Sonntag, 02.09.2012
Und die Bibel hat doch Recht
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Vom Online-Gen widerlegt: Charles Darwin
Als Theologe werde ich oft gefragt, was eigentlich an diesem Kreationismus dran ist, also der These, dass Gott doch nicht so lang für die Schöpfung gebraucht hat wie Darwin dachte. "Nichts", habe ich bislang geantwortet. Die Schöpfungsgeschichte ist schließlich eine religiöse Deutung in Bildern, keine Naturwissenschaft. Aber jetzt bin ich doch ins Grübeln gekommen. Und das ausgerechnet durch Genforscher. Die haben nämlich
ein Gen gefunden, das Internetsucht verursacht. Nun kann mir doch keiner erzählen, dass Mutation, Selektion und Konsorten vor Millionen von Jahren das Web 2.0 evolutionsstrategisch eingeplant haben. Dieses Gen ist eindeutig
"Intelligent Design".
"Aber warum das denn?", fragt meine Tochter, über deren Biologiehausaufgabe ich erst auf diese Idee gekommen bin. "Es ist doch nicht besonders intelligent vom Schöpfer, uns so ein Suchtgen einzupflanzen", findet sie. "Und ob!", entgegne ich und lege kühn nach, dass man über diese Entdeckung sogar den reaktionären Kreationismus mit der progressiven feministischen Theologie aussöhnen könnte.
"Hä?"
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Zunächst nur süchtig nach Obst: Die Frau
"Nun, die Forscher haben nämlich auch herausgefunden, dass Frauen häufiger internetsüchtig werden als Männer. Ist ja auch kein Wunder: Facebook und Co. sind schließlich das Telefon von heute, und Frauen und Telefon - das kennt man ja..."
"Jetzt gleitest du aber in uralte Klischees ab", findet meine Tochter.
"Gewiss, aber uralte Klischees sind in Sachen Schöpfung durchaus angebracht. Denn ich denke mir das intelligente Design des Schöpfers etwa so: Er sah voraus, dass kurz nach Adam (der beim Obst noch auf seine Frau hörte) die Männer das Regiment übernehmen und in den Führungsetagen der Konzerne sogar noch in der Moderne eisern behaupten. Er sah aber auch voraus, dass die Selektionsbedingungen für Führungskräfte sich wandeln werden. Irgendwann zählt dann nicht mehr, wer es nach der Vorstandsklausur am längsten an der Bar aushält, sondern wer seine Intrigen online über soziale Netzwerken zu stricken vermag. Und wer sollte da mehr im Vorteil sein als eine internetsüchtige Frau? Was den alten Spruch bestätigt: Als Gott den Mann schuf, übte sie bloß."
Meine Tochter hält trotzdem daran fest, dass Gott ein Mann ist. Sonst hätte er bzw. sie sich etwas Effektiveres für Frauen einfallen lassen als ein Suchtgen.
Ich dagegen finde das sehr modern. Gott lenkt die Welt eben nicht wie ein diktatorischer Patriarch, sondern diskret, im Hintergrund. Er gibt ihr jeweils passende Apps mit. Herunterladen müssen wir sie schon selber. Seine Pläne sind ihrer Zeit stets weit voraus. Und ich weise meine Tochter darauf hin, wie weitsichtig er (oder sie) sich schon vor 2000 Jahren um die U3-Betreuung gekümmert hat.
"Wie das nun schon wieder?"
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Vorbild der Familienpolitik: Die Krippe
"Denk doch an Maria und Josef, Ochs, Esel, Hirten, drei Könige. Und Jesus in der ... na? Eben. Jetzt veranstalten unsere Familienministerinnen einen nach dem anderen. Aber das war der weltweit erste und erfolgreichste
Krippengipfel."
Audio: Und die Bibel hat doch Recht
Frage, gibt es einen Gott ? Antwort, wenn es einen Gott gibt kann er dann einen Stein herstellen den er selber nicht heben kann?
Warum wurden vor den sogenannten Sündenfall schon Männlein und Weiblein hergestellt, es war doch noch gar nicht abzusehen, daß sie sündigen würden.
kalle am 3.09.12 10:42
Klaro das ein derartiger Unfug,der wohl Ironisch gemeint sein soll von einem Theologen kommt.Sich lustig machen ueber Verwirrte Geister und dabei uebersehen das man selber ein Verwirrter Geist ist,kommt ja soo toll!@Kalle-Du stellst zu Beginn 2 Fragen.Der 2te Satz ist ebenso eine Frage.Dein 2ter Versuch mit den maennlein und weiblein ist ebenso falsch gestellt-das ja "Gott"allwissend ist haette er Wissen muessen das die Schlange Eva verfuehrt und diese Adam.Da ebenso"allmaechtig"haette er dieses verhindern koennen.Wie alles in diesen Maerchenbuechern also keine Logik.Religion-egal aus welcher Ecke der Welt auch immer ist nur ein Steinzeitlicher Versuch sich die Welt zu erklaeren und gleichzeitig aber auch immer Machtinstrument ueber Menschen durch die Kaste die dieses Instrument beherrscht.
Aua am 7.09.12 10:14
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