Dienstag, 08.07.2014

Kartoffelsalat für 33.000 Dollar

Crowdfunding ist im Augenblick total angesagt. Wer eine Idee hat und für die Umsetzung Geld braucht, der wendet sich heute nicht an Banken, sondern an die interessierte Allgemeinheit - die Crowd. Auf diese Weise wird heute bequem alles Mögliche finanziert, ob Konzerte, Events, Möbel, Hardware oder Software. Selbst ein WWW: Kartoffelsalat soll jetzt per Crowdfunding finanziert werden. Das Ziel der Finanzierung ist nicht sonderlich hoch gesteckt: 10 Dollar: Mehr Geld wollen die "Köche" des Kartoffelsalats nicht zusammenbekommen.

Doch die Idee ist eingeschlagen wie eine Bombe. Die Macher des Projekts haben bereits über 33.000 Dollar eingespielt - und haben noch etliche Tage Zeit, weitere Unterstützer zu finden. Viel Geld werden die Investoren nicht machen können. Aber sie können einmal sagen: Wir waren dabei - wir haben den teuersten Kartoffelsalat der Menschheitsgeschichte mitfinanziert. Da bereits über 3.000 Leute mitmachen, müsste das schon ein sehr großer Salat werden, damit alle satt werden.

Crowdfunding-Projekt Kartoffelsalat; Rechte: Kickarter
Crowdfunding-Projekt Kartoffelsalat

Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag Kartoffelsalat für 33.000 Dollar

Zum Anfang dieses Eintrags

Dienstag, 08.07.2014

Fußball im Netz

Der Ball ist rund und er soll ins Netz. Damit er dort landet, lassen sich Fußballer einiges einfallen. Und wenn das Runde dann im Eckigen ist (oder eben nicht), landet nochmal alles im digitalen Netz. Blogger-Kollege Simon Sturm hat mit einigen Blog: Netztrends vorgelegt, jetzt gibt es meine Fortsetzung. Was bis(s)her geschah...

Um mitzufiebern und im Notfall lautstark zu buhen, muss man Fußball natürlich erstmal verstehen. Nachhilfe gibt es dafür von der Maus im Film "WWW: Fußball wörtlich genommen".

Fußballfloskeln; Rechte: WDR

Da versteht jedes Kind, was es heißt, wenn es "im Gehäuse klingelt". Wobei unser Super-Torwart Manuel Neuer es bisher kaum hat klingeln lassen. Im Gegenteil. Er hat sogar ganz aktiv zahlreiche Tore verhindert - was auch im Netz Anklang gefunden hat.

Neuer schießt ein Tor; Rechte: WDR/Horn

Neuer gg FR; Rechte: WDR/Horn

Neuer Presse; Rechte: WDR/Horn

Dass Deutschland die WM gewinnt, ist übrigens kein Wunschdenken, sondern pure Mathematik und nicht in Frage zu stellen, wie ein WDR-Mitarbeiter in geheimer Mission herausgefunden hat, wie WWW: dieses Video beweist.

Wenn es dennoch nicht klappen sollte mit dem Weltmeistertitel und der Fußballerkarriere, gibt es zum Glück immer noch einige Alternativen, wie WWW: Mesut Özil schon 2010 gezeigt hat.

Özil rappt; Rechte: WDR/Horn

Mesut Özil ist übrigens einer von rund 330 internationalen Fußballspielern bei Twitter und hat über 6,1 Millionen Follower. Zum Vergleich: Ronaldo hat fast 30 Millionen, Lukas Podolski 1,3 Millionen. Der ist aber vor allem auf seiner offiziellen Sportler-Seite bei Facebook aktiv.

Podolski Facebook; Rechte: WDR/Horn

Podolski Facebook; Rechte:

Schweinsteiger, der sich von der Presse gerne fern hält, hat sich vor dem Halbfinale gegen Brasilien nun übrigens auch geäußert. Er sagt, der intelligenteste Trainer gewinnt. Und das ist definitiv nicht der algerische Trainer. Der ist ja nun einmal raus...

Rach und Algerien; Rechte: WDR/Horn

... aber auch wenn das Spiel WWW: Per Mertesacker ziemlich in Wallungen gebracht hat...

Mertesacker; Rechte: WDR/Horn

... hält er, was er verspricht ("Ich lege mich gleich in eine Eistonne"). Und Jogi Löw hält sich daran, seine Mannschaft von Spiel zu Spiel weiterzubringen. Wenn auch nicht immer mit sauberen Methoden. Man erinnere sich an WWW: das kleine Geschenk, das er Ronaldo mit in die Kabine gegeben hat. Immerhin kann er sich jetzt wieder darum kümmern, neue WDR: Modetrends zu schaffen, während die WWW: deutsche Nationalelf sich vorbereitet und Kräfte sammelt.

Montage Löw und CO; Rechte: WDR/Horn

Wichtig für die deutschen Siege sind natürlich nicht nur eine gute Taktik und beste Kondition, sondern auch treue Fans, wie zum Beispiel Sängerin Rihanna. Nach dem Gruppenspiel zwischen Deutschland und Ghana postete sie ein WWW: Foto mit Miroslav Klose.

Ich denke, unsere Jungs werden sich durchbeißen. Nicht ganz so wörtlich, wie der WWW: ivorische Torwart es gemacht hat...

Ivory Coast Keeper; Rechte: WDR/Horn

... und schon gar nicht wie Suárez bei seinem "Biss zum Achtelfinale". Uruguays Stürmer tauchte danach als Vampir von Twilight, als Hund mit Flohschutz um den Hals, als Zombie und Weißer Hai im Netz auf.

suarez Biss; Rechte: WDR/Horn

Zwar hatte er sich sowohl nach seiner Beißattacke in der Premier League 2013 via Twitter, als auch jetzt beim Italiener Giorgio Chiellini auf seiner WWW: Homepage entschuldigt, aber so eine Welle spart die Deutsche Nationalmannschaft sich lieber. Statt dessen gibt es gut gelaunte Selfies von Thomas Müller und Kollegen. Wobei, die Zähne von Müller könnten Suárez durchaus Konkurrenz machen.

Müller Selfie; Rechte: WDR/Horn

Aber jetzt erstmal viel Erfolg beim Spiel gegen Brasilien. Das Gute ist: Auch hier gibt es (sprach-)wissenschaftliche Beweise, dass Deutschland gewinnt.

Scolari Montage; Rechte: WDR/Horn

Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog und jeden Dienstag in der WWW: WDR5 LebensArt im Radio.

Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag Fußball im Netz

Zum Anfang dieses Eintrags

Freitag, 04.07.2014

LinkLounge

Jetzt ist der Sommer endlich da, und dann ereilt uns die Nachricht, dass es am Wochenende wieder regnen soll. Am Wetter können wir ja bekanntlich nichts ändern, aber wir können uns die Zeit zumindest mit netten Links vertreiben. Heute daher eine Auswahl meiner aktuellen LiebLinks mit einer Mischung aus: #wissenswert und #sinnfrei!

LiebLink 1

Die Journalistin und Bloggerin Esther Honig aus Kansas City hat ein WWW: Vorher/Nachher-Projekt der anderen Art gestartet und schickte ihr Porträt über eine Freelancer-Plattform an 40 Designer aus über 25 Ländern. Ihre Bitte: Macht mich schön! Das Resultat sind diese mit Photoshop bearbeiteten Bilder. Sie zeigen, wie Esther Honig nach dem Schönheitsideal des jeweiligen Landes aussehen würde.

LiebLink 2

Giulia Enders ist Medizinstudentin und hat sich in das unansehnlichste Organ verliebt, das wir so mit uns rumtragen: den Darm. In ihrem Sachbuch "WWW: Darm mit Charme", welches sich auch in der von ihr selbst gelesenen Hörbuch-Version empfiehlt, erschließt sie uns eine ganz neue Welt über unser "unterschätztes Organ" und räumt mit lästigen Befindlichkeiten auf.




LiebLink 3

"Freund yxz gefällt Seite xy" - diese Meldungen sind uns allen bekannt und informieren uns auf Facebook, sobald einer unserer Freunde eine gewisse Seite mit einem „Gefällt mir" versehen hat.
Allerdings gefällt mir die Vorstellung gar nicht, dass alle immer sehen können, welche Seite mir gerade gefällt. Manche Frage, die da laut werden, möchte ich mir dann gerne ersparen. Zum Beispiel wieso, weshalb, warum mir nun die Facebook-Seite eines Brautmodengeschäftes gefällt.
Damit ist jetzt Schluss! Wie diese mitteilsame Funktion ausgeschaltet wird, ist WWW: hier nachzulesen.

LiebLink 4

Prokrastination at it's best. Die Website The Useless Web bringt euch per Klick auf die unnötigsten und doch amüsanten Webseiten, die sich im WWW so tummeln. Wundervoller Zeitvertreib: WWW: Take me to a useless website PLEASE


LiebLink 5

45 Slaves work for you! Das ist meine Bilanz nachdem ich die Umfrage auf WWW: Slaveryfootprint gemacht habe. Durch mein tägliches Leben und die Dinge, die ich ganz selbstverständlich benutze, unterstütze ich die Versklavung der Menschen, die an der Herstellung beteiligt waren. Natürlich schmeiße ich jetzt nicht all diese Dinge weg, aber zumindest schafft Slaveryfootprint ein Bewusstsein dafür und zeigt, welche Unternehmen maßgeblich an der Versklavung beteiligt sind.

Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag LinkLounge

Zum Anfang dieses Eintrags

Juli 2014

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31

Über das Blog

Digitalistan: Heimatkundliches aus dem Land der Einsen und Nullen

Suche im Blog

Aktuelle Einträge

Autoren

Blogregeln und Glossar

Newsreader-Feeds (XML/RSS)


Permanente URL dieser Seite: http://wdrblog.de/digitalistan/