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Computer
Jörg Schieb
10.10.07Monitor, CPU, Grafikkarte, Festplatte - verbrauchen alle Strom. Und das nicht zu knapp. Der Chiphersteller AMD hat vor einer Weile eine
Studie veröffentlicht, die belegt, dass weltweit sage und schreibe 14 Kraftwerke nötig sind, um das Internet mit dem nötigen Strom zu versorgen. Das ist im Zeitalter von CO2-Klimadebatten natürlich eine Menge.
Nun berichten die Kollegen von 3Sat, dass ein großer deutscher Server-Anbieter Schritt für Schritt komplett auf
Ökostrom umstellen will. Schon bald sollen rund 43.000 Server mit Energie aus Wind, Wasser und Sonne betrieben werden. Ein Schritt in die richtige Richtung, denke ich. Gut für die Umwelt ist das in jedem Fall, und sicher auch noch ein guter PR-Coup. Aber es gibt einen Trend: Server-Hersteller rücken zunehmend den Aspekt "energiesparendes Arbeiten" in den Vordergrund. Es tut sich also was, im Internet.
Und vor allem gibt das ein ruhiges Gewissen - wenn das 'mal reicht.
oller Osel am 10.10.07 14:36
"Grüner Surfen" - Einladung zum Fachdialog in Berlin am 25. Oktober
Weltweit hat der durch Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) bedingte CO2-Ausstoß inzwischen das Emissionsniveau des Flugverkehrs erreicht. Gleichzeitig ist eine Gegenbewegung im Entstehen: Betreiber von Rechenzentren tüfteln umweltfreundliche Technologien aus, um ihre immens steigenden Stromrechnungen zu reduzieren. Nicht nur traditionelle Unternehmen wie die Deutsche Telekom auch junge Unternehmen in der Internetwirtschaft steigen auf Ökostrom um und positionieren sich durch „grüne“ Produkte und Dienstleistungen. Unter dem Schlagwort „klimaneutral“ offerieren Firmen Kompensationsmaßnahmen für die CO2-Emissionen, die die von Ihnen angebotenen Produkte verursachen.
Im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes lädt das Berliner IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertug interessierte Expertinnen und Experten zu dem Fachdialog „Grüner Surfen“ ein.
Termin: 25. Oktober, 10.00-16.30 Uhr. Ort: Bundesumweltministerium, 10178 Berlin.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Barbara Debus am 14.10.07 19:37
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