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Jörg Schieb
Rettet Windows XP: Eine Initiative im Web
Seit Januar 2007 ist Windows Vista auf dem Markt. Besonders beliebt war das neueste Windows anfangs nicht. Im Gegenteil. So ganz allmählich ändert sich das zwar, aber die meisten PC-Benutzer setzen immer noch auf das mittlerweile recht stabile und bewährte Windows XP. Ein Umstieg kommt für viele nicht in Frage. Sogar bei neu gekauften PCs wollen zahlreiche Kunden lieber ein Windows XP als das aktuelle Windows Vista haben.
Im Grunde könnte Microsoft das egal sein: Windows ist Windows. Verkauft ist verkauft. Nur: Die Entwickler sitzen längst an der nächsten Version. Das gute alte Windows XP kann also nicht ewig verkauft und erst recht nicht ewig gepflegt werden. Zum 30. Juni 2008 will Microsoft das Spielchen deshalb beenden und Windows XP endgültig in Rente schicken (am selben Tag, an dem Bill Gates bei Microsoft seinen Hut nimmt), sprich: nicht mehr verkaufen.
Genau das schmeckt vielen nicht. Das amerikanische IT-Magazin
InfoWorld hat deshalb eine ungewöhnliche
Petition ins Leben gerufen. Alle, die nicht wollen, dass Windows XP eingestellt wird, können online unterschreiben. Über 30.000 Personen haben das bislang gemacht. Das wird Microsoft zwar wohl kaum veranlassen, seine Pläne zu überdenken. Aber es ist interessant, dass sich so viele Menschen für ein Windows einsetzen. Auch wenn es die Vorgängerversion ist. Sonst wird eher gegen Windows gewettert.
Verrückte Onlinewelt. ;-)
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Das ist mir persönlich relativ schnuppe .... mein letztes Windows war 98SE und das ist auch schon 6 oder 7 Jahre her ... seitdem benutze ich nur noch Linux (Suse jetzt Ubuntu)
Ich zahle doch nicht 80 Euro für eun unsicheres und unausgereiftes BS wenn ich ein besseres umsonst bekomme ....
Linuxuser am 21.01.08 14:22
Wenn XP nicht mehr gepflegt wird, steige ich auf Linux um oder kaufe mir einen Mac.
Vista brauche ich nicht.
W.Laux am 21.01.08 15:05
Immer diese Linuxer ;).
Es gibt genug Gründe für und gegen Windows. Ich war Anfangs skeptisch gegenüber XP und finde es mittlerweile gut benutzbar und fast ausgereift. Diese aufgeblasene XL-Version kann Microsoft gerne behalten. Ich hoffe, dass XP noch lange supported bleibt!
XPuser am 21.01.08 15:17
Oh Mann Oh Mann,
Sollte nicht XP bis Ende 2009 Supportet werden.
Nun ist es soweit, wir haben 5 Rechner zu Hause alle XP alles Orginal XP- Prof. Versionen soll muss ich jetzt alle auf Ultimate umstellen, je nach Rechner, muss ich überall Speicher aufrüsten je nachdem sogar neuer CPU und Mainbord.
Jetzt überspannt Microsoft den Bogen, da werde ich wohl auch auf Linux gehen müssen.
Herr Schieb, wäre doch Interessant zu sehen wie viele User in Deutschland so eine Petition ausfüllen, dass wäre doch was für CT online, Heise-online oder vielleicht sogar für Ihre Firma und dann ab damit nach München.
Ach ja der WDR könnte ja auch so eine Aktion Starten oder stellt der jetzt seine Tausende Rechner auf Linux um. "Wenn nicht bezahlt ja die GEZ"
Vielleicht haben auch nur Privatpersonen, Klein und Mittelstand das Problem und die großen Firmen und Institutionen werden intern weiter Supportet.
Hotte aus Aachen am 21.01.08 17:05
Microsoft hat ja schon selbst erkannt, dass Windows XP z.Zt. das stabilste und am meist eingesetzte Betriebssystem auch im professionellen Einsatz ist.
XP soll lt. Aussage MS bis 2014 supportet werden. Es besteht also noch kein zwingender Grund, auf das vom Verbraucher nicht so angenommene Vista umzusteigen.
In den nächsten 2 Jahren steht schon die Ausbreitung des derzeit in der Entwicklung befindlichen Windows 7 an.
IT-Abteilungen größerer Firmen halten sich bewusst bei der Umstellung von XP auf Vista zurück.
Es ist anzunehmen, dass eher der Schritt auf Vista übersprungen wird und das neuere Betriebssystem Windows 7 zum Einsatz kommt.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass das mittlerweile ausgereifte Windows XP im professionellen Anwendungsbereich eindeutige Vorteile gegenüber Vista hat.
Ein Großteil der Softwarehäuser die Fachanwendungen anbieten supporten ihr Produkt derzeit nicht für Windows Vista und das lässt hoffen.
Axel am 22.01.08 19:32
Vista für neue und schnellere Rechner ist eigentlich ganz in Ordnung. Aber es gibt viele Anwendungsgebiete, wo kleinere Rechner und Notebooks verwendet werden. Demnach sollte es eine Art Co-Existenz beider OS geben.
Oder vielleicht XP ganz frei geben, also ohne Key usw...Aber das bleibt wohl Wunschdenken. Da ist ein Schritt in Richtung OpenSource (z.B. Linux und Co) wohl die einzig und effektivste Alternative.
Marco G. aus Hennef am 23.01.08 10:37
Ich habe einen 4 Jahre alten PC, der Vista ganz und gar nicht vertragen wird.Tja,da is wohl nix zu machen.
Falls XP wirklich keine Updates mehr macht, lad' ich mir einfach das teuerste Vista runter und baue mir einen größeren Arbeitsspeicher ein ;)
rolf am 31.01.08 22:11
Die Idee mit der Umfrage beim WDR gefällt mit gut. Nachdem ich die Komentare gelesen habe, schlage ich vor folgende Kategorien abzufragen:
Für einen neuen Rechner:
* stelle ich auf Vista um
* ich gebe Vista zurück gegen ein XP
* ich steige um zum MAC
* ich steige um auf Linux
für die bestehende Plattform:
* ich steige um, auch wenn ich Hardware kaufen muss
* ich bleibe bei XP
* ich steige auf Linux um
So bekommt man zudem ein Stimmungsbild möglicher Konsequenzen für Microsoft. Und was nutz denen ein teures OS, das sich nicht verkauft?
Exil-Niederrheiner am 1.02.08 18:33
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