Sonntag, 21.06.2015

Faszinierende Aufnahmen aus dem Meer

Wie sieht es eigentlich unter Wasser aus? Wer kann das schon sagen, denn nur die wenigsten begeben sich mit Tauchanzug in die Tiefen der Meere. Ein paar Schnorcheleinheiten knapp unter der Wassoberfläche ist für die meisten das Höchste der Gefühle. Dabei hat die Unterwasserwelt Erstaunliches zu bieten. Das zeigt so manche Dokumentation, die unter Wass gedreht wurde.

Eine besonders schöne ist jetzt im Videoportal Vimeo zu sehen. Das etwas über fünf Minuten lange Video "Endless Gravity" zeigt zauberhaft wirkende Wesen, die sich unter Wasser bewegen. Und das ist nicht nur anmutig und elegant, sondern auch atemberaubend faszinierend. "Kein einziger Spezialeffekt wurde benutzt", verspricht Filmemacher Alex Soloviev. In der Tat könnte einem dieser Verdacht kommen, so perfekt wirkt manche Szene ausgeleuchtet. Keine Filter, keine Spezialeffekte in der Postproduction: Das Ergebnis ist ein Hingucker.


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Freitag, 19.06.2015

Timelapse-Videos aus lauter Nutzerfotos

Timelapse-Videos sind normalerweise eine recht aufwändige Angelegenheit: Dafür muss die Kamera über Ewigkeiten am gleichen Ort stehen. Bloß laufen lassen. Bloß nicht dran wackeln. Bloß keine Fehler machen. Forscher von Google und der Uni Washington haben solche Videos jetzt WWW: ein bisschen anders hergestellt: Grundlage sind Tausende Nutzerfotos aus dem Netz - zusammengefügt per Algorithmus.


Grundlage für die Timelapse-Videos des Forschungsprojekts aus Washington waren rund 86 Millionen Nutzerfotos.

Die Forscher haben sich rund 86 Millionen Fotos aus dem Netz vorgenommen und nach Standort und Zeit sortiert. Ein Algorithmus hat anschließend Bildausschnitt und Farben angepasst. Und schon sieht man Gletscher schmelzen, Wolkenkratzer wachsen, Bauarbeiten voranschreiten - zum Teil über viele Jahre.

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Freitag, 19.06.2015

Wonach sucht die Welt?

Wenn einer weiß, wonach wir (im Netz) suchen, wofür wir uns gerade interessieren, welche Probleme uns bedrücken, welche Fragen wir uns stellen, was uns gerade neugierig macht - dann ist es Google. Denn Google beantwortet WWW: jede Sekunde 40.500 Suchanfragen (etwa 3,5 Milliarden pro Tag). Das reicht locker, um präzise Vorhersagen zu machen (etwa über anrollende Grippewellen), um Trends zu erkennen oder die Gemütslage ganzer Nationen zu erfassen. Schon lange kann man in den WWW: Google Trends nachschauen, wonach in der jüngsten Vergangenheit gesucht wurde. Jetzt geht das sogar live.

Google Schild; Rechte: dpa/Picture Alliance
Google kennt unsere Sorgen und Nöte


Die letzten 24h: Suchanfragen und Zahl der Artikel
Richtig gelesen: Google Trends verrät auf Wunsch nun auch die häufigsten Suchanfragen und Begriffe der letzten 24 Stunden. Gerade im Augenblick ist es bei uns in Deutschland das Thema "WWW: Europäische Union/Russland". Offensichtlich beschäftigen wir uns doch gelegentlich mit Politik, das ist gut so. Klickt man einen Suchbegriff an, wird Google deutlicher: Es erscheint nicht nur eine Kurve der Suchanfragen der letzten 24 Stunden, man erfährt auch, wie viele Artikel zu diesem Thema erschienen sind (in Google News). Auch das gibt einen guten Eindruck davon, was gerade angesagt ist und was nicht.

Die Live-Version von Google Trends zeigt, wie viel Google über die Volksseele weiß - und das ist nur das, was Google bereit ist, uns zu zeigen. Neben jedem Stichwort gibt es auch ein kleines Bild mit einem Link auf ein Onlineportal zum Thema. Das soll die Aufmerksamkeit für publizistische Onlineaktivitäten erhöhen. Die Trends-Übersicht lässt sich für 28 Länder der Welt abrufen, auch für Deutschland. Wer sich nur für ein bestimmtes Themengebiet interessiert, kann auch aus Kategorien wie Gesundheit, Sport oder Unterhaltung auswählen. Außerdem bietet das Tool auch Werkzeuge, um individuelle Anfragen zu stellen - oder auch Diagramme zu erzeugen.


Wie stark war das Interesse an der FIFA?


Die letzten 24h: Suchanfragen und Zahl der Artikel
Doch man kann nicht nur online und live recherchieren, es ist sogar möglich, individuelle Diagramme zu erstellen - und sie ins eigene Blog einzubinden. Zum Beispiel das Interesse an der FIFA in den vergangen 12 Monaten. Das Diagramm ist schnell erstellt - und immer live. Selbst wenn man den JavaScript-Code in seine Webseite oder Blog übernimmt, so wie ich gleich über diesem Absatz. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, aus denen man auswählen kann. Auch welche Suchanfragen einen interessieren, lässt sich bestimmen: Web-Suche, Bilder-Suche, News-Suche, YouTube-Suche.

Google Trends ist ein äußerst interessantes Angebot. War es schon immer, ist es durch die Live-Funktion aber um so mehr. Nicht nur für Journalisten, sondern für jeden, der wissen will, welche Themen gerade interessieren. Es ist schön, dass Google sein Wissen teilt und der Community etwas zurückgibt. Google Trends ist werbefrei, der Konzern verdient hier also nichts.

Ha, wenn man meint, man könnte Stichpunkte wie: Marktlücke plus Ideen eingeben, then you are a loser my friend!

LiFe am 19.06.15 15:55

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