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Computer
Jörg Schieb
27.12.07
Schon mal was vom Eee-PC gehört? Falls nicht, wird sich das sicher bald ändern. Denn ab zirka 10. Januar wird der Eee-PC auch in Deutschland den Markt für preiswerte Mini-PCs aufrollen, nachdem das nur sieben Zoll große Subnotebook von Asus in Taiwan bereits ein riesiger Erfolg gewesen ist. Kein Wunder, angesichts eines Anschaffungspreises von lediglich 300 Euro.
Die größte Besonderheit, neben dem wirklich niedrigen Preis, ist die Tatsache, dass der Eee-PC ohne Festplattenlaufwerk auskommt. Stattdessen ist im nur 950 Gramm leichten Gerät ein 4-Giga-Byte-Flashdrive eingebaut. Für Windows würde das nicht reichen, für Linux allerdings schon. Außerdem eingebaut: Ein Prozessor mit 900-MHz-Taktfrequenz, 512 MByte-Arbeitsspeicher und ein Display mit 800 mal 480 Punkten. Das verspricht zwar kein rekordverdächtiges Arbeitstempo, aber genug Leistung für Textverarbeitung, E-Mail und Internet.
Rund fünf Millionen Geräte will Asus im kommenden Jahr verkaufen. Ein recht hoch gestecktes Ziel - zweifellos. Aber nicht unerreichbar. In Asien jedenfalls ist der Eee-PC bereits ein Verkaufserfolg.
Ach ja: Das EEE steht übrigens für "Easy to learn, Easy to work, Easy to Play". Nur für den Fall, dass sich das jemand fragt. ;-)
Im Juni meldete Heise: "512 MByte Arbeitsspeicher, WLAN, Ethernet, Modem, Webcam und Lautsprecher gehören zur Grundausstattung"
So ein bißchen Arbeitsspeicher, aber eine Webcam. Das kann ja nur mit Linux gehen. Hoffentlich klappt das mit der Kompatibilität alles.
Gibt es jemanden, der als schnöder Endkunde schon Erfahrung damit hat?
Kulervo am 28.12.07 10:30
wg. Lieferschwierigkeiten wird erst im nächsten Jahr praktische Erfahrung möglich sein
Dirk Festerling am 28.12.07 10:51
Es gibt bereits einige Testberichte im Netz (und sogar erste Umbauanleitungen...).
Windows läuft auch auf dem Zwerg, zumindest XP.
Ich freue mich schon auf das Gerät!
Jan am 28.12.07 11:31
auch apple soll ja an so nem ding arbeiten. dann hoffentlich mit etwas mehr flash-speicher.
zur "bonsai-isierung" der pc's sei der macmini empfohlen.
Ernie am 28.12.07 17:48
Warum sollte das mit XP auch nicht laufen? Wenn ich immer diese schwarzmalenden Hardwarejunkies höre.
Für die täglichen Anwendungen, wie Officebereich,Mail, etc. sollte das Teil allemal besser sein als diese PC Ersatzhandys mit ihren Minidplays.
Ich bin gespannt drauf.
Andreas am 28.12.07 23:08
Der Hammer ist einer hat schon auf der Kiste Windows Vista zum laufen gebracht das finde ich mal nen Lattenknaller.
Ich finde es aber an für sich eine sau guten Clou so ein Gerät zu entwickeln und zu vermarkten!
PatrickWGN am 29.12.07 23:59
Der mini Pc ist für Mich als linux Fan intressant.Ich Würde nie Linux für Was anderes Eintauchen.Weil Linux ist das Beste system und so kleiner Pc past zu Linux.Viel Erfolg kleiner Pc
klaus Meier am 30.12.07 18:42
Ich hätte hauptsächlich an den Funktionen Websurfen und eMail Interesse. Weshalb das OS eigentlich nebensächlich ist. So ein kleines Ding für überall zum mit hinnehmen. Leider hat mich die Zeit schon wieder eingeholt: Schon mal versucht mit der Auflösung zu surfen? Und mit den entsprechenden Tendenzen, Webseiten immer mehr wie Applikationen wirken zu lassen, wird dieser Trend noch schlimmer.
So, guten Rutsch
Christian Goldschmidt am 31.12.07 10:02
Wen es interessiert, Mac OS X läuft auf dem Kleinen ebenfalls. Damit wird aus dem Asus ein billiges MacBook ;-). Mich persönlich interessiert eher Linux. Vorbestellt hatte ich schon vor 2 Wochen. Mal sehn, wann er eintrudelt...guten Rutsch @ all !!!
germaxx am 31.12.07 16:17
*G*, also mich erinnert das an die initiative:
"One Laptop Per Child"
die idee ist nicht so neu, mal schaun wie das in der praxis ist.
wichtige fragen:
lassen sich die mageren 4 GB speicher aufrüsten? - für linux systeme, winxp und win2k reicht das ja so grade - aber dann is schnell schluß.
wie lange hält der akku?
und nen bisschen mehr auflösung würde dem display sicher nicht schaden ;-)
ciao
martin
Martin am 24.01.08 12:15
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