Mittwoch, 26.08.2015

Endlich: ein Katzenschnurrgenerator!

Danke, Internet! Endlich lieferst du uns Katzencontent auch zum Hören, und zwar in Form des Katzenschnurrgenerators. Schließlich wissen wir alle, dass schnurrende Katzen für ähnlich viel Entspannung sorgen wie Lagerfeuer oder Regenwetter - und schließlich gibt es auch dafür Blog: eigene Geräuschgeneratoren im Netz.

Furry Friend; Rechte: Stéphane Pigeon
"Furry Friend" stammt vom belgischen Audioexperten Stéphane Pigeon.

So perfekt wie mit dem Katzenschnurrgenerator WWW: "Furry Friend" haben echte Katzen noch nie geschnurrt - als Frauchen und Herrchen haben wir aber natürlich sonst auch nicht die Möglichkeit, Bässe, Mitten und Höhen zu verstellen, um das perfekte Schnurren zu formen. "Furry Friend" gibt es übrigens auch WWW: als Teil der Soundapp "myNoise".

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Dienstag, 25.08.2015

Sicher ins Netz dank Zauberbox

Keine Frage: Öffentliche WLANs sind ungemein praktisch. Sie sind aber auch ungemein unsicher. Denn theoretisch kann jeder ein öffentliches WLAN simulieren und alle Daten abgreifen, die vertrauensvoll verschickt werden. Noch einfacher ist es für Datendiebe, sich in ein bestehendes öffentliches WLAN einzuklinken und verwertbare Daten wie Passwörter oder Kreditkartendaten abzuschnorcheln. Denn: Die meisten öffentlichen WLANs sind vollkommen unverschlüsselt - um es allen Beteiligten einfacher zu machen. Zu dem Preis, dass man ganz leicht Opfer von Cyber-Kriminellen werden kann.

Im offenen WLAN muss man aufpassen - oder besser: verschlüsseln; Rechte: Keezel
Im offenen WLAN muss man aufpassen - oder besser: verschlüsseln


Ein Virtual Private Network (VPN) macht Surfen sicherer
Das einzige, was effektiv hilft, ist: Daten selbst verschlüsseln - und zwar konsequent und durchgehend. Die sicherste Methode ist die Verwendung eines Virtual Private Network (VPN). Doch viele trauen es sich nicht zu, so ein VPN auf dem eigenen Rechner einzurichten oder im Mobilgerät zu aktivieren. Es braucht in der Tat etwas Erfahrung, so ein VPN an den Start zu bringen - und bei Bedarf einzuschalten. Um es den Menschen etwas leichter zu machen, haben findige Entwickler aus den Niederlanden eine Wunderbox entwickelt. Die stöpselt man an sein Smartphone oder Notebook - und auf wundersame Weise werden alle ausgetauschten Daten sicher verschlüsselt und über ein VPN verschickt.

WWW: Keezel bietet ein VPN im Andockprinzip: Einfach anstöpseln und loslegen. Es ist keinerlei Konfiguration erforderlich, denn das mausgroße Gerät erledigt alles von ganz allein. Keezel stellt die Verbindung zum WLAN her, richtet das VPN ein und sorgt dafür, dass ausnahmslos alle Daten über das VPN verschlüsselt werden. Damit das klappt, ist allerdings ein Abo bei einem VPN-Anbieter nötig. Man zahlt nicht nur rund 90 Euro für die kleine Box, sondern auch rund 60 Euro pro Jahr für den VPN-Dienst, was durchaus marktüblich ist.


Keezel: Minibox verspricht sicheres Surfen

Auch auf blockierte Inhalte zugreifen
Doch ein VPN bietet noch mehr Vorteile als nur den, im WLAN nicht abgehört werden zu können. In einem VPN kann man auch auf Inhalte zugreifen, die im eigenen Land geblockt sind, etwa Videos, Musik oder Folgen der Lieblingsserie im Streamingdienst. Wer ein VPN nutzt, kann sich eine IP-Adresse im Ausland zuweisen lassen. Für den Rest der Welt ist man dann in London, Amsterdam, Paris, Denver, Sydney, Berlin - wo immer man sein möchte. Je nachdem, welche Inhalte man für sich nutzen möchte. Blog: Geoblocking verliert seinen Schrecken.

Ich finde VPNs ungemein praktisch - in jeder Hinsicht. Man kann sich eine Tarnkappe aufsetzen, wenn man möchte. Man kann im WLAN nicht abgehört werden. Und man hat die Freiheit, auf alle Inhalte zugreifen zu können. Das sind echte Pluspunkte. Dass so etwas ein paar Euro kostet im Monat, zumindest bei den VPN-Anbietern, die einen schnellen Datendurchsatz bieten, ist vollkommen in Ordnung. Ob man dafür unbedingt eine Box braucht, die zusätzliches Gewicht bedeutet, muss jeder selbst entscheiden. Natürlich ist es total easy sich auf diese Weise in ein VPN zu begeben. Aber ganz ehrlich: In modernen Mobilgeräten und auch auf dem PC ist es heute mit Hilfe passender Apps in der Regel ein Klacks, ein VPN einzurichten und zu nutzen. Einfach mal ausprobieren!

Ihre Info über die VPN-Zauberbox ist - wie immer - sehr informativ und interessant. Leider hat die vorgestellte Lösung unattraktive Nachteile (Anschaffungskosten, ständige Mitnahme der Box und die Gebühr für den VPN-Dienst). Auf die hingewiesene Alternative "In modernen Mobilgeräten und auch auf dem PC ist es heute mit Hilfe passender Apps in der Regel ein Klacks, ein VPN einzurichten" gehen Sie leider gar nicht näher ein. Dabei hat es seinen Grund, dass viele Nutzer es sich nicht zutrauen, ein VPN auf dem Privatrechner einzurichten (sie wollen Netzwerke nutzen ohne sich in die komplexe Materie einzuarbeiten). Auch die mit der Alternativlösung verbundenen Umstände (erhebliche Geschwindigkeitseinschränkung, da die vom Provider zugesicherte Upload-Geschwindigkeit zum Nadelöhr wird und den Datenverkehr ausbremst) wäre eine nähere Betrachtung wert. Daher möchte ich anregen, die VPN-Einrichtungsalternativen detaillierter zu betrachten und in Ihrem Block darüber zu berichten. Danke im Voraus

M.Hausdorf am 26.08.15 11:09

"There is no option to configure other VPN services" - Und schon wieder schießt sich eine intransparente Indiegogo-Kampagne selbst vom Markt....

vaikl am 26.08.15 11:24

Selten so gelacht :) Man kann im Netz nicht abgehoert werden?Der VPN provider kann abhoeren und die NSA sowieso!Die sitzt vor und hinter praktisch jedem VPN Anbieter.(Siehe Snowden papers)Selbst eine SSL verbindung schuetzt dagegen laengst nicht mehr.
"Blackbox"ist immer schlecht,da der user"vertrauen"muss.Abgesehen davon ist ein VPN eben auch nie zum surfen gedacht gewesen,sondern lediglich als Punkt zu Punkt verbindung.Also der Aussendienstmitarbeiter der sich sicher in sein Firmennetz einloggen kann um dorthin Schreiben zu senden.Zum surfen gibt es aber laengst sichere Alternativen:JonDo und Tor.

Lachnummer am 27.08.15 17:55

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Dienstag, 25.08.2015

Hand(y)geschriebenes

Wir sind alle unfassbar digital. Alles funktioniert per Handy und Computer. Aber wenn wir Dinge notieren möchten, suchen wir plötzlich doch nach Zettel und Stift. Gestern musste ich mein Rad in die Werkstatt bringen und da hieß es tatsächlich: "Schreib' mal deine E-Mail-Adresse auf!" Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht ... Gut, Kalendereinträge machen sich viele schon im Smartphone. Dann erinnert uns digitales Vogelgezwitscher oder ein anderer Sound an unsere Aufgaben. Aber hat nicht doch jeder Zweite einen kleinen Tisch- oder Taschenkalender, "falls was ..."? Wenn ich mir meinen Schreibtisch so ansehe: ich stehe auf Post-Its. Ein Hoch auf die Zettelwirtschaft und handschriftliche Notizen. Aber ich will es jetzt trotzdem wissen. Erleichtern Notiz-Apps für Smartphones das Gekritzel? Gut für die Umwelt wäre es ja.

MetaMoJiNote Collage; Rechte: WDR/Horn/Play Store/MetaMoJiNote
Notiz-Apps wie MetaMoJiNote wollen das Zettelchaos ablösen

Sowohl für Android als auch für iOs gibt es unglaublich viele App-Angebote. Geworben wird mit virtuellen Tafeln, hochauflösenden Mitschriften und wunderschönen Notizen als digitales Gedächtnis. In Realität sieht die Sache allerdings etwas bodenständiger aus.

Ich öffne eine digitale Seite, mit oder ohne Linien, in blankem Weiß oder bei Bedarf auch in old-school-vergilbt oder quietschbunt. Dann wähle ich noch Stiftfarbe, Dicke und los geht´s mit der Kunst. "Liebe WDR5 Lebensart, ich mache einen Test". Dieser Text passt so gerade auf die Seite, die am Ende als A4-Format auf dem gedruckten Papier landen könnte. Ich kann digital radieren. Nochmal schreiben. Aber egal wie schmal die Finger auch sind, eine Stiftmiene ersetzt man damit nicht. Ich bleibe immer wieder auf dem Display hängen, muss neu ansetzen. Gut, es gibt digitale Stifte. Sogar solche, die per Infrarot auf normales, echtes Papier schreiben und das Geschriebene digital via WLAN im dazugehörigen Stift-Programm wie zum Beispiel Evernote abspeichern. Aber solche Stifte sind teuer. Und ich lasse Stifte viel zu oft liegen.

Wenn ich also mit den Fingern schreibe und für fünf Sätze fünf Zettel brauche, dann hat sich das mit dem Vorteil für die Umwelt wieder erledigt. Aber ich muss ja nicht alles ausdrucken, was ich digital notiere. Wobei einige Apps sogar direkt mit einem Drucker koppelbar sind, wenn der WLAN-tauglich ist. Aber viele Notizen sind schließlich nur für die Ablage oder zum Rundmailen an Freunde. Und immerhin klappt das Speichern und Verschicken als pdf-Anhang per E-Mail meist problemlos.

Papyrus-Collage; Rechte: WDR/Horn/Play Store/Squid
Papyrus heißt jetzt Squid und bietet gratis diverse Möglichkeiten

Einige Gratis-Notiz-Apps erlauben es auch, Screenshots oder Fotos einzufügen und Text mit der Handytastatur zu integrieren. Deutlich mehr Möglichkeiten bieten meist die kostenpflichtigen Apps und Vollversionen, vor allem für iOS. Hier kann man zum Beispiel Links von Webseiten oder Audiodateien einbinden, nach Schlagwörtern suchen und Teile des Textes öffentlich sichtbar machen, wenn gewünscht. Man kann seine digitalen Notizzettel in einigen Apps in Ordnern wie "Mathe" oder "Büro" ablegen und teilen.

Man muss sie einfach durchprobieren. Was mir fehlt ist das Angebot, dass mein handgeschriebener Text in Handy-getippten Text, also in digitales Wort, umgewandelt wird. Damit könnte ich das Geschriebene am Rechner mit meinem Office-Programm nachbearbeiten und zum Beispiel hier im Blog nutzen. Dann hätte ich die Notiz-Apps nicht nur am Handy getestet, sondern auch direkt diesen Text darin geschrieben.

Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog und jeden Dienstag in der WWW: WDR5 LebensArt im Audio: Radio

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