Donnerstag, 31.07.2014

So hat man in den 80ern Computer gehackt

Manchmal tut es gut, zu wissen, wie weit wir gekommen sind. Wie realistisch es in Serien und Filmen zugeht, wenn Hacker am Werk sind. Das sah in den 80er-Jahren anders aus. Feuer frei für die schlimmsten Hackerszenen aus dem Kino!

Das Video stammt von den Machern des Popblogs "It goes to 11", die auch schon WWW: einen Supercut großartiger T-Shirts aus Filmen veröffentlicht haben.

Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag So hat man in den 80ern Computer gehackt

Zum Anfang dieses Eintrags

Mittwoch, 30.07.2014

Ist die E-Mail noch zeitgemäß?

Heute berichtet der Branchenverband Bitkom stolz: Die E-Mail ist in Deutschland mittlerweile das Kommunikationsmittel Nummer eins. Rund 78% der Deutschen schreiben heute E-Mails, so das Ergebnis einer WWW: repräsentativen Studie von Eurostat, der Statistikbehörde der EU. Es sind also nur noch wenige, die auf die E-Mail verzichten. Geht auch schwer. Viele Unternehmen verschicken ihre Rechnungen heute nicht mehr auf Papier, sondern als PDF per E-Mail. Es wird heute häufig vorausgesetzt, dass jeder eine E-Mail-Adresse hat.

Logos im Smartphone; Rechte: dpa/Picture Alliance
E-Mail: Im Smartphone hat die Mail Konkurrenz


Andere Möglichkeiten zu kommunizieren
Trotz des recht hohen Wertes von 78% liegt Deutschland auf Platz 7 in der europäischen Statistik. In den Niederlanden haben bereits 90% einen eigenen Mail-Account (oder besser: wenigstens einen). Auch in Luxemburg und Dänemark wird mehr gemailt. Wir sind (wie so häufig bei Internet-Dingen) nur Mittelfeld. Aber immerhin: Seit WWW: 30 Jahren gibt es mittlerweile E-Mails in Deutschland. Die erste verschickte Mail WWW: ist auch dokumentiert. Und weil 30 Jahre eine lange Zeit sind, ist wohl die Frage erlaubt: Ist die E-Mail eigentlich noch zeitgemäß?

Vieles wird heute schon gar nicht mehr per E-Mail erledigt. Weil die E-Mail nämlich zu unpraktisch ist. Vor allem die direkte Kommunikation untereinander. Da nutzt man heute Whatsapp, Telegram, Threema, Snapchat oder andere Messenger. Da weiß man, mit wem man kommuniziert. Da lassen sich einfach und schnell Gruppen anlegen und Nachrichten an eben diese Gruppe senden. Und das vielleicht Beste: Es ist kinderleicht, jemanden auszublenden. Sind keine Nachrichten mehr erwünscht: Bitte sehr, fliegt derjenige halt von der Liste. Schneller und einfacher als bei der E-Mail.

Menschen vor Spam-Werbetafel; Rechte: dpa/Picture Alliance
Spam verdirbt die Laune


Messenger, Instagram und Twitter
Facebook setzt voll auf diesen Trend. Mark Zuckerbergs Unternehmen hat nicht nur Whatsapp gekauft, sondern spaltet jetzt sogar den Messenger in der Facebook-App ab - ab sofort kann man nur noch über die eigene Messenger-App kommunizieren. Dadurch bieten sich Facebook mehr Möglichkeiten. Die E-Mail verschwindet. Apropos: Ich kenne wirklich niemanden, der die Mail-Funktion in Facebook nutzt. Dabei gibt es eine. Wer einen Facebook-Account hat, kann auch Mails verschicken und empfangen. Macht aber kein Mensch.

Auch Instagram wird zum Kommunizieren mit Freunden genutzt. Auch wenn hier Fotos und Videos im Vordergrund stehen: Es lassen sich auch Textnachrichten verschicken. Und Twitter entwickelt gerade rasant. Die Zahl der Twitter-Nutzer explodiert. Auch hier: Ein perfektes Medium zur Kommunikation. Man hat die Wahl, ob man öffentlich kommunizieren möchte - oder privat. Man kann die Tweets überall lesen, man kann jederzeit bequem antworten, retweeten... Einfacher als bei der Mail.

Und ein Problem gibt es bei den Alternativen bislang so gut wie gar nicht: Spam. Rund drei Viertel aller verschickten E-Mails sind Spam - manche WWW: gehen sogar von 90% aus. Zum Glück haben wir heute recht zuverlässig funktionierende Spam-Filter. Das verdirbt dennoch den Spaß an der Sache. Bei Messengern, Twitter, Instagram und Co. gibt es diese Probleme praktisch nicht.

Wir werden auch zukünftig alle E-Mail haben und benutzen. Die Bedeutung als Kommunikationsmittel wird aber zurückgehen. Davon bin ich überzeugt.

Ich denke, Sie irren sich Herr Schieb..
Gerade die Vielzahl der Kommunikationsmittel nervt, obwohl sich viele User wie verrückt an das blaue "F" klammern - erstaunlich weil es nachweislich mehr Negatives als Positives zu berichten gibt. ich persönlich habe gar keine Lust alle möglichen Sozialen Netzwerke auf Rechner, Smartphone und Waschmaschine zu installieren, damit ich auch bloß kein Katzenbild, was mal wieder von einem DAU zum anderen geschickt wird zu verpassen. Geht es um rechtlich relevante Dinge, kommuniziert man immer noch per Brief oder email. Innerhalb von Unternehmen macht dies ja auch Sinn - Exchange Server können vieles dokumentieren und filtern. Dies ist im schlimmsten Fall rechtlich sicher besser dokumentierbar, als eine Kündigung, die jemand mit Whatsapp privat an irgendwelche Sachbearbeiter schickt. Nein - die email wird uns noch lange erhalten bleiben..

Peter am 30.07.14 16:44

Pro eMail!

Das ist immer noch das einzige elektronische Medium, das unabhängig von Betriebssystem, Hardware und Provider funktioniert, dazu noch kostenlos und mit offenen Quellen und Protokollen.
Und mit dem richtigen eMail-Programm kann das Handling ebenso "einfach" sein, wie mit einem der (eigentlich gar nicht so) "modernen" Messenger.

Jost aus Soest am 30.07.14 18:15

Meine volle Zustimmung den Vorschreibern, auch meine Meinung. Es dürfte auch niemanden entgangen sein das wir eine immer älter werdende Gesellschaft sind. Viele der heute ab 60 Jährigen haben mit einem PC nichts am Hut also können nicht einmal E-Mail schreiben oder empfangen. Die Smartphonhaltende Facebookschreibende Tablet PC Generation die große Schwierigkeiten hat dabei auch noch gleichzeitig die Zigarette zu halten weil nur zwei Hände die passt schon eher in dieses Schema. Wenn man so in den Orten sieht wie fast jeder Fußgänger nur noch mit Handy oder Smartphone am Ohr überhaupt noch laufen kann dann wundert mich nichts mehr.

MG am 30.07.14 21:04

78% in Deutschland bzw. 90% in den Nachbarländern ist ein *eindeutiges* Argument für ein zeitgemäßes Dasein der EMail. Herr Schieb, womit verschicken *Sie* denn Ihre PDFs und gezipten Docx? Ach so, Sie laden erstmal alles in die Cloud, damit das dann Andere runterladen. Na dann ist ja alles sehr einfach und sicher und die "Generation DummInDaHouse" freut sich... (Lach)

vaikl am 30.07.14 21:12

@vailk: Ich weiß nicht, was diese direkten Angriffe immer bezwecken sollen. Man muss ja nicht digital denken. Habe ich auch nicht gemacht. Im Gegenteil: Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Bedeutung der E-Mail abnimmt, nicht, dass die E-Mail verschwindet. Selbstverständlich verwende auch ich E-Mail. Aber eben nicht nur. Früher schon eher.

Jörg Schieb am 30.07.14 21:22

Ich denke, hier wird einiges vermischt...
Um privat zu plaudern, eignen sich manche Messenger ganz gut, aber eine professionelle Nutzung des WWW macht die email ganz sicher nicht outofdate.
Wie soll ich denn Dateien, die vor allem von apple nicht unterstützt werden, per Messenger versenden (dxf, dwg, Access und ähnliche dateine)?
Und wie sehe ich sie mir an? Auf einem klitzekleinen handydisplay?
Zum daddeln, gebe ich Ihnen recht, für professionellere Bewertungen empfehle ich vor Erstellung so eines Beitrages das kleine Wort googeln...

Christoph am 30.07.14 22:05

Ich nutze selbstverständlich die Kommunikation über Email - falls das erforderlich ist. Ich habe aber auch noch einen Montblanc-Füller, mit dem sich wunderbar Briefe schreiben lassen. Den ganzen anderen Schmarrn, den Herr Schieb so begeistert aufzählt, habe ich noch nie vermißt, und deshalb nutze ich es auch nicht.

gerd am 30.07.14 22:44

Lieber Herr Schieb, Verzeihung, wenn Sie sich angegriffen fühlen, das war nicht beabsichtigt. Trotzdem mutet es doch sehr verwirrend an, wenn Sie einerseits von Einfachheit von Messengern und unpraktischer Mail schreiben und dann nachher zugeben, *beide* Kommunikationsmittel zu verwenden. Geht's denn für den Normaluser noch komplexer, unpraktischer und intransparenter? Messenger werden keine beliebigen Anhänge in universelle Postfächer ablegen und EMail wird keine Point-to-Point-Kommunikation bieten, also lassen wir doch einfach jedem Tool seinen Nutzen. Und von den vielfältigen Möglichkeiten von Filtern und Workflow-AddIns in gebräuchlichen Mailern habe ich noch gar nicht angefangen...;-)

vaikl am 30.07.14 23:15

@vaikl-ist halt so"getroffene Hunde bellen".Abgesehen davon hat Herr Schieb mit den dingen,die hier von dir und einigen anderen angedeutet werden absolut nichts am Hut.Das sind Dinge die man in Firmen,vor allen Dingen groesseren benutzt und braucht.So und bezgl. der Kommunikation die dann gerne "Aelterere so ab 60"(die lt. Aussage eines Vorposters mit irgendetwas nichts am Hut haben sollen)-die benutzen halt Linphone zwecks facetime mit ihren Enkeln und Kindern. ;)
Allemal besser als so ein ulkiger messenger aus der Steinzeit des www.Vor allen Dingen geht das dann auch verschluesselt und nichts ist mit schnorcheln von NSA&GCHQ

Robin am 31.07.14 7:32

@Peter: Sicher wird uns die E-Mail noch (lange) erhalten bleiben. Aber deren Anteil an der Kommunikation wird deutlich zurückgehen. Ob Sie nun Dienste wie Whatsapp und dergleichen nutzen oder nicht. Andere machen es halt eben. Und die versenden vielleicht 1-2 E-Mails am Tag, aber 100 Whatsapp-Nachrichten. Sie dürfen nicht vergessen, dass ein Großteil der Kommunikation tagtäglich privat und nicht dienstlich abläuft. Da braucht es keine Beweispflicht, mal abgesehen davon, dass man auch bei Whatsapp den Nachrichtenverlauf dokumentieren kann. Und die mit Abstand größten Plaudertaschen dürfen wohl Kinder und Jugendliche sein. Und die wiederum schreiben wahrscheinlich heute schon so gut wie keine E-Mail einander, sondern nutzen Messanger-Dienste. Ist ja auch für ein bisschen blabla wesentlich einfacher und schneller.

Pat am 31.07.14 8:03

@vaikl: Also ich verwende gar keine docx! So etwas kommt mir nicht ins Haus.

Pat am 31.07.14 8:14

@pat: Du arbeitest ja auch nicht beim WDR;-)

@Robin: Auch der Herr Schieb muss für sein Geld "in Firmen" arbeiten, also *hat* er damit was zu tun, Sie später evt. auch mal. Ich lese hier nirgendwo etwas von "Dieser Artikel richtet sich an Kinder, Jugendliche, Rentner und sonstige Zeitvertreiber".
Nochmal: Beide Technologien hatten und haben nebeneinander ihre Daseinsberechtigung und absolute Zahlen von Mails vs. Messages sind Erbsenzählerei. Eine von beiden als "veraltet" runter zu schreiben, ist für mich entweder Unwissen oder Guerilla-Marketing oder einfach nur künstliches Aufrege-Thema-Konstruieren.

vaikl am 31.07.14 9:46

Wenn Email an fbook,Twitter etc. Anteile verliert,dann hat das einen ganz einfachen Grund:Die Inhalte werden immer belangloser.war auch bei SMS schon so.

Meier am 31.07.14 10:44

Ich bin jetzt hier auf der Blog-Seite gelandet, weil ich mich gefragt habe, warum so viele Menschen E-Mails mit dem Smartphone verschicken.

Ich hab auch eins, aber nur ein billiges von Samsung. Theoretisch weiß ich auch, wie das geht. Aber ist das praktisch? Ich vertippe mich ja manchmal schon bei der Eingabe einer Telefonnummer.

(80 bin ich nocht nicht, meine Augen sind gut, ich habe auch keine Gicht in den Fingern. Aber ich tippe gerne mit 10 Fingern auf einer Tastatur. Da genügt mir ein Netbook, mein Mann will lieber eine große.)

Also, wie kriegt Ihr das hin da mit dem Smartphone?

Ach, ich sehe gerade, dass ich ja nur noch soundsoviel Zeichen habe, ja, wahrscheinlich bin ich einfach zu weitschweifig. Hat Meier ja schon gesagt, das geht, wenn man sich auf das Nötigste beschränkt.

SMS fand übrigens meine Mutter mit über 70 toll (über die Tasten mit Buchstaben), hat sie wohl an das Morsen erinnert.

hyetometer am 4.08.14 17:42

Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag Ist die E-Mail noch zeitgemäß?

Zum Anfang dieses Eintrags

Mittwoch, 30.07.2014

ja, nein, vielleicht

Mmmh - immer noch keine Antwort. Aber geöffnet ist die Nachricht? Soll ich jetzt noch warten mit dem Tischreservieren/Kartenvorbestellen/Schickmachen? Und wie lange? Frage ich nochmal nach? Ach komm, noch eine halbe Stunde.

yeppt_anfrage.JPG Ja doch, manchmal nervt's schon ein bisschen. Dieses gefühlt endlose Warten auf Antworten, wenn man zusammen mit Freunden was unternehmen möchte. Aber die Freiheit, immer und überall erreichbar zu sein, bedeutet eben auch die Freiheit, sich alle Optionen - so lange es irgendwie geht - offen zu lassen. Was ja auch völlig ok ist - meistens. Aber man hat schließlich auch mal ungeduldige Momente. Und in denen hilft: Druck machen! ;-) WWW: Ein Alternativvorschlag zum klettigen Immer-wieder-Nachfragen: WWW: Die App Yeppt!

yeppt_slide.JPG Einfach Anfrage für die Verabredung (Kino, Bier, Rumhängen...) mit Deadline, die man selbst bestimmen kann, an die betreffenden Freunde versenden. Wer ja sagt (Slider nach rechts wischen) bevor der Countdown abläuft, kommt automatisch in einen Gruppenchat - für nähere Abstimmungen. Alle, die die Frist verstreichen lassen oder nein sagen (Slider nach links wischen), werden in Ruhe gelassen. Klare Ansage gefällig? Geht doch!

Kommentieren



Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.


Angaben speichern (Cookie)?


Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage:


Trackbacks zum Eintrag ja, nein, vielleicht

Zum Anfang dieses Eintrags

 
 

Oktober 2014

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31

Über das Blog

Digitalistan: Heimatkundliches aus dem Land der Einsen und Nullen

Suche im Blog

Aktuelle Einträge

Autoren

Blogregeln und Glossar

Newsreader-Feeds (XML/RSS)


Permanente URL dieser Seite: http://wdrblog.de/digitalistan/