Donnerstag, 09.04.2015

Wir brauchen internationale Sperrlisten

Wenn in der Türkei (oder sonstwo in der Welt) per Federstrich komplette Dienste wie YouTube oder Twitter vom Netz genommen werden, damit unliebsame Inhalte unsichtbar werden, dann regen wir uns auf. Völlig zu Recht, denn staatliche Zensur ist nicht gut. Doch wenn unser Netz missbraucht wird für Propaganda, Agitation oder kriegerische Aktivitäten, dann halten wir das für einen unvermeidbaren Kollateralschaden und schweigen. Ein unhaltbarer Zustand.

Immer öfter missbrauchen Verrückte wie der IS die Möglichkeiten des Internet, um Propaganda für ihre Sache zu machen oder um "gegnerische" Webseiten zu hacken. Sie nutzen geschickt die Freiheit des Systems, das sie so vehement bekämpfen. Sie nutzen die Meinungsfreiheit, um Meinungsfreiheit zu ersticken. Solche Taten sind keine Banalität, sie sind elementar. Abgesehen davon gibt es leider jede Menge krimineller Aktivitäten im Netz, ob Volksverhetzung, Kinderpornografie oder Datendiebstahl, um nur einige Beispiele zu nennen. Tatenlos zuzusehen, halte ich für einen schweren Fehler.

Der französische Sender TV5 wurde von IS-Hackern angegriffen; Rechte: dpa/Picture Alliance
Der französische Sender TV5 wurde von IS-Hackern angegriffen


Terroristen kapern das Internet
Allein innerhalb der letzten Tage haben Hacker mehrfach israelische Server lahmgelegt. Jetzt hat der IS den ARD: Sendebetrieb von TV5 Monde gestört. Das sind keine Streiche, sondern glasklar kriegerische Akte. Schließlich wollen die Täter keinen wirtschaftlichen Schaden anrichten, sie erpressen auch niemanden, sondern sie wollen dem System schaden. Uns allen. Unsere Freiheit beschneiden. Das machen die Täter immer routinierter - und erfolgreicher.

An schreckliche Propagandavideos im Netz haben wir uns fast schon gewöhnt. Wir kommentieren achselzuckend, es sei eben so: Was einmal im Netz ist, das verschwinde nicht mehr. Aber warum ist das eigentlich so? Richtig: Weil wir es so wollen. Und es wäre an der Zeit, sich einzugestehen, dass ein völlig freies Internet eben auch bedeutet, dass selbst die irrsten Gedanken und gefährlichsten Inhalte sich frei bewegen können. Ohne Entdeckung oder gar Ahndung fürchten zu müssen.

Hacker greifen immer gezielter systemrelevante Ziele an; Rechte: dpa/Picture Alliance
Hacker greifen immer gezielter systemrelevante Ziele an


Sperrlisten könnten gröbsten Schaden abwenden

Ganz ehrlich: Das kann doch so nicht weiter gehen. Cyber-Angriffe lassen sich schwer abwehren, da muss jeder seine eigene Infrastruktur schützen. Doch vor schädlichen Inhalten dürfen wir nicht kapitulieren. Es darf nicht sein, dass Inhalte vollkommen unkontrolliert durchs Netz schwirren. Einmal irgendwo eingestellt, geistern Fotos, Videos oder Audios für immer im Netz herum. Mein Vorschlag sind Sperrlisten. Eine auf zentralen Servern abgelegte Datenbank mit Fingerprints von Fotos, Videos und Audios, die im Netz unsichtbar zu sein haben.

Ein international besetztes Panel entscheidet, was auf solche Listen kommt. Nach strengen Kriterien: Kinderpornografie, Volksverhetzung, extreme Gewalt, Propaganda. Es kann keinen vernünftigen Grund geben, wieso solche Inhalte frei im Netz herumgeistern dürfen. Wenn sich alle großen Portale an diese Sperrlisten halten, haben solche Inhalte auch keine Chance mehr, sich im Netz zu verbreiten. Technisch wäre das mit überschaubarem Aufwand verbunden - aber äußerst effektiv. Zum Schutze aller. Auch und vor allem zum Schutze unserer Werte.

Wie oft soll diese Sau noch durchs Dorf getrieben werden bis auch der letzte Digitaliban es kapiert? Man KANN Internetseiten nicht erfolgreich sperren, das hilft ungefähr so viel wie Augen zuhalten vor Verbrechen schützt.

Und "International" kann man schon gar nichts sperren, denn jedes Land definiert Pornographie und Propaganda anders. In den USA dürfen keine Brustwarzen gezeigt werden, in Japan keine Schamhaare, in der Türkei darf der Völkermord an den Armeniern nicht erwähnt werden - also soll das alles auch in Deutschland gesperrt werden? Oder umgekehrt - nur das sperren was nirgendwo erlaubt ist? Das wäre wenigstens eine eher kurze Liste...

Juergen am 9.04.15 17:07

> Fingerprints von Fotos, Videos und Audios, die im Netz unsichtbar zu sein
> haben.

Äh, aber Sie wissen schon, daß es https gibt?
*kopfschüttel*

Rainer S. am 9.04.15 17:21


Die Motive für eine solche Sperre sind sicher ehrenwert. Trotzdem sollten wir damit gar nicht erst beginnen. Wer soll diese Sperrlisten festlegen? Wo soll man die Grenze ziehen? Ist Aufruf zu Widerstand gegen Antiterrorgesetze selbst schon Förderung des Terrorismus? Macht wird immer missbraucht! Da ist mit das unzensierte Internet doch lieber.

Was ist z.B. mit Aufruf zu gesundheitsschädlichem Verhalten? Radikale Impfgegner sind sicher gefährliche Spinner. Aber wo soll man die Grenze ziehen? Ganz sicher werden Großmächte ihre Interessen durchsetzen wollen, wirtschaftlich wie militärisch. Würde man Proteste gegen zweifelhafte Wirtschaftsabkommen oder gegen Waffenstationierungen einfach so ungeschoren lassen?

Die heutigen Freiheiten mussten so unglaublich mühsam erkämpft werden, gegen die Mächtigen, gegen Interessen, gegen Religionen, gegen Ideologien! Der jetzige Trend geht wieder in Richtung Obrigkeitsstaat! Grenzt man diese Freiheit ein, gibt es sicher bald weitergehende Forderungen.

Bertram in Mainz am 9.04.15 20:57

Der TV5-Hack ist zweifelsohne ein krimineller Akt. Gerade so etwas wird sich mit Sperrlisten nicht verhindern lassen. Aber er zeigt ein ganz anderes Problem. Es ist diese unselige Sucht, alles mit dem Internet zu verbinden! Man muss noch froh sein für diesen Angriff. Vielleicht wachen jetzt die Verantwortlichen auf! Dass man die Internet-Präsenz hacken kann, ist nie ganz zu vermeiden.

Wieso aber kann man den laufenden Betrieb derart stören? Es hätte auch ein Kraftwerk oder eine Industrieanlage sein können! In Zukunft eine Vielzahl von vernetzten Fahrzeugen oder eine große Zahl von Smart-Home-Anlagen. Oder man zerstört die Dokumente von Firmenservern oder von Behörden. Backup? Wollten wir am nächsten Montag machen ;-(

Und was ist mit der Kommunikation zwischen Kriminellen? Die lässt sich gar nicht verhindern. Dafür müsste man die Kriminellen ja schon kennen. Außerdem gibt es Kryptografie und Steganografie. Verbieten? Bloß das nicht! Aber solche Forderungen gibt es ja.

Bertram in Mainz am 9.04.15 21:23

Sperrlisten werden niemanden davon abhalten seine "Informationen" trotzdem loszuwerden! Was viele nicht wissen: Deutschland hat bereits diverse Filter im Internet welche User vor unliebsamen Inhalten schützen sollen. Man merkt dies wenn man einmal im Ausland ins Internet geht. Ich habe gestaunt was man da alles zu sehen bekommt!...Die Forderung nach weiteren Sperrlisten halte ich für engstirnigen Aktionismus und die ausufernde Regulierungswut geht mir mittlerweile mächtig auf die Nerven.

Wolfgang am 10.04.15 8:27

Nein, nein und nochmals nein! Ich halte es für äußerst gefährlich, das Internet zu beschneiden, nur um bestimmte Inhalte nicht weiter zu verbreiten. Ich kann ja verstehen, dass besorgte Eltern nicht wollen, dass ihre lieben Kleinen beim Surfen nicht auf unliebsame Inhalte stoßen sollen, aber das darf nicht auf Kosten der Informationsfreiheit gehen. Krasses Beispiel: wenn im 3. Reich die deutsche Bevölkerung umfangreich von den Ermordungen Unschuldiger in KZs gewusst hätte, wäre der gesamte WK2 höchstwahrscheinlich anders verlaufen. Oder um es in die heutige Zeit zu bringen: wenn man die gesamten Gräueltaten z.B. eines IS aus dem Internet ausblendet, wird dieser aus dem Bewusstsein der Menschen verschwinden. Wir bauen uns eine heile Welt, die nicht der Realität entspricht. Bis wir dann plötzlich von Anschlägen vor unserer eigenen Haustür wach gerüttelt werden und sich alle fragen, was denn gerade passiert.

Sven am 10.04.15 9:16

Na da ist ein Journalist mal wieder voll auf Linie.
So ein Schwachsinn.

Ben am 10.04.15 9:46

Lieber Herr Schieb, bevor Sie hier reaktionären Unsinn verbreiten, könnten Sie uns doch eher erklären, was der IS-Hack bei TV5MONDE jetzt genau mit "schädlichen Inhalten" zu tun haben soll.

Das Problem mit der Glaubwürdigkeit von Politik und Journalismus liegt immer noch hauptsächlich darin begründet, dass man dort gern mal völlig unpassende Dinge gründlich durcheinander mischt und damit dann Meinung schindet.

Klaus Lohmann am 10.04.15 10:38

Herr Schieb geht schon in die richtige Richtung:
- weg mit dem Schmutz und Dreck, bei uns in Europa könnte die EU über gesperrte Seiten entscheiden..
- das internet ist nicht frei; sondern die Freiheit wird durch die Kriminalität der Terroristen , Betrüger und Besessenen beschnitten - weg mit diesem Dreck!

asaph am 10.04.15 12:25

Wie alt sind Sie Herr Schieb?3 Jahre?Nach dem Motto"ich halte mir die augen zu und jetzt kannst du mich nicht mehr sehen?"Es hat noch nie irgend jemandem geholfen eine unliebsame meinung zu verbieten.Statt sich mit dem Schundbuch"Mein Krampf"auseinandezusetzen hat man es verboten(in Deutschland).Was hat es genutzt?Richtig-absolut nichts!Immer noch sind ~ 25% der Bevoelkerung Xenophob und Antisemitisch!Abgesehen davon vermengen sie cracken von Servern mit der Unterdrueckung von ihnen als"gefaehrlich"erscheindendem gedankengut-daseben nicht verschwindet wenn man eine web preasenz sperrt(nur fuer dummerles).

Ach je am 10.04.15 12:50

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Donnerstag, 09.04.2015

Das komplette Netz - auf einen Schlag kommentierbar

Browser gibt es jetzt seit über 25 Jahren. Aber eine Funktion habe ich immer vermisst: das Netz mit Anmerkungen versehen zu können. Klar bieten Blogs wie dieses und viele andere Webseiten Kommentarspalten. Aber bestimmte Passagen mit Kommentaren, Kontext und Links versehen zu können, ähnlich wie man es aus der Textverarbeitung kennt, fehlt als Funktion. Die Macher von Genius wollen das jetzt ändern.

Textanmerkung; Rechte: WDR/Genius
Jörg Schiebs Digitalistan-Artikel zu Boxcryptor - kommentiert per Genius.

Nach der WWW: Anmeldung zur Betaphase bei Genius könnt ihr jede Webseite kommentieren, indem ihr ein genius.com/ voranstellt. Statt http://www.wdrblog.de/digitalistan heißt es dann also http://genius.com/www.wdrblog.de/digitalistan. Oder ihr nutzt das Bookmarklet oder das Genius-Plug-in für den Chrome-Browser. Anmerkungen könnt ihr dann einfach hinzufügen, indem ihr die gewünschte Textpassage markiert.

...oder ich warte einfach bis Windows 10 erscheint, nutze 'Project Spartan' und kann das auch, ohne etwas vor die URL tippen zu müssen.

Sven am 9.04.15 10:14

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Mittwoch, 08.04.2015

Leute, nutzt Boxryptor!

Es gibt ein simples Mantra in der Welt der IT-Sicherheit, und das lautet: Leute, verschlüsselt Eure Daten! Denn wer seine Daten verschlüsselt, der macht Kriminellen und schnüffelnden Behörden das Leben schwer. Verschlüsselte Daten zu entschlüsseln ist mit deutlichem Aufwand verbunden. Generell. Und je besser der Schlüssel, desto höhrer der Aufwand. Vor allem wer seine Daten in der Cloud speichert, sollte auf Verschlüsselung zurückgreifen. Wer nun schimpft: "Zu kompliziziert!", der kennt WWW: Boxcryptor nicht. Mit dieser für Privatleute kostenlos nutzbaren Software ist es wirklich kinderleicht, Daten zu verschlüsseln.

Boxcryptor macht das Ver- und Entschlüsseln einfach; Rechte: Boxcryptor
Boxcryptor macht das Ver- und Entschlüsseln einfach


Jetzt auch mit iCloud und TouchID
Ich verstehe wirklich nicht, wieso nicht mehr Menschen Boxcryptor nutzen. Denn die bewährte Software ist für Privatlaute gratis, einfach zu bedienen und auch noch äußerst wirkungsvoll. Mit der neuesten Version kann man nun auch Daten in der iCloud verschlüsseln. So bleibt auch Apples Online-Speicher vor neugierigen Blicken geschützt. Das Update der iOS-Version liegt im App-Store bereit. Weil Apple den Schlüssel nicht kennt und die Daten bereits vor dem Transport zum Server verschlüsselt werden, können wirklich nur berechtigte Personen die Daten auch wieder entschlüsseln.

Was mir persönlich gefällt ist die Unterstützung der TouchID auf Apple-Geräten (wäre grundsätzlich auch auf Samsung-Geräten denkbar, die mit einem Fingerabdruck-Sensor ausgestattet sind). Der Vorteil: Man muss kein Passwort eingeben, sondern benutzt einfach seinen magischen Finger. Der reicht zum Ver- und Entschlüsseln aus. Das geht blitzschnell und ist in meinen Augen auch nicht unsicherer als ein Passwort. Bequemer ist es auf alle Fälle. Praktisch auch die Möglichkeit, Daten offline im Gerät zu speichern. Einmal geladen, ist keine Onlineverbindung mehr nötig, um die Daten erneut zu laden und zu benutzen.

Die Boxcryptor App speichert Daten nun auch offline; Rechte: Boxcryptor/WDR
Die Boxcryptor App speichert Daten nun auch offline


Jetzt auch mit iCloud und TouchID
Doch auch, wer über kein Gerät mit Fingerabdruck-Sensor verfügt, kann sich das Leben leichter machen. Denn die neue Boxcryptor-Version unterstützt auch Passwort-Manager wie 1Password oder LastPass. Bedeutet: Man muss das Passwort für die Ver- und Entschlüsselung nicht jedes Mal neu eingeben. Es reicht, wenn die Daten im Datentresor der Passwort-Manager verstaut sind. Allerdings gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, wie sinnvoll und sicher es ist, solche Methoden zu verwenden. Denn wer seinen Schlüssel nicht eintippt, sondern im Passwort-Manager hinterlegt, macht sich generell leichter angreifbar. Auf der anderen Seite kann man es sich dann leisten, ein komplexeres Passwort zu benutzen, das unmöglich zu knacken ist.

Kurz und gut: Ich kann nur jedem raten, sich Boxcryptor mal anzuschauen. Boxcryptor unterstützt Cloud-Dienste wie Dropbox, Google Drive, OneDrive, SugarSync, Box und nun auch iCloud. Außerdem gibts die Software für praktisch jedes Betriebssystem. Zumindest seine sensiblen Daten sollte man auf diese Art und Weise sichern, damit sie nicht jeder einfach so mitlesen kann.

Boxcryptor (free)

nur auf 2 Geräten nutzbar
keine Dateinamenverschlüsselung
nur bei einem Provider nutzbar
Ohne diese Einschränkungen 36 €/Jahr.
Warum nicht „encfs“ Opensource, kostenlos, keine Einschränkungen?

Passwort-Manager 1Password und LastPass

Beide nur in der abgespeckten Version kostenlos.
Warum nicht „Keepass“, auf allen Plattformen kostenlos nutzbar?

Sorry, aber urgendwie kommt mir das hier wie versteckte Werbung vor.

macert am 9.04.15 9:53

Boxcryptor (free)

nur auf 2 Geräten nutzbar
keine Dateinamenverschlüsselung
nur bei einem Provider nutzbar
Ohne diese Einschränkungen 36 €/Jahr.
Warum nicht „encfs“ Opensource, kostenlos, keine Einschränkungen?

Passwort-Manager 1Password und LastPass

Beide nur in der abgespeckten Version kostenlos.
Warum nicht „Keepass“, auf allen Plattformen kostenlos nutzbar?

Sorry, aber urgendwie kommt mir das hier wie versteckte Werbung vor.

macert am 9.04.15 9:55

Sensible Daten kommen bei mir gar nicht erst in die Cloud - wozu also sollte ich den Aufwand betreiben?

Sven am 9.04.15 10:11

@ macert am 9.04.15 9:55 Das ist sehr gut! Charles Chaplins Vater sagte zu seinem Sohn: Your biggest toy my son is your brain! Dein größtes Spielzeug mein Sohn ist dein Hirn. Da gehören sensible Informationen/Ideen/Innovationen hin. ;-)

LiFe am 9.04.15 10:58

Oh, ich meinte @ Sven am 9.04.15 10:11 richtig so!

LiFe am 9.04.15 11:02

@macert: Da stimme ich grundsätzlich zu. Allerdings: Der wohl größte Teil der Zielgruppe wird wohl Windows / iOS nutzen. Wer jetzt erst nach encfs sucht, stößt auf ein Linux-Tool, mit etwas mehr Suche findet sich auch eine *experimentelle* Windows-Version. Dürfte die meisten User wohl überfordern. Und da die wohl auch meist nicht mehr als zwei Geräte nutzen werden (Computer + Smartphone oder Smartphone + Tablet), reicht Boxcryptor für den Anfang wohl aus.

Was die TouchID-Sache betrifft: die Bequemlichkeit wird uns nochmal irgendwann den Kopf kosten. Das System ist bequem, aber überlistbar. Wenn der Dieb erstmal das Telefon hat, kann er auch in aller Ruhe alle darauf hinterlassenen Fingerabdrücke ausprobieren. Sobald TouchID damit gehackt ist, ist dann ja wohl auch Boxcryptor nutzlos.

traIlm am 9.04.15 11:20

Die Nutzerberichte für die Windowsphone-App lesen sich leider alles andere als ermutigend.

lumia920 am 9.04.15 12:22

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