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Jörg Schieb
Streit um Mohammed-Abbildungen in Wikipedia
Das Bild ist aus dem 15. Jahrhundert - und entfacht im 21. Jahrhundert einen handfesten Streit, weil das Bild in der Online-Enzyklopädie
Wikipedia zu sehen ist. Die Miniatur zeigt das Gesicht des Propheten
Mohammed. Allerdings verbietet der Islam, ein Bild von Mohammed oder den anderen Propheten zu zeigen. Viele Gläubige fühlen sich deshalb durch den Wikipedia-Eintrag beleidigt. Es gibt sogar bereits eine
Online-Petition, die Wikipedia auffordert, die Bilder zu entfernen.
90.000 Muslime haben bereits virtuell unterschrieben. Wikipedia will zwar auf der einen Seite nicht die Gefühle der gläubigen Muslime verletzen, auf der anderen Seite aber auch nicht auf die Bilder verzichten - und erklärt das haarklein auf einer
eigenen Seite.
Nun wird online diskutiert und argumentiert, ob und wie man die Regeln des Islam auszulegen hat.
Der aktuelle Blog-Eintrag als Podcast
Nur weil irgendwelche Spinner Hirngespinsten nachlaufen und meinen es gebe irgendwelche Götter, soll der normal denkende Mensch in seinen Handlungsweisen eingeschränkt werden?
Die Intoleranz der Islamisten ist vollkommen inakzeptabel.
Karl am 6.02.08 14:16
Das kollektive Beleidigtsein gewisser Bevölkerungsgruppen nimmt unerträgliche Ausmaße an. Es gibt Milliarden von Menschen, die nicht dem Islam angehören, und die müssen sich auch nicht an dessen Glaubensgrundsätze halten. Die Meinungsfreiheit hat Vorrang. Auch mir - ich bin Katholik - gefallen viele schmähende und verletzende Äußerungen über meinen Glauben nicht. Aber mein Glaube hat mich mit so viel Toleranz ausgestattet, daß ich so etwas gut ertragen kann. Im übrigen geht es hier nicht einmal um Beleidigung, sondern nur um eine Abbildung. Auch wir Christen sollen uns kein Bild von Gott machen. Wenn aber jemand wieder einen alten Mann mit Rauschebart zeichnet und sagt, das sei Gott, lachen wir darüber (ich jedenfalls kann darüber lachen) und fahren nicht etwa mit Teppichmessern bewaffnet zum nächsten Flughafen.
Rainer am 6.02.08 14:39
die laufen doch nicht ganz rund! die sollen erstmal bei sich für Frieden sorgen und sich dann über Bilder aufregen. Schließlich schicken wir denen jährlich Millionen an Förder- und Aufbaugeldern.
Freddyworks am 6.02.08 14:41
Was bilden sich diese Muslime eigentlich ein. Die, die hier leben haben zu akzeptieren, das Bilder über jede Relegion und ihrer Gründer veröffentlich werden können. Ob es sich dabei um Mohammed oder irgend eines anderen Religionsstifters handelt. Es waren halt alles Menschen des öffentlichen Interesses und damit hat es sich.
Mueller am 6.02.08 18:42
Ich beglückwünsche WIKIPEDIA zu seiner unbeugsamen Haltung. Endlich mal jemand, der nicht sofort einknickt und zu Kreuze kriecht, wenn ein Moslem die Stirn runzelt. Leider vermisse ich bei unseren Schwachmaten in den politischen Gremien von Bund, Ländern und Gemeinden auf diesem Gebiet jegliches Rückrat. Kein Wunder, dass die Forderungen von Moslems gegenüber Andersgläubigen immer dreister werden. Toleranz ist unbekannt. Entgegenkommen wird als Schwäche ausgelegt und ausgenutzt. Ein gegenseitiges Geben und Nehmen der unterschiedlichen Kulturen im Alltag? Sorry – das habe ich noch nicht erlebt und wird von unseren Schwachmaten auch nicht ernsthaft eingefordert. Ach übrigens – ich bin auch beleidigt, und zwar wenn ich an die Erschwernisse und Gefahren für Leib und Leben bei der christlichen Religionsausübung in den muslemischen Ländern denke.
casalingo am 6.02.08 23:14
Was für ein Schwachsinn. Die haben doch echt mal den Turban ab. Sonst aber keine Probleme?
Traurig nur, daß wir uns mit so einem Mist auseinanderseten müssen. Einfach ignorieren.
Stefan am 7.02.08 14:52
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen!!! Viel zu viele Muslime sind derart intolerant und verbohrt, dass sie gleich zum "heiligen Krieg" aufrufen wenn sie sich in ihrer kruden Weltanschauung gestört fühlen. "Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein." scheint ihr Lebensmotto zu sein.
Wenn ihnen die Lebensweise in Europa nicht passt, sollen sie doch in den Iran oder so gehen. Und dort bleiben!!!
Da können sie dann auch wieder ganz legal Frauen unterdrücken, schlagen und "Ehrenmorde" begehen.
Allen anderen, recht schaffenden Menschen, egal welche Weltanschauung sie haben, rufe ich zu: Null Toleranz gegenüber Intoleranz!
UND
Lasst euch nicht die Butter vom Brot nehmen. Sonst wedelt irgendwann der Schwanz mit dem Hund!
Michael am 7.02.08 16:52
Hier hab ich einen, wie ich finde passenden Kommentar auf der Petitionsseite gefunden:
# 109,095:
Feb 7, 2008, Anonymous , California
Please remove your bombs from the women and children too please.. It offends me that your religion likes to blow people up ( as it seems today at least). So remove the bombs and maybe we'll remove the pictures.
Stimmt zwar nicht ganz, aber trotzdem finde ich dass da was dran ist.. Immer wieder sterben unschuldige Menschen durch fanatische Gläubige.. Aber dagegen gibt es keine Petitionsaktionen was?? Lächerlich..
Benjamin C. am 7.02.08 21:32
Ich unterstütze die konsequente Haltung von Wikipedia vollkommen.
Wo werden die Forderungen dieser Menschen Enden, die solche Bilder entfernt sehen möchten?
Vielleicht dort, das man das
original Bild, von dem ein Foto auf
Wikipedia zu sehen ist, welches 1436 gezeichnet wurde und wohl in der Bibliothèque Nationale in Paris hängt, am besten verbrennt?
Mich würde interessieren ob es wirklich die Breite Masse der Muslime stört oder nur eine Minderheit.
Aber im Grunde ändert es nichts an
meiner Meinung.
Laut Koran ist auch das Essen von Schweinefleisch verboten und ich
esse es (als nicht Moslem!) trotzdem ;-)
Somit schaue ich mir, als nicht
Moslem, auch ein Bild an, welches es lt. Koran nicht geben darf.
Moslems, die ihren Glauben leben und sich dadurch gestört fühlen,
sollen sich das Bild halt nicht ansehen oder www.wikipedia-durch-koran-zensiert.org
aufrufen.
Nils G am 10.02.08 0:46
Wikipedia ist doch so eine Art Online-Lexikon. Die Zeiten in der aus glaubensgründen historische Tatsachen oder wissenschaftlich Erwiesenes versteckt oder geleugnet werden mußte sind vorbei. Es lebe die Aufklärung. Auch wenn die arabische Halbinsel noch nicht in der Neizeit angekommen ist. Die sollen weiter gucken daß sie in ruhe ihre Kamele füttern und im Namen Allahs ihre Töchter verstümmeln und Frauen mißhandeln. Da mischen wir uns ja auch nicht ein. Auch wenn es unsachlich ist, aber das was die machen ist es auch. Wir sollten Wikipedia unterstützen und eine Petition zum Erhalt solcher Bilder ins Leben rufen. Denn sie sind nun mal Teil der Geschichte. Wenn die Moslems egal ob Türken oder Araber zu Ignorant oder zu dumm sind sich mit ihrer Geschichte auseinander zu setzen tut es mir leid. Ich als Christ bin auch nicht unbedingt stolz auch die Kreuzzüge oder die Inqisition. Aber auch sie sind Teil der Geschichte und ich habe noch nix von einer Petition gehört dies doch freundlicherweise mal wegzulassen....
Entschuldigt bitte die etwas überzogene Polemik aber soviel Dummheit und Ignoranz KOTZT mich an
Kay Franke am 12.02.08 13:49
Wenn doch nur unsere Politiker auch so standhaft wären wie Wikipedia.
Aber leider werden Sie wohl die Islamisierung mit allen Konsequenzen (Scharia) nicht aufhalten.
frank am 20.02.08 17:07
Kleinkind Alarm!
Niemand zwingt jemandem von Islam sich die fotos anzusehen *G*
deaktiviert doch extra die foto ansicht ^^ Oder sperrt das Bild für euren Pc. Ihr Muslime (ich weiß eigentlich ob das überhaupt so richtig ist?)(gilt nicht für alle sondern nur für extreme hardcore) führt euch nicht auf wie kleine Kids.
Wir sind eine Normal denkende Masse. Wir akzeptieren euch, aber wie erlauben es nicht, dass etwas was man nicht zu 100% weiß unser Leben beherrscht. Noch dazu habt ihr das Recht da zu sein, eure Kultur auszuleben wie ihr wollt. ABER!
Ihr dürft Religion nicht als Ausrede verwenden wie z.B für Dinge die gegen das Gesetz verstoßen. Wo ist eigentlich euer Problem? Seid friedlich, seid leise, lasst uns leben wie ihr wollt. Verhaltet euch so wie das Gesetz euch sagt. Wolltet ihr nicht, dass alle Menschen ein tolles Leben haben? Jeder kann ja eh machen was er will, solange er sich nach dem Gesetz richtet und er selbst mit den Konsequenzen auskommt.
Martin D. am 9.01.09 1:28
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