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Computer
Jörg Schieb
25.01.10
Die Aufregung war groß, als wieder mal eine
Sicherheitslücke im Internet Explorer entdeckt wurde. Viele haben vor der Verwendung des Internet Explorer gewarnt, darunter auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI.
Immerhin hat Microsoft diesmal schneller als sonst reagiert und innerhalb weniger Tage einen
Sicherheitsflicken (Patch) herausgebracht. Der Patch steht bereits zum Download bereit. Doch niemand muss sich durch komplizierte Anleitungen klicken, denn Microsoft hat das Sicherheits-Update auch in das automatische Windows Update eingebaut. Und das bedeutet: Wer die Funktion "Windows Update" aufruft, egal ob im "Start"-Menü oder im Internet Explorer, kann das wichtige Update laden und installieren. Vollautomatisch.
Man kann es nicht nur, man sollte auch. Denn dieses Sicherheits-Update ist wirklich ungemein wichtig. Darüber hinaus kann es sicher nichts schaden, sich mal andere Browser wie Firefor, Opera, Safari oder Chrome anzuschauen - und auch zu installieren. Dann hat man eine Alternative an der Hand, wenn der Internet Explorer mal wieder tabu sein sollte.
was nützt es mir einen Zweit-Browser zu installieren, ihn dann vielleicht monatelang nicht anzufassen, um dann, wenn wieder eine eklatante Sicherheitslücke auch an die IT-Ferne Presse heranreicht, den Browser zu wechseln ... denn dann ist auch dieser veraltet, sprich gefährdet.
Was mir am Windows immer wieder stark negativ auffällt: Windows wird zentral Aktualisiert, aber was ist mit dem Flash-Player, was mit dem Acrobat-Reader, wo bleibt die zentrale Update-Instanz für meine Treiber und all die anderen Programme ... Updates nach Gutsherren-Art. Warum schafft es Microsoft nicht, wie bei Linux-Systemen seit Jahrzehnten üblich, zentral und ohne KnowHow das "gesamte" System UpToDate zu halten ... das kann doch nicht so schwer sein?!
und Hr. Schieb: was fällt so schwer ein bejahendes Statement zu europäischen Produkten, wie eben den "Opera" abzugeben - als Dauer-Einsatz-Browser. Oder muß man sich jetzt für Produkte aus der Region schämen ... also Dingen wie Linux, OpenOffice, MySQL, KDE, QT, usw. ... ?
Carsten Werner am 25.01.10 20:57
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