Montag, 29.09.2014

Musik und Polizeifunk

Für solche Dinge liebe ich das Internet: "You are listening to" ist eine Website, auf der ihr entspannte Musik hört - und eine Liveübertragung des Polizeifunks, zum Beispiel aus WWW: New York, WWW: Los Angeles oder WWW: Detroit. Das klingt erst einmal völlig verrückt, hat aber, wenn man sich ein paar Minuten drauf eingelassen hat, sehr viel Charme.

New York; Rechte: youarelistening.to
Musik und Polizeifunk auf "You are listening to" haben zusammen eine fast hypnotische Wirkung.

Beim Zuhören hatte ich das Gefühl, ich höre Geschichten über das Leben in New York, erzählt von verschiedenen Polizisten, ein Mix aus gestresster Großstadt, aufreibenden Verfolgungsjagden und langweiligen Kleinigkeiten, Geschichten, die zum Teil erst beginnen, zum Teil zu Ende gehen, wie ein Soundteppich für die Nacht - spannend.

In diesem Zusammenhang auch sehr zu empfehlen:

SF 10-33 von SomaFM -> http://somafm.com/sf1033/

Schla am 30.09.14 9:11

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Digitalistan - Digital - WDR.de

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Montag, 29.09.2014

In Schale geschmissen

Mein Handy sieht aus wie von einem anderen Stern: jede Menge Kratzer im Display - auch unter der Schutzfolie. Der Rand ist verbeult und zum Teil verkokelt (Kochen und Kommunizieren gleichzeitig ist nicht empfehlenswert), und auf der Rückseite löst sich die durchsichtige Schutzschicht auf und bröckelt ab. Ich hätte natürlich von Anfang an eine Handyhülle nutzen und mein Smartphone in Schale schmeißen können, aber ich trage es immer in der vorderen Hosentasche. Mehr Platz als für das Handy selbst ist da einfach nicht.

Am Anfang habe ich das gute Stück behandelt wie ein rohes Ei. Täglich das Display poliert, Staub weggepustet. Heute - zwei Jahre und diverse Flugrunden vom Rennrad-Navihalter Richtung Asphalt später - ist mir die Schönheit des Telefons schnurzegal. Hauptsache, es funktioniert noch. Allerdings vergesse ich dabei einen wichtigen Aspekt: Cool aussehen tut mein Handy nicht (mehr). Dabei legen Smartphone-Besitzer sehr großen Wert darauf, wie ich bei meiner Feldstudie auf der Kölner Domplatte gelernt habe. Wenn schon kaputt, dann wenigstens mit Stil, zum Beispiel in Form einer "Spider-App", aber dafür mit schicker bunter Hülle drum herum.

Handyhüllen; Rechte: WDR/Horn

Bumper wie die von Kornelia und Ramona, die als Gummipuffer rund um den Handyrand das Telefon bei Stürzen schützen sollen, gibt es in diversen Größen und Farben. Hätte ich nehmen können, aber dann rutscht das Handy nicht mehr so gut in meine Hosentasche.

Handyhüllen: Rechte: WDR/Horn

Das Gleiche gilt auch für sogenannte Zweikomponentenhüllen mit Innenschutz und Hard-Case für außen, so wie Alex und Flo sie haben. Dann kann ich ja gleich einen Extra-Rucksack für den Handytransport mitnehmen. Nein, danke.

Handyhülle; Rechte: WDR/Horn

Ob die Hüllen, die vor Strahlen schützen sollen, handlicher und stabiler sind und wirklich was bringen, weiß ich nicht. Das WWW: Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt sie zumindest. Es reicht aber theoretisch auch, wenn das Handy den WWW: SAR-Wert, die sogenannte Spezifische Absorptionsrate, nicht überschreitet, also die Strahlung unter einem festgelegten Wert bleibt. Ich habe eine super Idee: Ich habe meine Macken im Handy selbst kreiert - wieso sollte ich mir also nicht auch ein eigenes Handy bauen? Oder besser gesagt, drucken! Schließlich gibt es 3D-Drucker und entsprechende Vorlagen für gedruckte Handyhüllen auch. Manche Handyhersteller bieten auch individualisierbare 3-D-Druckideen für Schutzhüllen zum Download an. Die nötigen Programme wie zum Beispiel die App Cubify (iOS) oder SketchUp von Google gibt es auch. Und es gibt Werkstätten, in denen ich als Mitglied die vorhandenen 3-D-Drucker nutzen darf.

Polychemy iPhone-Case vs Socke; Rechte: WDR/Horn

Wenn man WWW: Nudeln, Autos und Schminke drucken kann, Kinderspielzeug und sogar Waffen in 3-D drucken kann, dann werde ich wohl auch mein eigenes Handy drucken können. Selbstverständlich stoß- und wasserfest.

Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog und jeden Dienstag in der WWW: WDR5 LebensArt im Radio.

Echt lustiger Beitrag. Gibt's auch Sommer- und Winterkleidung fuer Handys? Das mit dem Strahlenschutz, naja. Ich finde ohnehin, die Angst vor Handystrahlen ist highly overrated.

Sven am 30.09.14 15:19

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Sonntag, 28.09.2014

Steven Soderberghs Version von Indiana Jones

Regisseure gehen nicht nur auf Partys und geben Schauspielern Anweisungen, was sie zu tun haben. Sie machen sich vor allem sehr konkret Gedanken über den Aufbau ihres Films - und die genaue Komposition jeder einzelnen Filmszene durch die Kamera. So etwas wird in Fachkreisen WWW: Staging genannt. Welchen ungeheuren Effekt Staging hat, das wollte Star-Regisseur Steven Soderbergh zeigen.

Soderbergh hat sich den Film Indiana Jones aus dem Jahr 1981 geschnappt, ein echter Klassiker, und hat ihn der Farbe beraubt. Er hat aus einem Farbfilm einen Schwarzweißfilm gemacht. Danach hat er komplett andere Musik unter den Film gelegt. Indiana Jones wirkt dadurch komplett anders - und man achtet auch viel mehr auf die kameratechnischen Details im Film. Spannendes Projekt. Den kompletten Film, fast zwei Stunden lang, kann man WWW: hier auf der Webseite von Soderbergh anschauen.

Indiana Jones in Schwarzweiß; Rechte: Steven Soderbergh
Indiana Jones in Schwarzweiß: Soderberghs Version des Klassikers

Wieviel Kohle ist geflossen für diese Werbung? Immerhin befinden wir uns auf einer Seite des WDR.

Urs am 28.09.14 14:20

Ach je-windows muss auf einige Menschen eine echt fatale Wirkung haben noech @Urs?Geld fuer den Hinweis auf ein privates Project eines regisseurs=kostenlos anzusehendes Schwarz\Weiss|Stummfilm remake eines alten Films?ROFL der "Arme"Soderberg-dann hat er also auch dem Guardian etwas gezahlt und all den anderen? Pruusst

Robin am 29.09.14 6:30

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