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Computer
Jörg Schieb
14.01.10
Bei Katastrophen wie dem jüngsten Erdbeben auf Haiti erweist sich das Internet immer mehr als unverzichtbares und äußerst nützliches Medium.
Innerhalb kürzester Zeit organisieren sich die Menschen, nutzen die zahlreichen Möglichkeiten, die das Netz heute so bietet. Augenzeugen berichten über Twitter, was sie sehen - oder stellen Videos bei Youtube ein. Korrespondenten nutzen Youtube, um Filme und Berichte abzusetzen. Irgendwo gibt es immer Zugang zum Netz. Wenn nicht im betroffenen Ort selbst, dann direkt im nächsten. DSL, WLAN, Mobilfunknetz - irgendein Weg findet sich fast immer.
#haiti help ist mittlerweile einer der zehn populärsten Hashtags auf Twitter. Hier organisieren sich Hilfskräfte aus aller Welt, verabreden sich und koordinieren ihr Handeln. Einer der größten Vorteile von Twitter, eben auf der ganzen Welt genutzt werden zu können, am PC und auch auf dem Handy, zahlt sich in solchen Situationen immer ganz besonders aus.
Längst kursieren reichlich Fotos von Vermissten in Foren, Blogs oder in Online-Fotoalben. Wer hat meine Verwandten gesehen, wer meine Freunde? Die Menschen tauschen sich im Web aus, helfen sich gegenseitig, informieren sich oder machen auch oft einfach nur ihrem Herzen Luft.
Auch für Freunde und Verwandte, die in irgend einem anderen Winkel der Erde wohnen oder sich gerade nicht zu Hause auf Haiti aufhalten, ist das Internet jetzt eine große Hilfe. Sie können sich online informieren und versuchen, mit zu Hause Kontakt aufzunehmen. Das Telefonnetz mag zusammengebrochen sein, das Internet funktioniert häufig trotzdem.
Auf das Internet ist eben Verlass. Das wird bei aller (oft berechtigten) Kritik leider häufig vergessen.
Linkliste: Das Haiti-Erdbeben im Netz [tagesschau]
Schwerpunkt: Erdbeben in Haiti
das es bei Umweltkatastrophen immer die ärmeren Regionen der Welt besonders hart trifft :-(
Man kann sich, zb. auf YouTube, nur immer wieder fassungslos die Videos anschauen.
An all den technischen Fortschritten kann in der Tat das Internet vielen Menschen helfen. Und allein die Hilfe durch die Satellitengestützte Sicht auf verschüttete Menschen ... hat hoffentlich geholfen?
PS: gibt es eigentlich schon Spendenaktionen?
Carsten Werner am 14.01.10 22:51
Internetexplorer was ist das ? Blöde Frage, natürlich braucht man ihn ab und zu selbst als unbeirrbarer Firefoxer. Es ist immer gut auf Sicherheitslücken hingewiesen zu werden, man hat aber immer mit solchen gerechnet weshalb der nur eine Nebenrolle spielt. Übrigens nach der neuen Rechtsprechung muss MS auch alternative Browser anbieten. Wenn da kein Zacken aus der Krone bricht.
MG am 15.01.10 17:48
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