Steve Jobs weiß wahrscheinlich gar nicht, dass diese Woche in Berlin die Internationale Funkausstellung (IFA) beginnt - und selbst wenn, dürfte es ihn nicht groß jucken. Apple lebt auf seinem ganz eigenen Stern. Was im Rest der Welt passiert, interessiert da nicht.
Trotzdem passt eine der zahlreichen Ankündigungen und Neuerungen, die Apple-Chef Steve Jobs jetzt bekannt gegeben hat, wunderbar zum IFA-Start. Gutes Timing also, selbst wenn ungewollt.
Apple poliert sein Apple-TV auf, will stärker im Geschäft mit Fernsehserien und Kinofilmen mitmischen. Für alle, die sich in der Apple-Welt nicht blind auskennen: Apple-TV ist eine kleine Settop-Box, die man an den Fernseher anschließt und die es erlaubt, Fernsehserien und Hollywood-Filme aus dem Netz zu holen und in HD-Qualität anzuschauen. Solche Boxen bieten auch andere an: So die Telekom und "1 und 1", auch Vodafone will demnächst nachlegen. Die Konkurrenten bieten aber meist nur Filme an, keine aktuellen Serien. Apple hat seine Settop-Box jetzt günstiger gemacht: Sie kostet ab sofort in Deutschland nur noch 119 Euro, bislang war die Box fast doppelt so teuer. Deutlich kleiner geworden ist die Settop-Box ebenfalls.
Außerdem hat Apple das Angebot an Serien und Filmen erweitert. Ab sofort stehen zahlreiche US-Serien zur Auswahl, zum Start von Fox und ABC, die man sich für vergleichsweise günstige 99 Cent pro Folge anschauen kann. Weitere Sender sollen folgen.
Weil die Sendungen und Filme gestreamt werden, muss man nichts speichern - und kann die ausgeliehenen Sendungen oder Filme nicht nur auf dem Fernseher, sondern auch auf iPhone, iPod oder iPad anschauen, wenn man möchte. Oder natürlich auf einem Computer.
Geordert werden die Sendungen und Filme über iTunes. Auch Youtube-Videos kann man sich über die neue Apple-TV-Box anschauen. Ich bin sicher, dass der nun günstigere Preis der Settop-Box und das gleichzeitig größere Angebot an Inhalten für deutlich mehr Interesse an Apples Online-Videodienst sorgen dürfte, auch hier bei uns in Deutschland.
Jobs hat auch aufpolierte iPods, Verbesserungen im iOS (Betriebssystem für iPhone, iPod und Co.) und einige andere Neuheiten angekündigt - aber das soll uns hier mal nicht weiter interessieren. Spannend und irgendwie auch schlau ist, dass das neue iTunes 10 nun auch über Funktionen verfügt, die an soziale Netzwerke erinnern. Von Apple wird das "Ping" genannt.
Ping ist laut Jobs eine Mischung aus Twitter, Facebook und iTunes. User können ab sofort über iTunes Freundschaften schließen, den eigenen Lieblingsbands folgen und sich so auf dem Laufenden halten (lassen) oder sich mit anderen über Musik, Filme und Podcasts austauschen.
Das gefällt mir. Gute Idee.
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Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht: Aber meine E-Mail-Briefkästen quellen über. Alle zehn. Tag für Tag.
Mir ist jedes Mittel Recht, das dabei helfen kann, die Postflut ein wenig einzudämmen und zu ordnen, damit ich leichter wichtige von unwichtigen E-Mails unterscheiden kann.
Google hat sich da etwas Neues ausgedacht und heute in seinem kostenlosen Google Mail aktiviert: die so genannte "Priority Inbox". Eine neue Methode, den Posteingang zu präsentieren. Wichtige E-Mails werden dabei hervorgehoben dargestellt.
"Priority Inbox" ist sozusagen das Gegenteil eines Spam-Filters. E-Mails von Absendern, mit denen ich einen regen Austausch pflege und auf deren E-Mails ich auch bereits öfters geantwortet habe, gelten automatisch als wichtig und werden entsprechend gekennzeichnet.
Natürlich lassen sich auch bestimmte Absender jederzeit als wichtig oder unwichtig einstufen. Das sorgt im Posteingang tatsächlich für etwas mehr Ordnung. Und soll Zeit sparen helfen: In Unternehmen wurden laut Google durch die "Priority Inbox" bis zu sechs Prozent Arbeitszeit am Tag eingespart. Klingt nicht viel, kann sich aber ganz schön summieren, nämlich auf volle fünf Arbeitstage pro Jahr!
Es zeigt sich immer wieder: Oft sind es die einfachen Ideen, die das Leben leichter machen können. Die neue Funktion soll in den nächsten Stunden und Tagen allen Usern von Google Mail zur Verfügung stehen und kann nach Belieben ein- und ausgeschaltet sowie konfiguriert werden.
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Selbst schuld, wer gleich zehn(!) aktive E-Mail-Accounts haben muss.
Ich komm ganz gut mir zwei aus: Einen für die wichtigen, persönlichen Mails und einen für Sachen wie Newsletter oder ähnliches. Dazu ein guter Spam-Filter und die Markier-Funktion im Mail-Programm (Mails von bestimmten Absendern werden automatisch farbig unterlegt) - schon ist der Post-Wust eingedämmt.
Und ich muss dafür nicht mal Google alle meine Mails mitlesen lassen...
Christian Müller am 31.08.10 13:13
schon wieder Google....
Von wem ich welche Mails erhalte und beantworte, geht niemanden außer den Beteiligten etwas an. Sortieren kann ich auch selber - und Google hat seine Nase nicht in alles reinzustecken!
Möhnchen am 31.08.10 16:52
Ich erhalte zwar nicht so viele Mails und komme mit dem in/von Microsoft Office vorgesehenen "Regeln und Benachrichtungen" zwecks Selection ganz gut hin.
Volkmann am 31.08.10 21:16
iss klar - guhgel mal wieder mit ideen nur zu unserem besten
mailsafe am 1.09.10 11:56
Toll - Google kann Mail sortieren. Ist ja was ganz neues.
Meine Mails werden schon seit Jahren vorsortiert - ganz ohne die Datenkrake.
Zudem bin ich in der Lage wichtige von unwichtigen Mails schon anhand des Absenders zu identifizieren - den ich kann lesen und kann mir Sachen selbstständig merken.
Ich brauche kein Google als Gehirnersatz!
W.Schmitt am 1.09.10 14:02
Ich bin ein Fan von Google. Ich spreche nicht nur von der Suchmaschine. Ich spreche von Google Mail, vom Google Kalender, von Google Document. Von Google Chrome, das gebe ich zu, bin ich nicht so sehr begeistert. Firefox blockt Werbung einfach effektiver als der Google Chrome. Ich will bei meiner online Sitzung einfach keine blinkenden Fenster.
Google Mail ist für mich erste Wahl. Schon vor einiger Zeit habe ich meine private Kommunikation auf Google Mail umgestellt und fahre sehr gut damit. Der Spam Filter von Google funktioniert hervorragend. Wenn jetzt noch die Priority Inbox dazukommt ist das sicherlich eine gute Erweiterung der, ohnehin schon vorhandenen, Qualität.
Ich nutze den Google Kalender, weil es einfach praktisch ist, direkt vom Posteingang, Termine zu übertragen. Auch ist der Google Kalender übersichtlich und überall abrufbar.
Google Document ist eine gute und kostenlose Alternative zu Windows Office. Man hat auch alle Dokumente immer dabei – sofern man online ist. Google Document hat mich davor bewahrt Tausende Seiten auszudrucken, und einen schweren Rucksack mit mir herumzuschleppen.
Ich bin also ein Fan von Google. Und was ich beschreibe sind nur einige Dienste die Google anbietet.
In Deutschland hört man viel von „Datenkrake“ und „Bis Brother“. Ich halte das alles für Quatsch. Diese (geradezu pathologische Haltung“ gegenüber google scheint ein typisch deutsches Problem zu sein. Aus den USA und Israel kenne ich diesen Verfolgungswahn absolut nicht. Ich bin wirklich froh meinen Aufenthaltsort frei wählen zu können. Sonst würde ich von der Pathologie vielleicht noch angesteckt.
Aber darüber hinaus verstehe ich Aufregung schlicht nicht. Wer meint Google nicht nutzen zu wollen soll es einfach bleiben lassen. Punkt. Aber das ist sicherlich wieder zu positiv gedacht. Der pathologische Gruppenwahn scheint anziehender zu sein. Also: Weiter so, Deutschland! Mal sehen, wann Google in Deutschland verboten wird, und das Land endgültig den Anschluss an die virtuelle Weltspitze verliert. Aber man hat dann immerhin schon den Schuldigen gefunden: Google. Ist es nicht schön das die Welt so einfach ist?
grenzgaenge am 1.09.10 18:27
Ich habe das neue "Priority Inbox" auch schon ausprobiert und bin begeistert - Es vereinfacht das finden wichtiger Mails doch enorm. Mal sehen, ob mich das neue System sogar noch mehr überzeugt, wenn es einen längeren Lernprozess hinter sich hat.
Grüße aus dem Münsterland
Walter Sittich am 2.09.10 18:27
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Niemand wird bestreiten wollen, dass Facebook erfolgreich ist. Aber mittlerweile ist der rasant wachsende Onlinedienst vielen auch ein bisschen unheimlich. Vor allem, weil das Unternehmen gigantische Datenberge anhäuft - und keiner kann kontrollieren, was da eigentlich gespeichert wird und was mit den Daten passiert.
Schade, denn eigentlich ist die Idee des sozialen Netzwerks sehr sympathisch und trifft auch den Nerv einer ganzen Generation. Anderenfalls würden nicht so viele Menschen Facebook nutzen.
Am 15. September soll nun
Diaspora starten. Eine Art Facebook ohne kommerziellen Hintergrund, gestartet von vier Studenten aus New York. Es gibt keine zentralen Server, auf denen alle Daten gespeichert sind. Diaspora ist als Peer-to-Peer-Netzwerk angelegt, die Daten sind verteilt gespeichert, auf den Computern aller Nutzer. Selbstverständlich verschlüsselt, Missbrauch ausgeschlossen. Doch was noch wichtiger ist: Weil bei Diaspora die Daten nicht zentral abgelegt sind, kann niemand darüber verfügen und die Daten auswerten.
Die zum Einsatz kommende Software ist OpenSource. Das bedeutet: Jeder kann genau sehen, wie das Netzwerk funktioniert, kann kontrollieren, welche Daten erhoben und gespeichert werden und bei Interesse auch daran mitentwickeln.
Außerdem sollen die Benutzer natürlich alle nur erdenklichen Einstellungsmöglichkeiten haben, um ihre Privatsphäre zu schützen. Jeder kann festlegen, welche Informationen er mit wem teilen möchte - bis ins Detail. Transparenz und Datenschutz werden bei Diaspora besonders groß geschrieben.
Ich bin gespannt, ob und wie sich das Projekt in der Praxis bewähren wird. Ob es komfortabel zu handhaben ist, ob es schnell reagiert - und vor allem: Wie viele Leute sich dem neuen Onlinesystem anvertrauen. Denn auch das macht natürlich einen großen Teil der Attraktivität aus: Je mehr Menschen ein soziales Netzwerk nutzen, umso besser funktioniert und umso mehr Spaß macht es.
Die Idee hinter Diaspora ist gut, das Konzept sympathisch. Ich bin gespannt, ob das bei den Usern ankommt!
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Nicht nur abwarten, sondern mitmachen, und seine facebook-freunde auch dazu einladen, nur so kann es doch was werden.
Ich bin auch sehr gespannt und freu mich drauf.
Fabia am 29.08.10 11:53
Ich bin sehr auf diese Alternative gespannt und freue mich darauf, daß es mir dort hoffentlich nicht so wie bei Facebook geht. Dort kann ich mich seit einigen Tagen nicht mehr auf meinem Profil anmelden, da ich nicht bereit bin, Facebook meine Handynummer mitzuteilen - diese wird urplötzlich zur "sicheren" Identifikation verlangt. Meine Seite ist weiterhin für andere zu sehen, man kann mich einladen und anschreiben und ich bekomme nichts mehr davon mit.Nicht einmal abmelden kann ich mich nun von Facebook.
Dabei hätte Facebook doch meine Handynummer sooo gerne verkauft. Ich lasse mich aber nicht erpressen.
deejay am 31.08.10 10:04
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Wer sich von seinem Mobilfunkprovider ein Handy sponsern lässt, bekommt das Handy erst mal günstiger (oder umsonst), verpflichtet sich aber auf der anderen Seite auch, zwei Jahre lang einen bestimmten Tarif zu bezahlen.
Was viele nicht wissen: In der Regel bekommt man ein Handy mit SIM-Lock oder Net-Lock geliefert. Bedeutet: Man kann keine andere SIM-Karte (SIM-Lock) oder keine SIM-Karte eines anderen Mobilfunkanbieters (Net-Lock) ins Handy stecken. Der Sinn ist klar: Der Mobilfunkanbieter will kein Handy subventionieren, das dann mit Karten anderer, in der Regel günstigerer Mobilfunkbetreiber benutzt wird.
So weit, so verständlich.
Aber nach meinem Verständnis hat man das Handy irgendwann bezahlt, spätestens nach den 24 Monaten Zwangsehe, also wenn die sogenannte "Mindestvertragslaufzeit" abgelaufen ist.
Ich wollte mein iPhone 3G, das ich vor etwas mehr als zwei Jahren bei T-Mobile bezogen habe (und wofür ich extra einen Vertrag bei T-Mobile abgeschlossen hatte, obwohl ich bei einem anderen Mobilfunkanbieter bin), nun nach 24 Monaten entsperren lassen. Damit ich das - von mir bezahlte! - Handy endlich auch uneingeschränkt nutzen kann. Aber eben nicht mehr bei T-Mobile, den Vertrag hatte ich rechtzeitig gekündigt.
Dieses eigentlich einfache Ansinnen sollte sich als richtig schwierig herausstellen. Während man alle anderen Handymodelle online bei T-Mobile entsperren kann, ist das beim Apple iPhone nicht möglich. Da muss man die Hotline anrufen. Da ich den Vertrag mit T-Mobile bereits gekündigt hatte, vom Festnetz aus - gebührenpflichtig! Ein lohnendes Geschäft für T-Mobile: Ich musste insgesamt vier (!) Mal bei der Hotline anrufen. Beim ersten Mal: 15 Minuten Warteschleife. Dann einfach aufgelegt. Überlastet. Ein paar Stunden später nochmal dasselbe.
Am Wochenende war jemand zu erreichen, aber niemand zu sprechen, der Handys entsperren kann. Das Handy-Entsperr-Team arbeitet offensichtlich nur montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr. Klasse Service und ein wunderbarer Einfall: Dann also, wenn die meisten berufstätigen Menschen Zeit für solche Telefonate haben, ist man bei T-Mobile nicht bereit, solche Gespräche zu führen.
Der vierte Anruf am Montagmorgen hat dann endlich das gewünschte Ergebnis gebracht: Handy wird entsperrt. "Das kann aber bis zu 14 Tage dauern", sagte mit der freundliche Mitarbeiter. Warum? "Weil Apple derzeit so überlastet ist!"
Das Hin-und-Her-Schieben eines Schwarzen Peters kennt man ja. T-Mobile schimpft auf Apple, und Apple erklärt einem, die Daten zum Entlocken des Handys lägen noch gar nicht vor. Der Kunde ist der Dumme, wenn zwei große Player sich zu einem vermeintlichen Team zusammentun und ein begehrtes Produkt wie das iPhone vermarkten. Es klappt hinten und vorne nicht.
PS: Warum es im Zeitalter von Computern und Internet geschlagene 14 Tage dauern soll, bis die Seriennummer eines Handys von einer Firma (T-Mobile) an eine andere Firma (Apple) übermittelt wurde, bleibt mir ein Rätsel. Eigentlich ein typischer Fall von Server kommuniziert mit Server. Sekunden später müsste iTunes im Bilde sein und mein iPhone eigentlich entsperren können. Aber wer weiß: Offensichtlich verstehen T-Mobile und Apple doch nicht so viel von Technik, wie sie immer behaupten.
Mein iPhone 4 habe ich jedenfalls woanders gekauft. Ohne SIM-Lock und Net-Lock. Ist wohl klar, warum.
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Tja, Herr Schieb.....das Problem ist ja nicht neu. Beim Providerwechsel mit dem Festnetz-Telefon oder dem Webanschluß ist es ja nicht anders.
Das kommt wohl von unserer irrigen Meinung, die Anbieter wären Dienstleister, die für reelles Geld unser Wohl im Auge haben. Tatsache ist aber, das solche Unternehmen (allen voran Apple) uns Kunden nur als lästiges Übel empfinden, für welches man keinerlei Interesse zeigt, wenn man uns einmal richtig abgezockt hat und dann auch noch die Frechheit besitzt, ihnen mitzuteilen, daß man sich ihrem Würgegriff entziehen und woanders abzocken lassen will. Gerade die Äppeluser sind da ja schon beispielhaft (im Sinne des Unternehmens) konditioniert. Von dem, was der "Homo Äppelensis" da an Unterwürfigkeit und Masochismus aufbietet, träumt die restliche Wirtschaftswelt. Mein Tip: Schenken Sie Ihr Ei-Produkt einem (geistig) Armen, schießen Sie sich in der Bucht für 5,-EUR drei vertragsfreie Siemens C10 im Bundle samt Ladegerät und Sie können mit jedem beliebigen Anbieter bis ans Ende Ihrer (hoffentlich noch zahlreichen) Tage telefonieren. Und mal ehrlich: Braucht man wirklich mehr?
Gert am 26.08.10 10:12
Noch besser wäre gewesen erst gar kein IPhone oder irgendein apple-Produkt zu kaufen. Ich mache jedenfalls einen großen Bogen um alles was aus dem Hause Apple kommt. (Weil deren Firmenpolitik alles andere als kundenfreundlich ist.)
Martin am 26.08.10 11:28
Ich habe mein Iphone 3g auch entsperren lassen. Auch ich habe die Auskunft auf 14 Tage Wartezeit bekommen. Fairerwise muß ich sagen, dass das Gerät 2 Stunden später keinen SIM Lock mehr hatte.
Hajo am 26.08.10 13:48
ja, ich schließe mich gert an - denn ich telefoniere seit über sechs jahren mit einem buchtschuss für damals knapp fünfzehn euro absolut problemlos
markenref am 26.08.10 18:28
aha, Herr Schieb hat ein i-phone 4. Gibt's da etwa einen lukrativen Werbevertrag mit Herrn Jobs??
honi soit qui mal y pense am 26.08.10 18:50
@honi: keine ahnung, was solche wenig konstruktiven unterstellungen bringen sollen.
Jörg Schieb am 26.08.10 19:36
Vor wenigen Wochen hatte meine Cousine ein solches vertragsgebundenes Apple-Produkt zur Entsperrung angemeldet. Fazit: ca. 2 Wochen Wartezeit auf Entsperrung. Interessanter Zufall: Ihr Lebensgefährte arbeitet in der Zentrale des besagten Netzproviders. Sein Recherche-Fazit: Der schwarze Peter geht klar an Apple! Aber auch: Nie mehr Apple! Letzter Erkenntnisstand: Andere Mütter (sprich Handy-Hersteller) haben auch schöne Töchter!
Dennoch: Die Hotline-Performance mancher inländischer Mobilfunkanbieter lässt stark zu wünschen übrig!
Als Geschäftsführer einer Elektronik-Firma warte ich noch immer auf die Beantwortung einer schriftlichen Anfrage, die ich vor ca. 4 Wochen für die Anschaffung gleich mehrerer vertragsgebundener Websticks an Vodafone bzw. ihrer hierzulande ausgewiesenen Business-Support-eMail gerichtet hatte. Geduld und Zeitrahmen sind dazu mittlerweile erschöpft. Nur ein weiteres Beispiel, wie leicht Mobilfunkanbieter sowohl Kunden als potenzielle Kunden an andere Mitbewerber verlieren können!
Rolf Badenhausen am 26.08.10 20:15
Ich habe nichts unterstellt, sondern lediglich eine Frage gestellt und ob ihr Hinweis auf Ihr neues i-phone journalistisch konstruktiv ist, sei einmal dahin gestellt. Ihre Microsoft- und Apple-lastige Berichterstattung ist jedenfalls recht auffällig. Nichts für ungut...
honi soit qui mal y pense am 27.08.10 17:11
Selber schuld, wenn man
1. Apple Zeugs kauft.Hab selber meinen Ipod-Nano den Nchbarkindern geschenkt, da es unzumutbar ist,dass man komfortabel Musik nur via Itunes aufspielen kann.Vom Player auf einen anderen Rechner:Fehlanzeige.
2.als "Computerexperte" das Teil nicht binnen 15 min mit Hilfe der Tiefen des WWW selbst entsperrt.
M.Clements am 27.08.10 17:22
Lieber Herr Schieb,
der von Ihnen geschriebene Beitrag könnte von mir stammen. Ich habe genau das Gleiche mit meinem Iphone 3G und T-Mobile erlebt.
Darf ich fragen, ob das Handy denn inzwischen Simlock frei ist? Ich bin doch inzwischen in großem Maße darauf angewiesen und habe leider im Internet in diversen Foren die schrecklichen Mitteilungen gelesen, dass die Entsperrung eben noch länger als zwei Wochen dauern kann?!
MfG,
Paul
Paul am 30.08.10 16:42
Tja, nur warum wieder ein iPhone? Das erschließt sich mir nicht ... die Probleme (mit dem Empfang) waren potenziellen Käufern frühzeitig bekannt, Akku mal eben austaschen noch immer Fehlanzeige ...
WARUM um alles in der Welt also ein Apple-Produkt kaufen?
Mein Samsung ist genauso komfortabel, wie ja neulich in der AKS gezeigt wurde.
Nonapple am 31.08.10 18:47
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Die Idee ist nicht neu. Aber manchmal ist eben die Frage entscheidend, wer eine Idee aufgreift und ihr damit zum Durchbruch verhilft. Genau das ist nun der Fall: Ab sofort kann jeder seinen Freunden über Facebook mitteilen, wo er sich gerade aufhält. "Facebook Places" nennt Facebook seinen neuen Dienst, der in Deutschland "Facebook Orte" heißt. In den USA ist der Dienst bereits gestartet, in Deutschland noch nicht - aber fast.
Das Prinzip ist einfach: Der Benutzer muss nicht mehr "Bin im Café am Friesenplatz" ins Handy tippen, denn das Handy merkt von ganz alleine, wenn er das Café (erneut) betritt und informiert automatisch alle Freunde. Ebenso, wenn er das Café wieder verlässt.
Informiert werden wahlweise alle, Freunde - oder nur ausgewählte Personen. Facebook Places verrät nicht (!) ständig den aktuellen Aufenthaltsort und zeigt ihn in einer Karte - das machen andere Dienste wie
Google Latitude -, sondern informiert lediglich, wenn man eine vorher registrierte Location betritt oder wieder verlässt, eben Geschäfte, Cafés, Restaurants oder den Arbeitsplatz ...
All das natürlich nur, wenn das ausdrücklich gewünscht ist. Dazu muss ein iPhone oder ein anderes modernes Handy her, das in der Lage ist, den aktuellen Aufenthaltsort zu ermitteln. Dazu hat
Facebook seine iPhone-App gerade aufgerüstet - oder man benutzt ein Smartphone, das HTML5 unterstützt, und steuert mit seinem mobilen Browser die Adresse
touch.facebook.com an.
Was ich interessant finde: Facebook will nicht mit dem Kopf durch die Wand, hat kein ganz eigenes, neues Ortungssystem eingeführt, das in Konkurrenz zu den anderen Diensten tritt, sondern kooperiert von Anfang an mit großen, in den USA bereits durchaus eingesetzten Ortungsdiensten wie
Foursquare oder
Gowalla. Unzählige Amerikaner informieren über diese Dienste bereits ihre Freunde, wenn sie das Lieblingscafé betreten oder eine Bar verlassen.
Da Facebook weltweit über 500 Millionen Mitglieder hat, dürfte diese Art der Ortung nun schlagartig bekannter und auch populärer werden, so dass alle davon profitieren - die bereits vorhandenen Ortungsdienste ebenso wie Facebook.
Für Datenschützer sind solche Dienste natürlich ein Albtraum. Denn sie versorgen Facebook mit noch mehr Daten als ohnehin schon: Facebook weiß dann sogar ganz konkret, wo man sich aufhält, wo man am liebsten Kaffee trinken geht - und vieles andere mehr. Man kann sich leicht ausmalen, wie gläsern der Benutzer wird. Von möglichen Verwicklungen, was alles passieren kann, wenn man behauptet, man sei gerade ganz woanders, während die Facebook-Seite den tatsächlichen Aufenthaltsort zeigt, mal ganz zu schweigen.
Ich kenne Leute, die schwärmen von Ortungsdiensten wie Foursquare, Gowalla und Co. Die werden auch Facebook Places mögen. Und in der Tat: Wenn alle im Freundeskreis solche Dienste nutzen, muss man sich weniger abstimmen und seltener "Wo bist Du gerade?" fragen. Und vernünftig eingestellt, erfahren auch nur die eigenen Freunde, wo man gerade ist. Aber man muss halt alles richtig bedienen. Und ein ungutes Gefühl bleibt, denn es fallen nun mal wirklich jede Menge zusätzliche Daten an.
Oha, da werden aber einige Scheidungen mehr auf die Gerichte zukommen.
Man stelle sich vor, ein liebevoller Ehegatte ist gerade in solch einem Haus ... und Facebook meldet das seiner nicht minder liebevollen Gattin, die ihrerseits gerade beim Hausfreund weilt ...
Verdammte Technik aber auch!!!
Ulli Zauner am 20.08.10 6:44
Wie bescheuert und asozial muss man sein, um an so einer Exhibitionisten-Gala teil zu nehmen.
Wohl die gleiche klientel, die im Unterschichten-Fernsehen ala RTL oder SAT1 ihre schmutzige Wäsche wäscht!
John B. Gehlen am 20.08.10 8:39
"Big Brother is wachting you" war Vision. "Die Zukunft hat schon begonnen" auch. Es soll Menschen geben, die brauchen eine solche Kontrolle und Überwachnung.
Ich kan nur hoffen, es bleibt wie bei "Spielereien mit Schallplatten" Amüsement und Unterhaltung.
Volkmann am 20.08.10 8:58
Big Brother is watching you! Wem's gefällt ...
Silke am 20.08.10 10:06
Sehr praktisch, wenn man wissen will, wo man grade einbrechen kann... *hmpf*
Tobias K. am 20.08.10 12:37
Es braucht keine Unterscheidung mehr par ordre de mufti, um den willenlosen Pöbel vom denkenden Volk zu trennen. Nein, das macht er nun von ganz allein. Der Trend zum konsumierenden und voll kontrolliertem Wahlschwein ist nicht mehr aufzuhalten und alle Versuche der Nachkriegszeit, eine möglichst homogene und gleichberechtigte Bevölkerung anzustreben, sind gescheitert.
Allerdings sollte sich das dann auch im Wahlrecht niederschlagen. Es kann nicht angehen, daß solche Leute mit der gleichen Leichtigkeit des Seins ihre Stimme abgeben und damit andere überstimmen, die sich vier Jahre lang Gedanken um die Politik gemacht haben. Gebt solchen virtuellen Selbstdarstellern lieber einen Einkaufsgutschein bei QVC und deren Wahlzettel besser zusätzlich den Leuten, die den Durchblick haben. One man, one vote? Never!
Gert am 25.08.10 11:11
Halte ich für mich für überflüssig, ebenso wie andere unnütze Statusmelungen bei Facebook ("..23.OOUhr,müde, geh in`s Bett" u.s.w.).Aber ist ja gottseidank freiwillig.Anders als bei vielen Berufskraftfahrern, deren KFZ ständig via GPS überwacht werden.
M.Clements am 30.08.10 5:49
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