Sonntag, 20.07.2014

Spideroak: Daten sicher in die Cloud

Daten in der Cloud speichern und sie immer und überall nutzen zu können, ist total praktisch. Sowas nenne ich mal Fortschritt. Blöd nur, dass es begründete Sicherheitsbedenken gibt. Es sind vor allem die Blog: Schnüffeldienste wie NSA und GCHQ, die einem den Spaß an der Cloud verderben können. Zu wissen, dass US-Dienste und Behörden jederzeit auf online gespeicherte Daten zugreifen können, egal von wem, egal wo gespeichert, das ist nicht nur unerfreulich, das ist skandalös. Hinzu kommen weitere Risiken: Wer weiß schon, welche Möglichkeiten die Mitarbeiter der Onlinedienste haben oder welche Sicherheitslecks es in der Cloud gibt? Zurück bleibt ein ungutes Gefühl.

Spideroak Homepage; Rechte: Spideroak/WDR
Spideroak: Jeder bekommt 2 GB gratis


Von Zero Knowledge profitieren alle
Doch es gibt durchaus Mittel und Wege, die Vorteile der Cloud zu nutzen, ohne die Risiken zu tragen. Was manche überraschen dürfte: Selbst Whistleblower Edward Snowden nutzt die Cloud, um Daten zu speichern - aber er verschlüsselt seine Daten. Daten verschlüsseln und den richtigen Cloud-Dienst auswählen: Das ist das A und O für Cloud-Benutzer. Snowden hat eine Lieblings-Wolke und die diese Woche WWW: in einem Guardian-Interview ausdrücklich empfohlen: WWW: Spideroak. Kennt kaum jemand, ist aber in jeder Hinsicht ein bemerkenswerter Cloud-Dienst, da deutlich sicherer als andere Cloud-Dienste, selbst wenn man extra Verschlüsselung wie Blog: Boxcryptor einsetzt.

Ganz neu ist Spideroak nicht: Es gibt den Dienst bereits seit 2007. Doch weil den Betreibern die wirtschaftlichen Mittel für große Marketingkampagnen fehlen, hat es Spideroak bislang nicht zu großer Popularität gebracht. Bedauerlich, denn Spideroak hat einen riesigen Vorteil: Bei Spideroak gespeicherte Daten sind garantiert uneinsehbar. Für jeden. Selbst Geheimdienste oder Spideroak-Mitarbeiter haben nicht die geringste Chance, die Daten zu entschlüsseln. Sie sehen nicht mal Dateinamen oder Ordner. Spideroak hat die Zero-Knowledge-Regel: Der Dienst will rein gar nichts über seine Benutzer wissen. Er kennt auch nicht die Schlüssel, mit denen die Daten verschlüsselt werden.


Spideroak weiß nichts über seine Mitglieder

Passwort weg, Daten weg
Verschlüsselt und entschlüsselt wird direkt in den Endgeräten. Das bringt deutlich mehr Sicherheit - aber auch ein paar Nachteile. So kann man nicht per Web-Browser auf seine Daten zugreifen, auch werden keine Tools wie FTP unterstützt, da zu unsicher. Man muss die Spideroak-Software nutzen, um seine Daten zu verwalten. Ansonsten bietet Spideroak denselben Komfort wie Dropbox: Man kann Backups anfertigen oder Dateien und Ordner synchronisieren, auf beliebig vielen Geräten. Unterstützt werden Windows, Mac, Linux, iOS und Android.

Ein sehr sicheres Konzept. Nachteil: Vergisst man sein Passwort, hat man ein Problem. Denn Spideroak kann weder das Passwort zusenden, noch lässt es sich zurücksetzen. Die in der Cloud gespeicherten Daten sind dann verloren. Voller Komfort bei vollständiger Sicherheit, das gibt es nicht. Spideroak ist die denkbar eleganteste Methode, Daten sicher in der Cloud zu speichern. 2 GB bekommt bei Spideroak jeder kostenlos. Für 10 Dollar im Monat gibt es 100 GB.

So, so, Landesverräter Snowden empfiehlt diesen Dienst. Dann ist das natürlich eine Empfehlung. Nämlich um diesen Dienst einen Riesenbogen zu machen.

Gerd am 20.07.14 14:19

Tja, ein Land zu verraten das seine 'Verbündeten' ausspioniert ist wirklich eine schlimme Sache. Geradezu böse. Dann doch lieber die Hände in den virtuellen Schoß legen und die Sicherheit der eigenen Daten Leuten anvertrauen, die damit verantwortlich umgehen. Selber Verantwortung zu übernehmen ist auch wirklich zu viel verlangt und Hilfestellungen dazu ausgesprochen unnötig. Das ist so sicher wie die Tatsache, dass der Irak über Massenvernichtungsmittel verfügt hat.

Simone am 20.07.14 17:47

@ Simone: Ich kann mich ja irren, aber in meinem Beitrag steht kein Wort davon, daß ich das Ausspionieren von Verbündeten toll finde, oder?

Gerd am 20.07.14 18:19

@Gerd: da hast Du absolut recht! Dazu äusserst Du Dich nicht. Du verknüpfst lediglich den Namen Snowden mit dem Begriff 'Landesverräter', bezogen auf die Empfehlung zu Spideroak. Die Pauschalität Deiner Aussage hat mich dazu gebracht, eine großen inhaltlichen Bogen zu schlagen.

Simone am 20.07.14 19:46

Ja ja, der Gerd, ein ganz Schlauer! Der braucht keine Cloud, der weiß, dass er sich nur bei der NSA einloggen muss, um all seine Dateien zu sehen. Und natürlich ist Snowden ein Verräter. Wo kämen wir hin, wenn jeder illegale Praktiken zum Schaden der Menschen aufdecken würde? Wir Bürger haben dem Staat zu dienen und zu gehorchen, auch wenn´s nicht der unsere ist. Die USA werden schon wissen, was gut für uns ist. (Achtung! Dieser Beitrag kann Spuren von Satire enthalten und bei Intelligenzallergikern zu Desorientierung führen.)

Jürgen am 20.07.14 22:45

@Gerd: Wie sind Sie denn drauf? Ganz schön schräg, wie mir scheint. Snowden ist in erster Linie ein Freiheitskämpfer und ich bin diesem Mann sehr dankbar, für alles was er riskiert hat, um die mehr als üblen Machenschaften der NSA aufzudecken. Nicht, dass ich nicht immer schon staatlichen Institutionen, vor allem aber Geheimdiensten, nicht über den Weg getraut habe. Aber jetzt sieht man wenigstens mal, was die ach so "Guten" alles betreiben. Schade nur, dass unsere politische Elite nichts unternimmt. Aber warum sollte sie auch. Sie steckt ja vermutlich bis zum Anschlag mit drin.

Pat am 21.07.14 7:25

Kleine Frage: Was kann denn Spideroak, was Wuala nicht kann? Alle der beschriebenen Features hat Wuala auch. Sehr komfortabler Dienst!

Südtstädter am 21.07.14 9:43

Es gibt keine Sicherheit im Internet, schon mal gar nicht auf Clouds. Und wenn Herr Schieb das hier versucht zu suggerieren, bezeichne ich ihn als Lügner, der Menschen dazu auffordert, ihre natürliche Vorsicht zu vergessen und ihre intimsten Daten kriminellen Medien und Organisationen zur Verfügung zu stellen. Wenn unsere Bundes-Tussie sich ohne Gegenwehr abhören läßt, muss ich das nicht auch.

spacedrummer am 21.07.14 10:56

@spacedrummer: Merkwürdige Entgleisung. Wieso bin ich ein Lügner? 100% Sicherheit gibt es im Leben nicht. Das Leben endet tödlich. :) Spideroak ist - wie Wuala - aber die nach derzeitigem Kenntnisstand beste Möglichkeit, Daten zu speichern. Bei einer Zero Knowledge Praktik ist es absolut ausgeschlossen, dass Daten in der Cloud geklaut werden - es sei denn, der Schlüssel wird auch geklaut, auf dem eigenen PC. Aber wer den eigenen PC infiltiert, der kann auch die Daten auf der Festplatte lesen.

Jörg Schieb am 21.07.14 11:03

Lieber Herr Schieb,
vielen Dank für den interessanten Beitrag. Aber woran ist festzumachen, dass Spideroak "deutlich sicherer" als die Kombination Dropbox/Boxcryptor ist?
MfG Sef

Sef am 21.07.14 14:26

Hi,
ich mag ja die Infos von Herrn Schieb eigentlich ganz gerne.
Insbesondere da Herr Schieb auch Sachinhalte vermittelt die dann auch jeder versteht.

Aber diesmal frage ich mich, wie man den Leuten (gerade die, die eher weniger Ahnung haben oder sich nicht selbst informieren möchten) eine Cloud empfehlen kann, welche Ihren Sitz in den USA hat.

JEDE US Firma die im Internet wie auch immer agiert unterliegt dem NSL.
Damit ist es den entsprechenden Regierungsbehörden möglich, praktisch alles an Informationen zu bekommen.

Das die Firmen dies nicht mal öffentlich kommunizieren dürfen (siehe hier die Firma Lavabit), ob Daten an die Behörden weitergegeben wurden, sagt schon alles.

Deshalb kann man eigentlich jede Cloud Firma nehmen, am besten eine, welche den persönlichen Bedürfnissen entspricht.
Wichtig ist eigentlich immer die Daten zu verschlüsseln, am besten vorher auf dem Rechner mit mind. einer 256Bit AES Verschlüsselung.
Denn diese ist bis Heute nicht geknackt.

Gruß
Lofwyr

Lofwyr am 21.07.14 15:31

@Lofwyr: Vollkommen zutreffend. Genau deshalb ist Spideroak ja auch eine gute Wahl, da hier KEINE verwertbaren Daten gespeichert werden, keine Dateinamen, keine Ordnernamen, keine Dateiinhalte, keine Schlüssel. Nichts. Da nützt dann auch kein Durchsuchungsbefehl oder was auch immer: Es kann nur Datensalat herausgegeben werden. Die Daten werden komplett im eigenen Endgerät ver- und entschlüsselt. Wuala macht das im Prinzip auch - und hat die Server zudem in der Schweiz stehen.

Jörg Schieb am 21.07.14 17:08

Dies ist aber die Aussage einer US Firma, welche nicht mal die Wahrheit sagen dürfte dank dem NSL Erlaß.
Natürlich könnte es sein das dies stimmt, der Punkt ist aber das man es schlicht nicht Wissen kann.

Deshalb sollte man zur eigenen Sicherheit meiner Ansicht nach immer vorab auf dem eigenen Rechner verschlüsseln bei wichtigen Daten vor dem hochladen.

Spideroak empfehle ich eh nur versierten Anwendern.
Das Programm haut sich schön tief in die Registry rein und deinstalliert leider einiges nicht.
Da muss man dann (leider) manuell ran bzw. mit Extra Tools.
Dies ist aber bei anderen Cloud Programmen auch so.

Auch die Bedienung ist für nicht englischsprachige Benutzer umständlich (Dropbox ist da wesentlich einfacher zu bedienen).

Ich selbst "teste" derzeit younited von F-Secure aus Finnland.
Finnland hat mit die strengsten Datenschutzrichtlinien in Europa und der Dienst ist (noch zumindest) bis 5Gb Datenvolumen umsonst.
Und ist auch auf Deutsch, inklusive Support.

Gruß
Lofwyr

Lofwyr am 21.07.14 20:34

Im Grunde voellig egal in welcher claut ich speichere-so lange mein system vollverschluesselt ist,ich meine Daten vor dem upload mit einer_vertrauenswuerdigen_(sic!=opensource&review durch communty)software selber verschluessele.Upload dann aber bitte auch via JonDolive DVD oder tails von einem oeffentlichem hotspot aus ;) Tatsaechlich brauche ich eine claut eigendlich nur dann wenn ich in "terroristische Staaten"wie GB einreisen muss.D.h. dann vorher die HD per wipe saeubern und ein "sauberes"OS installieren.Nach Einreise das verschluesselte image meiner original Installation wieder herunterladen und installieren.Ansonsten-wozu sollte ich,ausser fuer diesen Fall, eine claut nutzen?Alle HDs(DVDs) sind verschluesselt und innerhalb von jetzt auf gleich sind meine daten greifbar.Cellphones\Tablets sind reine Uberwachungs und Trackingtools fuer NSA &Co-alle haben Hintertueren fuer die 9eyes.Auf die Daten aus welcher claut auch immer laden zu wollen ist...Gleiches gilt fuer win,OSx,Android.

Verschluesselt=Terrorist am 22.07.14 8:34

Es soll ja Leute geben, die arbeiten mit so geheimen Daten, dass sie diese auf einem zweiten Rechner haben, der mit keinem Netzwerk verbunden ist. Alles andere darf dann in die Cloud, oder am besten gleich auf eine öffentliche Web-Seite - oder viellicht auch besser nicht, denn:
Vermutlich betrachtet die NSA das öffentliche empfehlen eines Zweitrechners ohne Netzwerkverbindung schon als Beihilfe zum Terrorismus. :-o

Und überhaupt ist jeder im Internet erst einmal verdächtig. Jeder! Ausnahmslos. Genau wie dieser Lofwyr oder dieser spacedrummer oder dieser Snowden. Und vor allem dieser Herr Schieb! Der arbeitet doch für den ÖR. Da steckt doch sicherlich was dahinter! :-o

Ja, der Computer, das Wunderwerk, das aus Einsen und Nullen unermeßliche Informationsdefizite hervorbringt, gleichsam der Dunklen Marterie. Früher las man die Zeitung, und dachte, man wüsste nun das Wichtigste. Heute schaut man von Morgens bis Abends ins Internet und versteht die Welt nicht mehr.

Dominik am 22.07.14 17:24

Klar, daß die ganzen NSA-Geschädigten hier auflaufen und pöbeln. Noch mal zum Verständnis: 1. Jedes Land der Welt hat das Recht und die Pflicht, alles zu tun, um die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten. Leider haben das unsere Hirntoten in Berlin längst vergessen. 2. Was glaubt ihr eigentlich, was in Moskau, Teheran, Peking, Paris oder London gemacht wird? Vermutlich feilen sich die Geheimdienstler da den lieben langen Tag die Fußnägel. Und im übrigen: Wenn die Rumheuler hier über so brisante Daten verfügen - warum packt ihr sie dann in eine Wolke? Ich würde dort nicht mal meinen Einkaufszettel speichern, und zwar aus Prinzip nicht. Die Menschheit hat einige tausend Jahre ohne Wolke überlebt. Warum macht ihr euch überhaupt von so einer Sch... so abhängig? Es bestätigt leider den Verdacht, daß die Menschen zunehmend verdummen. Deutschland, das ehemalige Land der Dichter und Denker, steht da an vorderster Position im Ranking.

Gerd am 23.07.14 10:19

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Samstag, 19.07.2014

Linienmaschinen machen Bogen um Ukraine

In Zeitalter von Open Data lassen sich auch Flugbewegungen live verfolgen. Das in dieser Hinsicht wirklich empfehlenswerte Onlineportal WWW: flightradar24.com liefert die entsprechenden Daten: Das Onlineportal zeigt in einer Karte, wo sich Verkehrsmaschinen aller internationalen Airlines gerade befinden. Die meisten Positionsangaben sind aktuell, manche mit fünf Minuten Verzögerung. Man kann sogar die zurückgelegte Strecke nachvollziehen.

Im Augenblick erlebt flightradar24.com einen absoluten Ansturm, denn hier kann man sehen, welche Maschinen gerade den ukrainischen Luftraum nutzen. Dabei ist gut zu erkennen, dass die meisten internationalen Maschinen einen großen Bogen um die Ukraine machen. Es gibt auch eine WWW: App für alle Mobilgeräte.

flightradar.png
Flightradar zeigt: Flieger machen Bogen um Ukraine

Air Berlin machte seit Beginn des Ukraine Krieges einen Bogen drum herum.

Ulkig am 22.07.14 8:40

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Freitag, 18.07.2014

Das passiert, wenn man seine Bilddateien im Audioprogramm bearbeitet

Es sieht aus wie ein Fehler, der beim Speichern entsteht. Dabei ist es gewollt - und nicht nur das: Es ist sogar eine eigene Kunstform. Bildstörungen in Fotos nennt man "Glitch-Kunst". Dazu gibt es im Netz lauter Websites und in Chicago sogar ein eigenes Festival. Vor knapp einem Jahr habe ich Blog: über einige Vertreter dieser Kunstform schon gebloggt.

Kater auf Hausdach; Rechte: Jamie Boulton
Glitch-Kunst: Dieses Foto seines Katers Jarvis hat Jamie Boulton erzeugt, indem er es mit einem Audacity geöffnet und mit einem Audioeffekt versehen hat.

Spannend ist vor allem die Frage, wie sich Glitch-Kunst überhaupt erzeugen lässt. Das funktioniert meistens, indem man Bilddateien mit Programmen öffnet, für die sie überhaupt nicht gedacht sind. Eins davon ist das kostenlose Audioprogramm WWW: Audacity. Jamie Boulton hat dazu schon vor zwei Jahren einen Blogeintrag geschrieben, der jetzt die große Runde im Netz macht: WWW: "Databending using Audacity Effects".

Boulton hat ein Foto seines Katers Jarvis mit allen Audioeffekten versehen. Das Ergebnis ist spannend: Legt man zum Beispiel einen Echoeffekt über die angebliche Sounddatei, sieht auch das Bild so aus, als hätte man es mit einem Echo versehen. Andere Effekte lassen die Bilder kontrastreicher und intensiver wirken, wieder andere verzaubern sie in ein absolutes Chaos - auf dem Jarvis aber noch immer genau zu erkennen ist.

Kater auf Hausdach; Rechte: Jamie Boulton Mein persönliches Highlight: der Phaser-Effekt. Wendet man ihn auf Audiodateien an, klingen sie seltsam verfremdet. Es gibt Rockbands aus den späten 60ern, die ihren Songs mit diesem Effekt einen schwingenden, entrückten Sound gegeben haben. Und siehe da: Nichts anderes passiert mit unserem Kater Jarvis, wenn man ihn durch den Phaser jagt. Jamie Boulton hat den Effekt mehrfach mit verschiedenen Einstellungen angewendet - und am Ende ein psychedelisches animiertes GIF daraus erzeugt.

Es macht großen Spaß, sich alle Varianten des Bildes anzusehen - was für ein spannendes und wunderschönes Stück Computerkunst.

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