Schuld. Aber es kann nicht angehen, dass Herr Zuckerberg und jeder der will das ganze Leben von anderen kenn, ohne mit dieser Person gesprochen zu haben. Hier wird der gläserne Mensch über die Hintertür geschaffen. Ein Trend, dem dringend einhalt geboten werden muss.
Wenn wer mich kennen lernen möchte, kann er/sie mich ja gerne ansprechen. Ich frage mich, wann in Facebook bepostet wird, wenn jemand kacken war.

MfG

Fiesoduck am 24.09.11 8:10

Bei aller Schwarzmahlerei und Angstmache speziell in Deutschland: Wenn "Facebook will" wie Jörg Schieb es formuliert, dann heißt dass "FB bietet etwas an". Jeder kann und soll für sich entscheiden, was er daraus macht!

Willi Wurm am 24.09.11 10:39

Wie wäre es denn, wenn man aus Protest gegen Facebook irgendwelche absurde Daten eingibt. Schlagt doch Facebook mit ihren eigenen Waffen. Sollen sie in ihrer Datenblase ersticken !

Manne am 24.10.11 12:47

Ich finde facebook gut.
Ihr habt schon recht dass nicht alles wirkliche freunde sind aber dennoch kann ich mir nicht vorstellen ohne zu leben!
wenn irgendwas abgesprochen wird oder sich leute treffen oder arbeitstechnische Veränderun gen gibt ist facebook die erste Anlauftselle.
Außerdem sehe ich immer was meine cousine in Amerika treibt wie es ihr geht und ob es was neues gibt, denn ohne könnte ich den kontakt gar nicht mehr so gut aufrecht erhalten durch die zeitverschiebung. ich finde das auch blöde dass alle so viel kritik schreiben über alles was neu ist muss man erstmal meckern. ich meine man kann ja entscheiden was man von sich preis gibt und mir ist es egal wenn dir wissen ob ich single bin oder nicht oder wo ich essen war das sind alles sachen die würde ich auch jeden fremden erzählen!!!ich finde aber trotzdem muss man selber für sich entscheiden wie viel und was man preisgibt. Und vor allem muss man Kinder und Jugendliche im Auge behalten!!!
letzendlich ist alles eh zu spät wir müssen damit leben man kann facebook und das internet nicht mehr aufhalten es hat sich bereits schon die mehrheit dafür entschieden!!

Bianca am 24.10.11 14:33

Es ist offensichtlich, dass facebook & Co. eine weitere, vor allem mit geeigneten Handy, Form der Kommunikation ist.
Wir nutzen diese Möglichkeit, wie unsere Großeltern das Telefon.
Vielmehr ist das Problem, dass private Informationen in falscher Hand liegen, der Rest ist gut für den der es mag.
Die Politik ist gefordert diese Daten zu schützen und zwar auch vor dem eigenen Missbrauch...

Daniel am 24.10.11 23:15

Es ist offensichtlich, dass Facebook & Co. vor allem mit geeignetem Handy, eine weitere Form der Kommunikation ist.

Ich habe selbst zweifel und zwei Ansichten. Zum einen:
Wir nutzen diese Möglichkeit, wie unsere Großeltern das Telefon.

Zum anderen ist in unserer heutigen Zeit, zumindest bei den jüngeren, ein gewisser Zwang zum mitmachen vorhanden. Was also bedeuten kann: "ich habe ja nichts zu verheimlichen, also schreib ich alles auf. Und je mehr Freunde ich habe desto beliebter muss ich sein!"
...

Politiker liefern leider ohnehin derzeit keine vernünftige Lösung.

Daniel am 24.10.11 23:22

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