Montag, 12.01.2015

Noizio sorgt für den perfekten Klangteppich beim Arbeiten

Bei mir kommt es ja drauf an: Es gibt die Momente, in denen ich bei absoluter Stille am besten arbeiten kann - in der Regel, wenn ich Texte wie diesen schreibe. Es gibt auch die Momente, in denen Musik und Radio helfen. Es gibt aber auch die Momente, in denen ich mir einen völlig anderen Klang wünsche - und in denen weiß ich die App WWW: Noizio sehr zu schätzen, mit denen ich die Sounds von Lagerfeuer, Meeresrauschen, Vogelzwitschern oder Caféatmosphäre einschalten und miteinander mixen kann.

Noizio; Rechte: Kyrylo Kovalin
Noizio nistet sich unter OS X in die Menüleiste ein.

Der ukrainische Programmierer Kyrylo Kovalin hat Noizio programmiert, weil er sich selbst eine solche App wünschte - und weil er mit OS X arbeitet, gibt es die App leider auch nur fürs Apple-Betriebssystem, dafür aber kostenfrei.

Interessante App und nette Idee (mit einer kleine Natursounds-CD kann man sich den Arbeits-Sound-Teppich aber auch selbst erstellen)

aber:

einige Bewertungen im Mac App Store warnen vor Abstürzen unter Yosemite und dass die App unnötigerweise nach Hause telefonieren würde, also Daten über den Mac an Dritte sendet.

Ich bin da vorsichtig und lade die App deshalb lieber nicht.

Martin am 12.01.15 17:18

Hallo,
ich denke, auch die heutigen Akkus leiden, wenn sie dauerhaft aufgeladen werden. Wie soll man also eine Überwachungskamera anschließen ohne dass der Akku geschädigt wird oder alle zwei Tage das Smartphone entgfernt und neu geladen werden muss?

Frager am 13.01.15 16:03

Hallo, wie wäre es denn mit einen Spielzeit für die Kleinen. Kids lieben Telefone. Mit den richtigen Apps machte um so mehr Spaß. LG

Bodo am 14.01.15 16:40

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Sonntag, 11.01.2015

Labyrinthe auf Knopfdruck

Sonntags geht's gerne etwas ruhiger zu. Da kann man in Ruhe die Zeitung lesen, manche versuchen sich aber auch gerne in Kreuzworträtseln - oder suchen einen Ausweg. Einen Ausweg aus einem Labyrinth. Wer gerade keine Zeitung und kein Rätselheft zur Hand hat, kann sich sein eigenes Labyrinth basteln (lassen). Denn mit dem WWW: Mazegenerator gibt es einen Onlinedienst, der auf Knopfdruck ein Labyrinth erzeugt.

labyrinth.png
Ein Labyrinth gefällig? Kein Problem!

Und es lässt sich eine Menge einstellen, etwa, wie groß das Labyrinth sein soll, ob die Reise im Labyrinth oben oder in der Mitte beginnen soll, ob es sich um grade Wege oder ein wabenartiges Labyrinth handeln soll und vieles andere mehr. Innerhalb von Sekundenbruchteilen erscheint ein individuell erzeugtes, komplexes Labyrinth - und das sieht nicht nur ästhetisch aus, sondern ist auch ganz schön knifflig, wenn man den passenden Weg sucht. Allerdings auf gute alte analoge Art - nicht interaktiv.

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Samstag, 10.01.2015

Der beseelte Fernseher

Wenn die Blog: CES eins gezeigt hat, dann zweifellos, dass die Vision vom Internet der Dinge keine Vision bleibt, sondern Schritt für Schritt Wirklichkeit wird. In jedem noch so kleinen Gerät kann heute ein Minicomputer eingebaut sein, der mit dem Internet Verbindung aufnimmt. Klar, dass Fernseher da keine Ausnahme machen. Schon lange gibt es Smart-TVs zu kaufen, die in der Lage sind, Youtube-Videos abzuspielen oder Webseiten anzuzeigen. Doch was derzeit passiert, ist interessant: Es entbrennt ein regelrechter Kampf darum, wer sein Smart-TV am benutzerfreundlichsten hinbekommt.

Fernsehgeräte auf der CES; Rechte: dpa/Picture Alliance
Fernsehgeräte werden schlauer


Hersteller rücken Software in den Vordergrund
Gut für uns Konsumenten, denn viele Fernseher haben vielleicht eine tolle Bildqualität zu bieten, sind in puncto Bedienkomfort aber noch in der Steinzeit verhaftet. Doch das ändert sich gerade erkennbar. In Las Vegas zeigen die Fernsehhersteller vor allem ihre Software her. Was kann das im Fernseher eingebaute Betriebssystem? Schon bald, orakeln Branchenkenner, stehen nicht mehr Design und Funktionsumfang im Vordergrund bei der Kaufentscheidung für den neuen Fernseher, sondern welches Betriebssystem im Inneren werkelt. Was früher niemanden gejuckt hat, ist plötzlich nicht nur ein Thema, sondern sogar ein Verkaufsargument. Alle Hersteller auf der CES werben lautstark mit dem jeweils verwendeten Betriebssystem.

Die Auswahl ist mittlerweile groß: AndroidTV, WebOS, Tizen und FirefoxOS sind nur die namhafteren Vertreter. Auch Apple und Microsoft schielen auf den lukrativen Markt, sie entwickeln ebenfalls Alternativen. Das macht durchaus einige Mühe, denn die Benutzeroberfläche in einem Fernseher muss anders aussehen als auf einem Desktop-PC oder Tablet. Denn hier kann man nicht ständig auf dem Display touchen - und eine Maus hat man auch nicht zur Hand. Die Bedienung erfolgt per Spracheingabe oder über eine wie auch immer geartete Tastatur. Auch wenn später mehr oder weniger dasselbe passiert wie auf einem Tablet, so müssen sich die Ingenieure doch was einfallen lassen.

lg_webos.png
LG-Fernseher mit WebOS: Besonders chic und komfortabel


WebOS gilt als besonders gut gelungen
Als besonders komfortabel gilt der offene Standard WWW: WebOS, der von LG gesponsort und in den Geräten des koreanischen Herstellers häufig benutzt wird: Gestochen scharfe Schriften, überzeugendes Layout und Bedienkonzept machen WebOS-Fernseher zu den Lieblingen der Tester. Jetzt versuchen die anderen Fernseh-Betriebssysteme aufzuholen. Denn moderne Fernseher müssen immer mehr können. Die mehreren hundert Programme selbst spielen fast eine Nebenrolle. Wichtiger ist, wie man den Second Screen möglichst komfortabel integriert, damit man zum Beispiel beim Tatort twittern kann.

Auch Streamingdienste sollten moderne Fernseher möglichst ohne Aufwand nutzen können, ob Netflix, Watchever, Maxdome und Co. Die Ansprüche an das Gerät im Wohnzimmer, das man früher "Fernseher" nannte, heute aber wohl besser "Medienzentrale" nennt, nehmen enorm zu. Und wer nicht gleich einen neuen Fernseher kaufen kann oder will, der entscheidet sich für einen TV-Stick wie Chromecast oder einen mit FirefoxOS. Ein Mobil-Betriebssystem, für sich das unter anderem Panasonic entschieden hat.

Was das in der Konsequenz bedeutet? Richtig: Es fallen Daten an, die durchaus weitergereicht werden könnten. Ausfälle und Sicherheitsrisiken sind künftig womöglich auch im Wohnzimmer ein Thema. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Blablabla CES - Was ist denn bitte mit den groß angekündigten "Änderungen" beim Kommentieren auf wdr.de los? Was ist da nun wirklich neu und warum muss man die ebenfalls groß angekündigte Diskussion über diese angeblichen Änderungen schon nach nicht mal einen Tag einstellen? Praktikanten-Rallye? Oder eher fehlende Netz-Affinität der durch unsere Steuern, Abgaben und Gebühren bezahlten "Redakteure"?

vaikl am 12.01.15 1:29

Als ehemaliger Fernsehtechniker habe ich die Entwicklung von Schwarz-Weiß-Empfängern über die Einführung der Farbe bis Digital und HDTV miterlebt. Ohne durchschlagenden echten Qualitäts-Sprung kommt eben "Ästhetik" und "Schmuck" um nicht zu sagen Firlefanz hinzu zwecks weiterer Verbreitung wobei ein Aussterben des "reinen FS-Gerätes" nicht aufzuhalten ist.

Volkmann am 13.01.15 21:06

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