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Computer
Jörg Schieb
Youtube landet im normalen Fernseher
Wenn man durch die Hallen der Elektronikmesse CES spaziert, sieht man immer wieder kuschelige Sofaecken, die mit jeder Menge Technik ausgestattet sind: An der Wand hängt grundsätzlich ein HD-Flachbildschirm, in der Ecke stehen Media-PCs oder Spielekonsolen, auf dem Couchtisch liegen drahtlose Tastaturen und Mäuse. Die Branche will mit Gewalt, dass wir uns Computer und Internet ins Wohnzimmer holen. Und es wird auch bestimmt so kommen, auch wenn es beim ein oder anderen sicher noch ein bisschen dauert.
Nur es wird immer schwieriger, zu widerstehen. Jetzt hat Panasonic einen Flachbildschirm vorgestellt, der auch Youtube-Videos anzeigen kann. So etwas ist in meinen Augen durchaus sinnvoll, schließlich gehört Youtube heute fast schon zum selbstverständlichen Medienangebot. Angesichts der aktuellen Bildqualität ist es allerdings fast eine Verschwendung, die vermatschten Youtube-Filmchen auf einem riesigen Bildschirm mit hoher Auflösung anzuzeigen. Aber letztlich ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch Youtube (wie schon andere Videoportale) seine Videos in besserer Qualität anbieten wird. Ach ja: Google-Anfragen lassen sich mit dem neuen Fernseher auch erledigen.
Sie habens erkannt! Früher wurde die große Mehrheit in RealMedia bzw WindowsMedia gestreamt, nur hat sich dank des sogenannten "Web 2.0"-Hypes Flash als der universelle Codec durchgesetzt. Da aber an Bandbreite und Volumen gespart werden soll, reduzierten nahezu alle Videoportale weltweit die Qualität auf ein zu 75% unerträgliches -weil artefaktlastiges- Minimum. Wer bitte schaut sich ein YouTube-Video von einer durchschnittlichen Auflösung von 320x240 auf einem 1366x768er oder 1920x1080er TV auf Vollbild skaliert an? -Nur Masochisten.
YouTube bleibt nur die Möglichkeit, parallel Kapzitäten für eine kostenpflichtige HD-Plattform, auf der nur in Flash konvertiert, nicht aber noch die Auflösung runtergeschraubt wird. Bezahlt würde dann wohl mittels PayPal oder ähnlich. Kostenlos würde sowas unbezahlbar viel Volumen verursachen.
Wer in Zeiten des "Web 2.0"-Hype zu der Minderheit mit Qualitätsansprüchen gehört, kommt zwangsläufig von Diensten, die in Flash umwandeln weg. Bleiben nur eine Hand voll wie etwa Stage6 (DivX) und bestimmte Portale, die noch Clips nahezu unbehandelt als WindowsMedia streamen. Doch diese werden immer weniger... leider.
Gelbsucht am 11.01.08 1:44
Bleibt noch der Wunsch statt den Flash-Clips auch Dateien zum Download angeboten zu bekommen...
Flash ist halt nicht erdacht worden um Videos abzuspielen...
Martin am 16.01.08 20:50
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