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Computer
Jörg Schieb
NASA verschenkt Mond Game
Was macht die NASA eigentlich, wenn sie gerade keinen Space Shuttle im All hat, kein Weltraumteleskop spektakuläre Bilder zur Erde funkt und auch sonst in Houston, Cap Canaveral und den anderen NASA-Niederlassungen nicht viel los ist?
Richtig: Man kümmert sich mal ums Thema PR. Die Öffentlichkeit soll einen ja nicht aus den Augen verlieren - oder sogar vergessen.
Und wie kann man vor allem beim jungen Publikum heute am meisten punkten? Richtig. Natürlich mit einem Computerspiel.
Deswegen hat die NASA jetzt ein Game auf den Markt gebracht:
Moonbase Alpha heißt das Spiel, das jeder kostenlos laden kann. Läuft derzeit allerdings nur auf Windows-Rechnern.
Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Mondforschers. Er ist für eine futuristische Mondbasis zuständig, kann mit seinem persönlichen Lunarmobil über den Mond brettern und muss ansonsten mit der unwirtlichen Umgebung klar kommen, die auf dem Mond herrscht. Kein Sauerstoff. Einschläge von Meteoriten. Es gibt eine Menge zu tun.
Mit Forschung oder Erkenntnisgewinn hat das Spiel allerdings nicht allzu viel zu tun. Die Macher setzen eher auf 3D-Grafik und Action. Offiziell will die NASA zeigen, wie die Zukunft der Weltraumforschung aussieht und welche Jobs es bei der NASA gibt oder geben könnte.
Das alles ist allerdings eher plump, eher oberflächlich. Das soll sich aber noch ändern. Laut Pressemeldung will die NASA das Spiel zu einem intreraktiven Online Multiplayer Game ausbauen. "STEM" lautet das Zauberwort: Science, Technology, Engineering, Mathematics - Wissenschaft, Technologie, Maschinenbau und Mathematik. Das sind die Eckpfeiler, die Kerndisziplinen, in denen man sich auskennen sollte - und wo man was lernen kann.
Noch ist es aber nicht so weit. Noch ist Moonbase Alpha eher ein simples, nicht besonders aufregend gemachtes Spiel.
Unangenehmer Beigeschmack: Das Spiel setzt auf eine Game-Technologie, die sich auch die US Army zunutze macht - für ein Ballerspiel, das Jugendliche für Jobs in der Armee begeistern soll. Das hat nun rein gar nichts mit Wissenschaft zu tun - und gibt deshalb empfindlichen Punktabzug. Zumindest von mir.
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Mach ich demnächst. War heute schon in der Bildzeitung. Hatte aber nicht den neuesten Flashplayer oder so ähnlich,habe ich vergessen, installiert sonst wäre ich schon hinauf geflogen oder hätte mich durchgespielt. Na wird nachgeholt, die Mondreise ist gebucht. Läuft einem ja nicht weg. Oder ich lasse es. Die Grafiken sind nicht berauschend und der Supergamer bin ich auch nicht. Trotzdem interressant.
MG am 11.07.10 1:05
weniger schön : deinstallation erfordert internetverbindung , avira wird zerschossen und unerwünschter autostarteintrag . automatische installation von direct x 9c , steinzeit .
fridolin am 11.07.10 17:27
Mir gefällt das Spiel, weil es technisch zumindest ansatzweise realistisch und definitiv nicht gewalttätig ist. Meine spielerprobten Kinder (14 und 11) finden es interessant und die Grafik sehr realistisch. Für uns ist das ein gutes kooperatives Familienspiel.
samueldora am 18.07.10 17:36
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