Montag, 01.12.2014

Packende Panorama-Ansichten

Ich bin ein Fan von Panorama-Ansichten. So etwas gibt es nur am Computer, dass man sich mit der Maus in der Hand im wahrsten Sinne des Wortes umschauen kann - um die eigene Achse drehend. Jetzt habe ich WWW: ein Webangebot entdeckt, das wirklich faszinierende Panorama-Aufnahmen zu bieten hat. Ob Moskau, das Taj Mahal in Indien, die Chinesische Mauer, Schloss Neuschwanstein oder die Pyramiden von Gizeh: All diese Orte kann man virtuell besuchen und packende, teilweise atemberaubende Aufnahmen bestaunen.

airpano.png
Airpano: Atemberaubende Rundumansichten aus aller Welt

Hier gibt es Hunderte virtueller Touren mit 360-Grad-Aufnahmen aus der Luft. Ihr könnt mit Maus und Tastatur über die jeweilige Sehenswürdigkeit oder Landschaft fliegen, fast so als säße man selbst in einem Helikopter. Hinter dem wirklich tollen Projekt steckt eine Gruppe russischer Fotografen, die keine kommerziellen Ziele verfolgt. Über die Grachten von Amsterdam, den Grand Canyon oder die malerische Landschaft von Island zu schweben, ohne dabei den Schreibtisch zu verlassen, das macht einfach Spaß. Welche Ansicht findet Ihr am besten?

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Montag, 01.12.2014

Wie sähe Pac-Man heute aus?

Wie sähe WWW: Pac-Man für den Atari 2600 aus, wäre es nicht 1982 erschienen - sondern heute? Der YouTube-Kanal "Gaming Garbage" geht dieser Frage auf den Grund.


Pac-Man - so würde sich der Spieleklassiker aus den frühen 80ern heute verhalten.

Erst die Installation, dann das Angebot für neue "Pac Points", dann der Download des Updates, dann das Laden der aktuellen Spielstandsdaten vom "Pac-Play Server", dann das Angebot, den Item Store zu besuchen, dann endlich das Spiel. Währenddessen unzählige Achievements, lauter Angebote, "Pac Points" einzusetzen, um schneller voranzukommen, Werbung für andere Spiele, eingegangene "Pac-Messages" und Freundschaftsanfragen. Und am Ende bricht die Verbindung zum Server zusammen.

Damals war nicht alles besser. Aber das schon.

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Samstag, 29.11.2014

Wie bediene ich nur meine Smartwatch?

Dass sich alle großen Hersteller gerade auf das Thema Smartwatch stürzen, ist unübersehbar. Egal ob Google, Apple, Microsoft oder Samsung: Alle Onlineriesen haben bereits eigene Smartwatch-Modelle im Programm oder Blog: wenigstens angekündigt. Ebenso zahlreiche andere Hersteller. Wenn Apple Anfang 2015 mit einer Blog: Apple Watch auf den Markt kommt, bekommt das Marktsegment zweifellos noch mal einen richtigen Kick.

Dabei ist längst nicht geklärt, wohin die Reise eigentlich geht. Ich möchte da Swatch-Gründer Nick Hayek zustimmen, der in der WWW: Smartwatch noch einige ungelöste Herausforderungen sieht, etwa das Batterieproblem. Außerdem mangele es an einer Killer-Applikation. Zwar stürzen sich derzeit alle auf das Thema Health und Fitness - aber ist das eine App, die man haben muss?

samsung_watch.png
Samsung-Patent: Smartwatch wird über Lünette bedient


Jeder probiert andere Bedienung aus
Auch das Problem der Bedienung ist in meinen Augen noch nicht wirkich gelöst. Zwar verfügen die Smartwatches am Markt alle über ein Display mit Touchscreen. Doch mal ehrlich: Wer will so ein winziges Display einigermaßen würdevoll mit den Fingern bedienen können - vielleicht sogar noch in Bewegung? Mehr als ein Icon antippen oder von der einen in die andere Richtung wischen ist kaum möglich.

Spracheingabe? In den Promovideos der Hersteller sieht das immer beeindruckend aus. Wenn man alleine ist, klappt es vielleicht auch. Aber sicher nicht im Bus, in der U-Bahn oder im Kreise der Familie. Deshalb tüfteln die Entwickler an anderen Lösungen. Apple will, dass wir die Apple Watch an der Krone steuern. Hersteller Samsung hat sich bereits 2013 die WWW: Bedienung des Smartwatch per Lünette patentieren lassen. Die runde Uhr ist mit einem Ring ausgestattet, der sich berühren und in beide Richtungen drehen lässt, etwa um Inhalte zu zoomen oder eine Bewegungsrichtung für rotierende Icons vorzugeben. Das gibt es im Smartwatch-Bereich bislang noch nicht.

Apple Watch; Rechte: Apple
Apple Watch wird an der Krone bedient


Smartwatch verdrängt Glass
Auch wenn sich die Sinnhaftigkeit der Smartwatch noch nicht wirklich überzeugend erschlossen hat: Die Hersteller geben der "schlauen Uhr" mehr als nur eine Chance. Sie setzen darauf. Auch die meisten User sind aufgeschlossen und interessiert. Dafür verlieren andere Gadgets an Bedeutung. Konkret: Blog: Google Glass. Darüber spricht irgendwie keiner mehr. Obwohl man die Datenbrille derzeit so einfach bekommt wie niemals zuvor. Die einen haben (begründete) Hemmungen, die Datenbrille ständig zu tragen, die anderen haben (begründete) Sorgen, damit fotografiert, gefilmt oder ausspioniert zu werden.

Solche Probleme gibt es mit der Smartwatch nicht. Es ist sogar viel diskreter auf eine Uhr zu schauen als auf ein Handy-Display. Vielleicht ist das das Killer-Feature? Wer weiß.

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