Sonntag, 19.10.2014

Als Computer noch Charakter hatten

An diesem Wochenende habe ich mich in einer Website voller alter Computer verloren. Steven Stengel aus Orange County besitzt eine ganze Reihe alter Schätze, von einem der ersten Heimcomputer überhaupt, dem WWW: Altair 8800, über den legendären WWW: Apple II bis zum unsterblichen Brotkasten, dem WWW: Commodore 64.

Apple II, Rechte: picture-alliance/dpa/Alexandra Mudrats
64 KB Arbeitsspeicher und 280x192 Pixel in zwei Farben, je nach Ausstattung für 3.500 bis 5.000 D-Mark: Mit dem Apple II haben Steve Jobs und Steve Wozniak Computergeschichte geschrieben.

Steve Stengels WWW: "Obsolete Technology Website" ist wie eine Reise durch ein Museum - in eine Zeit, in der Computer noch Charakter hatten. Eine äußerst hässliche Reise zwar, denn es gibt in der Tat schönere Websites mit weniger Werbung. Aber egal: So viel Computergeschichte auf einen Fleck - das ist wundervoll.

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Sonntag, 19.10.2014

New York Times Video: Ebola in Monrovia

Ebola ist eine äußerst WDR: tückische und meist auch tödlich endende Krankheit. Und eine Krankheit, die längst nicht mehr allein auf Afrika beschränkt ist, wie aktuelle ARD: Fälle in Deutschland, Spanien und USA belegen. Aber wie es wirklich in den von Ebola besonders schwer gebeuteltem Ländern wie Liberia aussieht, davon macht man sich keine Vorstellung. Deshalb ist das neue Video der New York Times so eindrucksvoll: Ein acht Minuten langer Bericht über Rettungssanitäter in Monrovia.

Das Video zeigt in packenden Bildern, wie sich die Männer bemühen, den Patienten in der Hauptstadt von Liberia zu helfen - mehr oder weniger gut verborgen hinter Schutzkleidung und Atemschutzmaske. Keine einfache Aufgabe. Einige stecken sich trotzdem mit der Krankheit an, andere werden fast gelyncht, weil sie nicht schnell genug bei einem Patienten sind. Ein bedrückender Bericht, den die New York Times erstellt hat.

Die Aufregung zu Beginn ging nicht darum das"Sie"wer auch immer das sein sollte"nicht schnell genug bei den Patienten waren"-es ging darum das immer mehr Tote tagelang in der Gegend herumliegen.Nur wie sollen dies 15 Ambulancen in einer Millionenstadt mit schlechter Infrastructur schaffen?Wenn ich Menschen wie diesen Helden von Rettungssanitaeter sehe und sein Verhalten mit dem meiner Landsleute hier in DE vergleiche....kein Wunder das ich mich immer in solchen Landern wohler fuehle als in DE.

Robin am 19.10.14 16:17

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Ebola: Enorme Angst vor der Todesseuche auch in Deutschland

Ebola ist weit weg und ein rein afrikanisches Problem – so schien es noch vor wenigen Wochen. Doch die Krankheit ist längst in Europa angekommen. Wie real ist die Ebola-Gefahr für Deutschland? (Foto: Johan Larson | Shutterstock) Der Fall einer sp...

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Freitag, 17.10.2014

Jetzt kann Twitter auch Musik

Was mal als reiner Nachrichtendienst angefangen hat, der auf 140 Zeichen beschränkt ist, entwickelt sich nach und nach zu einem multimedialen Allround-Genie. Fotos kann man schon länger über Twitter verschicken - wenn auch nur indirekt, indem man Links in die Tweets einbettet. Für Videos hat Twitter extra die Blog: Vine App erfunden. Und jetzt können einige Twitter-Accounts auch Sounds verschicken: Twitter ist dazu eine Kooperation mit Soundcloud eingegangen.

musiccards.png
Music Cards sollen Musik in die Twittersphäre bringen


Soundcloud ist erst der Anfang
Mit Hilfe der sogenannten "WWW: Audio Cards" lassen sich Soundcloud-Tracks direkt in der Mobile App von Twitter abspielen. Twitter hat dazu seine Apps entsprechend erweitert und aktualisiert. Soundcloud soll lediglich der "erste" Partner sein, offensichtlich plant Twitter, noch andere Musik-Partner ins Boot zu holen. Was viele vermutlich längst vergessen oder verdrängt haben: Twitter hat bereits vor einiger Zeit versucht, mit Blog: Twitter Music zu punkten. Hat aber nicht geklappt. Twitter Music hat niemand genutzt.

Die neue Option erlaubt also, Audiotracks in Tweets einzubetten. Wer einen Tweet mit eingebettetem Sound entdeckt, muss nicht extra auf einer Webseite vorbeischauen, um sich den Track anzuhören: Ein Klick auf einen solchen Tweet reicht, schon wird der Track direkt in der iOS- oder Android-App abgespielt. Soundcloud erledigt das Streaming im Hintergrund. Einmal angespielt, läuft der Track weiter, man kann die Twitter-App also weiter nutzen und muss nicht beim ursprünglichen Tweet bleiben.

soundcloud_hp.png
Soundcloud ist der offizielle Partner von Twitter


Erst mal nur für ausgewählte Accounts
Die Kooperation zwischen Twitter und Soundcloud kommt nicht völlig überraschend, denn vor einigen Monaten hat sich Twitter für das deutsche Startup interessiert. WWW: Soundcloud ist tatsächlich mal ein Startup aus Deutschland, das international erfolgreich ist.

Wer jetzt eifrig versucht, in seiner Twitter-App auch Soundcloud-Tracks zu verschicken, wird sich jedoch umsonst bemühen. Denn erst mal ist dieses Feature ausgewählten Twitter-Accounts vorbehalten. Audio Cards können zunächst nur Musiker und Radiostationen in Tweets einbinden. Den Anfang machen erst mal David Guetta, Coldplay und die BBC. So will man die Twitter-Gemeinde wohl erst mal daran gewöhnen, die neue Funktion anzunehmen. Auch Radiobeiträge und Podcasts sollen auf diese Weise verteilt werden.

Mir gefällt der Ansatz - das wertet Twitter auf jeden Fall auf. Und es wertet auch Audiobeiträge auf. Warum immer nur Fotos und Videos verteilen? Audios sind auch was Wunderbares. Dem trägt die neue Funktion von Twitter Rechnung.

Apple kann noch was ganz anderes, nämlich Ihre Wohnung abhören, Ihre Wanze kopieren, Ihre Aufenthaltsorte der letzten Jahre bis heute aufzeichnen und so weiter. Feine Sache, wenn die Datenkrake Twitter aufrüstet.

Ines am 17.10.14 16:52

" Mir gefällt der Ansatz - das wertet Twitter auf jeden Fall auf. Und es wertet auch Audiobeiträge auf. Warum immer nur Fotos und Videos verteilen? Audios sind auch was Wunderbares. Dem trägt die neue Funktion von Twitter Rechnung."

Das schreibt einer, dem der Datenschutz ein Fremdwort ist.

Ines am 17.10.14 17:00

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