Donnerstag, 16.01.2014

Als nächstes kommen Toaster und Waschmaschinen

Wer Google noch als "Suchmaschinenanbieter" sieht oder bezeichnet, sollte dringend mal die rosarote Brille absetzen. Zwar ist die Suchmaschine zweifellos das populärste Produkt von Google und auch wichtig für das Unternehmen, aber längst nur noch ein kleiner Teil des Geschäfts. Google verdient rund 50 Milliarden Dollar im Jahr. Nicht mit der Suchmaschine, sondern mit Online-Anzeigen.

Und die findet man überall, nicht nur im direkten Umfeld der Suchmaschine. Das Unternehmen lässt sich stets neue Dinge einfallen, wie und wo man Anzeigen präsentieren kann, die so präzise wie irgend möglich auf die Bedürfnisse und Interessen des Nutzers bezogen sind. Denn solche Anzeigen sind teurer. Deshalb weiß Google gerne möglichst viel über die Leute.

Android Logo; Rechte: Google
Android dringt in alle möglichen Lebensbereiche vor


Googles Expansionsdrang scheint grenzenlos
Google ist ein moderner Medienkonzern. Der Einfallsreichtum kennt keine Grenzen, der Expansionsdrang scheint grenzenlos. Überall versucht Google Fuß zu fassen und präsent zu sein: Fremde Webseiten, Radio, Blog: Fernsehen, WWW: Bücher, Zeitungen, WWW: Smartphones, WWW: Tablets - der Konzern ist omnipräsent. Google Blog: drängt auch ins Auto - und will mit Blog: Google Glass auf unsere Nasen. Durch den WDR: Aufkauf von Nest Labs verspricht sich Google nun auch noch den Zugang in unsere Haushalte, um noch mehr über uns zu erfahren: Wann sind wir zu Hause, wann schauen wir fern, wann essen wir ... Könnte Google künftig locker alles in Erfahrung bringen, weil mit Android ausgerüstete Google-Termostate und Hausektronik brav die Daten liefern.

Der nächste große Coup dürften Kooperationen mit Herstellern "weißer Ware" sein. Haushalts- und Elektrogeräte eignen sich hervorragend, um vernetzt zu werden. Waschmaschine, Trockner, Elektrogrill, Toaster, Waffeleisen, Mixer: Für jedes Gerät lassen sich gute Gründe finden, es zu vernetzen. Die Waschmaschine könnte man prima fernsteuern, Grill und Waffeleisen lassen sich bequemer bedienen, wenn online angeklickte Rezepte die nötige Temperatur einstellen und die Garzeit programmieren ... Motto: Nichts mehr selbst einstellen, kommt alles aus dem Netz. Zur Not weiß der Herd sogar, ob noch genügend Eier im Kühlschrank sind.


Waschmaschine mit WLAN und Smartphone-App


In Asien längst Alltag
Wer das alles für zu abgedreht hält, der war vermutlich noch nicht in Asien - zumindest nicht in den letzten Jahren. Dort sind Haushaltsgeräte schon seit Jahren wie selbstverständlich vernetzt, etwa mit WWW: Samsungs Tizen. Nur gibt es bislang noch keinen großen Onlinedienst, der all die anfallenden Daten zusammenführt. Aber das wird garantiert kommen: Wer Termostate kontrollieren will, der findet auch Toaster nicht langweilig. Warum aufhören, wenn es doch gerade spannend wird?

Durch den Aufkauf von Nest Labs wäre Google jetzt sogar in der Lage, selbst Elektrogeräte zu bauen und zu vertreiben, die mit Android ausgerüstet und vernetzt sind. Das Tempo, mit dem das alles derzeit passiert, lässt kaum Zeit zum Durchatmen - um die nötigen Fragen zu stellen. Etwa: Wie lässt sich das Android in Alltagsgegenständen zuverlässig updaten? Was ist mit Sicherheitslecks und den damit automatisch verbundenen Sicherheitsrisiken? Welche Nachteile bringt die zunehmende Vernetzung des Haushalts mit sich, neben den unbestreitbaren Vorteilen, in punkto Komfort? Was ist mit dem Datenschutz, dem Recht auf Privatsphäre? Und last but not least: Reichen die neu gebauten Rechenzentren der NSA aus, um all die Datenberge zu speichern, die künftig anfallen? Denn ganz sicher wollen die Geheimdienste doch diese Daten nicht einfach links liegen lassen...

Aus meiner Sicht, die Asiaten erfreuen sich der modernen Technik die jetzt für sie zugänglich ist und die sie sich leisten können. Umgemünzt auf uns, meine Frau würde sich freuen wenn der Android 3PO ( der bei Starwars) die Spühlmaschine auslehren würde, die Wäsche zusammenlegen usw. Ich weiß nicht ob jetzt dieser Blogg so Ernst genommen werden kann. Für mich Future bis ins Jahr....

MG am 16.01.14 18:16

Die Schafe waehlen sich ihren Schlachter selber-genial!@MG-dies ist keine ferne Zukunftsvision-denn Google hat bereits Firmen fuer autonome Robots uebernommen!Derartige Visionen wie deine Frau haette meine allerdings nie gehabt,so lange sie lebte-denn fuer derartiges hatte sie mich!So etwas nennt sich"Partner"-da braucht es keine Fernsteuerung ueber das Internet,oder autonome Robots. ;)

no future am 17.01.14 7:52

... es kann auch schon mal die Frage gestellt werden:

Hast 'du' alle Tassen im Schrank ... Ob das auch die NSA interessiert ?

Gibt es eigentlich in den USA keine Kartellbehörde? Bei der Datensammelwut drängt sich wirklich der Verdacht auf, Google ist eine 'getarnte' Zweigstelle der NSA!

Was kommt nach Yotta-Bytes ... ?

Trizitan am 17.01.14 16:50

Man schwatzt uns eine Mode auf, die wir so nicht brauchen. Alle Geräte müssen ans Internet, alle Daten müssen in die Cloud. Warum eigentlich? Vieles ist an sich nicht schlecht. Aber die Daten müssen lokal bleiben! Geräte einschalten, wenn der Strom billig ist? Ich will nicht, dass die Waschmaschine unbeaufsichtigt wäscht. Im Mietshaus wird man sowieso nicht irgendwann nachts waschen können. Abgesehen davon, es würde doch reichen, wenn die Tarifinformation im lokalen Netz verfügbar ist. Welche Geräte wann geschaltet werden, muss doch gar nicht raus ins Internet. Überwachungsfunktionen könnten codiert auf das eigene Smartphone übertragen werden, ohne dass der Inhalt öffentlich wird. Vieles braucht kein Internet. Es gibt z.B. das FS-20 Funksystem oder ganz normale Schaltuhren. Allerdings ist unbeaufsichtigtes Einschalten oft riskant. Was passiert, wenn im Heizlüfter der Gebläsemotor nicht anläuft? Die entscheidende Frage ist jedoch: Wollen wir unser gesamtes Leben offenlegen?

Bertram in Mainz am 17.01.14 20:57

@Bertram - mit vielem hast du Recht,aber-selber Schuld wenn du eine Waschmaschine ohne aqua stop hast.Kein Problemeine Waschmaschine damit"unbeaufsichtigt""laufen zu lassen!Im Mietshaus nachts die Maschine laufen lassen ist kein Problem wenn es nicht eine vom Grabbeltisch ist und auf einem guten Sockel verankert ist!Unlogisch:"Tarifinformation im lokalen Netz verfügbar ist"-nutzt nichts wenn nicht der Lieferant einen Rueckkanal hat und somit "weiss"wann du wieviel Strom ziehst-somit UBERWACHUNG!Ebenso:"Überwachungsfunktionen könnten codiert auf das eigene Smartphone"ist ein Bruellwitz!Die"codierung"von diesen hardware trojanern ist laengst gehackt,selbst wenn du dir nicht eine zusaetzliche wanze eingefangen hast!"FS-20 Funksystem"=broadcasting a la Internet und somit von aussen her angreifbar!"Was passiert, wenn im Heizlüfter der Gebläsemotor nicht anläuft?"-dann knallt die Sicherung raus,sowie das Ding eine bestimmte Temperatur ueberschreitet-sofern du das nicht vom Grabbeltisch im Ba

Aha am 18.01.14 15:07


@ Aha, 18.01.14, 15:07: Erst mal viele Geräte wegwerfen, damit man mit den neuen ein bisschen Strompreis spart? AquaStop verhindert nicht alle Pannen. Die Folgekosten können horrend sein. Auch eine leise Maschine kann nachts den Nachbarn stören. Er kann bloß nichts machen, wenn Lärmgrenzwerte eingehalten sind. Einen Rückkanal braucht der Anbieter nur bedingt. Man kann den Verbrauch lokal summieren und z.B. monatlich übertragen. Was soll die minutengenaue Erfassung der SmartMeter? Für die Netzregelung reichen die Lastwerte von Stadtbezirken. Warum keine verschlüsselte Meldung aufs Smartphone? Hier geht es nicht um Hacker, sondern um das Datensammeln der Anbieter. Ist es besser, wenn der Anbieter die Daten gleich hat? Zum FS-20: Ich würde nie Kritisches automatisch einschalten. Auch eine Schaltuhr kann mal spinnen. Bei Heizlüftern, heute gar im Kunststoffgehäuse, verlasse ich mich nicht auf die Thermosicherung. Vieles ginge ohne online-Anbindung. Aber der Anbieter will unsere Daten!

Bertram in Mainz am 19.01.14 12:16

@Betram-Ob nun Monatlich die Minuten\sec genaue Uebertragung geschieht-oder unmittelbar-es braucht den Rueckkanal und die Daten belegen wann ich mich wie verhalten habe!Dagegen gibt es bei diesem Scenario kein Mittel!Was eine"verschluesselte Meldung auf""deine tragbaren Trojaner soll ist unerfindlich.Gegrackt werden kann dies Teil besonders gut(GSM IST lange schon gebrackt!)-egal welches System darauf laeuft!Einen Heizluefter braucht kein Mensch und"viele Geraete wegwerfen"-alles was deutlich aelter ist als 10 Jahre gehoert entsorgt und dafuer die bestmoegliche Neue Technik eingesetzt-denn dann spare ich Energie ein.Auch wenn ich die Energie einrechne die fuer die Herstellung und Entsorgung benoetigt wird.Klar-wer 30 Jahre alte Waschmaschinen einsetzt,das der sich dann nur noch bedingt auf deren Serienmaessigen Aquastop verlassen kann.Ansonsten-"billig"gekauft-ist auf Dauer teuer!

Ei wei am 23.01.14 6:15


Es ist ein Unterschied, ob der Status jedes einzelnen Gerätes, jedes Schalters im "intelligenten Haus" mit Uhrzeit auf dem Server des Anbieters landet. Oder ob summierte Verbrauchswerte z.B. monatlich übertragen werden. Mit detaillierten Daten kann man ein Persönlichkeitsprofil erstellen für Werbung, Versicherungen, Behörden. Die Wirtschaft ist ganz wild auf solche Daten! Sind die erst mal da, wird es weitere Begehrlichkeiten geben.

Wenn wir den Trend nicht rechtzeitig begrenzen, wird Totalüberwachung irgendwann normal! Langfristig ist die Frage: Was passiert mit Menschen, die sich nicht überwachen lassen?

Mit summierten Werten geht das nicht. Auch eine Statusmeldung aufs Handy ist wenig interessant für Hacker. "Status? Keine Fehlermeldung. Heizung? Aus." Sinnvoll ist auch, wenn nur im Fehlerfall eine SMS rausgeht. Sorglos sollte man nicht werden. Ist der Stromverbrauch lange null, oder sind Fenster offen, kann das sehr wohl für Einbrecher interessant sein!

Bertram in Mainz am 23.01.14 14:42

Primär sollte man sich fragen, welche Nutzen habe ich als Besitzer einer solchen Waschmaschine? Wozu muss ich sie fernsteuern können? Aktuelle Modelle haben einen Timer, den ich ich auf x Stunden einstellen kann. Warum sollte ich es von unterwegs aktivieren können, wenn ich es auch morgens einstellen kann? Die Wäsche muss ich ja auch selber reinlegen... So ganz erkenne ich den Sinn da noch nicht.

Bei einem Kühlschrank wäre es schon cool, wenn dieser erkennt, was drin ist und was bald verbraucht wurde oder gar abläuft. Das wäre nett, eine automatische Bestellung würde ich jedoch nicht nutzen. Der Hinweis würde genügen.

Claas am 20.02.14 15:57

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Donnerstag, 16.01.2014

Orchester aus der Hosentasche

Etwas befremdlich finde ich es schon. Ich habe zehn Jahre Klavier gespielt. Das war etwas ganz besonderes, vor allem, weil ich zunächst kein eigenes Klavier zu Hause hatte. Dieses große schwarze Instrument, dieser Klang... Und jetzt ziehe ich das Klavier einfach aus meiner Hosentasche?

Manchen Musikern läuft beim Wort "Musik-Apps" vermutlich ein kalter Schauer über den Rücken. Sie nehmen wohl lieber eine echte Gitarre in die Hand oder hauen Schweiß überströmt mit den Sticks in ihre Schlagzeug-Trommeln. Aber einige Musiker zeigen auch, dass die Musik-Apps längst keine reine Zukunftsmusik mehr sind.

GuitarHero; Rechte: Horn/WDR

Die Band Gorillaz hat ihr Album "The Fall" zum Beispiel komplett auf dem iPad produziert und die benutzten App-Instrumente feinsäuberlich auf ihrer Homepage WWW: aufgelistet. Eine Art App-Band hat auch Comedian und Produzent Tony Mono auf die Beine gestellt und den "WWW: Check your Apps!"-Song ebenfalls komplett mit Handy und Tablet erstellt. Die zehn Apps von Alhemy bis Zap Guitar haben rund 15 Euro gekostet, wie er mir erzählt. Nach einer nicht ganz einfachen Produktion war das Meisterwerk dann aber fertig.

Die benutzten Apps kann sich jeder runterladen - von gratis bis teuer ist alles mit dabei. Ich taste mich langsam an das Thema ran und gebe im Play Store "Piano" ein. Es erscheinen über 200 Apps. Ich probiere eine kostenlose Variante aus und befinde sie für blechern und viel zu klein. Gerade mal eineinhalb Oktaven passen auf mein Handy-Display. Aber ich will nicht vorschnell urteilen und lade zwei Profimusiker ein, um ein paar Apps mit mir zu testen.

Artur und Christian; Rechte: WDR/Horn

Artur Tadevosyan und Christian Rotter aus Lüdenscheid leben in Köln. "Wir sind extra hergezogen. Hier spielt die Musik." Und zwar jederzeit und überall - und das geht nur mit Smartphone und Tablet. "Wenn ich mal eine Melodie im Ohr habe und was ausprobieren will, aber gerade im Zug sitze, sind Musik-Apps super", sagt Artur. Und Christian findet, "es ist zwar am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber es macht Spaß und man kann schon einiges damit machen".

Zum Beispiel gibt es eine Flöte namems Ocarina für iPhones, für die man tatsächlich in den Lautsprecher pusten muss. Damit, einer Akkustikgitarre und einem einfachen Klavier machen wir uns ans Werk und bearbeiten einen instrumentalen Song von Artur mit unseren Apps. Spur für Spur spielen wir ein und legen die gespeicherten Fetzen dann mit einer Produktions-App übereinander. Sehr beliebt sind iMachine und zum Beispiel GarageBand, gratis bei iTunes zu haben. Und das Ergebnis kann sich hören lassen. Aus einem ruhigen Ein-Mann-Stück wurde so ein Smartphone-Orchester vom Profi. Wer mag, kann zusätzich digitale Drums einbauen und so ein tanzbares Meisterwerk basteln. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Artus und Christian arbeiten übrigens - genau wie Tony Mono und die Gozillaz - am liebsten mit Apple. Sie und auch die meisten anderen Musiker, die sich in öffentlichen Foren austauschen, preisen die Apps für iOS regelrecht in den Himmel. Viele Apps für Android sind zwar günstiger und die Handys oder Tablets können dank USB-Anschluss zum Teil mit Mikrofonen und anderen Geräten verbunden werden. Allerdings gibt es weniger gute Apps und das System bringt leider die Betriebskrankheit der WWW: verzögerten Latenzzeit mit sich. Die Töne werden also gespielt, aber erst merklich später hörbar.

Icons; Rechte WDR/Horn

Das ist unangenehm und verwirrend. Selbst für mich als Hobbymusikerin. Wie sich übrigens Musik per Apps auf unsere Sinne auswirkt, das erforscht der ausgebildete Sänger und MusikpädagogeWWW: Matthias Krebs. Er hat auch das Smartphone-Orchester WWW: DigiEnsemble Berlin gegründet, das gerne mal live - nur ausgestattet mit ein paar iPad-Ständern, Kabeln und ein paar Apple-Geräten - für Projekte wie die "Operation Straßenmusik" auf öffentlichen Plätzen auftritt und die Zuschauer spontan begeistert. Den Takt können sich die experimentellen Künstler natürlich per Metronom-App vorgeben lassen. Und der Handy-Verstärker hilft, damit auch die letzte Reihe was hört.

Neben der blinkenden Werbung bei den Gratis-Android-Apps nervt mich übrigens ein bisschen, dass mein Handy nach einer ausgiebigen Klavierstunde voller Fingerabdrücke ist. Meine sonstige Nutzung scheint plötzlich harmlos dagegen. Deshalb versuche ich später vielleicht noch eine sensorgesteuerte Musik-App wie WWW: TableDrum. Schlagzeug spielen ohne das Handy zu berühren. Verrückt. Ich muss schon sagen, Musik machen auf Mobilgeräten hat so seine Vor- und Nachteile. Smartphones und Tablets sind zwar garantiert geduldiger als jeder Musiklehrer. Aber Vorsicht, irgendwann ist auch hier einfach mal die Batterie leer.

Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern - hier im Blog und jeden Donnerstag in der WWW: WDR5 LebensArt im Radio.

Audio: LebensArt-Song, gespielt mit Musik-Apps.mp3

Ganz besonders toll finde ich hier die App Garage Band. Über ein iRig (~20€) kann man jede E-Gitarre oder E-Bass ans iPhone anschließen. In der App kann man dann Soundmagier spielen - es stehen viele (emulierte) Amps und Effektgeräte zur Verfügung, wovon sich bis zu 4 in Reihe schalten lassen.
Mein Favorit: Orange-Verstärker mit Effektgeräten (in der Reihenfolge): Vintage Drive - Phase Tripper - Hi-Drive Treble Boost

Der Gitarrensound der da rauskommt ist einfach nur geil und von der Qualität her richtig "amtlich"

TOMSKi am 16.01.14 10:26

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Mittwoch, 15.01.2014

Die OpenSource-Möbel kommen

Wer sagt eigentich, dass nur Software im OpenSource-Stil entwickelt werden kann? Mittlerweile gibt es auch OpenSource-Möbel - und die werden immer populärer. Gemeint ist natürlich das Design: Wie baue ich die Möbel selbst. Die Bauanleitungen werden von der Gemeinschaft kostenlos entwickelt und danach frei verteilt. Jeder kann die Möbel nachbauen. Insgesamt WWW: 20 OpenSource Möbel-Designs gibt es bereits - und es sollen mehr werden. Vom bequemen Sitzstuhl über die Sitzbank bis zum Regal ist so ziemlich alles dabei.

OpenSource-Möbel; Rechte: Larry Cotton
OpenSource-Möbel in der Praxis: Sieht gemütlich aus

Es scheinen mir mehr verspielte Designobjekte, weniger Gebrauchsmöbel zu sein.

Alltagsgegenstände sollten grundsätzlich auch als Open Source verfügbar sein. In Verbindung mit 3-D-Druckern wird es da ganz neue Möglichkeiten geben. Bei kleinen Gegenständen besonders. Wer nicht selbst drucken will, geht in den Druck-Shop. Oder er lässt das Objekt vervielfältigen, bei Open Source ganz legal.

Mein persönlicher Wunsch: Lehrmaterial möglichst komplett Open Source. Ich denke dabei nicht nur an Gedrucktes, sondern z.B. an Experimentierkästen. Die Open-Source-Gemeinde könnte die teuren Kästen durch freie Kästen überflüssig machen. Dazu noch Anleitungen, Schaltpläne und die 3-D-Druckvorlagen für die Aufbauten zum freien Download. Alle elektronischen und mechanischen Teile und ggf. Chemikalien wahlweise aus dem normalen Handel oder als preiswerter Bausatz.

(Zweiter Versuch, erster ging nicht.)

Bertram in Mainz am 17.01.14 21:25

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